Die rund 13.200 betroffenen Mitarbeiter von Schlecker Deutschland werden wohl bis Ende Juni ihre Kündigungen erhalten. Einen Verkauf an einen Investor wird es nicht geben, teilte Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Freitag mit. Die Interessenten hätten innerhalb der Galgenfrist seit vergangenen Freitag keine akzeptablen Angebote gemacht, merkte er an. Auch sähen die Gläubiger keine Perspektive dafür, die Schlecker-Märkte wirtschaftlich vertretbar zu betreiben. Daher habe der Gläubigerausschuss die Zerschlagung des Konzerns beschlossen.