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28.02.2007

www.cossma.com mit neuem News-Bereich

Seit März 2007 präsentiert sich die News-Seite der COSSMA-Website im neuen Gewand: Topaktuelle Neuheiten aus der Kosmetikindustrie finden die Leser jetzt übersichtlich gegliedert im neuen News-Bereich >>

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Februar 2007

23.02.2007

Mäurer + Wirtz darf 4711 übernehmen

Die Kartellbehörden haben die Übernahme der Parfümmarken 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase durch das rheinische Kosmetikunternehmen Mäurer + Wirtz genehmigt. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) hatte die Marken im vergangenen Jahr an das in Stolberg bei Aachen ansässige Unternehmen verkauft. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, auf einer Pressekonferenz in Köln war jedoch von einem zweistelligen Millionen-Betrag die Rede gewesen. Die Mäurer + Wirtz GmbH gehört mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern der Branche.

Quelle: Die Zeit

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22.02.2007

Logocos hat Elektrobio übernommen

Zum Jahreswechsel hat der Salzhemmendorfer Naturkosmetikhersteller LOGOCOS, bekannt durch seine Marken LOGONA und SANTE Naturkosmetik, die in Hannover ansässige Elektrobio Ernst Kunze GmbH&Co. KG übernommen.

Seit annähernd 30 Jahren produziert und vertreibt die LOGOCOS GmbH mit aktuell rund 150 Mitarbeitern Kosmetikprodukte ohne synthetische Farb-, Duft- und Konservierungs-stoffe. Mit ihren Marken LOGONA und SANTE stellt die LOGOCOS zwei der führenden deutschen Naturkosmetikmarken. Die Produktpalette beinhaltet ein umfangreiches Angebot zur Pflege von Haut und Haar, zwei Dekorative Produktlinien sowie mehrfach prämierte Pflanzenhaarfarben. Beinah alle kosmetischen Produkte entsprechen den Kriterien für "Kontrollierte Naturkosmetik". Auch die dritte LOGOCOS-Marke FITNE Healthcare (Nahrungsergänzungen, freiverkäufliche Arzneimittel und Medizinprodukte) kann bereits drei Jahre nach Wiedereinführung erfreuliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich aufweisen. Die LOGOCOS-Produkte werden vorrangig im Naturkost/ Naturwarenhandel sowie in ausgewählten Drogerien, im biologisch-orientierten LEH sowie in Reformhäusern vertrieben.
Die 1925 gegründete Elektrobio Ernst Kunze GmbH&Co. KG mit Sitz in Hannover-Kirchrode ist traditioneller Lieferant des Reformwarenhandels. Mit ihren Marken Heliotrop, Neobio und Aquabio ist die Elektrobio GmbH eins der erfolgreichsten Kosmetikunternehmen der Reformwarenbranche.

Ab 2007 werden die zwei Unternehmen unter dem Dach der LOGOCOS-Gruppe zusammengefasst. Hans Hansel, geschäftsführender Gesellschafter der LOGOCOS GmbH: Obwohl eine weitere Annäherung der Branchen Reformwarenhandel und Naturwarenhandel zu erwarten sei, werde man die traditionellen Vertriebswege des zukünftigen Markenportfolios der LOGOCOS-Gruppe nicht verändern.

Quelle: Logocos

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21.02.2007

L’Oréal-Gruppe Deutschland - Das Geschäftsjahr 2006

Im Geschäftsjahr 2006 ist es der L’ORÉAL-Gruppe Deutschland gelungen, mit einem Umsatz von 927 Mio. Euro ihre Marktanteile in wichtigen strategischen Geschäftsbereichen zu erhöhen. L’Oréal bleibt die einzige Gruppe weltweit, die Produkte in allen Vertriebskanälen anbietet.

In der Division Professionelle Friseurprodukte – L’Oréal Professionnel – stand auch 2006 der Bereich Colorationen im Fokus. Insbesondere durch die gezielte Unterstützung mit der Ton-in-Ton-Coloration Richesse wurde mit dem Friseur der Colorationsanteil im Salon gesteigert. Mit Lumino Contrast wurde das erste professionelle Pflege-Serviceprogramm für gesträhntes Haar lanciert. Kérastase hat 2006 ihre Position als Premium-Marke im Bereich der Haarpflege weiter gestärkt. Mit der Masque Nutridefense, einer Pflegemaske, die das Haar vor dem Austrocknen schützt, Age Recharge, das Anti-Age Programm für Haar und Kopfhaut und Oleofusion, einer Pflege für sehr trockenes und stark strapaziertes Haar konnte Kérastase erneut neue Maßstäbe im Bereich der Haarpflege setzen.

Redken – Blonde Glam, eine Pflegeserie für blondes Haar, hat zum Erfolg von Redken beigetragen. Im Bereich Colorationen konnte Redken mit Unterstützung der Lancierung Schimmer One sowie Color Fusion seinen Marktanteil erhöhen.
Matrix – Die Anfang 2006 lancierte friseurexklusive Marke (Nr. 1 in den USA) ist inzwischen in 2.000 Salons zu finden.

In der Division Consumer Products ist es bei L’Oréal Paris gelungen, mit Age Re-Perfect Pro-Calcium, einer Gesichtspflege speziell für die Bedürfnisse sehr reifer Haut das Wachstum weiter voranzutreiben. Erstmalig werden Frauen ab 60 Jahren gezielt angesprochen. Casting Crème Gloss ist die erste das graue Haar optimal abdeckende Pflegefarbe ohne Ammoniak.

Garnier verzeichnete in allen Segmenten ein hohes Wachstum. Im Segment Körperpflege positionierte sich zum ersten Mal unter den Top 3.

Maybelline Jade, weltweit Nummer 1, ist in Deutschland Marktführer in der dekorativen Kosmetik und entwickelte auch 2006 mit seinen Innovationen maßgeblich den Markt der dekorativen Kosmetik. Der Erfolg der Mousse-Technologie in Teintprodukten und Lidschatten der Dream Mousse Collection bestätigt die Innovationsführerschaft der Marke. Und auch die Starprodukte im Segment Lippen, Moisture Extreme und Watershine Elixir, konnten dank neuer Technologien deutliche Fortschritte im Markt verzeichnen.

In der Division Luxusprodukte behauptete sich Lancôme erneut als deutliche Nummer 1 in der Parfümerie. Der große Erfolg des Jahres in der dekorativen Kosmetik war der Lippenstift Color Fever, der gleich im Lancierungsmonat Platz 1 des Marktsegments eroberte. In der Gesichtspflege setzte die Serie Absolue Premium ßx mit Pro-Xylane, dem Wirkstoff gegen Hautalterung, Maßstäbe. Der Duft-Klassiker Trésor war auch 16 Jahre nach seiner Lancierung mit + 10 % weiter auf Wachstumskurs.

In der Körperpflege behauptete Biotherm seine Marktführerschaft mit der erfolgreichen Markteinführung von Eau d’Energie. Biotherm Homme, die Herrenpflegeserie, wuchs schneller als der Markt und zum Jahresende konnte die Lancierung von High Recharge den ersten Platz der Herrengesichtspflege erobern.

Helena Rubinstein baute mit „Gold Future Eye Reviver“ und „Prodigy Tissular“ ihre Premium-Positionierung im Bereich Gesichtspflege aus. Im Segment der dekorativen Kosmetik gelang es der Marke, ihre Marktposition zu stabilisieren.
Viktor & Rolf konnte den Lancierungs-Erfolg des ersten Duftes „Flowerbomb“ durch die Ausweitung der Produktlinie mit einer sehr selektiven Distribution festigen. 

Giorgio Armani erzielte 2006 ein zweistelliges Wachstum. Durch die Lancierung des neuen Damenduftes „Armani Code pour femme“ konnte sich die Marke im Damenduftbereich auf Top-Niveau positionieren. Auch die Entwicklung der Herrendüfte verlief sehr positiv: „Armani Code pour homme“ und „Acqua di Giò“ haben die Marktanteile von Giorgio Armani deutlich gesteigert. Die Einführung der Marke Giorgio Armani cosmetics hat sich sehr erfolgreich fortgesetzt, insbesondere durch die Eröffnung weiterer 13 Standorte.

In der Division Cosmétique Active (Apothekenkosmetik) ist Vichy nach wie vor mit weitem Abstand die Nr. 1 in der Dermo-Kosmetik aus der Apotheke. Die herausragende Stellung in der Gesichtspflege konnte durch wichtige Lancierungen in verschiedenen Segmenten untermauert werden: Normaderm Nacht + Pflege-Programm für unreine Haut junger Erwachsener,  Myokine Fusio Nacht gegen Mimikfalten bei den Anti-Age-Verwenderinnen und Neovadiol im Segment reife Haut bei den „best-agern“. Lipocure Cellulite-Intensiv-Serum und Lipostretch straffende Körperlotion verschafften Vichy einen Marktanteil von 50 % im zweitwichtigsten Apotheken-Segment der Figurpflege.

La Roche-Posay baut seine Führungsposition als Nr. 1 - Empfehlungsmarke der Dermatologen aus und kann auch in der Apotheke Marktanteile gewinnen. Die Lancierung von Nutritic, einer Gesichtscreme gegen trockene Haut mit elf Biolipiden, hat zum zweistelligen Wachstum der Gesichtspflege in 2006 beitragen. Die neuen Make-ups Toleriane Teint für die leicht reizbare, zu Unverträglichkeiten neigende Haut, ergänzen optimal das wichtige dekorative Sortiment, das besonders auf die empfindliche Haut ausgerichtet ist.
Innéov nutricosmetics (Joint-Venture von Nestlé und L’Oréal) konnte nach der Marktführerschaft bei Hautdichte und trockene Haut auch mit der neuen innéov Sonne einen spektakulären Markteintritt vorzeigen. Innéov Sonne ist die erste Kapsel mit Skin-Probiotic zur Vorbereitung der Haut auf die Sonne. Sie lässt die Haut weniger sensibel auf die Sonne reagieren, stärkt den Eigenschutz und intensiviert die Bräune.

Die Fabrik in Karlsruhe ist die einzige Produktionsstätte der L’Oréal-Gruppe in Deutschland. Mehr als 220 Millionen Einheiten wurden im vergangenen Jahr produziert. 45% dieser Produktion sind für den deutschen und österreichischen Markt bestimmt, 55% für den Export. Die Produktion in Karlsruhe konzentriert sich auf die Bereiche Haar- und Hautpflege. Sie gehört zu den modernsten europäischen Fabriken von L’Oréal.

Seit 1993 zeichnet die Generaldirektion jedes Jahr weltweit ein Logistikzentrum und eine Fabrik mit dem Prix d’Excellence SHE für besondere Leistungen in den Bereichen Sicherheit (Sécurité), Gesundheitsschutz (Hygiène) und Umwelt (Environnement) aus. 2006 gingen gleich beide Preise nach Karlsruhe: Die Fabrik sowie das Logistikzentrum erhielten den Preis für ihre exzellenten Ergebnisse und ihr nachhaltiges Engagement.

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland betrug im vergangenen Geschäftsjahr knapp 2.000 Personen.

Quelle: L’Oréal

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21.02.2007

Beiersdorf will Logistikcenter in Harburg verkaufen

Im Zuge seiner Neuausrichtung der Supply Chain Organisation (Einkauf/Produktion/Distribution) plant das Unternehmen den Verkauf seines Logistikcenters in Harburg. Damit wird dann das jetzt laufende Neustrukturierungsprogramm Supply Chain in Deutschland bereits vorzeitig abgeschlossen sein. Bedingung für einen neuen Betreiber wären der langfristige Erhalt der 148 Arbeitsplätze sowie die Sicherung des Logistikstandortes Hamburg. Beiersdorf wird seinen Warenfluss dann als Auftraggeber weiter über das bisherige Logistikcenter abwickeln. Die Mitarbeiter des Logistikcenters erhalten eine zusätzliche Wahlmöglichkeit: Sie können mit einem neuen Arbeitgeber in der Boombranche „Logistik“ bleiben, Beiersdorf bietet aber auch die Möglichkeit, in einem der Hamburger Werke beim bisherigen Arbeitgeber zu bleiben.

Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund der hohen technologischen Standards professioneller Distributeure gefällt, die in Eigenregie nicht zu erreichen wären. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang deren Fähigkeit, durch hohe Synergieeffekte eine optimale Auslastung zu niedrigeren Kosten zu erzielen. Die Logistikbranche boomt mit einem Wachstum von bis zu 10 Prozent in den letzten Jahren. Laut Aussage des Sprechers der Logistik Initiative Hamburg, Dr. Peer Witten, sollen bis 2015 ca. 14.000 weitere Arbeitsplätze allein in Hamburg geschaffen werden. Große Unternehmen dieser Branche haben ihren Sitz in dieser Stadt und der Hamburger Senat will auch die Hansestadt zu einem internationalen Drehkreuz ausbauen.

Im Zuge der Neustrukturierung von Beiersdorfs Supply Chain sind in Deutschland keine Mitarbeiter entlassen worden. Bei der Florena GmbH sind sogar 60 neue Arbeitsplätze hinzugekommen. Hier ist ein weiteres europäisches Beiersdorf Produktionscenter entstanden.

Quelle: Beiersdorf

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21.02.2007

Studie: Werbespots wirken nicht in Programmen mit erotischem Inhalt

Sex ist nicht zwingend verkaufsfördernd: Fernsehwerbung in Programmen mit eindeutigem Inhalt wird schlechter wahrgenommen, haben britische Wissenschaftler herausgefunden. Ihrer Studie zufolge erinnern sich Menschen weniger gut an Werbeblöcke in Fernsehserien wie "Sex and the City", in denen Sexualität eindeutig dargestellt wird. Werbung in solchen Programmen lohne sich daher nur unter bestimmten Bedingungen und für gewisse Zielgruppen, folgern Ellie Parker und Adrian Furnham.

Parker und Furnham zeigten je dreißig Frauen und Männern Episoden von Fernsehserien, die von Werbeblöcken unterbrochen wurden. Sowohl die Sendungen als auch die Werbung unterschieden sich bezüglich der Darstellung erotischer Inhalte: Einige beschäftigten sich eindeutig mit Sex, andere dagegen überhaupt nicht. Mit einem Fragebogen bestimmten die Wissenschaftler anschließend, ob sich die Versuchsteilnehmer an die gezeigten Werbespots erinnern konnten. Das Ergebnis: Bei Sendungen ohne Sex blieb die Werbung bei den Teilnehmern besser im Gedächtnis als bei den erotischen Programmen. Am schlechtesten war die Erinnerung an sexuell aufgemachte Werbung in einer Sendung mit ebenfalls sexuellen Inhalten.

Menschen ließen sich durch erotische Inhalte aufwühlen oder verwirren, glaubt Furnham. Ein ähnlicher Effekt sei auch bei Programmen gefunden worden, die Gewalt zeigten. Wenig erstaunt waren die Wissenschaftler über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Männer konnten sich besser an sexuelle Werbung erinnern. "Sex lohnt sich in der Werbung nur, um Männern was zu verkaufen", so Parkers Fazit.

Ellie Parker, Adrian Furnham (University College, London) et al.: Applied Cognitive Psychology, Online-Vorabveröffentlichung, DOI 10.1002/acp.1325

Quelle: ddp/wissenschaft.de – Fabio Bergamin

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20.02.2007

Givaudans Riechstoffe 2006 mit 8,2-prozentigem Plus

Givaudans Division Riechstoffe verbuchte einen Umsatz von CHF 1.223 Milliarden; dies entspricht einem Zuwachs um 8.2 % in Schweizer Franken und 6.9 % in Lokalwährungen. Ursache hierfür war die gute Leistung in den Kerngeschäften Luxusparfümerie, Konsumgüter und Riechstoffspezialitäten. Nach der schwachen Entwicklung im letzten Jahr, wuchs die Luxusparfümerie zweistellig. Konsumgüter wuchsen erneut signifikant über dem Markt. Bei den Riechstoff-Ingredienzien wurde die Produkterationalisierung fortgesetzt und die Spezialitäten verzeichneten wiederum ein zweistelliges Wachstum.

Quelle: Givaudan

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16.02.2007

Beiersdorf verkauft Seifenfabrik Hirtler an Budelpack

Budelpack International hat den Betrieb der Seifenfabrik Hirtler von Beiersdorfübernommen. Die niederländische Unternehmensgruppe, die 100 Prozent der Anteile an Hirtler erwirbt und alle 93 Arbeitsplätze sichert, ist Vertragshersteller und -verpacker für schnell drehende Konsumgüter. Seit der Gründung im Jahre 1971 ist Budelpack International insbesondere im Segment „Personal & Home Care“ erfolgreicher Partner zahlreicher Konsumgüterhersteller. Mit 1700 Mitarbeitern und neun Produktionsstandorten in sieben europäischen Ländern unterstützt die Unternehmensgruppe ihre Kunden in den Bereichen Herstellung und Verpackung. 2006 verzeichnete Budelpack einen Umsatz von 220 Millionen Euro.

Quelle: Beiersdorf

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16.02.2007

GFK-Studie: Verbraucher sehen Gentechnik kritisch

Gentechnisch veränderte Lebensmittel finden keine Akzeptanz bei den deutschen Verbrauchern. Ein Großteil der Befragten hält zudem die gegenwärtige Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen für verbesserungswürdig oder nicht ausreichend. Dem Einsatz der Technologie außerhalb des Nahrungsmittelbereichs stehen die Konsumenten hingegen weitaus unkritischer gegenüber.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der GfK Marktforschung vom Dezember 2006, in der Einstellung und Verhalten der Deutschen gegenüber Gentechnik ermittelt wurden. Generell sind vier von zehn Befragten gegen den Einsatz von Gentechnik, sei es in der Medizin, bei Pflanzenschutzmitteln, Lebensmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Kosmetika oder Reinigungsmittel. Lediglich 4,9 Prozent der deutschen Verbraucher befürworten Gentechnik grundsätzlich.

Quelle: GfK

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15.02.2007

Wacker erwartet starkes Wachstum für 2006

Nach den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 verzeichnet die Wacker Chemie AG einen neuen Rekord bei Umsatz und Ertrag.

Kapazitätssteigerungen, ein positives Marktumfeld bei Siliciumwafern für die Halbleiterindustrie sowie eine starke Nachfrage in den meisten Geschäftsfeldern ließen den Konzernumsatz um 21 Prozent auf rund 3,33 Mrd. € (i. Vj. 2,76 Mrd. €) wachsen. Mit 38 Prozent noch stärker stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf rund 785 Mio. € (i. Vj. bereinigt 567 Mio. €).
Die Geschäftszahlen des 4. Quartals 2006 übertrafen die Werte des entsprechenden Vorjahreszeitraums. In einem stabilen Preisumfeld erzielte Siltronic im 4. Quartal eine EBITDA-Marge von 33 Prozent und übertraf damit sowohl den Vergleichswert des Vorquartals (30 Prozent) als auch die im 4. Quartal 2005 erzielte Marge (27 Prozent). Für das Gesamtjahr 2006 rechnet Siltronic mit einem Umsatz von etwa 1,26 Mrd. € (i. Vj. 925 Mio. €) und einem EBITDA von rund 355 Mio. € (i. Vj. bereinigt 153 Mio. €).

In den Chemiebereichen führten saisonale Effekte im 4. Quartal wie erwartet zu einem etwas schwächeren Geschäftsverlauf als im Vorquartal. Der übliche saisonale Abschwung wurde jedoch vor allem durch eine witterungsbedingt stärkere Nachfrage aus dem Bausektor bei Siliconen und Polymeren teilweise ausgeglichen. WACKER erwartet in seinen Chemiebereichen für 2006 einen Gesamtumsatz von 1,95 Mrd. € (i. Vj. 1,70 Mrd. €). Das EBITDA wird nach den vorläufigen Zahlen bei 345 Mio. € (i. Vj. 328 Mio. €) liegen.

 „In seinem ersten Jahr an der Börse hat WACKER eine Gesamtkapitalrendite von rund 18 Prozent erwirtschaftet und damit eine neue Bestmarke gesetzt“, sagte WACKER-Finanzvorstand Joachim Rauhut. „Die guten Zahlen des Jahres 2006 in Verbindung mit unseren starken Marktpositionen und den planmäßig verlaufenden Kapazitätserweiterungen sehen wir als eine hervorragende Grundlage für unser weiteres Wachstum in Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr.“

Quelle: Wacker

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14.02.2007

Douglas 1. Quartal 2006/07: Nettoumsatz steigt

Die Douglas-Gruppe ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Weihnachtsgeschäft 2006 ist insgesamt erfreulich verlaufen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2006/07 (1. Oktober bis 31. Dezember 2006) um 12,8 Prozent auf über 1 Milliarde Euro. Auch auf vergleichbarer Fläche – bei dieser Betrachtung werden sowohl Veränderungen im Konsolidierungskreis als auch Neueröffnungen und Schließungen des Berichtszeitraumes eliminiert – wurden die Vorjahresumsätze um erfreuliche 4,2 Prozent übertroffen.

Zu der guten Umsatzentwicklung haben die inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften leichermaßen beigetragen. Im Inland stieg der Umsatz um 13,4 Prozent; auf vergleichbarer Fläche entspricht dies einem Umsatzplus von 3,8 Prozent. Die ausländischen Tochtergesellschaften steigerten ihren Umsatz um 11,5 Prozent, vergleichbar um 5,1 Prozent. Mit dieser Entwicklung liegt die Gruppe nach vorliegenden Schätzungen über dem Branchenschnitt. Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) geht für das Weihnachtsgeschäft 2006, in das die Monate November und Dezember einbezogen werden, von einer Umsatzsteigerung zwischen 1 und 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

Die Douglas-Parfümerien konnten ihre marktführende Position in Europa weiter ausbauen.

