Die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens verspricht einen steigenden Bedarf an chemischen Erzeugnissen jeglicher Art, so hat das Fachmagazin "process" herausgefunden. Brasilianische Chemieunternehmen können den steigenden Bedarf derzeit nicht decken. Importe gewinnen zusätzlich durch die Aufwertung der Landeswährung Real an Attraktivität.
Mit 155 Milliarden Dollar erreichte der Markt für chemische Produkte 2010 wieder sein Vorkrisenvolumen von 2008. Die Importnachfrage wird bei einem starken Real weiterhin zunehmen. Bislang bietet die lokale Industrie kaum Alternativen in Bezug auf pharmazeutische Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel. Die Lieferchancen deutscher Produkte sind aufgrund des hohen Bedarfs an Industriechemikalien in Brasilien sehr gut. Insbesondere als Zulieferer der Kosmetik-und Pharmaindustrie können deutsche Anbieter langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen.