“Trends der Zukunft”: L’Oréal will Haut aus 3-D-Drucker in Kosmetikentwicklung verwenden

Das Verbraucherportal "Trends der Zukunft" berichtet, L’Oréal wolle seine Anwendungstests bald an menschlicher Haut aus dem 3D-Drucker durchführen. Ab 2020 solle es so weit sein. L’Oréal habe Testprogramme mit menschlichen Hautproben bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen. Die entsprechenden Proben wurden von plastischen Chirurgen gespendet. Um verlässlichere Testprogramme zu entwickeln, habe sich L’Oréal mit der Bioengineering-Firma Organovo zusammengetan und wolle demnächst in Massenherstellung Hautproben mit dem 3D-Scanner erschaffen.
“Some of the biggest potential advantages are the speed of production as well as the level of precision that 3D printing can achieve. L’Oreal’s focus right now is not to increase the quantity of skin we produce but instead to continue to build on the accuracy and consistent replication of the skin engineering process”, erklärte Guive Balooch von L’Oréal der Washington Post.

Die Idee, Haut mit einem 3D-Drucker zu reproduzieren, kommt nicht von L’Oréal. Mit der Technik wird auch als Behandlungsmethode für Patienten mit schweren Verletzungen oder Verbrennungen experimentiert. Auch andere Organe und Gewebe wie Blasen, Muskeln und Blutgefäße können mit 3D-Druckern erschaffen werden. Kompliziert wird es bei komplexen Organen wie etwa dem Herzen, aber auch hier würden entsprechende Experimente durchgeführt.

Bisher gebe es noch keine Informationen darüber, wann genau L’Oréal mit dem Programm beginnen wolle. Nach Presseberichten solle es aber spätestens 2020 soweit sein.

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