Die 952 Parfümerien erzielten im ersten Quartal 2006/07 einen Umsatz von 579,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 9,9 Prozent. In Deutschland stiegen die Umsätze um 8,3 Prozent auf 312,4 Millionen Euro. Damit profitierten auch die Douglas-Parfümerien von der gestiegenen Kauffreude im Weihnachtsgeschäft, die der gesamten Parfümeriebranche ein Umsatzplus bescherte. Die Auslandsgesellschaften erhöhten ihre Umsätze um 11,7 Prozent auf 266,7 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz der Parfümerien stieg auf 46 Prozent nach 45 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das ausländische Filialnetz wurde im ersten Quartal durch 20 Neueröffnungen auf jetzt 522 Parfümerien ausgebaut. Das EBITDA im Parfümeriebereich erreichte 98,8 Millionen Euro nach 86,7 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Steigerung um 12,1 Millionen Euro entfällt mit 7,4 Millionen Euro auf das Inland und mit 4,7 Millionen Euro auf die Parfümerien im Ausland.

Quelle: Douglas

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13.02.2007

Sparmaßnahmen bei Ciba greifen

Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Verlust geschrieben. Zudem traf das Unternehmen bereits eine Aussage zur Dividendenzahlung.

Der Verlust von Ciba schrumpfte von 256 Mio. Franken im Jahr 2005 auf noch 41 Mio. Franken (25,2 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Während der Nettoumsatz im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 6,3 Mrd. Franken zunahm, verbesserte sich der operative Gewinn ( Ebit ) von 509 auf 531 Mio. Franken. Die Ciba-Aktionäre werden von einer unveränderten Dividende von drei Franken pro Aktie profitieren.

Ciba verzeichnete in China und Indien zweistellige Wachstumsraten. Der Umsatz in Europa stieg um drei Prozent. In der Region Amerika blieb der Umsatz insgesamt stabil. Das Unternehmen verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr im Zusammenhang mit dem Verkauf der Textilsparte einen Verlust von 300 Mio. Franken.

Eingeleitete Sparmaßnahmen dürften auch 2007 Früchte tragen, hieß es weiter. In diesem Jahr erwarte das Unternehmen einen steigenden Konzerngewinn. Ciba stellt Zusatzstoffe für eine große Palette von Alltagsprodukten her. Dazu gehören UV-Filter für Sonnencremes, Waschmittel, Beschichtungen für DVDs und Metallic-Töne für Autofarben.

Quelle: Finanztreff.de

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13.02.2007

Beiersdorf unterzeichnet Letter of Intent mit C-BONS, Hong Kong 

Die Beiersdorf AG hat sich im Rahmen einer Absichtserklärung mit der C-BONS Holding (International) Limited ("C-BONS"), Hong Kong, darauf geeinigt, Möglichkeiten einer Kooperation im Hinblick auf das chinesische Haarpflege- und Haarstyling-Geschäft von C-BONS ("C-Bons Hair Care") auf exklusiver Basis zu prüfen; eine Zusammenarbeit kommt insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Marketing sowie Forschung & Entwicklung in Betracht. Darüber hinaus haben beide Unternehmen vereinbart, innerhalb der nächsten Monate weiterhin über geeignete Formen einer möglichen Beteiligung von Beiersdorf an C-BONS Hair Care exklusiv zu verhandeln.

C-BONS, Hong Kong, ist unter anderem in Bereichen wie Körperpflege, Immobilien und Pharma tätig. C-BONS Hair Care verfügt im chinesischen Markt über eine umfangreiche Palette an Shampoo-, Conditioner- und Styling-Produkten mit starken und bekannten Marken wie "Slek" und "Maestro". C-BONS Hair Care ist eines der führenden Unternehmen im chinesischen Haarpflege- und Haarstylingmarkt mit einem gut ausgebauten Vertriebsnetzwerk in China.

Das Vorhaben ist Teil der Beiersdorf Consumer Business Strategie, die das Wachstum von Beiersdorf in China – als einem der in der Strategie definierten vier Zukunftsmärkte – weiter beschleunigen soll. 

Quelle: Beiersdorf

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02.02.2007

Lavendel-Shampoo führt zu Brustwachstum bei Jungen

Der regelmäßige Gebrauch von Seifen, Duschgels oder Shampoos mit Lavendel oder Teebaumöl kann offenbar bei Jungen vor der Pubertät Brustwachstum verursachen. US-Wissenschaftler bestätigten in Labortests den Verdacht eines Kinderendokrinologen, dass solche Produkte eine präpubertäre Gynäkomastie verursachen können. Der Untersuchung zufolge können Lavendel und Teebaumöl eine ähnliche Wirkung haben wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und gleichzeitig den Effekt von Androgenen hemmen.

Der Kinderendokrinologe Clifford Bloch aus Denver hatte bei drei Jungen im Alter von vier, sieben und zehn Jahren eine Gynäkomastie diagnostiziert. Die Kinder hatten normale Hormonwerte und waren auch sonst gesund. Allerdings hatten alle drei Patienten Kosmetikartikel benutzt, die Teebaumöl oder Lavendel enthielten. Nach mehrmonatiger Meidung dieser Artikel besserten sich die Symptome.

Das National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) ging dem Verdacht Blochs in Labortests nach und bestätigte den vermuteten Zusammenhang, wie das «New England Journal of Medicine (NEJM)» berichtet. Die Forscher empfehlen Ärzten, Gynäkomastie-Patienten danach zu fragen, was für Körperpflege- oder Kosmetikartikel sie verwenden. Wie sich Lavendel und Teebaumöl auf Mädchen, Jugendliche und Erwachsene auswirkt, ist bislang nicht bekannt.

Quelle: net-tribune.de

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02.02.2007

Forumnano plant Einführung eines Gütesiegels

Führende deutsche Nanotechnologie-Unternehmen, zusammengeschlossen im forumnano, treiben die Entwicklung eines Gütesiegels zur Verbesserung des Verbraucherschutzes voran. Auf der konstituierenden Sitzung der Branchenvertretung beschlossen die beteiligten Unternehmen überdies die Gründung eines Vereins, welcher die Aktivitäten koordinieren soll. Zum Sprecher wurde Holger Zytur von der Nanogate AG gewählt.

Als wichtiger Meilenstein zur Einführung des Gütesiegels wurde ein Anforderungskatalog mit Qualitätskriterien formuliert. Entstanden ist das verabschiedete Konzept in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat des forumnano, Herrn Prof. Dr. Uwe Hartmann, Nanostrukturphysiker an der Universität des Saarlandes. Das Nano-Gütesiegel hat zum Ziel, größere Transparenz über nanotechnologisch veredelte Produkte zu gewährleisten sowie den Anwendern und Verbrauchern eine verbesserte Information und Orientierungshilfe anzubieten. In den nächsten Wochen wird an der weiteren Umsetzung des Konzeptes gearbeitet. Dazu gehören die Festlegung von Qualitätsstandards, die Auswahl eines Expertenkreises sowie die Formulierung einer Selbstverpflichtungserklärung der Unternehmen.

Quelle: Forumnano

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01.02.2007

Österreich: Männer denken beim Duschen an Sex, Frauen an ihr Gewicht

Die Österreicher stehen nicht nur gerne unter der Dusche, sie lassen dabei ihren Gedanken freien Lauf. Während "der Mann" häufiger an Sex, an Urlaub, Hobbys oder an die Zukunft denkt, sind Frauen gedanklich oft mit ihrem Gewicht, ihrer Arbeit und ihrer Familie beschäftigt. Das ergab eine Umfrage der Karmasin Motivforschung im Auftrag des Sanitärarmaturen-Spezialisten Grohe Österreich.

Was die Erotik betrifft, bleibt es bei Herrn und Frau Österreicher aber eher bei der Fantasie, als dass sie zur Tat schreiten: 14 Prozent denken beim Brausen an lustvolle Berührungen. Aber nur einer von 25 Befragen (vier Prozent) wird unter der Dusche dann tatsächlich sexuell aktiv.

Außerdem werden beim Duschen die Zähne geputzt (neun Prozent) oder der Bart rasiert (sechs Prozent). 13 Prozent der Befragten hören in der Duschkabine gerne Radio. Sechs Prozent sorgen selbst für Musik und trällern ein Lied.

69 Prozent duschen täglich (Männer zu 62 Prozent, Frauen zu 76 Prozent) und weitere 21 Prozent mehrmals pro Woche. Dabei bleiben die Österreicher immerhin durchschnittliche sieben Minuten unter dem Wasserstrahl. Je älter die Befragten sind, desto kürzer stehen sie unter der Brause.

Knapp drei Viertel der Befragten outeten sich als "Warmduscher", doch beachtliche 17 Prozent schließen den Waschvorgang mit kaltem Wasser ab. Frauen tun dies häufiger (21 Prozent) als Männer (elf Prozent). Weitere acht Prozent entpuppten sich so genannte Wechselduscher, die es sich abwechselnd warm und kalt geben. 

Die Mehrheit beginnt mit der Körperreinigung bei den Haaren und hört bei den Füßen auf. Sechs Prozent führen dies aber in genau umgekehrter Reihenfolge durch. Mehr als 80 Prozent waschen sich bei jedem Duschvorgang gründlich. 17 Prozent lassen gelegentlich bestimmte Regionen wie Haare, Gesicht, Ohren oder Hals aus. Frauen machen das im Vergleich zu Männern häufiger (24 zu neun Prozent). 

Die Österreicher gehen laut der Umfrage sehr sauber ins Bett: Der Körperpflege geben sie sich eher am Abend (57 Prozent) als in der Früh nach dem Aufstehen (41 Prozent) hin. 

Quelle: kleinezeitung.at

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01.02.2007

Henkel: Umsatzsteigerung von 6,4 Prozent auf 12,74 Mrd. Euro

Henkel erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 12.740 Mio. Euro, was einem Anstieg von 6,4 Prozent entspricht. Das organische Wachstum – bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – übertraf mit 6,0 Prozent das bereits gute Wachstum des Vorjahres. Henkel verbesserte das betriebliche Ergebnis (EBIT) um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 1.298 Mio. Euro. In diesem Wert ist ein im vierten Quartal realisierter positiver Saldo aus Sondereffekten in Höhe von insgesamt 23 Mio. Euro enthalten. Die Umsatzrendite (EBIT) wurde um 0,5 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent
gesteigert. Insgesamt lag der Umsatz, nach dem Verkauf des Dial-Nahrungsmittelgeschäfts, mit 4.117 Mio. Euro um 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 3,7 Prozent auf 449 Mio. Euro.

Im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege stieg der Umsatz um 8,9 Prozent auf 2.864 Mio. Euro. Organisch wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent. Das betriebliche Ergebnis lag mit 359 Mio. Euro um 11,7 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im vierten Quartal lag der Umsatz von Henkel mit 3.202 Mio. Euro um 3,7 Prozent über dem Vorjahresquartal. Das organische Umsatzwachstum betrug 6,7 Prozent. Das betriebliche Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 7,3 Prozent auf 323 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein positiver Saldo aus Sondereffekten in Höhe von 23 Mio. Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg um 13 Eurocent auf 1,54 Euro. Der Konzernabschluss wurde bereits durch den Wirtschaftsprüfer testiert.

Quelle: Henkel

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Januar 2007

31.1.2007

Umsatz-Plus in Italien für Kosmetika und Toilettenartikel

Wie der italienische Verband der Parfümerie-, Kosmetik- und Toilettenartikelindustrie sowie angeschlossener Branchen (Unipro) in einem Bericht feststellt, sind die Umsätze von Kosmetika und Toilettenartikeln 2006 um 2,7 % gestiegen. Nach Einschätzung der Organisation erreichte der Umsatz 2006 eine Höhe von 8,1 Milliarden Euro, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresergebnis bedeutet (im Jahr 2005 betrug das Wachstum enttäuschende 1,6 %).

In allen Branchensektoren konnten steigende Umsatzzahlen verbucht werden. Verschiedene Segmente der Kosmetikindustrie sahen sich in den vergangenen Jahren mit Problemen konfrontiert. Insbesondere spürbar war dies an den Umsätzen bei Düften und in Mass Retail-Märkten. Tatsächlich ging der Umsatz dieser beiden Segmente 2005 zurück. Der Rückgang betrug bei Düften 2,1 % und in Mass Retail-Märkten 0,4 %.

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Quelle: Plma

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31.1.2007

Handelsblatt: Beiersdorf in der Zwickmühle

Das Geschäft bei Beiersdorf brummt. Das Hamburger Konsumchemie-Imperium konnte bereits im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro knacken und mittelfristig dürfte er weiter steigen. Auch der Ertrag kann sich sehen lassen: Der Jahresüberschuss verdoppelte sich. Mittelfristig dürften Umsatz und Ergebnis weiter steigen. Denn seit dem vergangenen Jahr steuert Vorstandschef Thomas-Bernd Quaas einen scharfen Restrukturierungskurs.

Quaas verkürzt die Lieferkette, baut Lagerbestände ab, verbessert den Einkauf. Konsequenterweise trennt er sich auch von Randbereichen. So verkauft er z.B. die Seifenfabrik Hirtler. Zudem treibt Quaas das organische Wachstum voran. Dabei setzt er unter anderem verstärkt auf Innovationen wie beispielsweise neue Antifalten-Cremes. Außerdem vergrößert er die bestehenden Markenfamilien mit Zusatzprodukten.

Doch der norddeutsche Schönheitsriese könnte bei Umsatz und Ertrag in größere Dimensionen vorstoßen. Denn Beiersdorf verfügt über eine gut gefüllte Kriegskasse. Derzeit ließen sich Kapitalmittel zwischen drei bis vier Milliarden Euro mobilisieren, nähme der Konzern zusätzliches Fremdkapital auf. Zudem sitzt der Nivea-Hersteller auf knapp zehn Prozent der eigenen Aktien. Derzeit bewertet die Börse die Anteile mit deutlich mehr als 1,2 Milliarden Euro. Doch nach dem überraschenden Ausstieg der Stadt Hamburg als Anteilseigner vor wenigen Wochen könnte sich das Paket weiter verteuern. Denn Beiersdorf hat gute Chancen, in den Aktienolymp Dax aufzusteigen. Fragt sich nur, was Quaas mit dem prall gefüllten Portmonee anfängt. Bereits seit Jahren sucht der Vorstandschef nach geeigneten Akquistionsobjekten. Dabei schielt er seit längerem auf die Märkte in Amerika und Asien. Dennoch scheut er immer wieder die Expansion. Zum einen gibt es wenige geeignete Übernahmeobjekte, zum anderen ist die Konkurrenz groß. In den USA dominiert vor allem Procter & Gamble den Markt, in weiten Teilen Asiens ist es der französische Konkurrent L’Oréal.

Einzige Ausnahme ist Japan. Hier kämen beispielsweise die beiden milliardenschweren Kosmetik-Hersteller Shiseido und Kanebo als Kaufobjekte in Frage. Ob aber Beiersdorf in einem Bieterkampf das Rennen machen würde, ist fraglich. Denn nicht nur strategische Investoren dürften um die beiden Konzerne buhlen, sobald sie zum Verkauf stünden. Auch milliardenschwere Private-Equity-Häuser würden mitmischen. Die sind aber in der Regel bereit, deutlich höhere Preise zu zahlen.

Doch Quaas wird noch von einem weiteren Hemmschuh zurück gehalten: Mit der Hamburger Kaffee-Dynastie Tchibo hat der Vorstandschef einen äußerst risikoscheuen Mehrheitseigner im Rücken. Er wird Quaas zügeln, die Konzernkasse übermäßig zu strapazieren. Mit so viel Zurückhaltung aber dürfte Beiersdorf als Dax-Anwärter bei Anlegern und Fondsmanagern langfristig kaum punkten. Mögliche Folgen: Fonds ziehen ihr Kapital wieder ab, die Kurse sinken.
Dem Vorstand bleibt deshalb nur ein Weg, will er sich nicht langfristig die rote Karte von den Anlegern einhandeln: Er muss seine künftige Akquisitionspolitik endlich gegenüber dem Mehrheitseigner durchsetzen. Ob Quaas den nötigen Mut zur Konfrontation mit der Tchibo-Familie aufbringt, ist schwer einzuschätzen.

Quelle: Handelsblatt, Gregory Lipinski

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30.1.2007

Bronze-Cognis-Innovation-Award 2006 für Myoxinol

Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis hat drei interdisziplinäre Mitarbeiterteams für ihre exzellente Entwicklungsarbeit mit seinem Innovation Award 2006 ausgezeichnet. Der Preis würdigt die Entwicklung hochleistungsfähiger und umweltbewusster Lösungen, die nachweislichen Erfolg im Markt haben. Bronze ging an die Entwickler von Myoxinol, der wirksamen, natürlichen Alternative zu Botulinumtoxin-Spritzen. Myoxinol verringert die Muskelkontraktion und dadurch die Entstehung der Ausdruckslinien um die Augenwinkel. Der Peptidkomplex wird aus den Samen der Hibiskuspflanze gewonnen und ist eine natürliche, sichere und hochwirksame Alternative zu drastischen Anti-Aging-Behandlungen, wie beispielsweise Botulinumtoxin-Inkektionen. Myoxinol wurde 2004 eingeführt und wird heute von namhaften Kosmetikherstellern in aller Welt verwendet.

Quelle: Cognis

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30.1.2007

Colgate-Palmolive meldet gestiegenen Quartalsgewinn

Der weltgrößte Zahnpastahersteller Colgate- Palmolive hat dank eines mit großem Werbeaufwand angeheizten weltweiten Umsatzanstiegs im vierten Quartal 2006 gut verdient.

Der Quartalsumsatz legte um 10,5 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar (2,5 Mrd Euro) zu. Colgate-Palmolive verdiente im Oktober-Dezember- Abschnitt 401,2 Mill. Dollar nach 361,2 Mill. vor einem Jahr . Colgate-Palmolive hatte in den vergangenen Jahren auch durch Restrukturierungsmaßnahmen die Kosten stark reduziert. Colgate- Palmolive verbuchte 24 Prozent seines Quartalsumsatzes in der Region Europa/Südpazifik und steigerte den Umsatz dort um 12,5 Prozent. Absatzsteigerungen in den meisten Ländern machten einen Absatzrückgang in Deutschland wegen der dortigen schwierigeren wirtschaftlichen Lage mehr als wett, betonte Colgate-Palmolive. Der operative Gewinn der Region sei trotz stark erhöhter Werbeausgaben um 25 Prozent gestiegen.

Lateinamerika steuerte 24 Prozent und Nordamerika 21 Prozent des Konzernumsatzes bei. Die Region Asien/Afrika hatte 16 Prozent Umsatzanteil.

Quelle: Handelsblatt

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30.1.2007

US-Konsumergüterkonzerne machen glänzende Geschäfte

Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) hat in seinem zweiten Quartal dank eines starken Geschäfts mit Rasierklingen und Rasierern mehr verdient und seine Ziele für das Gesamtjahr erneut nach oben geschraubt. Auch der kleinere Konkurrent Colgate-Palmolive blickt nach einem deutlich Gewinnanstieg im abgelaufenen Quartal optimistisch in die Zukunft.

"Die Ergebnisses dieses Quartals und gute Geschäftsaussichten bringen uns dazu, unsere Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr zu erhöhen", erklärte P&G-Chef A.G. Lafley. Neben einer hohen Nachfrage nach Gillette-Rasierern kam P&G ein deutlicher Umsatzanstieg bei Textil- und Haushaltspflegemitteln zu Gute. Von Oktober bis Dezember steigerte der Konzern, der vor einigen Jahren mit der Übernahme der Darmstädter Traditionsfirma Wella in Deutschland für Aufsehen gesorgt hatte, seinen Gewinn um zwölf Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar. Der Quartalsumsatz kletterte um acht Prozent auf 19,73 Milliarden Dollar und fiel damit etwas besser aus als von Experten erwartet.

Gute Geschäfte im Schlussquartal verzeichnete auch der kleinere Wettbewerber Colgate-Palmolive. Der Hersteller von Zahnpasta und Geschirrspülmitteln - ein Henkel-Konkurrent -, steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um elf Prozent auf 401 Millionen Dollar. Dabei trieb vor allem eine stärkere Ausrichtung auf rentable Sparten wie Mund- und Körperpflege sowie Tiernahrung die Gewinne an. Der Umsatz wuchs um 10,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten.

Der weltgrößte Konsumgüterhersteller Procter & Gamble Company (P&G) hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres mit Hilfe erfolgreicher Produkte wie dem Fusion-Rasierer von Gillette den Gewinn kräftig aufgestockt.

Quelle: Handelsblatt

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29.1.2007

Nanoperlen, die unter die Haut gehen

Für die Entwicklung von Lipidnanopartikeln erhalten die Pharma-Forscher Rainer H. Müller und Monika Schäfer-Korting den Transferpreis WissensWerte 2007. Winzige Fettkügelchen in Nanometer-Größe (Lipidnanopartikel) können medizinische Wirkstoffe schonend und ohne Nebenwirkungen in den Körper transportieren. Am Institut für Pharmazie der Freien Universität (FU) haben die Professoren Rainer H. Müller und Monika Schäfer-Korting in den letzten Jahren die Beschaffenheit der Lipidnanopartikel grundlegend untersucht und ihre Anwendung im Bereich der Dermatologie entscheidend vorangetrieben. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und den engen Kontakt zur Pharma- und Kosmetik-Industrie, der bis zur Entwicklung von Produktionsanlagen reichte, wurden die beiden Berliner Forscher jetzt mit dem "Transferpreis WissensWerte" des TSB Förderverein Technologiestiftung Berlin e.V. ausgezeichnet. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet am 29. Januar 2007 im Rahmen des Technologietransfertages in Berlin statt.

