Die Clean-Beauty-Bewegung zeigt, dass bei den Kunden ein großes Bedürfnis nach Nachhaltigkeit, Transparenz und Sicherheit vorhanden ist. Dabei bringt die öffentliche Wahrnehmung und Ablehnung von Plastikabfällen in Meeren, Flüssen und Natur neue Herausforderungen für die Kosmetikindustrie mit sich.
Diese Herausforderung nach weniger Plastikbestandteile in Kosmetika stellt sich nicht nur für Abrasiva in Peeling- und Duschformulierungen sondern vermehrt auch für wasserlösliche Polymere und Rohstoffe, die zur Viskositätskontrolle, Filmbildung oder als Emulsionsstabilisatoren eingesetzt werden.
Mit dem Konzept «Disconnect from Plastics» präsentiert IMPAG vier Themenbereiche für plastikfreie und nachhaltige Kosmetik. Passend zu diesen vier Kategorien wurden zwölf Formulierungen intern entwickelt:
- Wie kann man synthetische Polymere ersetzen? IMPAG präsentiert effektive und abbaubare Substanzen, die sich als umweltbewusste Alternative zu kunststoffbasierten Inhaltsstoffen eignen.
- Welche natürliche Alternativen zu PMMA und Nylon-12 gibt es? Hier geht es um natürliche Rohstoffe, die sich bezüglich Sensorik nicht hinter den Kunststoffen verstecken müssen
- Wie kann man Verpackungsplastik durch feste Kosmetikformen reduzieren? Kosmetika und Pflegeprodukte in fester Form können zahlreiche herkömmliche Produkte ersetzen, brauchen keine oder nur minimale Verpackungen und kommen mit weniger Konservierungsstoffen aus.
- Und wie kann man erneuerbare und biologisch abbaubare Peelingkörper einsetzen? Hier bieten sich neben traditionellen Rohstoffen wie z.B. aus Aprikosenkernen, auch Peelingkörper aus Upcycling Prozessen (z.B. Luffa) oder trendige Rohstoffen wie zum Beispiel Hanf an.
Mehr Informationen: https://www.impag.de/life-science/personal-care/from-trend-to-product/