BASF und CSM verhandeln über Joint Venture zur Produktion biobasierter Bernsteinsäure

BASF SE und Purac, ein Tochterunternehmen von CSM nv, geben heute die Aufnahme von Verhandlungen über die Gründung eines Joint Ventures zur Produktion biobasierter Bernsteinsäure bekannt. Beide Unternehmen forschen dazu bereits seit 2009 in einer Entwicklungskooperation. Die sich ergänzenden Stärken in den Bereichen Fermentation und Aufarbeitung führten zur Entwicklung eines nachhaltigen und hocheffizienten Herstellungsprozesses, der auf einem patentgeschützten Mikroorganismus basiert. Vor allem bei Biokunststoffen, chemischen Zwischenprodukten, Lösungsmitteln, Polyurethanen und Weichmachern wird in den kommenden Jahren ein starker Anstieg der Nachfrage nach Bernsteinsäure erwartet.
Der von BASF und Purac neu entwickelte Produktionsprozess kombiniert hohe Effizienz mit der Verwendung erneuerbarer Rohstoffe.  Zugleich wird bei der Herstellung von Bernsteinsäure das klimaschädliche Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) gebunden. Der daraus resultierende positive ökologische Fußabdruck macht biobasierte Bernsteinsäure zu einer ökonomischen und ökologischen Alternative zu petrochemischen Einsatzstoffen. Das eingesetzte Bakterium namens Basfia succiniciproducens ist ein natürlicher Produzent von Bernsteinsäure und kann eine Vielzahl von erneuerbaren Rohstoffen (C3, C5 und C6) einschließlich Biomasse verarbeiten.

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