Quelle: TSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin

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29.1.2007

Biotherm stellt in Deutschland dekorative Serie „Skin Loving Colors“ ein

Die Entscheidung, „Skin Loving Colors“ im deutschen Biotherm Sortiment nicht weiterzuführen, beruht darauf, dass die Distribution zu gering war, d.h. die Produkte waren in nicht genügend Geschäften distribuiert. Die Streuverluste bei Mediaschaltungen waren hoch. Eine zusätzliche Marke für dekorative Kosmetik zu platzieren, bedeutet eine hohe Kapitalbindung für den Handel. Die Pflegemarke Biotherm mit besonderem Schwerpunkt auf der Gesichtspflege, die für uns neben der Reinigung, der Klärung und der Pflege einen logischen vierten Schritt beinhaltet: die Make-ups. Weiterhin wird es von Biotherm den Bereich Make-ups geben. In 2007 werden wir erstmals eine Foundation lancieren, bei dem Anti-age Expertise mit den hautverträglichen Texturen der Make-ups verbunden wird.

Quelle: Biotherm

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26.1.2007

Positiver Jahresrückblick für Beauty Alliance

Die Beauty Alliance, Deutschlands größte Parfümerie-Kooperation, zog eine positive Bilanz für ihr zweites Geschäftsjahr. Sie war 2005 aus den zwei Kooperationen parma-Aurel und Intercos hervorgegangen. Der flächenbereinigte Außenumsatz stieg im Jahr 2006 um 2,0 %. Auch bei dem insgesamt erzielten Außenumsatz konnten die Mitglieder der Beauty Alliance einen Zuwachs von 2,1 % verbuchen. Nach wie vor verfügt die Beauty Alliance Deutschland mit ihren 246 Gesellschaftern über mehr als 950 Standorte mit einem Außenumsatz inkl. Dienstleistungen von € 685 Millionen. Der zentral regulierte Umsatz betrug im vergangenen Jahr € 302 Millionen.

Quelle: Beauty Alliance

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26.1.2007

Umsatzplus für Parfümerieeinzelhandel

Das Jahr 2006 endete für den deutschen Parfümerieeinzelhandel mit einem erfreulichen Plus von 3,8%. Damit endet eine vierjährige Phase von Umsatzrückgängen und -Stagnation. Die Branche ging bereits mit einem kleinen Plus in das Weihnachtsgeschäft, das insgesamt besser war als im Vorjahr. Im Sommer hatte die Fußballweltmeisterschaft dem Parfümerieeinzelhandel vor allem in den größeren Städten viel Umsatz gekostet, denn die Städte waren zwar voll, aber man kam zum feiern und nicht zum kaufen. Deutlich besser war der Geschäftsverlauf "zwischen den Jahren". Offensichtlich ist zu Weihnachten viel Geld verschenkt worden. Außerdem scheint die Diskussion um die Mehrwertsteuererhöhung viele Verbraucher veranlasst zu haben, noch im alten Jahr ihre Gutscheine einzulösen. Außerdem ist im Ansatz ein Trend zu erkennen, dass man sich zu Weihnachten einen Einkaufsbummel für die Zeit nach Weihnachten schenkt.

Der Sortimentsbereich der Damendüfte wuchs um 4,1%. Preisreduzierungen durch Rabattaktionen etc. sind leicht rückläufig. Dies ist eine unmittelbare Folge der besseren Umsatzsituation. Deutlich gestiegen ist die Nachfrage nach luxuriösen Designerdüften und Spezialitäten. Für die Gesichtspflege wurde in den Parfümerien für 3,9% mehr ausgegeben. Der Trend nach hochpreisigen Luxusprodukten hält an.

Die Körperpflege inkl. Sonnenpflege wuchs um überdurchschnittliche 4,2%. Hier wirkten sich der sonnenreiche Sommer und das nach wie vor große Bedürfnis nach Wellness aus. Die Sonnenkosmetik ist längst dem reinen Schutz vor Sonnenbrand und schädlichen UV-Strahlen entwachsen und hat sich zur umfassenden Sonnenpflege entwickelt.

Make-up-Produkte wurden um 4,8% mehr nachgefragt. Dieses überdurchschnittliche Wachstum ist vor allem dem nachhaltigen Trend zu hochwertigem Make-up zu verdanken.

Der Sortimentsbereich der Herrenkosmetik schwächelt nach wie vor. Hier konnten die Umsätze nur um 1,2% gesteigert werden. Die Männerwelt ist also nach wie vor ein Entwicklungsgebiet für die Kosmetik.

Die höchste Steigerungsrate weist der Bereich "Sonstige" mit 5,4% aus. Hier handelt es sich in erster Linie um Accessoires. Dieses Sortiment, hier vor allem der Modeschmuck, wird von immer mehr Parfümerien forciert und ist noch erheblich ausbaufähig.

Der Warengesamtumsatz der deutschen Fachparfümerien inkl. Fachabteilungen der Warenhäuser beträgt nunmehr 2,57 Mrd. €.

Die kosmetischen Dienstleistungen in Parfümerien, die in den Branchenzahlen nicht enthalten sind, konnten wieder deutlich um 4,3% gesteigert werden. Dies ist ein großer Erfolg in einem insgesamt stagnierenden Markt der Dienstleistungen. Hier zahlen sich die Investitionen der vergangenen Jahre in Qualität, Ausstattung und Wellness aus.

Auf Initiative des Bundesverbandes Parfümerien hat das Berliner DIN-Institut im Jahre 2004 die DIN-Norm 77600 für kosmetische Dienstleistungen geschaffen. Nunmehr haben sich die ersten Kosmetik-Institute nach dieser DIN-Norm zertifizieren lassen. Der Bundesverband Parfümerien begrüßt dieses Qualitätsmanagement sehr, da der Kunde gerade im Dienstleistungssektor sehr sensibel auf Qualität reagiert.

Ein Blick auf das laufende Jahr zeigt, dass die Erhöhung der MwSt. zum Jahresanfang den Geschäftsverlauf im Januar bislang kaum beeinträchtigt hat. Die Abgabepreise des Handels sind weitgehend stabil geblieben. Dies mag daran liegen, dass es dem Parfümerieeinzelhandel aus Wettbewerbsgründen bisher nicht gelungen ist, die Erhöhung von rechnerisch 2,59% auf die alten Verkaufspreise voll weiterzugeben. Nach ersten Berechnungen dürfte dies allenfalls für weniger als die Hälfte des Erhöhungssatzes gelungen sein. Sollte es dabei bleiben, so werden dadurch die Renditen im laufenden Jahr erheblich belastet werden, zumal die Lieferanten auf breiter Ebene nicht bereit sind, sich in ihren Preisforderungen zurückzunehmen. Darunter leiden die kleineren Fachgeschäfte besonders.

Die längeren Ladenöffnungszeiten bereiten dem beratungsintensiven Parfümerieeinzelhandel zusätzliche Probleme und Sorgen. Längere Öffnungszeiten steigern die Personal- und Energiekosten in einem weitaus größeren Maße als eine Kompensation durch eventuell höhere Umsätze möglich wäre. Außerdem wirken sich längere Öffnungszeiten auf die Standortqualität aus. Gewinner sind hier eindeutig die Zentren großer Städte und die Einkaufzentren außerhalb der Stadtzentren. Dies wird deshalb mittelfristig zu einem Rückzug von Facheinzelhandelsangeboten aus der Fläche führen.

Quelle: Parfümerieverband

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17.1.2007

Douglas 2005/06: Umsatz und Gewinn gesteigert

Das Geschäftsjahr 2005/06 war für die Douglas Holding ein erfolgreiches Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Henning Kreke kommentierte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 (30.9.) mit den Worten: „Wir haben unser renditeorientiertes Wachstum fortgesetzt und den Wert unserer Unternehmensgruppe – gemessen am Douglas Value Added (DVA) – weiter gesteigert.“

Ursprünglich hatte die Douglas-Gruppe für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von acht bis zehn Prozent sowie ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zwischen 125 und 127 Millionen Euro geplant. Tatsächlich konnte die Gruppe eine Umsatzsteigerung um 10,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro erzielen. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 8,4 Prozent auf 129 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine EBT-Marge  von fast 4,8 Prozent, womit die DOUGLAS-Gruppe nach wie vor zu den Besten im deutschen Handel gehört.
Die Douglas-Parfümerien konnten ihre marktführende Position in Europa weiter ausbauen. Die 937 Parfümerien erzielten im Geschäftsjahr 2005/06 einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 13,9 Prozent. In Deutschland steigerte Douglas die Umsätze um 4,3 Prozent auf rund 839 Millionen Euro und konnte so die führende Marktposition ausbauen. Noch besser entwickelten sich die Douglas-Parfümerien im Ausland. Sie steigerten ihre Umsätze – organisch und durch Zukäufe in Frankreich, Spanien und Portugal – um 27,7 Prozent auf rund 720 Millionen Euro. Der Anteil der Auslandsgesellschaften am Gesamtumsatz aller Parfümerien stieg auf über 46 Prozent nach 41 Prozent im Vorjahr. Die Parfümerie-Gruppe ist nach der Eröffnung der ersten Parfümerie in der Türkei (in Istanbul) im Mai 2006 mittlerweile in 18 Ländern präsent. Die Anzahl der ausländischen Parfümerien übersprang erstmalig die 500er Marke.

Investitionsschwerpunkt bleiben die Douglas-Parfümerien, wo etwa 90 Millionen Euro in das weitere internationale und renditeorientierte Wachstum investiert werden. Europaweit sind rund 50 Neueröffnungen geplant. Darüber hinaus wird der Markteintritt in neue Märkte wie Griechenland und die baltischen Staaten vorbereitet. Ziel bleibt es, aus der starken deutschen Marke „Douglas“ eine starke pan-europäische Marke zu machen. Dass Douglas bei der Erreichung dieses Ziels auf einem guten Weg ist, beweisen auch die mittlerweile über sechs Millionen zufriedenen Douglas Card-Kunden in ganz Europa.
Im Rahmen der Expansionsstrategie prüft Douglas aber auch, ob und wann ein Einstieg in die schnell wachsenden Märkte in China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sinnvoll sein könnte. Bei aller internationaler Wachstumsdynamik will Douglas aber auch im Heimatmarkt Deutschland weiter wachsen. Hier soll die Zahl der Parfümerien in den nächsten drei Jahren auf rund 500 erhöht werden.

Quelle: Douglas Holding

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12.1.2007

Christina Aguilera bringt neues Parfüm heraus

Wie es heißen und wie es riechen soll, ist aber noch nicht bekannt. Laut amerikanischen Medienberichten ist nur sicher, dass die Sängerin ihren Duft über die Firma "Procter & Gamble" vermarkten wird.

Quelle: die-news.de

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12.1.2007

IMCD vertreibt Produkte von Ineos Oligomers

Die IMCD-Gruppe agiert nun für Ineos Oligomers als Distributor für die Produktreihen Isoparaffine, Isoolefine, Isoamylen und Cyclopentan. Diese Produktgruppen beinhalten die kosmetischen Additive Isodecan, Isohexadecan und Isoeicosan und werden durch die IMCD Gruppe in Benelux, Frankreich, Deutschland, Italien, Skandinavien, Portugal, Spanien, Großbritannien und Irland vermarktet. 

Quelle: IMCD

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11.1.2007

Guter Riecher: Parfümcreme statt Eau de Toilette

Frankreich, das Land der schönen Düfte, hat das Parfüm in Cremeform und als Puder wiederentdeckt. In kleinen schmucken Dosen oder als Stift passt das alkoholfreie Elixier in jede Handtasche und löst die herkömmlichen Flakons ab. Der Frau von Welt verschafft das einen Vorteil bei Flugreisen, seit Flüssigkeiten nur bedingt ins Handgepäck mitdürfen. Die Auswahl reicht von leichten blumigen über fruchtige bis zu schweren orientalischen Düften und ist in allen Preiskategorien auf dem Markt: Für das Duftpuder «Trouble» der Prestigemarke Boucheron muss man 3.888 Euro hinlegen. Ein Sechserpack Parfümcreme von Fragonard ist schon für 25 Euro zu haben.

Quelle: dpa

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11.1.2007

TAN*BIZ lanciert Edition Ukraine

Die große TAN*BIZ Familie wächst weiter: In 2007 wird als jüngstes Familienmitglied eine ukrainische Ausgabe des Fachmagazins für die Besonnungsbranche erscheinen. Geplant sind 6 Ausgaben pro Jahr. TAN*BIZ Edition Ukraine ist der ideale Kommunikationspartner für Unternehmen, die Sonnenstudios zu ihrer Zielgruppe zählen und die den ukrainischen Markt für sich erschließen wollen.

Die Ukraine ist eines der ehemals kommunistischen Länder, die sich sehr stark in Richtung Westeuropa und europäische Gemeinschaft orientieren. Fast 4 Mio. der 47 Mio. Einwohner leben in der Hauptstadt Kiev. 54% der Bevölkerung sind weiblich und für viele der Ukrainerinnen hat Schönheit einen extrem hohen Stellenwert. Die Mehrheit der Frauen wendet 30-50% ihres Einkommens für Kosmetik und Mode auf. Im Tanning-Markt besonders populär sind vertikale Besonnungssysteme, die weniger Platz auf der extrem teuren Studiofläche benötigen. 70% der Sonnenstudios befinden sich in den großen Städten wie Kiev, Dnepropetrovsk, Donetsk, Kharkov, Odessa oder Lvov.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte
Eckhard.Rumpf(at)health-and-beauty(dot)com

Quelle: World Tanning Directory

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10.1.2007

Körperpflegeprodukte stark beworben

Die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien beliefen sich laut dem Medien- und Werbeforschungsunternehmen Nielsen Media Research im Jahre 2006 auf insgesamt 20,1 Milliarden Euro. Dieses entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Plus von 5,1 Prozent bzw. 977 Millionen Euro für die Medien Tageszeitungen, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften, Radio- und Fernsehsender sowie Plakat. "Zur positiven Entwicklung des Bruttowerbemarktes in 2006 haben neben der generellen konjunkturellen Belebung ebenfalls die erhöhten Werbeaufwendungen vor der Fußball-WM sowie die in 2007 anstehende Mehrwertsteuererhöhung beigetragen. Betrachtet man den Verlauf der klassischen Medien innerhalb dieses Jahres, verzeichneten dementsprechend auch das zweite und vierte Quartal erwartungsgemäß die höchsten prozentualen Steigerungen," so Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH.

Eine interessante Sonderentwicklung ist auch im Bereich der Körperhygiene festzustellen. Insbesondere Produkte zur Haarpflege, Mundpflege, Körperpflege aber auch Rasierer wurden massiv beworben. Ludger Wibbelt: "In diesen Bereichen sind viele neue Produkte mit zum überwiegenden Teil neuen und zusätzlichen Nutzen bzw. Pflegestoffen in den Markt eingeführt worden, die werblich massiv unterstützt wurden. Diese Innovationskraft ist beeindruckend und zahlt sich auch für die Marken aus."

Quelle: Nielsen

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9.1.2007

Beiersdorf: Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2006

Im Geschäftsjahr 2006 erreichte der Beiersdorf-Konzern erneut Rekordwerte in Umsatz und Ergebnis (vor Sondereffekten). Die Sondereffekte beinhalten die Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der Consumer Supply Chain sowie die Erträge aus dem Verkauf von BSN medical. Der Umsatz zu aktuellen Wechselkursen stieg im Konzern um 7,2% auf 5.120 Mio. € (Vorjahr: 4.776 Mio. €), bereinigt um Wechselkursveränderungen bedeutet dies eine Steigerung um 7,3%. Der Unternehmensbereich Consumer erreichte im Jahre 2006 zu aktuellen Wechselkursen ein Umsatzwachstum von 7,1% auf 4.327 Mio. € (Vorjahr: 4.041 Mio. €). Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug das Umsatzwachstum 7,2%. Alle Regionen trugen mit positiven Wachstumsraten zu dieser Entwicklung bei. Zweistellig wuchs der Umsatz in den Regionen Osteuropa, Lateinamerika und Afrika/Asien/Australien. Das Consumer - EBIT ohne Sondereffekte erreichte etwa 520 Mio. € (Vorjahr: 470 Mio. €), die Umsatzrendite erreicht damit etwa 12,0%.

Quelle: Beiersdorf

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9.1.2007

Neue Technik ermöglicht schnelle Tests

Das Institut für Chemie an der Technischen Universität Chemnitz hat ein neues Multireaktor-System in Betrieb genommen. Die Investition mit einem Gesamtwert von 369.000 Euro ermöglicht die schnelle Synthese-Analyse von 16 unabhängig voneinander laufenden chemischen Prozessen in flüssigen Phasen. Die parallel angeordneten Reaktoren sind bei einem Druck von bis zu 150 bar und Temperaturen bis 250 Grad Celsius individuell regelbar. Damit können Forschungsaufgaben, wie zum Beispiel Untersuchungen an chemischen Zusatzstoffen für die Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie, wesentlich effizienter realisiert werden. Das Multireaktor-System wurde von der Chemnitzer Firma Amtec GmbH hergestellt.

Quelle: Freie Presse

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3.1.2007

Gerresheimer Group erwirbt Wilden Gruppe

Mit der deutschen Wilden AG erwirbt Gerresheimer den europäischen Marktführer für pharmazeutische Drug Delivery Systeme aus Kunststoff. Das Geschäft gliedert sich in die Geschäftsfelder: „Medical Plastic Systems“ (Pharma, Diagnostik, Medizintechnik, Consumer Healthcare) und „Technical Plastic Systems“. Im Produktsegment „Medical Plastic Systems“ werden zwei Drittel des Gesamtumsatz von 240 Mio. Euro erwirtschaftet. Zum Unternehmen zählen acht Produktionsstätten und vier Joint Ventures mit über 2.300 Mitarbeitern.

Der Schwerpunkt der Marktbearbeitung liegt in Europa, darüber hinaus ist Wilden in den USA, Mexiko, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten engagiert. Mit dem Erwerb von Wilden ist die Gerresheimer Group künftig in den vier Geschäftsbereichen Tubular Glass, Moulded Glass, Life Science Research und Plastic Systems aufgestellt. Das Umsatzvolumen der Gruppe wird auf über 900 Mio. Euro anwachsen. Mit dem Erwerb der Wilden AG wird die Gerresheimer Group künftig an mehr als 31 Standorten in Amerika, Europa und Asien produzieren und weltweit 8.500 Mitarbeiter beschäftigen.

Quelle: www.gerresheimer.com

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Dezember 2006

21.12.2006

Weihnachtsgeschäft: Deutsche schenken bevorzugt Teures

Die Einzelhändler beschweren sich wenige Tage vor Heiligabend über schlechte Geschäfte. Doch dazu gibt es nach Meinung von Konsumforschern keinen Grund. Denn die Deutschen greifen dieses Jahr tief in die Tasche und schenken bevorzugt Teures. Positivere Zukunftseinschätzungen der Verbraucher und ein deutlich gestiegenes Qualitätsbewusstsein könnten in diesem Jahr zu einem deutlichen Umsatzanstieg vor dem Fest führen, meint das Marktforschungsinstitut GfK. Bis zu vier Prozent mehr als im Vorjahr seien in den Monaten November und Dezember möglich, erwartet Marktforschungsleiter Wolfgang Twardawa.

Die Nürnberger Konsumexperten widersprechen damit energisch den Prognosen der großen Handelsverbände HDE und BAG, die das aktuelle Weihnachtsgeschäft bislang eher verhalten beurteilen. Allen voran habe das Geschäft mit Kosmetika ungewöhnlich stark zugelegt, berichtet Twardawa. Entsprechend zufrieden zeigt sich der börsennotierte Marktführer Douglas. „Besonders erfreulich haben sich bisher unsere Parfümerien sowie unsere Christ-Juweliergeschäfte entwickelt“, sagte Vorstandschef Henning Kreke dem Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt, Christoph Schlautmann

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21.12.2006

Das Marie-Antoinette-Parfum

Eineinhalb Jahre hat der bekannte französische Parfümeur Francis Kurkdjian zusammen mit Historikern in alten Quellen geforscht. Heraus kam ein Parfum aus Iris, Rosen, Jasmin, Orangenblüten mit einem Hauch Zedern- und Sandelholz. Es kann in Versailles von betuchten Verehrerinnen der Königin erstanden werden. Denn selbst ein kleines 25-Milliliter-Fläschen des limitiert hergestellten Duftes kostet 350 Euro. Der Erlös kommt immerhin einem guten Zweck zugute: Er soll den Kauf eines 350.000 Euro teuren Reisekoffers der 1793 geköpften Königin für die Versailler Sammlung finanzieren. Die große Herausforderung war, dass es kein Dokument gab, in dem stand: Dies ist das Parfüm, das Marie Antoinette benutzte“, sagte Kurkdjian. „Damals hatten die Leute nicht nur ein Parfüm, was auch daran lag, dass es unmöglich war, einen Duft über längere Zeit zu konservieren und genauso wieder herzustellen wie zuvor.“ Er habe sich deshalb auf Beschreibungen des Geschmacks der aus Österreich stammenden Königin gestützt und dabei unter anderem die Schriften des königlichen Parfumiers Jean-Louis Fargeon benutzt. „Insofern erschufen wir das Parfüm wieder, das sie getragen haben könnte.“

Bekannt sei, dass Marie-Antoinette Blumendüfte und insbesondere Rosen mochte, sagte Kurkdjian. „Wir haben versucht, ihre Mentalität zu verstehen, ihre stetiges Streben nach Freiheit und ihren Hang zur Romantik.“ Er habe dann zwischen ihrem Eintreffen am Königlichen Hof 1770 im Alter von 14 Jahren und ihrer Hinrichtung einen Zeitpunkt aussuchen müssen, „der unsterblich werden sollte“, sagte der Parfum-Experte. „Wir wählten Marie Antoinette als junge Mutter in ihren Jahren im Trianon“, einem Lustschloss im Park von Versailles, in das sich die Königin gerne zurückzog. „Dort erschien sie am menschlichsten, am wenigsten mit ihrem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt.“

Kurkdjians Reise in die Vergangenheit scheint Interesse zu finden. Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart gab es für die insgesamt tausend 25-Milliliter-Flakons des Parfüms „MA, Sillage de la Reine“ (“MA, Duftwolke der Königin“) 200 Vorbestellungen. Auch drei von zehn Sonder-Editionen mit 25 Zentiliter des Monarchinnen-Duftes sind schon an Liebhaber aus Europa, Asien und den USA vergeben. Kurkdjian, der selbst keinen Lohn für seine Arbeit verlangte, rechtfertigt den Preis mit der Verwendung von reinen Naturstoffen, darunter allein zehn Kilogramm Iris zum Preis von 50.000 Euro. Und die Schlossverwaltung versichert, es werde kein weiteres Parfüm der Sorte außer den existierenden Beständen hergestellt werden.

Eine Marie-Antoinette-Verehrerin braucht sich nun keine Sorgen zu machen, rechtzeitig an den womöglich bald ausverkauften Duft zu kommen: Für US-Regisseurin Sofia Coppola, die mit ihrem Glamour-Streifen über die Königin dieses Jahr durch die Kinos wirbelte und Versailles dadurch kostenlose Werbung verschaffte, sind bereits mehrere Flakons als Geschenk zurückgelegt.

Quelle: Die Welt

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18.12.2006

Kolb will 100 Prozent seiner Aktien an KLK verkaufen

Die Kolb Aktionäre haben entschieden, hundert Prozent ihrer Aktien an das multinationale malaysische Traditionsunternehmen Kuala Lumpur Kepong Berhad (KLK) zu verkaufen.

Der zukünftige Chairman und Hauptaktionär Dato' Seri Lee Oi Hian und der CEO Manufacturing Olivier Meurzec von KLK sind entschlossen, beide Kolb-Standorte zu erhalten. Der angestammte Name Kolb bleibt für das Unternehmen in Hedingen und in Moerdijk bestehen. Kolbs Fertigkeit in Alkoxylierung bildet das fehlende Glied zwischen den natürlichen Rohstoffen und den Endprodukten von KLK. In der Marktbearbeitung gewinnt KLK ergänzende Schwerpunkte in Europa, während uns der schwierige, aber unverzichtbare asiatische Markt unversehens sehr weit offen steht. Kuala Lumpur Kepong Berhad befindet sich obwohl börsenkotiert an der Bursa Malaysia doch mehrheitlich in Familienbesitz. Seit der Gründung 1906 hat sich aus der Bewirtschaftung von Plantagen die Verarbeitung von Kautschuk und Palmöl ergeben. Entscheidend für Kolb sind die 173 000 ha, es handelt sich mehrheitlich um Palmenplantagen und die Verarbeitung der Ernte zu Fettsäuren sowie ab kommendem Frühjahr zu Fettalkoholen. Diese Produkte dienen als nachwachsende Rohstoffe zur Alkoxylierung und Veresterung. Das verbessert Kolbs Rohstoffverfügbarkeit nachhaltig. Kolbs nichtionogenen Tenside wiederum tragen zur Herstellung des KLK-Endkundenangebots bei.

Die zu KLK gehörige „Crabtree & Evelyn“ ist eine Weltmarke in edlen Toilettenartikeln und kulinarischen Delikatessen. KLK erweitert sein Produkteportfolio mit Kolb auf dem Weg zum führenden Hersteller von Oleochemikalien und ihren Derivaten. Die günstige Entwicklung der Kolb Gruppe liegt damit im zentralen Interesse unseres neuen „Mutterhauses“. Der Umsatz von über 1.2 Mrd. CHF, die ca. 23 000 Mitarbeitenden und der ausgedehnte Grundbesitz von KLK in Malaysia und Indonesien, verleihen uns ungeahntes Potenzial. Vorbehältlich dem Einverständnis der Wettbewerbskommission und der Einwilligung der Negara Bank in Malaysia, wird das Closing im März erfolgen.

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18.12.2006

Wechsel in der Henkel-Geschäftsführung:
Kasper Rorsted folgt 2008 Ulrich Lehner

Prof. Dr. Ulrich Lehner (60) wird im April 2008 mit Erreichen der internen Altersgrenze von 62 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung der Henkel KGaA ausscheiden. Ulrich Lehner, der mit einer kurzen Unterbrechung seit 1981 bei Henkel ist und im Mai 2000 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt wurde, wird damit seine Tätigkeit in der Geschäftsführung planmäßig auf der Hauptversammlung 2008 beenden. Der Gesellschafterausschuss hat mit Wirkung zum 1. Januar 2007 Kasper Rorsted (44), der seit April 2005 Mitglied der Geschäftsführung und für den Unternehmensbereich Personal/Einkauf/Informationstechnologien/Infrastruktur Services verantwortlich ist, zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. Mit Ablauf der Hauptversammlung 2008 wird Rorsted zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt werden. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte Henkel einen Umsatz von 11,974 Mrd. Euro. Mehr als 50.000 Mitarbeiter sind weltweit für Henkel tätig. Menschen in rund 125 Ländern der Welt vertrauen Marken und Technologien von Henkel.

Quelle: Henkel

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13.12.2006

Henkel "hold"

Christian Weiz, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von Henkel  mit dem Rating "hold" ein. Wie die Analysten berichten würden, dürften die Bereiche Wasch- & Reinigungsmittel und Kosmetik in den nächsten Jahren auf den alten Wachstumspfad zurückfinden. Die Analysten würden für das Segment Wasch- & Reinigungsmittel in 2007 mit einem Zuwachs von 1,8% rechnen. Ferner sollte die EBIT-Marge von 11,1% in 2006e in den kommenden beiden Jahren um jeweils 10 BP zulegen. Im Bereich Kosmetik werde die EBIT-Marge in 2007 auf 12,9% und in 2008e auf 13,3% geschätzt. Der Umsatz dürfte sich dabei mit +2,3% und +2,1% in 2007e bzw. 2008e relativ konstant entwickeln.

Quelle: Hypo Vereinsbank

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04.12.2006

Mäurer + Wirtz kauft 4711 von Muelhens

Mäurer + Wirtz hat vier Parfummarken der Muelhens GmbH & Co. KG übernommen: 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase gehen vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden an das Stolberger Unternehmen, das Duftmarken wie Tabac Original und Nonchalance sowie Lizenzmarken wie z.B. Betty Barclay oder s.Oliver zu seinem Portfolio zählt.

Seit 2003 gehört das Duftgeschäft von Muelhens zu Procter&Gamble. Das Unternehmen machte mit den Traditionsmarken 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase Jahresumsätze im zweistelligen Millionenbereich. Über den Verkaufspreis werden keine Angaben gemacht. Mäurer + Wirtz erwirtschaftet zurzeit einen Umsatz von ca. 100 Mio. Euro und hat damit in Deutschland einen Marktanteil von ca. 5,5 Prozent. Durch die neu hinzugewonnenen Marken kauft sich das Unternehmen erheblichen Umsatz dazu.

Mäurer + Wirtz erwirbt ebenfalls das berühmte Kölner Haus in der Glockengasse, welches untrennbar mit der Geschichte von 4711 verbunden ist. Alle dort tätigen Mitarbeiter werden übernommen.

Quelle: Mäurer + Wirtz

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11.12.2006

Symrise geht an die Börse

Die Aktien von Symrise starteten Montag mit 17,25 Euro an der Börse und zog dann weiter auf 18,30 Euro an. Das Ausgabevolumen betrug rund 1,4 Milliarden Euro, wovon das Unternehmen brutto etwa 652 Millionen erhalten habe, teilte Symrise mit.

Die Emission überragt damit den bis dato größten Börsengang des Jahres von Wacker Chemie, der im Frühjahr ein Volumen von etwa 1,2 Milliarden Euro erreicht hatte. 15 Prozent der Aktien gingen an Privatanleger, der Rest an professionelle Investoren. Einer davon, die Gesellschaft EQT, hält über den EQT Fonds III nach der Aktienplatzierung, aber vor Ausübung seiner Mehrzuteilungsoption rund 20,7 Prozent der Anteile des Unternehmens.

Symrise reizte damit dank der großen Nachfrage die Preisspanne von 15,75 bis 17,75 Euro nahezu aus. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden ist einer der wenigen Börsenkandidaten in der zweiten Jahreshälfte, der seine Aktien ohne große Preiszugeständnisse verkaufen konnte. Einschließlich einer Mehrzuteilungsoption seien gut 81 Millionen Anteilsscheine bei Investoren platziert worden. Der Streubesitz beträgt nach dem Börsendebüt rund 70 Prozent. Marktexperten sehen für Symrise gute Chancen, von der Börse in den Nebenwerteindex MDax aufgenommen zu werden.

Die Einnahmen aus dem Börsengang will Symrise-Chef Gerold Linzbach vorwiegend für den Abbau der Schuldenlast von 1,4 Milliarden Euro verwenden. Die Verbindlichkeiten waren im Zusammenhang mit der Übernahme durch EQT entstanden. Der skandinavische Finanzinvestor hatte 2002 die Bayer-Tochter Haarmann & Reimer gekauft und mit dem Familienunternehmen Dragoco zur Symrise verschmolzen.Die 4800 Mitarbeiter starke Gesellschaft zählt mit einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zu den weltweit vier größten Anbietern für Duft- und Geschmacksstoffe. Auf dem Weltmarkt muss sich Symrise gegen Firmen wie die Schweizer Givaudan  und International Flavors & Fragrances (IFF) behaupten, die jeweils mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr umsetzen.

Quelle: manager-magazin.de mit Material von ddp und reuters

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11.12.2006

Naturkosmetik: Drogeriemärkte und vertrauenswürdige Siegel gefragt

53 Prozent aller Verbraucher kaufen derzeit mindestens einmal im Monat einen Artikel aus dem Bereich Naturkosmetik ein, jeder Zehnte sogar jede Woche. Die Naturkosmetik, dies geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsspezialisten Information Resources (IRI) hervor, hat sich in den letzten beiden Jahren sehr positiv entwickelt.

Doch das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Immerhin fast ein Drittel der heutigen Verwender wollen künftig häufiger zu entsprechenden Produkten greifen, und fast fünf Prozent derjenigen, die zurzeit noch keine Naturkosmetik (NKO) kaufen, wollen diese Produkte demnächst ausprobieren. Befragt wurden rund 300 Verbraucher, und zwar direkt am Point of Sale. Die Ortswahl erfolgte aus gutem Grund, denn rund 44 Prozent aller Kaufentscheidungen werden erst im Geschäft getroffen. Generell waren 43 Prozent der Befragten mit dem NKO-Angebot (Größe des Sortiments) im Handel zufrieden, insbesondere in der Apotheke (72,5%), am wenigsten bei den Discountern.

Die wichtigste Einkaufsstätte für NKO-Produkte ist der Drogeriemarkt. Fast 40 Prozent der NKO-Käufer decken sich hauptsächlich hier mit entsprechenden Produkten ein. Mit deutlichem Abstand (siehe Chart) folgen Reformhaus, Apotheke und der Biomarkt. Ein umfangreiches Angebot an Naturkosmetik ist gemeinhin der Hauptgrund für die Geschäftswahl, und damit punkten vor allem die Drogeriemärkte. Die Filialen der Discounter, aber auch die anderen klassischen Einkaufsstätten für Produkte des täglichen Bedarfs spielen für die Versorgung mit Naturkosmetik dagegen eine untergeordnete Rolle.
Körpercremes (inkl. Lotions und Öle) und Gesichtscremes, aber auch Duschbäder, Shampoos und Seifen waren am Tag der Interviews die am häufigsten gekauften NKO-Produkte. Die Verbraucher wissen sehr genau, was sie an diesen Produkten schätzen: Natürlichkeit und „chemiefrei“ werden am häufigsten mit Naturkosmetik assoziiert. Lediglich drei Prozent der Befragten hatten keinerlei Vorstellung von Naturkosmetik.

Generell sind die gebräuchlichen NKO-Siegel eine gute Orientierung für die Verbraucher; alle werden als „vertrauenswürdig” eingestuft. Allerdings kannten zehn Prozent der befragten Verbraucher – selbst gestützt – keines der Siegel. Am bekanntesten erwies sich in der Befragung das Demeter-Siegel; es ist für rund 58 Prozent der Befragten ein Begriff.

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09.12.2006

Das Parfüm aus dem Internet

Eine skurrile Idee, aber ernst gemeint: Ein japanischer Konzern will das Internet in eine Duftmaschine verwandeln. Der grösste japanische Mobilfunkbetreiber, NTT DoCoMo, will das Internet zum Transport von Düften einsetzen. Eine entsprechende Ankündigung machte das Unternehmen während der Telekommunikations-Fachmesse ITU Telecom in Hongkong.

Firmen, Hotels und Kaufhäuser sollen netzwerkfähige Aroma-Dispenser kaufen und aufstellen. Diese Geräte sind mit den Rohstoffen befüllt, aus denen anschließend vielerlei Gerüche gemischt werden können. Nutzer sollen die gewünschte Duftnote über ein Webportal auswählen. NTT sendet anschließend die passenden Steuer- und Mixturbefehle übers Web.

Bei der ITU Telecom zeigte der Netzanbieter eine funktionierende Demo-Installation des geplanten Systems. Ein einzelner Dispenser soll um 400 Euro kosten. Einen Einführungstermin für den webbasierten Aroma-Dispenser hat NTT DoCoMo bisher nicht genannt. Die Idee, Gerüche per Internet zu transportieren, ist nicht neu. Bereits Ende der neunziger Jahre wollte die US-Firma DigiScents eine solche Technik auf den Markt bringen. Forsch kündigte die von zwei Biomedizinern geleitete Firma damals die „Revolution der Sinne“ an. Partner sollte RealNetworks werden, der Hersteller der verbreiteten Streaming-Software Real Player.

Doch die hochfliegenden Plänen waren schnell verduftet. Zwar existiert die Website von DigiScents weiterhin, doch sie bietet keine Produkte an und wird wenig besucht.

Quelle: PC Professionell

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07.12.2006

Colgate Time Control und Palmolive Aromatherapy Vitality
als Produkte des Jahres ausgezeichnet

Die Zeitschrift Lebensmittel Praxis hat die Verbraucher nach ihrem Urteil über 317 neue Produkte befragt. Dazu  wurden insgesamt 1.300 Interviews mit Kaufentscheidern im Alter zwischen 14 und 59 Jahren online durchgeführt. In der Verbraucherbefragung "Produkt des Jahres 2007" erhielt Colgate-Palmolive in der Warengruppe Mundpflege mit der Zahncreme Colgate Time Control Zweiter und in der Kategorie Körperpflege mit dem Duschgel Palmolive Aromatherapy Vitality jeweils den zweiten Platz.

Quelle: Colgate

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06.12.2006

Deutsche Chemieindustrie auch 2007 auf Wachstumskurs

Die deutsche Chemieindustrie bleibt nach Einschätzung des Branchenverbandes VCI nach einem unerwartet kräftigen Produktionssprung im laufenden Jahr auch 2007 auf einem robusten Wachstumskurs. Die Produktion der chemischen Industrie in Deutschland dürfte 2007 um 2,0 Prozent zulegen. Beim Umsatz rechnet der Branchenverband bei einem Anstieg der Erzeugerpreise um 0,5 Prozent mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Insgesamt sei eine leichte Entspannung bei den Rohstoffkosten zu erwarten.

"Bei etwas abgeschwächtem Wachstumstempo bleibt die Konjunktur robust", sagte VCI-Präsident Werner Wenning. Wichtige Abnehmerbranchen der Chemieindustrie dürften auch im kommenden Jahr kräftig wachsen. Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte sich aber nicht im bisherigen Tempo fortsetzen. 2006 sei die Wirtschaft weltweit kräftiger gewachsen, als zunächst erwartet. "Endlich hat auch in Deutschland die Konjunktur an Dynamik gewonnen", betonte Wenning. Er zeigte sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt "sehr zufrieden". Die Kapazitätsauslastung liege bei gut 85 Prozent. Auch 2007 seien "keine erheblichen Überkapazitäten" zu befürchten. Dabei dürften Feinchemie- und Pharmaprodukte die stärksten Wachstumsraten in der Branche aufweisen.

Quelle: dpa

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04.12.2006

Bogner und Fribad schließen Lizenzvertrag

Das Modeunternehmen Willy Bogner und die Fribad Cosmetics Group geben zum 01. Januar 2007 den Abschluss eines langfristigen Lizenzvertrages zur Vermarktung von Duft- und Kosmetikprodukten bekannt. Fribad Cosmetics Group übernimmt die Lizenz des bisherigen Lizenzpartners, der Firma P&G Prestige Products. Für Fribad ist der Lizenzerwerb ein strategischer und historischer Meilenstein. Gunter Thoß, Generalbevollmächtigter des Unternehmens: „Fribad ist ein Experte im Kosmetik und Pflegebereich. Wir sind stolz, mit Bogner als erste Lizenz im Duftbereich ein neues strategisches Geschäftsfeld zu eröffnen.“

Ab 1. Januar 2007 werden die noch von P&G Prestige Products entwickelten Duftserien „Bogner Man Classic“, „Bogner Woman No. 1“ und „Bogner Man New Classic“ sowie „Fire & Ice“ und „Snow“ angeboten. Die erste neue Bogner-Duftserie unter der Regie von Fribad wird im Jahr 2008 auf den Markt kommen.

Quelle: Fribad

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04.12.2006

Gwen Stefani lanciert eigenes Parfüm

Jetzt hat auch Gwen Stefani auch ihren eigenen Duft. Die Sängerin tut sich für ihre Schönheitsproduktelinie mit einem der grössten Schönheitskonzerne der Welt, Coty, zusammen. Das ist Gwens erster Schritt in den Bereich der Schönheitspflege. Die Duftnote, die im Herbst 2007 herauskommen soll, wird die einzigartige Mischung aus Schwung, Stil und Lebhaftigkeit von L.A.M.B widerspiegeln.

Quelle: 20 Minuten

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01.12.2006

3 von 4 Schweizern putzen ihre Zähne zweimal täglich

Die Schweizer haben zusammen mit den Schweden die wohl saubersten Zähne in Europa: Drei Viertel der Eidgenossen bürsten ihre Beisserchen mindestens zweimal pro Tag.

Zu diesem Schluss kommt eine Online-Umfrage des Mund- und Körperpflege-Unternehmens Colgate. 75% der befragten Schweizer putzen ihre Zähne mindestens zweimal täglich – also genau so, wie es die Zahnärzte predigen. Die Eidgenossen sind vor allem am Abend regelrechte Sauberkeitsfanatiker: 90% schrubben ihre Kauwerkzeuge vor dem Insbettgehen. Im Gegensatz dazu bevorzugen etwa die Italiener das Frischegefühl vor allem nach dem Mittagessen.

Auch beim Umgang mit den Zahnbürsten sind die Schweizer top: Während etwa die Finnen ihre Werkzeuge erst dann wegwerfen, wenn sie stark abgenutzt sind, zählt die Schweiz zu den sechs europäischen Ländern, die ihre Zahnbürsten am meisten ersetzen. Ein Grund für die Zahnhygiene der Schweizer könnte die Angst vor Zahnärzten sein: Denn auch hier sind die Eidgenossen laut Umfrage weit vorne anzutreffen.

Quelle: 20 Minuten

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01.12.2006

GfK: Konsumklima – Höchststand seit November 2001

Das Konsumklima zeigt sich zum Jahresende 2006 stabil. Die Konjunkturaussichten werden im November wieder etwas optimistischer eingeschätzt. Die Anschaffungsneigung kann in diesem Monat ihren Rekordwert fast halten. Dagegen sinkt die Erwartung der Verbraucher an die weitere Einkommensentwicklung im Vergleich zum Vormonat. Der Konsumklimaindikator prognostiziert nach revidiert 9,3 Punkten im November für Dezember einen Wert von 9,4 Punkten. Dies ist der höchste Wert seit November 2001.

Quelle: GfK

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November 2006

28.11.2006

Fritz Keller übernimmt Biokosma-Produktion

Fritz Keller, ein seit knapp 60 Jahren tätiger Lohnhersteller im chemisch-technischen, Kosmetik- und Pharmabereich übernimmt die Betriebstätigkeit und die Arbeitnehmer der Biokosma-Produktion. Im Rahmen einer langfristigen strategischen Partnerschaft wird die Fritz Keller AG die Herstellung und Abfüllung der beiden bekannten Marken BIOKOSMA und DUL-X für die Melisana AG, Zürich (Muttergesellschaft der Biokosma AG) übernehmen.

Quelle: Fritz Keller

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22.11.2006

Biologische Hautpflegemittel von Yves Saint Laurent

Die zum Unternehmen YSL Beauté gehörende Marke Stella McCartney bereitet eine Serie von biologischen Gesichtspflegemitteln vor. Das neue Programm, das von Ecocert zertifiziert wird, ist das erste dieser Marke zur Gesichtspflege und ein Bekenntnis zu biologischen Rohstoffen. Die Inhaltsstoffe zur neuen Serie "Care" enthalten keine Konservierungsmittel, Silikone oder Zutaten tierischer Herkunft. Sie wird acht Produkte umfassen, einschließlich einer Feuchtigkeitscreme, einem Reiniger, einer Tönungscreme und drei Elixieren. Im zeitgemäßen Outfit designed, möchte die Marke eine neue Vermarktungsstrategie erproben, wobei auch Spas angesprochen werden. Die Markteinführung wird nächstes Frühjahr stattfinden.

Quelle: Biofach

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15.11.2006

Älter werden – jünger aussehen: Verbraucher definieren Älterwerden neu

Laut AC Nielsen fühlt man sich mit 60 heutzutage noch nicht alt. Für mehr als die Hälfte der Konsumenten weltweit beginnen die mittleren Jahre heutzutage mit 60, in Deutschland sind immerhin 41 Prozent dieser Meinung. Weltweit stimmen drei von fünf Verbrauchern überdies der Aussage zu: „Heute zwischen 40 und 50 zu sein, ist wie früher zwischen 30 und 40 Jahren alt zu sein“. Auch in Deutschland schließen sich mehr als die Hälfte der Verbraucher dieser Meinung an. Schönheitsoperationen sind mittlerweile von vielen bereits akzeptiert. Am höchsten ist die Bereitschaft zu entsprechenden Eingriffen in Russland: Hier gaben 48 Prozent der Befragten an, eine Schönheitsoperation in Erwägung zu ziehen in Irland teilen 31 Prozent diese Einstellung, in Italien und Portugal jeweils 28 Prozent und in den USA, Frankreich und Großbritannien je 25 Prozent.

In Deutschland ist die Akzeptanz mit 16 Prozent von Schönheitsoperation noch vergleichsweise gering. Während nur zehn Prozent der deutschen Männer sich mit dem Gedanken an eine Schönheitsoperation anfreunden können, ist für jede vierte der befragten deutschen Frauen der Gang zum Chirurgen vorstellbar.

Am größten ist die Ablehnung von Schönheits-OPs in Hongkong, wo 94 Prozent der Konsumenten einen solchen Eingriff nicht in Erwägung ziehen würden, gefolgt von Japan und Malaysia mit jeweils 91 Prozent.

Unser Streben nach Jugendlichkeit und Schönheit hat einen der derzeit lukrativsten Märkte weltweit entstehen lassen: die Anti-Aging-Industrie. ACNielsen geht davon aus, dass der Sektor Anti-Aging-Hautpflege aktuell 30 Prozent des gesamten internationalen Marktes für Hautpflegeprodukte ausmacht.

In den USA fließen zwei Drittel aller Ausgaben für Hautpflege in Anti-Aging-Produkte. Im Prinzip hat sich der Anti-Aging-Sektor im Lauf der letzten fünf Jahre zunehmend vom Hautpflegemarkt emanzipiert und bildet mittlerweile eine eigene Branche mit breitem Angebotsspektrum für Menschen ab Mitte Zwanzig.
Auch in Europa wird viel Geld für jugendliches Aussehen ausgegeben: In Frankreich beträgt der Anteil des Anti-Aging-Segments am Gesamtmarkt für Hautpflegeprodukte 58 Prozent, und auch in Großbritannien sind es bereits 50 Prozent. In Deutschland wurden im Jahr 2005 fast 280 Millionen Euro allein mit Anti-Aging-Produkten zur Gesichtspflege in Drogeriemärkten, Drogerien, Kaufwarenhäusern und dem Lebensmitteleinzelhandel umgesetzt. Damit hat das Anti-Aging Segment eine Umsatzbedeutung von 36 Prozent bei der Gesichtspflege.

Die größten Zuwachsraten in der Anti-Aging-Kategorie sind momentan in Russland zu verzeichnen.

Quelle: AC Nielsen

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08.11.2006

Ranking der größten Konsumgüterhersteller

Die größten Konsumgüterhersteller der Welt sind Altria, Nestlé, Procter & Gamble und Unilever. Dies geht aus dem Ranking der weltweiten Lieferanten des Lebensmittelhandels, veröffentlicht von der Lebensmittel Zeitung hervor. Der amerikanische Procter & Gamble-Konzern konnte vor allem durch den Zukauf des Rasierklingenspezialisten Gillette einen Rang gut machen und steht jetzt auf Platz 3 des Rankings.  Das LZ-Ranking der weltweiten Lieferanten des Lebensmittelhandels umfasst in diesem Jahr 100 Hersteller von Nahrungsmitteln und Konsumgütern, so genannten Fast Moving Consumer Goods (FMGG). In der Top-Liste finden sich 22, die Kosmetika, Körperpflege, Reinigungsmittel und ähnliches herstellen.

Quelle: Deutscher Fachverlag

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08.11.2006

Beiersdorf: Consumer-Bereich 7,0 % über Vorjahr
EBIT-Umsatzrendite steigt auf 12,4 % 

Der Umsatz stieg bereinigt um Wechselkursveränderungen von Januar bis September 2006 stieg um 7,0 %. Zu aktuellen Kursen erreichte der Unternehmensbereich Consumer eine Umsatzsteigerung von 7,4 % auf 3.260 Mio. € (Vorjahr: 3.035 Mio. €). In den Regionen Osteuropa, Lateinamerika und Afrika/Asien/Australien konnte ein deutlich zweistelliges Wachstum erzielt werden. Der Nivea-Umsatz weltweit stieg um 8,4 %. Diese positive Entwicklung war besonders geprägt durch Nivea Sun, Nivea Deodorant, Nivea For Men und Nivea Body. Auch Eucerin und La Prairie erzielten ein überproportionales Wachstum.

Das Betriebliche Ergebnis (EBIT) ohne Sondereffekte entwickelte sich mit 405 Mio. € gegenüber dem EBIT der Vor­jahres­periode (366 Mio. €) über­proportional. Die operative Umsatzrendite stieg auf 12,4 % (Vorjahr: 12,1 %). 

Mit Kunden in Deutschland lag der Umsatz um 1,3 % über Vorjahr. Sehr positiv entwickelten sich hier Nivea Beauté und Nivea Suns. Ein überproportionales Umsatzwachstum erreichte die Marke Eucerin im Apothekengeschäft. Dazu hat die erfolgreiche Einführung der Gesichtspflege Eucerin Hyaluron Filler maßgeblich beigetragen. Die Exporte aus Deutschland an Kunden in Ländern, in denen Beiersdorf nicht mit eigenen Gesellschaften vertreten ist, verringerten sich um 3,0 %, da beginnend mit dem dritten Quartal Exportumsätze der Beiersdorf AG in den Mittleren Osten und in Länder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GuS) auf unsere Tochter­gesellschaften in Dubai bzw. Russland übertragen wurden.

Quelle: Beiersdorf


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07.11.2006

Impulse durch Duft-Neuheiten oder Klassiker?

Im deutschen Duftmarkt kämpfen Jahr um Jahr immer mehr neue Düfte um die Gunst der Verbraucher. Der Anteil der Neuheiten am Duftmarkt liegt auf einem sehr hohen Niveau – doch bringen die Neuheiten den Markt auch ins Plus? Wie halten sich Klassiker ob der Neuheitenflut?

So zeigt das Handelspanel von Information Resources, dass im ersten Halbjahr 2006 allein 63 neue Damendüfte bzw. -duftserien auf den Markt gekommen sind, bei Herren waren es 31. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr etwas niedriger, und die Neuheiten können auch entsprechend weniger Umsatz auf sich ziehen. Insgesamt aber besteht weiterhin ein enormer Druck auf den etablierten Markt und die Klassiker.

Die IRI-Analyse zeigt, dass der Erfolg der Neuheiten zumeist zeitlich begrenzt ist. So erreichten die Lancierungen aus dem Jahr 2005 im Weihnachtsgeschäft desselben Jahres eine Marktbedeutung von etwa 20 Prozent – ein Wert, der noch über dem bereits hohen Anteil des Vorjahres liegt. Doch für viele Marken ist dieser Umsatzschub durch Neuheiten nur von kurzer Dauer.

Ein Jahr nach der Lancierung weist nur noch eine kleine Zahl an Düften relevante Marktbedeutung auf. Aufgrund der Flut an neuen Serien brechen die Lebenszyklen von Düften immer schneller ein. Die zunehmende Konkurrenz macht es einem Duft immer schwerer, sich von der Masse abzuheben und sich gegen die vielen Wettbewerber zu etablieren.

Quelle: Information Resources GmbH

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03.11.2006

Studie: 50- bis 64-Jährigen werden immer aktiver

Das Kompendium „best age 2006“ der Bauer Media Akademie zeigt: die 50- bis 64-Jährigen werden immer aktiver. Jeder zweite treibt in seiner Freizeit Sport. Vor zehn Jahren war es nur rund jeder Dritte. Auch finanziell stehen die Best Ager gut da: 46 Prozent empfinden ihre finanzielle Situation als gut oder sehr gut. Im Durchschnitt können die 50- bis 64-Jährigen im Monat rund 200 Euro mehr ausgeben als jüngere Zielgruppen. Das Markenbewusstsein der Best Ager ist sehr ausgeprägt, 42 Prozent achten beim täglichen Einkauf mehr auf die Marke als auf den Preis. Für 61 Prozent steht das Kriterium „Qualität“ beim Einkaufen an erster Stelle.

Quelle: Bauer Media Akademie

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02.11.2006

Symrise-Produkt SymCalmin für New International Technology Award nominiert

Der Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise hat es mit seinem Produkt „SymCalmin“ bis ins Finale der letzten Vier des New International Technology Award geschafft. Der farb- und geruchlose Wirkstoff SymCalmin wirkt gegen Juckreiz und ist entzündungshemmend. SymCalmin macht sich die funktionalen Bestandteile des Hafers zunutze, die schon länger für ihre hautberuhigende Wirkung bekannt sind. Symrise konnte eine stabile Form der im Hafer enthaltenden Avenanthramide synthetisieren und für die kosmetische Industrie nutzbar machen. Die Organisation Health & Beauty America (HBA) und das Magazin „Cosmetics & Toiletries“ gaben die Finalisten des New International Technology Award bekannt. Die Nominierungen und Gewinner bestimmt eine international besetzte Jury aus 50 Forschungsexperten der weltweit führenden Kosmetikkonzerne. Ausgezeichnet werden technisch innovative Produkte bzw. Wirkstoffe, die im Jahr 2005 oder 2006 auf den Markt gekommen sind.

Quelle: Symrise


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02.11.2006

Neue BzgA-Studie: Kein Schönheitswahn bei Jugendlichen

Zwei von drei Jungen (62 Prozent) fühlen sich wohl im eigenen Körper, bei den Mädchen sind es nur knapp die Hälfte (46 Prozent). Mädchen sehen sich kritischer, aber von einer generell negativen Einstellung zum eigenen Körper kann auch bei ihnen nicht die Rede sein.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative EMNID-Studie im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), deren erste Auswertungsergebnisse nun vorliegen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper für beide Geschlechter sehr wichtig ist: Drei von vier Mädchen und mehr als die Hälfte der Jungen „stylen“ sich gern, nur für 6 Prozent der Mädchen und 16 Prozent der Jungen hat dies kaum oder gar keine Bedeutung. Ein Viertel der Mädchen - damit doppelt so viele wie Jungen - fühlen sich zu dick. Während 74 Prozent der Jungen das Urteil „zu dick“ als wenig oder gar nicht zutreffend zurückweisen, tun dies nur knapp 50 Prozent der Mädchen.

Das gängige, extrem schlanke Schönheitsideal beeinflusst Mädchen offenbar sehr viel stärker als männliche Jugendliche. Einige Mädchen würden sogar eine Operation in Betracht ziehen, um ihren Körper zu verschönern. Der Aussage „Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich eine Schönheitsoperation machen lassen“ stimmen immerhin 7 Prozent mit „vollständig“ und 10 Prozent mit „ziemlich“ zu.

Mit zunehmendem Alter gewinnt eine attraktive Erscheinung bei beiden Geschlechtern an Bedeutung. Gleichzeitig nehmen Mädchen und Jungen den eigenen Körper in höherem Maß positiv wahr: 14-jährige Jungen finden ihren Körper zu 36 Prozent schön, bei den 17-Jährigen steigt diese Zahl auf rund 50 Prozent an. Bei den Mädchen verläuft diese Entwicklung auf etwas niedrigerem Niveau ähnlich.

„Die Atmosphäre im Elternhaus hat einen wichtigen Einfluss auf das Körperbewusstsein Jugendlicher und eine positive Einstellung zum eigenen Körper“, betont Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Mädchen und Jungen, die sich von ihren Eltern angenommen fühlen und zu Hause eine gute Vertrauensbasis haben, entwickeln ein besseres Verhältnis zu ihrem Körper. So zeigen die Studienergebnisse, dass die Hälfte der Mädchen und 65 Prozent der Jungen mit einem guten Vertrauensverhältnis zu ihren Eltern sich in ihrem Körper wohl fühlen. Demgegenüber trifft das bei einer geringerem Vertrauensbasis nur noch für 37 Prozent der Mädchen und 55 Prozent der Jungen zu.“
Kostenloser Download der Studie hier >>

Quelle: BzgA

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Oktober 2006

20.10.2006

Singende Krebszellen: Neues Hautkrebs-Frühwarnsystem

Ein neues Frühwarnsystem für bösartigen Hautkrebs bringt Krebszellen zum Singen: Wird eine Blutprobe mit blauem Laserlicht bestrahlt, beginnen alle darin enthaltenen Krebszellen zu schwingen und produzieren dabei ein typisches Geräusch, das von einem Spezialmikrofon aufgezeichnet wird. Auf diese Weise kann eine Metastasenbildung bei Hautkrebs bereits in einem Stadium entdeckt werden, in dem sich die ersten Zellen vom Ursprungstumor ablösen und noch keine anderen Organe befallen sind. Über den Test berichten Ryan Weight von der Universität von Missouri in Columbia und seine Kollegen in der Fachzeitschrift «Optics Letters» (Bd. 31, S. 2998).

Für ihren Test nutzen die Forscher eine Besonderheit des so genannten schwarzen Hautkrebses, auch Melanom genannt, aus: Bei dieser Krebsart enthalten alle bösartigen Zellen winzige Körnchen des schwarz-braunen Farbstoffs Melanin, der auch für die Bräunung der Haut verantwortlich ist. Werden diese Melaninkörnchen mit kurzen Pulsen aus blauem Laserlicht bestrahlt, absorbieren sie die Energie des Lichts, dehnen sich dabei aus und fallen wieder zusammen, sobald der Puls vorbei ist. Durch diese schnellen Zyklen aus Ausdehnen und Zusammenziehen entstehen in der Flüssigkeit rund um die Krebszellen winzige Wellen in einer Frequenz, die der von hochfrequenten Ultraschallwellen entspricht.

Das Geräusch der schwingenden Krebszellen ist sehr charakteristisch und könne leicht von anderen Geräuschen unterschieden werden, sagt Co-Autor John Viator. Entsteht es beim Bestrahlen einer Blutprobe, sei dies ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass ein Hautkrebstumor zu streuen beginne: «Der einzige Grund für Melanin im menschlichen Blut ist, dass es dort Melanomzellen gibt», betont Viator. Der Test ist so empfindlich, dass nur zehn Zellen in einer Blutprobe für eine zuverlässige Diagnose ausreichen. Da er außerdem in weniger als einer halben Stunde durchgeführt werden könne und keine schmerzhaften oder aufwändigen Eingriffe erforderlich seien, könnte er auch für Routineuntersuchungen bei Risikopatienten eingesetzt werden, schreiben die Forscher. Melanome gehören zu den aggressivsten Krebsarten überhaupt. Sobald der Tumor in die unteren Hautschichten vordringt, beginnen sich einzelne Zellen abzulösen und dringen ins Blut oder das Lymphsystem ein. Auf diese Weise gelangen sie in andere Organe, wo sie sich festsetzen und die gefürchteten Metastasen bilden können. Je früher diese zirkulierenden Krebszellen entdeckt werden, desto größer ist die Chance, die Metastasenbildung etwa mithilfe von Chemotherapien zu vermeiden und so die Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Quelle: Netdoktor

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19.10.2006

Handelsblatt: Johnson & Johnson wächst weltweit

Der amerikanische Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten weltweit solide Geschäftsergebnisse in allen Bereichen verbucht. Der Quartalsgewinn stieg um 8,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Das Unternehmen erhöhte seinen Umsatz von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,9 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar (10,6 Mrd Euro). Dabei legte Johnson & Johnson im heimischen US-Markt um 7,5 Prozent und im Ausland um 8,5 Prozent zu. In Europa wuchs der Umsatz von Johnson & Johnson um 8,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz mit Verbraucherprodukten erhöhte sich um 10,1 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Jede der Geschäftssparten Pharma, medizinische Produkte sowie Verbrauchererzeugnisse habe zu den soliden Ergebnissen des dritten Quartals beigetragen.

Quelle: Handelsblatt

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12.10.2006

Neue Ergekenntnisse in der Kollagenforschung

Hauptursache für die Entstehung von Falten und Hautunregelmäßigkeiten ist ein mit dem Alter fortschreitendes Defizit an Collagen (Kollagen). Der Schlüssel der Hautregeneration liegt in der besonderen Struktur der Aminosäurenkette des Kollagens – der Tripelhelix. Nur mit dieser Struktur bleibt das Kollagen biologisch aktiv und kann – im Gegensatz zum inaktiven Kollagen - wirksam gegen die Hautalterung eingesetzt werden. Im Jahre 2002/2003 konnten weitere Mittel für Forschung und Weiterentwicklung eingesetzt werden. Das dann gebildete biotechnologische Team, das ausschließlich aus weiblichen Wissenschaftlerinnen bestand, entwickelte unter großen Emotionen das Flaggprodukt – natürliches, biologisch aktives Kollagen. Nach einem speziellen Verfahren aus der Haut der edelsten Fischarten gewonnen, wird das Produkt mittlerweile international vertrieben. Das Fischprodukt hat eine festere physikochemische Struktur. Es wird besser durch die Haut absorbiert und enthält mehr Aminosäuren, die am Kollagenaufbau teilnehmen, als Kollagenpräparate aus Säugetierhaut. Das Institut für Lebensmitteluntersuchung und Forschung aus Hamburg hat dem Produkt das Prädikat *sehr gute Qualität als kosmetisches Produkt* vergeben. In der durchgeführten Nutzungsbewertung des Ella-Instituts in Polen erhielt das biologisch aktive Kollagen von allen Prüfern die Note *sehr gut*.

Quelle: open pr

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11.10.2006

Symrise bereitet Börsengang vor

Der Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise macht sich derzeit fit für einen möglichen Börsengang. "Wir wollen die Vorbereitungen für den Börsengang noch in diesem Jahr abschließen", kündigt Symrise-Chef Gerold Linzbach an. Die Entscheidung über das weitere Procedere wird dann der Mehrheitsgesellschafter, der schwedische Finanzinvestor EQT, treffen. Begleitet wird der gegenwärtige Prozess von den beiden Finanzinstituten Deutsche
Bank und UBS. EQT, zu deren Engagements in Deutschland auch der Großmotorenhersteller MTU oder Carl Zeiss Vision gehören, ist zu rund 80% am Unternehmen beteiligt. Der ehemalige Dragoco-Inhaber Horst-Otto Gerberding hält noch rund 18%. Marktschätzungen, wonach der Wert des Gesamtunternehmens auf um die 3 Milliarden Euro taxiert wird, will Linzbach nicht kommentieren. Doch hätte Symrise Finanzkreisen zufolge durchaus das nötige Gewicht für das Börsensegment M-Dax. Ungeachtet der ehemaligen Zugehörigkeit zum Bayer-Konzern wäre das Unternehmen jedoch kein Chemiewert, sondern eher unter die Rubrik "Lifestyle" einzuordnen, betont Linzbach. Etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes von zuletzt rund 1,15 Milliarden Euro erzielt das Unternehmen mit Duft- und Aromastoffen sowie kosmetischen Inhaltsstoffen für die Kosmetik-, Körperpflege- oder Waschmittelindustrie. Symrise gehört zu den vier führenden internationalen Herstellern von Geschmacks- und Duftstoffen neben International Flavors and Frangrances aus den Vereinigten Staaten und den beiden schweizerischen Unternehmen Givaudan und Firmenich. Die Unternehmensgruppe ist
an 26 Standorten in 19 Ländern präsent. Die Duft- und Geschmacksindustrie arbeitet mit vergleichsweise guten Margen. Bezogen auf das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und allen Abschreibungen von 193 Millionen Euro, lag die Umsatzrendite von Symrise zuletzt bei annähernd 17%. Diese Quote sollte mittelfristig deutlich zulegen.

Quelle: F.A.Z. vom 11. Oktober 2006. Autorin: Brigitte Koch

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04.10.2006

Handelsblatt: Revlon in Schwierigkeiten

Wie das Handelsblatt berichtet, steckt der US-Kosmetikkonzern Revlon in Schwierigkeiten: Die Revlon-Aktie sei auf dem Weg zum Pennystock, kaum mehr als ein Dollar werde noch bezahlt für ein Unternehmen, das bei 1,3 Mrd. Dollar Umsatz zunehmend alt aussieht gegenüber den Beauty-Abteilungen von Konzernen wie etwa Procter & Gamble. Seit 1998 schreibt die US-Firma mit Marken wie Revlon und Almay ununterbrochen rote Zahlen. Alleine im zweiten Quartal des laufenden Jahres machte Revlon 87 Mill. Dollar Verlust – ein deprimierendes Ergebnis, das die ohnehin bereits am Boden liegende Aktie direkt nach Veröffentlichung um weitere 37 Prozent in den Keller schickte.
US-Milliardär Ronald O. Perelman, der über seine Investmentfirma Mac Andrews & Forbes seit Jahren 57 Prozent der Anteile an Revlon hält, blieb erneut nur die Notbremse: Der Chairman kippte Vorstandschef Jack Stahl aus dem Chefsessel und berief mit dem bisherigen Finanzvorstand David Kennedy den vierten CEO innerhalb von sechs Jahren. Analysten prophezeien dem 59-jährigen Manager eine schwere bis unlösbare Aufgabe: „Egal wer an der Spitze von Revlon steht: Die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens sind zu begrenzt“, sagt Credit-Suisse-Analyst Filippe Goossens. Insider vermuten, dass Mehrheitseigner Perelman bald Geld nachschießen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die jüngsten Initiativen aus New York als veritable Flops erwiesen: etwa die Wiederbelebung der Marke Almay oder der Launch einer neuen Beauty-Serie für Frauen jenseits der 50. Revlon hatte bereits im Juni einräumen müssen, dass die groß angelegte Markeneinführung namens „Vital Radiance“ mit mehr als 100 Kosmetikprodukten dramatisch die Erwartungen verfehlte. In der Vorwoche machte der neue Chef kurzen Prozess: Kaum zur Welt gebracht, verschwindet „Vital Radiance" wieder aus den Regalen. Kennedy hat ein neues Restrukturierungsprogramm ausgerufen. Unter anderem sollen 250 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, darunter der Marketingvorstand, die Kreativchefin sowie der Leiter des internationalen Geschäfts. 

Quelle: Handelsblatt

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02.10.2006

Estee-Lauder Chef kürzt eigenes Gehalt um ein Fünftel

Der Direktoriumsvorsitzende des US-Kosmetik-Herstellers Estee Lauder, Leonard Lauder, hat sein eigenes Gehalt im vergangenen Geschäftsjahr um ein Fünftel gekürzt, wie Reuters berichtet. Die Senkung sei auf sein eigenes Bitten geschehen und eine persönliche Entscheidung, ließ der 73-jährige Sohn der Firmengründerin durch eine Sprecherin erklären. Sein jährliches Gehalt sank damit auf 1,44 Millionen Dollar (1,13 Millionen Euro) von 1,8 Millionen. Zudem wurde auf Grund des Geschäftsergebnisses sein Bonus ebenso wie der anderer Top-Manager des Unternehmens gekürzt. Für den Aufsichtsratschef lag er damit bei 1,37 Millionen Dollar (1,08 Millionen Euro) nach 1,62 Millionen im Vorjahr. Estee Lauder hatte im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 einen um fast 40 Prozent gesunkenen Nachsteuergewinn erzielt. Das Unternehmen mit Marken wie Clinique und Aveda kämpft mit den Folgen von Kaufhausschließungen in den USA durch die Kette Federated Department Stores. Dadurch fehlen den Kosmetikherstellern Vertriebsstellen.

Quelle: Reuters

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September 2006

20.09.2006

Packbusiness.de- Business-Portal für Verpackungslösungen

Unter der Adresse www.packbusiness.de gibt es ein neues Internet-Portal für die Verpackungsbranche. Strukturiert in sechs Hauptkategorien informiert der Auftritt über Anbieter und Produkte, aktuelle Nachrichten und Neuheiten, Termine, Stellenangebote und -gesuche sowie ein aktuelles Themen-Spezial. Abgerundet wird das Profil durch eine Datenbank mit Unternehmen der Branche und einen Marktplatz für den An- oder Verkauf von Gebrauchtmaschinen. Mit einem kostenlosen Grundeintrag können sich alle Unternehmen der Verpackungsbranche auf der Website präsentieren. „Wir haben eine Plattform für die Präsentation von Produkten, Leistungen und Lösungen geschaffen, die es in dieser Form bislang noch nicht gab“, erklärt Martin Riehl, Branchenexperte und Gründer von Packbusiness. Riehl arbeitet seit einigen Jahren für die Verpackungsbranche und verfügt über viele persönliche Firmenkontakte. „Packbusiness bietet dann einen vollständigen Überblick über alles, was die Verpackungsbranche bewegt. Hier findet jeder den richtigen Partner aus der Verpackungs-Branche“, verspricht Riehl.

Quelle: packbusiness.de

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18.09.2006

Schweiz: Kosmetisches Produkt darf nicht "Therapy" heissen

Nach einer Entscheidung des Schweizer Bundesgerichtes ist der Begriff «Therapy» zur Bezeichnung eines kosmetischen Produkts nicht zulässig. Es hat eine Beschwerde der Kosmetikfirma Estée Lauder abgewiesen.  Betroffen ist die Produktlinie «Clinique Water Therapy», die das Unternehmen Estée Lauder importiert. Das Kantonale Labor Zürich hatte der Estée Lauder GmbH Zürich bereits im Jahr 2003 verboten, die von ihr importierte Produktelinie «Clinique Water Therapy» mit dem Ausdruck «therapy» zu vertreiben. Nach dem Zürcher Verwaltungsgericht hat nun auch das Bundesgericht die dagegen erhobene Beschwerde der Kosmetikfirma abgewiesen. Gemäss den Lausanner Richtern sind bei der Bezeichnung von Kosmetikprodukten ebenso wie bei Lebensmitteln jegliche Hinweise auf eine krankheitsheilende, -lindernde, oder -verhütende Wirkung verboten. Dieser Eindruck, so das Bundesgericht, könne aber bei der Verwendung von «Therapy» für kosmetische Gebrauchsgegenstände erweckt werden. Noch verstärkt werde diese Wahrnehmung zusammen mit der Bezeichnung «clinique». Keine Rolle spielt es laut den Richtern, dass die umstrittene Bezeichnung in den umliegenden Ländern nach EU-Recht offenbar akzeptiert wird.

Quelle: Google News, Tagesanzeiger

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17.09.2006

China sagt Chemie-Unfällen den Kampf an

Journalisten werden seitens der Regierung zur mutigen Aufklärung ermuntert Verursachern drohen nun Strafen

"Bei uns kommt es alle zwei bis drei Tage zu einer solchen Chemiekatastrophe", lautete die Bilanz des Vizeumweltministers Pan Yue auf der Unternehmertagung "China Business Summit 2006" und vor dem internationalen Wasserkongress in Peking. "Seit Ende des vorigen Jahres wurden uns mehr als 130-mal solche Vorfälle gemeldet." Im November 2005 waren nach einer Chemieexplosion 100 Tonnen Benzol in den Songhua-Strom in Nordostchina geflossen und vergifteten den Fluss. Von der Großstadt Harbin bis tief nach Russland hinein, wo der Amur belastet wurde, mussten Millionen Menschen tagelang ohne Wasser auskommen. Pan warnte, die jüngsten Chemie-Unfälle nur als unglückliche Verkettung von Zufällen zu sehen. Es handle sich vielmehr um die Folgen von unkontrolliertem Gründungsaufschwung und irrationaler geografischer Verteilung von tausenden Chemiewerken an großen Flüssen.

Von den mehr als 20.000 Chemiebetrieben in China stünden 10.000 entlang des Jangtse-Stroms, 4000 entlang des Gelben Flusses und 2000 in dicht besiedelten Gegenden. Jüngste Überprüfungen von 7555 dieser Werke zeigten hohe Sicherheits- und Umweltrisiken bei 45 Prozent der Unternehmen.

Das Umweltministerium in Peking schlägt nun ebenso mutige wie ungewöhnliche Wege ein, nachdem Unternehmer zweier Betriebe als Ursache für einen schweren Chemie-Unfall ein Leck angegeben hatten, obwohl sie absichtlich Gift in den Fluss geleitet hatten. Auf Anordnung der Regierung wurden die Direktoren der beiden Chemiefabriken verhaftet. Beide Unternehmen wurden geschlossen.  Pan Yue zieht aus der bisherigen Wirkungslosigkeit behördlicher Verbote nun Folgerungen und plädiert für zusätzliche Maßnamen. Er forderte Chinas Umweltjournalisten auf, ihm zu Hilfe zu kommen. Sie sollen mehr Mut bei der Aufklärung von Umweltkatastrophen zeigen. Er versprach: "Wir werden euch unterstützen." Sie sollen sich weder von Behörden noch von Wirtschafts- und Lokalinteressen einschüchtern lassen.

Auch den lokalen Funktionären soll es direkt an den Kragen gehen. Zusammen mit der Reform- und Entwicklungskommission lässt das Umweltministerium Bewertungskriterien entwickeln, um lokale Funktionäre beurteilen zu können und so Druck auf diese auszuüben, ihrer Verantwortung nachzukommen.

Wer künftig auf Kosten von Ressourcenvergeudung und Umweltzerstörung wirtschaften lässt, muss erstmals Strafen fürchten.

Quelle: Der Standard

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15.09.2006

Studie: Deutsche geben mehr Geld für Markenartikel aus
 
Zum ersten Mal seit Jahren steigt bei den Deutschen die Überzeugung wieder, dass es sich lohnt, Markenartikel zu kaufen. Das zeigt die jüngste Allensbacher Werbeträgeranalyse, die zugleich eine nachlassende Preisorientierung feststellt.  Haben 2004 noch rund 67 Prozent der Deutschen gesagt, dass sie beim Einkaufen darauf achten, was es im Sonderangebot gibt, sind es derzeit nur noch 65,4 Prozent, nur noch 55,5 statt 58,5 Prozent der Verbraucher geben an, dort einzukaufen, wo es besonders günstig ist. Marktforscher und Psychologen mutmaßen schon, dass der Discounting-Boom bald an seine Grenzen stoßen könnte. Erreichen doch Aldi und Co. nicht mehr die Zuwächse der vergangenen Jahre, und wenn dann nur durch den Ausbau der Flächen und mit erweitertem Markenartikelangebot, wie es Lidl vorgemacht hat. Das Marktforschungsunternehmen AC Nielsen stellt Ähnliches fest: Voriges Jahr ist der Anteil der Haushalte, die regelmäßig bei Aldi einkaufen, von 86 auf 85 Prozent gesunken. Bei den übrigen Discountern stagnierte der Wert bei 92 Prozent.

Quelle: Handelsblatt

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14.09.2006

GE verkauft Industriematerial-Sparte - Bayer steigt ebenfalls aus

Der Mischkonzern General Electric  verkauft seine auf Silikon- und Quarzprodukte spezialisierte Geschäftssparte GE Advanced Materials für 3,8 Milliarden Dollar (3 Mrd Euro) in bar und in Form von Wertpapieren an die US-Investmentfirma Apollo Management L.P.. GE übernimmt im Rahmen dieser Transaktion zuvor Minderheitsbeteiligungen an Joint- Venture-Firmen mit dem deutschen Chemiekonzern Bayer. Bayer verkauft im Zuge der Transaktion seine 49,9-prozentige Beteiligung an dem 1998 mit GE gegründeten Joint Venture GE Bayer Silicones für 475 Millionen Euro, teilte der deutsche Chemiekonzern dazu in Leverkusen mit. Dieses Gemeinschaftsunternehmen ist Teil der GE Advanced Materials und wird mehrheitlich von General Electric kontrolliert.

Der Verkauf des Bayer-Anteils an der GE Bayer Silicones werde das Finanzergebnis um etwa 250 Millionen Euro verbessern, hob Bayer hervor. Bayer und GE hatten mit dem Joint Venture ihr Silikon- Geschäft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gebündelt. Die GE Bayer Silicones habe in Deutschland rund 650 Mitarbeiter, die meisten davon in Leverkusen. Der Abschluss der Transaktion werde zum Jahresende erwartet.

Die zum Verkauf kommende GE-Geschäftssparte GE Advanced Materials hat einen Gesamtumsatz von rund 2,5 Milliarden Dollar und beschäftigt weltweit 5000 Mitarbeiter in 38 Standorten. Sie bietet unter anderem Dichtungsmittel, Klebstoffe sowie Quartz- und Keramikerzeugnisse an.

GE hatte bereits 1971 die GE Toshiba Silicones gebildet, die ebenfalls vor dem GE-Spartenverkauf voll von GE gekauft und in die Transaktion mit Apollo einbezogen wird.

Quelle: Finanznachrichten.de

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13.09.2006

Studie: Produktvielfalt verwirrt die Verbraucher

56 Prozent der Verbraucher sagen, dass das Produktangebot unübersichtlich und verwirrend geworden ist. Und 86 Prozent fordern eine klarere und einfachere Information durch die Unternehmen. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage unter 1 112 Verbrauchern im Auftrag der Agenturen Grabarz & Partner, Solutions Branding & Design Companies und Achtung Kommunikation. Andreas Grabarz, Geschäftsführer der Werbeagentur Grabarz & Partner: „Schon aus eigenem Interesse müssen Unternehmen und Marken dem Verbraucher in einem immer lauter und irritierender werdenden Marktgeschrei noch stärker als bisher Orientierung geben. In einer komplexer werdenden Welt wissen aber viele Marken selbst nicht mehr, wofür sie stehen und wen sie erreichen wollen. Hier sind Konzentration auf das Wesentliche und damit Verzicht erforderlich. Über ein Produkt muss nicht alles gesagt werden, aber das Wesentliche und Besondere.“
Die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Befragten (32,8 % der Männer, 36,5% der Frauen) die Produktinformationen auf Verpackungen als zu kompliziert betrachten, zeigt, dass Unternehmen mit ihrer Kommunikationspolitik zum Informationsüberfluss beitragen. So können sich die Unternehmen allein schon durch Selbstbeschränkung und Konsequenz vom Wettbewerb abheben.
Die Agenturen haben sich die Ergebnisse zu Herzen genommen. Die Agenturen starteten deshalb eine Initiative für mehr Einfachheit in der Kommunikation – in der Werbung, in der PR, in der Produktgestaltung, im Produktdesign. Am 14. September startet in München eine bundesweite Roadshow, auf der die Agenturen ihre Thesen präsentieren wollen.

Quelle: www.achtung-kommunikation.de

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08.09.2006 

Wacker und Dow Corning investieren in China

Die Unternehmen Wacker Chemie und Dow Corning investieren in China 600 Millionen Dollar in ein Gemeinschaftsunternehmen. Das Werk in der ostchinesischen Stadt Zhangjiagang soll Rohstoffe für Silikone herstellen.
Der Chemiekonzern Wacker Chemie  setzt mit hohen Investitionen auf den Wachstumsmarkt China. Gemeinsam mit Dow Corning sollen in den kommenden Jahren in dem aufstrebenden Land 600 Millionen Dollar, umgerechnet 472 Millonen Euro, investiert werden. Mit dem Bau des Werkes sei in der ostchinesischen Stadt Zhangjiagang bereits begonnen worden.

Darüber hinaus errichten und betreiben Dow Corning und Wacker den Angaben zufolge am Standort Zhangjiagang jeweils unabhängig voneinander Anlagen zur Herstellung fertiger Silicon-Produkte. Wacker und Dow Corning werden nach eigenen Angaben weiterhin ihre entsprechenden Kunden unabhängig voneinander beliefern.

Quelle: Manager Magazin

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06.09.2006

Echte Innovationen sind Mangelware bei Markenartikeln
 
Die Markenartikelindustrie in Deutschland ist seit 2004 zwar durchschnittlich um 3,6 Prozent pro Jahr gewachsen. Im Vergleich zu anderen Branchen wie Dienstleistungen oder auch dem übrigen verarbeitenden Gewerbe hat sie sich allerdings weniger schwungvoll entwickelt.  Die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Markenartikelindusitrie liefert eine Studie, die das Beratungsunternehmen McKinsey für den Markenverband durchgeführt hat. 2005 erzielte die Markenartikelindustrie 361 Mrd. Euro Umsatz, stellte 20 Prozent der deutschen Exporte und beschäftigte 1,5 Mill. Menschen. Während der Sektor von 1999 bis 2003 als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung gewann, ist „der langjährige Aufwärtstrend zuletzt etwas ins Stocken geraten“, stellte Thomas Tochtermann, Direktor bei McKinsey, fest. So sank beispielsweise der Umsatzanteil der Markenartikelindustrie am gesamten verarbeitenden Gewerbe seit 2003 um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent.

Ein Grund für die geringere Dynamik der klassischen Markenartikelindustrie ist laut McKinsey, dass Marken außerhalb dieses Bereiches (beispielsweise Dienstleitungen) derzeit schneller wachsen, was den Anteil der Markenhersteller bei einigen volkswirtschaftlichen Indikatoren sinken lässt. Zum anderen erschwert die Situation im deutschen Markt die Lage: Gerade Markenartikelunternehmen spürten in den vergangenen beiden Jahren den harten Preiswettbewerb und die geringe Kauflust der Verbraucher.

Lichtblicke für die Hersteller von Markenartikeln gib es laut Markenverbandspräsident Franz-Peter Falke, weil die Verbraucher langsam wieder mehr zu Qualität greifen würden und die Geizwelle abflache. Um schneller wachsen zu können, müssten die Hersteller wieder mehr echte Innovationen auf den Markt bringen. „Immer mehr des Gleichen zu immer niedrigeren Preisen kann kein Wachstum generieren“, behauptete Falke.

Quelle: Handelsblatt

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04.09.2006

Special Fragrance Effects beim eDIT 9. Filmmaker's Festival 2006

Su Skantas Idee, das Medium Duftfilm auf der diesjährigen eDIT zu inszenieren, stieß bei den Festival-Machern auf große Resonanz. Durch den zeitnahen Kinostart von Eichingers Produktion »Das Parfum« hat die Begegnung von Duft und Film derzeit eine ganz besondere Relevanz. Wie in allen anderen Disziplinen des Filmschaffens sind auch für die szenische Beduftung Professionalität und innovative Technik notwendig, um beim Publikum die gewünschten Emotionen zu erzeugen. Deshalb holte die Fragrance Designerin Skanta die Duftregisseure von MAGIC BOX® ins Boot, die sich besonders mit Großraumbeduftungen und Duftkinos in Erlebnisparks einen Namen gemacht haben. Das Unternehmen entwickelt leistungsfähige »AirEnhancer« Duftsysteme, die seit 2003 Säle mit bis zu 600 Zuschauern szenisch beduften.

Quelle: OpenPR, www.edit-ves.com

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04.09.2006

PACKIT GmbH zieht um nach Heidesheim

Seit seiner Gründung als Einzelunternehmen im Jahre 1993 ist PACKIT stetig gewachsen. Nach der Umfirmierung in die PACKIT GmbH folgte im September der Umzug in größere Räumlichkeiten. Büro und Lager sind jetzt in der Nähe von Mainz ansässig, in 55262 Heidesheim, Budenheimer Weg 67.
PACKIT GmbH vertreibt ein großes Sortiment an Standardverpackungen für alle kosmetischen Produkte. Verpackungen werden auch in kleinen Mengen geliefert, bedruckt wird ab 1.000 Stück pro Motiv. Seit 1993 liefert PACKIT GmbH Verpackungen und Verschlüsse in alle Welt. Auf Grund der Lagerhaltung kann schnell geliefert werden.

Quelle: PACKIT GmbH

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August 2006

29.8.2006

21. BEAUTY FORUM AUSTRIA am 9. und 10. September 2006

Am 9. und 10. September öffnet die 21. BEAUTY FORUM AUSTRIA, die Kosmetik-Fachmesse in Österreich, erstmals ihre Tore im Mode- und Eventcenter in Salzburg. Freuen Sie sich auf ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm, spannende Meisterschaften und viele neue Trends der Kosmetikbranche.

Das bewährte IFC-Workshop-Programm mit höchster Weiterbildungsqualität ist auf der 21. BEAUTY FORUM AUSTRIA im September eines der vielen Highlights. Namhafte Referenten aus der Beauty-Branche wie z.B. Karin van Vliet, Dr. Robert Eberhardt, Inge Baldauf, Alexander Stössl und Birgit Zauner werden Sie an beiden Messetagen über aktuelle Themen und zukünftige Trends informieren.

Am Samstag, 09. September, können Sie am Meeting-Point live die Austragung und Siegerehrung der 20. Österreichischen Make-up-Meisterschaft zum Thema „Russain Beauty of the 20's“ verfolgen. Am Sonntag, 10. September, finden ebenfalls am Meeting-Point die Siegerehrung der 20. Österreichischen Nail-Design-Meisterschaft statt.

Sie sehen: So vielseitig, wie sich diese Messe präsentiert, ist dieses Branchen-Event in Österreich ein absolutes Highlight und ein Muss für jeden Beauty-Profi!

Quelle: Health and Beauty Marketing Ges.m.b.H., openpr.de

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29.8.2006

21. BEAUTY FORUM MÜNCHEN am 28. und 29.10.2006

Am 28. und 29. Oktober 2006 ist es wieder soweit: Das Branchenereignis des Herbstes, die 21. BEAUTY FORUM MÜNCHEN 2006, findet wieder statt. In diesem Jahr sind mit über 750 Firmen und Marken mehr Spezialisten denn je auf der Messe vertreten.

Auf zwei Etagen in acht Hallen präsentiert sich Ihnen alles rund ums Thema Beauty. Hier finden Kosmetikerinnen, Fußpfleger, Naildesigner sowie alle Profis aus weiteren Schönheitsberufen und der Industrie aus dem In- und Ausland das komplette Angebot der professionellen Kosmetik vor – apparative, pflegende und dekorative Kosmetik, Fußpflege, Nail-Design und Nagelpflege, Permanent-Make-up, Solarkosmetik, Wellness-Produkte und Institutseinrichtungen.

Neben der vielseitigen Angebotspalette rundet ein interessantes Fach- und Rahmenprogramm der Extraklasse kombiniert mit dem Fortbildungsprogramm im Rahmen des IFC, International Forum of Cosmetics, das vielfältige Informationsangebot ab. Auf den Showbühnen PINK POINT in Halle 5 und BLUE POINT in Halle 1 finden darüber hinaus nonstop Firmenpräsentationen statt.

Die Deutsche Make-up-Meisterschaft mit dem Thema "East meets West" und der International Masters' Award „Russian Beauty of the 20's“ sowie der BEAUTY FORUM Blue Diamond Nachwuchswettbewerb und die Vergabe des BEAUTY FORUM Marketing-Preises sind die Höhepunkte der diesjährigen Messe.

Sie sehen: so vielseitig, wie sich diese Messe präsentiert, ist dieses Branchen-Event ein absolutes Highlight und ein Muss für jeden Beauty-Profi!

Quelle: Health and Beauty Trade Fairs GmbH., openpr.de

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28.8.2006

EU Kommission: Leitlinien für Nebenwirkungen von Kosmetika

Die Europäische Kommission hat gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und den Interessenträgern Leitlinien für Kosmetikprodukte und ihre Nebenwirkungen erarbeitet. Ziel ist, der Öffentlichkeit einen besseren Informationszugang zu ermöglichen. Verbraucher haben künftig die Wahl, sich direkt an die Herstellerfirma zu wenden. Die Industrie richtet hierfür ein öffentlich zugängliches zentrales Verzeichnis ein.

EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Industrie, erklärte: „Diese Informationsleitlinien machen Verbrauchern und Industrie das Leben leichter. Die Verbraucher können auf umfassende Informationen über Zusammensetzung und unerwünschte Nebenwirkungen kosmetischer Mittel zugreifen.“

Künftig muss der Öffentlichkeit die Information über die Zusammensetzung kosmetischer Mittel und unerwünschte Nebenwirkungen zur Verfügung gestellt werden. Die Bestandteile der Kosmetik müssen in abnehmender Reihenfolge ihres Gewichts zum Zeitpunkt ihrer Hinzufügung angegeben werden. Der Hersteller oder Händler kosmetischer Mittel muss hinreichende Informationen über Häufigkeit und Art der mit dem Mittel verbundenen unerwünschten Nebenwirkungen zur Verfügung stellen. Der Europäische Dachverband der Hersteller von Parfümerie- und Körperpflegemitteln (COLIPA) richtet ein öffentliches Verzeichnis der Unternehmen ein, die in der EU Kosmetikerzeugnisse auf den Markt bringen.

Die Hersteller sind verpflichtet, Kunden auf Anfrage über eventuelle unerwünschte Nebenwirkungen zu informieren, die ihnen über ihre Produkte gemeldet wurden. Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Unternehmen ihren Verpflichtungen nachkommen.

Die Fragen an die Unternehmen können schriftlich, per Telefon oder Online erfolgen. Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, hat der Europäische Dachverband der Hersteller von Parfümerie- und Körperpflegemitteln Colipa ein zentrales Verzeichnis sämtlicher Kosmetikhersteller in der EU erstellt. Dieses ist einsehbar unter: http://www.european-cosmetics.info

Weitere Informationen erhalten Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift COSSMA.

Quelle: EU-Kommission

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21.8.2006

Halbjahreszahlen von Cognis: starkes Umsatz- und Ergebniswachstum – Prüfung der strategischen Optionen abgeschlossen:
Gesellschafter setzen Engagement fort

Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis berichtet einen Nettoumsatzwachstum von 7,0 Prozent auf 1.715 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2006. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (Adjusted EBITDA) ist ebenfalls um 7,0 Prozent auf 214 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einer Umsatzrendite von 12,5 Prozent. Außerdem teilt das Unternehmen mit, dass die Prüfung der strategischen Optionen für Cognis jetzt abgeschlossen ist: Die Gesellschafter haben entschieden, ihr Investment noch mehrere Jahre fortzuführen.

Die Strategischen Geschäftseinheiten (SGEs) Care Chemicals, Nutrition & Health, Functional Products und Process Chemicals übertrafen allesamt den Umsatz der ersten sechs Monate 2005, Oleochemicals erreichte Vorjahresniveau. Zu der positiven Entwicklung trugen alle Regionen bei. Der Anstieg des Adjusted EBITDA ist auf dieses Umsatzwachstum sowie die Tatsache zurückzuführen, dass Cognis seine Gesamtkosten aufgrund kontinuierlicher Verbesserungsmaßnahmen und trotz gestiegener Rohstoff- und Energiekosten weiter senken konnte. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Umsatz um 4,5 Prozent, das Adjusted EBITDA um 5,5 Prozent. Dr. Antonio Trius, CEO von Cognis: „Wir sind zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2006, zu der insbesondere unsere Branded Ingredients und weitere innovative Spezialitäten beigetragen haben.“

Umsatzentwicklung in den Strategischen Geschäftseinheiten (SGEs)
Mit einem Umsatzwachstum von 6,0 Prozent auf 682 Millionen Euro ist Care Chemicals, die größte SGE von Cognis, deutlich gewachsen. Treiber waren vor allem höhere Umsätze mit Tensiden und Spezialitäten, wobei in diesem Segment insbesondere die Nachfrage nach innovativen Konzepten stark gestiegen ist.

Der Umsatz von Nutrition & Health ist um 5,4 Prozent auf 164 Millionen Euro gestiegen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft mit Sterolen, das von einem stark gewachsenen Umsatz mit internationalen Kunden sowie von den im vergangenen Jahr am Standort Illertissen erweiterten Produktionskapazitäten profitierte. Daneben trugen das Umsatzwachstum bei anderen Branded Ingredients, insbesondere Tonalin CLA (konjugierte Linolsäure), sowie bei Produkten für den Arzneimittel- und Gesundheitsmarkt zu dem guten Ergebnis bei.

Functional Products legte mit einem Umsatzanstieg von 11,8 Prozent auf 431 Millionen Euro von allen SGEs am deutlichsten zu. Alle Marktsegmente trugen zu diesem Wachstum bei.

Process Chemicals erwirtschaftete einen Umsatz von 130 Millionen Euro, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei profitierte die SGE insbesondere von der starken Nachfrage in der Region Asien/Pazifik, wo Cognis in den Bereichen Textile Technology und Leather Technology zweistellige Wachstumsraten verzeichnete.

Mit 282 Millionen Euro konnte Oleochemicals seinen Umsatz stabil halten.

Prüfung der strategischen Optionen für Cognis ist abgeschlossen
Die Cognis Holding Luxembourg S.àr.l., mehrheitlich im Besitz von Permira Funds und GS Capital Partners, hat die im April begonnene Prüfung der strategischen Optionen für Cognis jetzt abgeschlossen. Nach einer detaillierten Bewertung aller Fakten hat die Cognis Holding Luxembourg S.àr.l. entschieden, keine dieser Optionen zu verfolgen, sondern ihr Investment noch mehrere Jahre fortzuführen. Das ist die attraktivste Option für die Gesellschafter. Cognis weist durch seine konsequente Fokussierung auf innovationsgetriebene Wachstumsmärkte rund um die Mega-Trends Wellness und Sustainability ein erhebliches Wachstumspotenzial auf und bietet eine gute Zukunftsperspektive.

Quelle: Cognis

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17.8.2006

Impag bietet CASTORLATUM als Cremegrundlage

INCI: Ricinus Communis (Castor) Seed Oil (and) Hydrogenated Castor Oil)

Castorlatum™ entspricht in Konsistenz und Aussehen dem häufig eingesetzten Petrolatum, ist aber im Gegensatz zu diesem auf rein pflanzlicher Basis hergestellt. Es vermittelt weder ein öliges Hautgefühl, noch enthält es sensibilisierende Nebenbestandteile.

Castorlatum™ ist  eine Komposition aus nativem Rizinusöl, hydriertem und partiell hydriertem Rizinusöl. Rizinusöl ist ein außergewöhnlich konsistentes, pflanzliches Öl, das primär Triacylglycerole der Rizinolsäure enthält. Es ist eines der wenigen natürlichen Öle, die man als reine Komponente definieren kann. Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Ölen, die in der Kosmetik eingesetzt werden, dringt Rizinusöl am besten in die Interzellularräume des Stratum Corneum ein. Hautirritationen werden äußerst selten beobachtet. Dies rechtfertigt den Einsatz von Rizinußöl auch in Produkten, die zur Verwendung auf Schleimhäuten bestimmt sind. Castorlatum wird ausschließlich mit hoch raffiniertem Material hergestellt.

Castorlatum™ ist eine vielseitige Grundlage zur Herstellung von Salben und ein wertvoller Zusatz für die Herstellung von Emulsionen. Auch im Bereich von wasserfreien Formulierungen findet CASTORLATUMTM seinen Einsatz, so zum Beispiel in der Lippenpflege und als Träger für öllösliche kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe. Die exzellenten pigment-netzenden Eigenschaften favorisieren den Einsatz von CastorlatumTM ebenso in der dekorativen Kosmetik. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Impag GmbH.

Quelle: Impag GmbH

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17.8.2006

Ciba Spezialitätenchemie: Bis 2009 rund 2500 weniger Stellen

Ciba Spezialitätenchemie fokussiert auf die drei Kerngeschäfte Plastic Additives, Coating Effects und Water & Paper Treatment und verstärkt so ihre Führungsposition im Markt.

Armin Meyer, Präsident des Verwaltungsrates und Chief Executive Officer: „Im zweiten Quartal haben wir unsere Performance verbessert und Umsatzwachstum, Betriebsgewinn und Free Cash Flow gesteigert.

Mit dem Verkauf von Textile Effects, der mit deutlich tieferen Separierungskosten als erwartet abgeschlossen wurde, haben wir einen wichtigen Schritt gemacht mit dem strategischen Ziel, uns konsequent auf die drei Kerngeschäfte Plastic Additives, Coating Effects und Water & Paper Treatment zu fokussieren und so unsere Führungsposition im Markt zu stärken. Wir haben unsere Strategie überarbeitet und die Rollen der einzelnen Geschäfte im Portfolio und eine zielgerichtete Ressourcenallokation nach übergeordneten Kriterien klar definiert. Wir haben ausserdem unser Engagement im Bereich Innovation sowie die Expansion in Wachstumsregionen bestätigt.

Wir erwarten von der Umsetzung der Strategie und der sie ergänzenden “Operativen Agenda“ über die nächsten Jahre ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 3 bis 4 Prozent in lokalen Währungen pro Jahr und eine Verbesserung der Betriebsgewinnmargen 2007 und 2008 um jährlich mehr als 1 Prozentpunkt des Umsatzes, mit einer noch stärkeren Steigerung in den Folgejahren. Auch der Free Cash Flow soll sich ab 2008 signifikant verbessern.”

Chief Operating Officer Brendan Cummins ergänzt: “Die Ergebnisse im zweiten Quartal 2006 stimmen uns zuversichtlich. In fast allen Geschäften ist die Nachfrage gestiegen, innovative Produkte unterstützten unsere Performance und unser Fokus auf Kostenmanagement und auf das Nettoumlaufvermögen hat die Profitabilität gesteigert und den Free Cash Flow substanziell verbessert.

Angesichts des anhaltenden intensiven Wettbewerbs sowie der höheren Rohstoff-, Energie- und Pensionskosten werden wir die Operative Agenda mit höchster Priorität umsetzen, um unsere Kostenstruktur bis 2009 um jährlich wiederkehrende 400 bis 500 Millionen Schweizer Franken zu verbessern. Diese Massnahmen sind notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie werden insgesamt zu einer Reduktion von rund 2500 Stellen über 3 bis 4 Jahre führen, die mehrheitlich durch natürliche Fluktuation umgesetzt werden kann, aber auch zu Entlassungen führen wird.”

Quelle: Ciba Spezialitätenchemie

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17.8.2006

Studie: Bio Trend bei Kosmetika wächst

Mehr als die Hälfte der Deutschen, die im Haushalt für den Einkauf zuständig sind, achten nicht nur bei Lebensmitteln auf Bio-Qualität. Auch bei Kosmetik gewinnt die ökologische Herkunft als Kaufkriterium an Bedeutung. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage 'BioTrend' des Meinungsforschers Forsa und der Kommunikationsagentur FischerAppelt unter 1.000 Bundesbürgern. Nachholbedarf besteht bei der Kommunikation der Produkte: Die Werbung für Bio-Produkte finden nur 14 Prozent der Haushaltsführer ansprechend und attraktiv. In erster Linie sind es die Besserverdiener, bei denen Bio-Qualität im Einkaufskorb landet: Von den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro und mehr greifen 71 Prozent zu Bio-Lebensmitteln.

Mehr als die Hälfte der Deutschen (51 Prozent), die im Haushalt für den Einkauf zuständig sind, achten nicht nur bei Lebensmitteln auf Bio-Qualität. 13 Prozent der Befragten halten Bio-Qualität für ein sehr wichtiges Kaufkriterium bei Produkten jenseits von Lebensmitteln. Für 38 Prozent ist Bio-Qualität hier ein wichtiges Kaufkriterium. 

Nachholbedarf gibt es bei der Werbung für Bio-Produkte: Nur 14 Prozent empfinden Werbung in diesem Segment als 'sehr ansprechend', zwölf Prozent kennen überhaupt keine Werbung für diese Produktkategorie. Für 49 Prozent ist entsprechende Werbung nur 'zum Teil ansprechend' und ein Viertel finden sie schlicht 'unattraktiv'.

Quelle: FischerAppelt

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10.8.2006

Neu ab 25. Oktober: BEAUTY FORUM Nailpro Italia

Die BEAUTY FORUM Nailpro-Familie wird erneut Zuwachs bekommen: 

Am 25. Oktober erscheint erstmals die BEAUTY FORUM Nailpro Edizione Italia. Mit großem Elan arbeitet das Nailpro-Team momentan an der ersten italienischen Ausgabe des Fachmagazins für professionelles Naildesign, die sich gestalterisch sehr nahe an der deutschen Ausgabe orientieren wird. Die Fach-, Style- und Trendthemen werden auf die Bedürfnisse der italienischen Branche zugeschnitten. BEAUTY FORUM Nailpro Italia wird viermal im Jahr in einer Startauflage von 10.000 Exemplaren erscheinen.

Der italienische Naildesign-Markt ist noch jung, entwickelt sich aber vielversprechend. Genau darin sieht das italienische Team seine – und auch Ihre – Chance: Die Health and Beauty Group bietet den italienischen Naildesignern eine bisher nicht vorhandene fachspezifische Informations- und Kommunikationsplattform. 

Um nahe am italienischen Nailmarkt zu sein, hat die Health and Beauty Group in Mailand ein neues Team zusammengestellt, bestehend aus Helga Göhring (Geschäftsleitung), Chiara Tentori (Redaktion), Loris Sparti (Anzeigen) und Sandra Schneider (Administration).

Zu erreichen sind sie ab 1. September 2006 unter folgender Kontaktadresse: Health and Beauty Marketing Italy s.r.l., Via San Gregorio, 53 in 20124 Milano, E-Mail: chiara.tentori(at)health-and-beauty(dot)it

Sicherlich ist diese Entwicklung auch für Sie von großem Interesse. Das Team freut sich auf Ihre aktuellen Produktinformationen oder People-News, damit Ihr Unternehmen in einer der ersten Ausgaben präsent ist.

Bitte informieren Sie uns besonders auch dann, wenn Sie daran interessiert sind, einen italienischen Distributeur zu finden. Diese Veröffentlichungen sind selbstverständlich ein Service von BEAUTY FORUM und daher kostenlos.

Quelle: BEAUTY FORUM Nailpro

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09.8.2006

Beckham-Düfte im Doppelpack

Wie der Fachtitel wuv berichtet, will das britische Prominenten-Ehepaar Victoria und David Beckham eine gemeinsame Parfümserie herausbringen. Die neue Duftmarke mit dem Namen 'Intimately' solle im kommenden Monat in die Geschäfte kommen, meldet das Londoner Boulevardblatt 'Daily Mirror'. Demnach ist auch eine Werbekampagne geplant, in der 'Becks' und seine Frau in 'intimen Posen' erscheinen.

Laut 'Mirror' war das ehemalige Spice Girl monatelang damit beschäftigt, nach dem passenden Duft und dem richtigen Design für die Flakons zu suchen. Der Frauenduft soll jetzt in einer pink-silbernen Verpackung auf den Markt kommen, der Männerduft in einer braunen Hülle.

Quelle: wuv

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04.8.2006

Handelsblatt: Dow an Cognis-Kauf interessiert

Wie das Handelsblatt berichtet, haben Finanzinvestoren die Verschuldung der Monheimer Cognis so hoch getrieben, dass es schwierig wird, das Unternehmen noch als Börsenstory zu verkaufen. Beim Spezialchemieanbieter wollen die Finanzinvestoren Goldman Sachs Capital Partners und Permira aussteigen. Das 1999 aus dem Chemiebereich der Düsseldorfer Henkel-Gruppe hervorgegangene Unternehmen gehört seit November 2001 Private Equity Fonds, die von Permira, GS Capital Partners und SV Life Sciences, beraten werden.

Inzwischen gilt die Verschuldung von Cognis – nachdem die Investoren mehrere so genannte Rekapitalisierungsmaßnahmen und schwer durchschaubare Finanztransaktionen zwischen dem operativen Unternehmen und der Holding vorgenommen haben – jedoch als so hoch, dass es schwierig wird, Cognis noch als Börsenstory zu verkaufen.

Dabei läuft das operative Geschäft von Cognis ordentlich. Im ersten Quartal 2006 stieg der Umsatz um 12,1 Prozent auf 875 Mill. Euro, der operative Gewinn (Ebitda) wurde um 17,4 Prozent auf 113 Mill. Euro verbessert. Aufgrund hoher Wertberichtigungen und Zinszahlungen ist das Unternehmen im vergangenen Jahr dennoch unter dem Strich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht, und zwar um 27 Mill. auf 136 Mill. Euro.

Im April hatten Cognis und seine Eigentümer erklärt, dass man „strategische Optionen“ prüfen wolle mit dem Ziel, bis spätestens Ende des Jahres einen neuen Eigentümer für Cognis zu finden. Inzwischen wurden einige Interessenten vorstellig; in einem Bericht der Financial Times Deutschland wurden der US-Konzerns Dow Chemical, die Finanzinvestoren Blackstone und Bain sowie die Beteiligungsgesellschaft Apollo als mögliche neue Investoren genant, die bereits einen genaueren Einblick in die Bücher erhalten haben. Dazu teilte Cognis lediglich mit, man halte am Zeitplan fest, bis spätestens zum Jahresende eine Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens zu fällen.

Zu den Optionen zählen – trotz der sich abzeichnenden Schwierigkeiten – der Börsengang genauso wie der Verkauf an strategische Investoren oder Finanzinvestoren. Ein Sprecherin des Chemiekonzerns sagte am Donnerstag, derzeit werde jede Option „im Detail geprüft“. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, man sei „mitten im Prozess“.

Auf der letzten Bilanzpressekonferenz im April hatte Cognis-Vorstandsvorsitzender Antonio Trius lediglich eine Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen als wenig wahrscheinlich bezeichnet.

Eine Option könnte auch die Abspaltung von Unternehmensteilen sein. So hat Cognis die Oleochemie bereits in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem malaysischen Unternehmen Golden Hope eingebracht. Eine unmittelbar bevorstehende Entscheidung über die Zukunft von Cognis scheint wenig wahrscheinlich, weil sich die Verantwortlichen von Permira derzeit in Urlaub befinden.

Quelle: Handelsblatt

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03.8.2006

Reed Exhibitions erweitert sein globales Personal Care Portfolio

Reed Exhibitions Ltd gab die Akquise der folgenden drei Messen des britischen Veranstalters Step Exhibitions bekannt: Cosmetic and Household Ingredients (CHi), Personal Care and Homecare Ingredients (PCHi) und Personal Care Ingredients Asia (PCIA). Die CHi findet in diesem Jahr in
Warschau statt und wird in 2007 nach Moskau ziehen, Ort für die PCHi ist Mumbai und die PCIA öffnet in Guangzhou ihre Tore. Die Akquise komplementiert die in Europa existierende jährliche Branchenmesse in-cosmetics . Mit seinen unlängst in Moskau, Neu Delhi und Beijing eröffneten
Büros ist Reed Exhibitions als weltweit größter Messeveranstalter ausgezeichnet positioniert, um die neu übernommenen Veranstaltungen weiterzuentwickeln und seine Kunden sowohl lokal und auch
international zu unterstützen. Reed Exhibitions hat die volle Managementverantwortung für die Messen übernommen und wird die CHi und die PCHi in diesem Herbst und die PCIA im März 2007 veranstalten.

Quelle: Reed Exhibitions

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03.08.2006

Douglas-Gruppe auf Wachstumskurs

Die DOUGLAS-Gruppe ist weiter auf Expansionskurs: Das Investitionsvolumen belief sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 auf 92,2 Millionen Euro nach 77,9 Millionen Euro im Vorjahr. Davon entfielen rund 54 Prozent auf das weitere internationale Wachstum der Douglas-Parfümerien sowie rund 24 Prozent auf die Expansion der Thalia-Buchhandlungen. Das Vertriebsnetz des DOUGLAS-Konzerns umfasste per 30. Juni 2006 insgesamt 1.535 Fachgeschäfte (30.06.2005: 1.383 – ohne Gold Meister). Die 930 Douglas-Parfümerien haben ihren dynamischen internationalen Wachstumskurs fortgesetzt und die Marktführerschaft in Europa weiter ausgebaut. Per Ende Juni 2006 stiegen die Umsätze um 14,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. In Deutschland hat Douglas die Marktführerschaft festigen können. Die Umsätze der 430 Douglas-Parfümerien legten in den ersten neun Monaten um 4,0 Prozent auf über 650 Millionen Euro zu. Zur guten Entwicklung trugen auch die Premium-Parfümerien bei.

Die Zahl der ausländischen Douglas-Parfümerien ist im Laufe des 3. Quartals auf 500 angestiegen. Sie erzielten Umsätze in Höhe von rund 562 Millionen Euro und damit ein Wachstum von 30,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Elytis-Filialen in Frankreich in den Vorjahresumsätzen noch nicht enthalten waren und die Gesellschaften in Spanien und Portugal erst seit dem 1. Oktober 2005 voll konsolidiert werden (Vorjahr: 50-Prozent-Quote). Erfreulich gut entwickelten sich die Umsätze insbesondere in den Niederlanden, in Italien, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Russland und Dänemark. In diesen Ländern erzielte Douglas durchweg Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Der Anteil der Auslandsgesellschaften am Gesamtumsatz der Parfümerien erhöhte sich damit auf rund 46 Prozent nach 41 Prozent im Vorjahr. Nach der Eröffnung der ersten Parfümerie in der Türkei Ende Mai 2006 ist Douglas jetzt in 18 Ländern tätig.

Das EBITDA im Parfümeriebereich stieg auf 143,1 Millionen Euro nach 127,8 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Douglas-Parfümerien werden ihr internationales, renditeorientiertes Wachstum fortsetzen. Im laufenden Geschäftsjahr sind bereits 59 neue Douglas-Parfümerien eröffnet worden. Weitere Neueröffnungen insbesondere in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Polen sind geplant. Darüber hinaus bleiben auch künftig Akquisitionen oder Beteiligungen an Parfümerieunternehmen im In- und Ausland eine weitere Wachstumsalternative.

Quelle: Douglas-Holding

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02.08.2006

P&G plant Verkauf von "4711"

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble trennt sich von den Kölner Traditionsduftmarken "4711" und "Sir Irish Moos". Auch der Damenduft "Tosca" stehe zum Verkauf, bestätigte das Unternehmen. P&G hatte die Marken 2003 im Zuge der Wella-Übernahme erworben. "4711" ist das älteste gehandelte Parfum. Proctor & Gamble wolle sich von den Traditionsmarken "4711", "Tosca" und "Sir Irish Moos" aus "strategischen Gründen" trennen, wie eine Unternehmenssprecherin dem "manager magazin" bestätigte. Auch das Traditionshaus in der Kölner Glockengasse soll den Angaben zufolge den Besitzer wechseln. Ein neuer Investor sei bislang noch nicht gefunden. Die Duft-Produktionsstätte in Köln Bickendorf soll aber beim US-Konzern verbleiben. P&G hatte die Traditionsmarken im Zuge der Wella-Übernahme 2003 erworben. Die eher lokalen Marken passten nicht zur Strategie des Weltkonzerns, sich auf Marken mit einem hohen Potenzial für globales Wachstum zu konzentrieren, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Gleichwohl könnten die Marken für ein anderes Unternehmen ein "interessantes und wertvolles Geschäft" sein. P&G erwarte keine Auswirkungen auf die etwa 40 betroffenen Mitarbeiter, sagte die Sprecherin des Unternehmens. Insgesamt beschäftigt P&G in Deutschland rund 17.000 Mitarbeiter, 900 davon am Standort Köln. Das Werk in Köln Bickendorf werde weiterhin eine bedeutende Rolle innerhalb der P&G Produktionsstätten spielen. Die Marke "4711" werde ebenso wie die Marke "Tosca" schon länger nicht mehr beworben. "4711" wurde im Oktober 1792 von Wilhelm Muelhens auf den Markt gebracht und ist das älteste gehandelte Parfum.

Quelle: manager magazin, w&v, weitere Quellen

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02.08.2006

Henkel weiter auf Erfolgskurs

Henkel erzielte im zweiten Quartal 2006 einen Umsatz von 3,230 Mrd. Euro. Das ist eine Steigerung von 7,3 Prozent. Das organische Wachstum, also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments, betrug sehr erfreuliche 6,1 Prozent.Im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege übertraf der Umsatz den Vorjahreswert um 9,0 Prozent und lag bei 746 Mio. Euro. Das organische Wachstum betrug 3,6 Prozent. Das betriebliche Ergebnis stieg um 12,3 Prozent auf 95 Mio. Euro. Besonders positiv war die Entwicklung in den Regionen Osteuropa, Nord- und Lateinamerika. Der positive Trend im Haarkosmetikgeschäft setzte sich weiter fort. Bei den Colorationen entwickelten sich sowohl die Marken Brillance und Palette als auch die Innovationen Natural & Easy und der Ansatzkaschierstift sehr erfolgreich. Der Schwerpunkt im Stylingsegment lag auf dem Relaunch der Trendstylingmarke Taft Looks. Das Körperpflegegeschäft, zu dem seit Mai auch die erfolgreiche Deodorant-Marke Right Guard gehört, entwickelte sich weiterhin positiv, woran die Marke Fa mit Marktanteilsgewinnen maßgeblichen Anteil hatte. Im Hautpflegegeschäft sorgte die Marke Diadermine mit der internationalen Einführung der neuen Linie Global Action 9 für Wachstum. Starke Impulse in der Mundpflege kamen von der neuen Zahncreme Theramed 2in1 3D Clean. Das Frisörgeschäft entwickelte sich in einem hart umkämpften Markt positiv. Ein Schwerpunkt war der Relaunch der permanenten Haarfarbe Igora Royal.

Quelle: Henkel

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02.08.2006

Alpecin-Claim unter "Doping-Verdacht"

Wie die "absatzwirtschaft" berichtet, steht die Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG wegen ihres Werbeclaims "Doping für die Haare" für ihr Koffein-Shampoo unter Beschuss: Sogar zur Deutschland Tour 2006 der Radprofis habe das Unternehmen keinen Grund gesehen, die Plakate mit dem umstrittenen Satz auszublenden.  Völlig unbeeindruckt sei man nicht, zumal Koffein noch bis 2003 auf der Dopingliste stand und mehrere Sportler - unter anderem die russische Diskuswerferin Natalja Sadowa - wegen zu hoher Koffein-Werte disqualifiziert wurden. Doping für das Haar, so die rechtfertigende Begründung, sei eine „Metapher für zusätzliche Energie“, für einen Leistungsschub, den die Haarwurzel für ihr Wachstum „unbedingt“ benötige. Es sei daher „normal“, ein Produkt durch „bildhafte Sprache“ dem Verbraucher näher zu bringen. Im Übrigen weise man auf der Verpackung darauf hin, dass Koffein nach der Anwendung in der Haarwurzel nachgewiesen werden könne.
Wegen der Brisanz des Themas habe das Unternehmen schon vor einem Jahr die „Nationale Anti Doping Agentur (NADA)“ gebeten, die Unbedenklichkeit von Koffein-Shampoo zu bescheinigen – was auch geschah. Neuerdings reagiert die NADA allerdings zurückhaltender und sieht weiteren Gesprächsbedarf.

Quelle: absatzwirtschaft

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01.08.2006

BASF beginnt mit Umbenennung der Engelhard-Gruppe

In den USA wurde der neue Name BASF Catalysts LLC („limited liability company“) registriert. Auf alle anderen Engelhard-Gruppengesellschaften weltweit wird die BASF in den nächsten Monaten ihre Marke entsprechend den lokalen Bestimmungen ausweiten. Die Engelhard-Aktivitäten, die nicht zu dem Unternehmensbereich Catalysts gehören, werden vorerst auch unter dem neuen Namen arbeiten. Dies gilt solange, bis Pläne für die Aktivitäten in den Bereichen „Appearance and Performance Technologies“ und „Ventures“, die in bestehende BASF-Geschäftseinheiten überführt werden, ausgearbeitet sind.

Quelle: BASF

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01.08.2006

Dr. Suwelack stellt neue Collagen-Maske vor

MATRICOL® Vital C heißt die neueste Entwicklung aus dem Hause Dr. Suwelack Skin & Health Care AG. Es handelt sich um eine Collagen-Maske mit einer patentierten Variante des Multitalents Vitamin C. Sie soll nach Angaben des Herstellers die Haut verjüngen und durch sanfte Hautaufhellung für einen gleichmäßigen, homogenen Teint sorgen.

Quelle: Dr. Suwelack Skin & Health Care AG

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Juli 2006

27.07.2006

Plus weitet Kosmetiksortiment aus

Deutschlands drittgrößter Discounter Plus will mit Investitionen in den nächsten 18 Monaten bundesweit 2000 neue Arbeitsplätze und 200 neue Ausbildungsplätze schaffen. Die mehr als 2800 Filialen in Deutschland würden bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 auf ein neues Konzept mit einem größeren Angebot an Kühlware und Kosmetik umgestellt, teilte Plus mit. Nach der Modernisierung werde in den Filialen eine zweistellige Umsatzsteigerung erwartet. Plus investiert europaweit insgesamt 450 Mill. Euro und ist mit seiner Expansion ein Wachstumsmotor der Tengelmann-Gruppe.

Neben der Erweiterung der Kühlregale für Molkerei-Produkte weite Plus das Angebot an Kosmetikprodukten deutlich aus. Mit dem französische Kosmetikkonzern Loreal sei die Präsentation von Haarpflegeprodukten entwickelt worden. Der Discounter nimmt damit weitere Markenprodukte in sein insgesamt 1750 Artikeln umfassendes Sortiment auf. Gleichzeitig dürfte Plus damit Drogeriemärkten stärker Konkurrenz machen.

Quelle: Handelsblatt; Welt

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27.07.2006

Financial Times Deutschland: Naturkosmetik wird sexy

FTD-Mitarbeiterin Astrid Maier widmet dem neuen Öko-Trend einen ausführlichen Artikel: Nach Bio-Lebensmitteln entdeckten die Deutschen Bio-Schminke.

Als Beispiel führt sie die "durchgeknallten" deutschen Produktnamen des UK-Herstellers Lush an: Zum Badeöl "The Olive Branch" heiße es im Lush-Onlineshop, die Zutaten stammten aus "einem Olivenhain, der früher der sizilianischen Mafia gehörte und jetzt als Genossenschaft von ehemaligen obdachlosen Drogenabhängigen geführt werde. Das Deo "Teo" wird empfohlen für "Achseln, die sich gern bemerkbar machen" - oder "nach Katzenpipi riechen".

Glaube man Marketingstrategen, so sei dieser Ansatz genau richtig, wenn es darum geht, Kunden für Bioprodukte zu begeistern: Witzig, jugendlich, frech - und vor allem weit weg von moralisierender Öko-Rhetorik und asketischer Reformhaus-Ästhetik. Nach dem Boom mit Bio-Lebensmitteln entdecken die Verbraucher nun andere Naturprodukte, "vor allem Kosmetik und Kleidung aus Öko-Textilien", sagt Amarjit Sahota vom Londoner Beratungsunternehmen Organic Monitor.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa liefere eindrucksvollen Zahlen: Mehr als die Hälfte der Deutschen, die im Hauhalt fürs Einkaufen zuständig sind, halten Bio-Qualität nicht nur bei Nahrung, sondern auch bei anderen Produkten für wichtig. Organic Monitor schätzt, dass der Absatz für Öko-Schminke in Frankreich im vergangenen Jahr um 40 Prozent gewachsen ist.

In Deutschland findet dabei die Pionierarbeit für den Massenmarkt statt: Plus vertreibt seit kurzem als erster Discounter eine Pflegeserie "Blütezeit-Naturkosmetik", und auch Lidl setzt auf die Lust der Deutschen auf natürliche Kosmetik mit einer entsprechenden Produktserie.

130 Euro gibt der Deutsche im Jahr nach Branchenschätzungen für Kosmetika ohne synthetische Konservierungs-, Farb- und Parfümstoffe aus, Naturkosmetik erreicht einen Marktanteil von 4 Prozent. Im restlichen Europa sind es meist unter 1 Prozent. 2006 wird damit ein Umsatz von schätzungsweise 450 Mio. Euro erwirtschaftet. Zum Vergleich: Mit Öko-Lebensmitteln wurden 2004 in Deutschland schätzungsweise 3,6 Mrd. Euro umgesetzt. Christoph Spahn vom Beratungsunternehmen Synergie sieht vergleichbares Potenzial auch für das Geschäft mit der natürlichen Schönheit. "Früher oder später werden wir auch Naturkosmetik im Regal bei Douglas finden", sagt der Marktforscher.

Offiziell geben sich die großen Kosmetika-Hersteller noch bedeckt, was Naturprodukte anbelangt. Es gebe jedoch "kaum einen Hersteller, der sich nicht mit dem Thema befasst", sagt Spahn. Auch Organic Monitor geht davon aus, dass die großen Konsumgüterhersteller demnächst mit eigenen Produkten auf den Markt drängen werden - oder aber kleine Hersteller in Deutschland aufkaufen werden. Beispiele dafür gibt es im Ausland: So erwarb Estée Lauder schon 1998 den US-Hersteller Aveda, L'Oréal vor kurzem erst Body Shop. PR-Mann Dohmen wundert sich, warum die Branchenführer den Discountern in punkto Naturkosmetik hinterherhinken: "Hier wird eine Chance verspielt", sagt er.

Aktuelle Marktzahlen zum Naturkosmetik-Markt
finden Sie auch in der Februar-Ausgabe der COSSMA.

Quelle: Financial Times Deutschland

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26.07.2006

Axe-Kampagne vor dem Werberat
 
 
Mit der aktuellen Kampagne der Unilever-Marke Axe musste sich der Werberat mit der  befassen , dort waren Beschwerden eingetroffen, die Motive seien rassistisch und frauendiskriminierend. Besonders störte man sich an dem Motiv Bambusspalter’. Die Kombination aus dem beworbenen Produkt (ein Thai Massage Shower-Gel), der Wortwahl ‘Bambusspalter’ und dem Spruch ‘Ready for the Ladies’ sei ein Aufruf zum Sextourismus in asiatischen Ländern, so der Vorwurf. Der Werberat sprach die Motive trotzdem von der Kritik frei. Ein sexistischer Charakter sei bei der erkennbar überzeichneten Darstellung nicht feststellbar, heißt es. Bei Axe will man die ganze Aufregung nicht verstehen, die Motive seien ‘absolut harmlos’. Die Kampagne läuft noch den ganzen Juli.

Quelle: wuv

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25.07.2006

Tubex gewinnt Wettbewerb „Tube des Jahres 2006“

Die Tubex GmbH Rangendingen bekommt vom Europäischen Tubenhersteller
Verband (ETMA) gleich zwei Mal den Preis „TUBE DES JAHRES 2006“ verliehen.
Der Verband zeichnet jährlich Tuben aller europäischen Mitgliedsfirmen in
verschiedenen Kategorien aus, wobei hier besonderer Wert auf spezielle
Poduktions- und Drucktechniken sowie herausragendes Design und Innovationen gelegt wird.

In der Kategorie „Kunststofftube auf dem Markt“ wurde TUBEX für die „OLAZ
Regenerist“ Kunststofftube der Firma Procter & Gamble ausgezeichnet. Das
attraktive Design der Tube wurde mittels modernster Reprotechnologie umgesetzt. Die frequenzmodulierte Rastertechnik wurde von TUBEX speziell für
anspruchsvolle Druckbilder weiterentwickelt. Der Druck wurde auf einer neuen
passergenauen, 6-Farben-Siebdruckanlage realisiert.

In der Kategorie „Prototyp“ gewann die Tube „Die 3. Dimension“ – die Idee von
Fertigungsleiter Christian Jordan und Leiter Forschung und Entwicklung Dirk
Staab. Hier wird im inneren der Tube eine Folie eingelegt. Die darauf abgebildeten Dinge erscheinen im 3D-Effekt, welcher besonders durch die
Transparenz der Tube verstärkt wird. Diese einmalige Transparenz wurde bereits 2002 von TUBEX und DuPont zusammen entwickelt.

Quelle: Tubex

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25.07.2006

Reduced Space-Barcode (RSS) für 2010 geplant

Wie GS1 Germany mitteilt, soll mit dem 1.1.2010 die Strichcodesymbologie Reduced Space Symbology (RSS) eingeführt werden. Die globale GS1-Organisation, die auch für die EAN-Strichcode zuständig ist, hat dieses Datum jetzt für Industrie und Handel bekannt gegeben. Der RSS ergänzt die EAN/UPC-Symbologie bei einem Platzbedarf von weniger als 50% eines EAN-13-Codes und eignet sich so zur Kennzeichnung sehr kleiner Artikel wie z. B. Kosmetikartikel. Mit dem RSS lassen sich zusätzlich zur EAN-Artikelnummer weitere Daten auf geringem Platz richtungs- und lageunabhängig lesbar codieren. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de
 
Quelle: GS1 Germany

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24.07.2006

Inline-Druckveredelung in einem Durchgang

Französische Verpackungsdruckerei erhält Sonderkonfiguration einer Speedmaster CD 74 UV mit zwölf Druckwerken und Wendung

Ab September dieses Jahres wird die Druckerei Korus Packaging im französischen Bordeaux mit einer besonders konfigurierten Speedmaster CD 74 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) produzieren. Mit acht Farbwerken, drei Lackwerken und einem Trockner sowie Wendung und verlängerter Auslage kann die Speedmaster CD 74 UV in einem Durchgang ein fertiges, hoch veredeltes Druckprodukt erstellen. Die Konfiguration erlaubt, vielfältige Kombinationen von Lacken und Farben zu drucken und damit besonders faszinierende Effekte zu erzielen. "Unsere Auftraggeber stammen aus der Kosmetik- und Parfumindustrie und sind besonders anspruchsvoll", erzählt Serge Durandet, Geschäftsführer von Korus Packaging. Für die Druckabnahme der Maschine reiste er eigens nach Wiesloch und war von den Testjobs überzeugt. "Wir konzentrieren uns auf den Luxusverpackungsbereich, und unser Credo ist daher Qualität und nochmals Qualität", so Durandet weiter. Seit 2001 bietet die Verpackungsdruckerei den UV-Druck mit einer Speedmaster CD 102-7 LX-UV an und will diesen Bereich mit der Speedmaster CD 74-UV weiter ausbauen. Der bisherige Druck für Food-Produkte wurde zugunsten der Luxusverpackungen aufgegeben.

Die Speedmaster CD 74 wurde auf der drupa 2000 dem Markt vorgestellt und ist seit der drupa 2004 auch als Wendemaschine verfügbar. Mittlerweile sind über 5.000 Druckwerke ausgeliefert worden. Die Kunden schätzen an ihr die hohe Produktivität und Flexibilität sowie ihr großes Einsatzgebiet. Als Neuheit auf der Ipex 2006 wurde eine Speedmaster CD 74-Zehnfarben mit je einem Lackierwerk vor und nach der Bogenwendung vorgestellt. Dies ermöglicht den Kunden eine Produktivitätssteigerung um 30 Prozent, da die bedruckten Bogen deutlich schneller zur Weiterverarbeitung gelangen.

Quelle: Heidelberger Druckmaschinen

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20.07.2006

MediaReport "Haarpflege und Kosmetik"

Der deutsche Markt für Körperpflege ist mit einem Umsatz von über elf Milliarden Euro nach wie vor der größte in Westeuropa. Allerdings kämpft das Beauty-Business seit Jahren mit stagnierenden, teilweise sogar sinkenden Umsätzen. Wie der MediaReport "Haarpflege und Kosmetik" des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media zeigt, investiert die Körperpflege-Industrie nun
verstärkt in Innovationen, um neue Zielgruppen zu gewinnen. Deshalb
fließen Werbegelder immer mehr in Nischenmärkte mit Potenzial.

So stehen unter anderem ältere Zielgruppen im Fokus der Branche. Der Markt für Anti-Aging-Produkte wächst massiv und entwickelt sich damit zu einem Umsatztreiber der Branche. Nach wie vor birgt der Markt der Männerkosmetik ein Riesenpotenzial. Allerdings führten sinkende Erlöse bei den klassischen Segmenten After Shaves und Rasiermitteln zu Umsatzeinbrüchen. Denn das Sparverhalten der Verbraucher hat nach dem Boomjahr 2001 auch vor der Männer-Kosmetik nicht Halt gemacht.

Aber die Hersteller sehen Licht am Horizont: Auf Gesichtspflege legen gerade Männer mehr Wert. Sie wollen sich nicht mehr nur auf ihre natürliche Ausstrahlung verlassen und setzen zunehmend auf kosmetische Unterstützung. Selbst Puder, Kajal und Lipgloss haben mittlerweile die Badezimmer der Männer erreicht. Das Wachstumspotenzial ist hier noch lange nicht ausgeschöpft.

Ein weiterer Nischenmarkt mit Zukunft ist die Naturkosmetik. Immer mehr Verbraucher setzen auf Bio und Wellness und interessieren sich für Kosmetik ohne chemische Zusätze. In der Folge haben Naturkosmetika im vergangenen Jahr rund 550 Millionen Euro Umsatz gemacht. Neue Absatzwege sorgen für Wachstum: Auch Discounter wie Aldi oder Plus bieten in ihren Filialen mittlerweile Naturkosmetik an.

Der Verdrängungswettbewerb im Körperpflegemarkt nimmt, wie in vielen anderen Branchen auch, immer mehr zu. Um den Markt zu beleben und sich zu behaupten, investieren die Hersteller verstärkt in Werbung. So erhöht das Beauty-Business seit Jahren die Werbegelder und zählt aktuell zu den fünf werbeintensivsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Die Werbeinvestitionen für Haarpflege und pflegende Kosmetik erreichten 2005 sogar Rekordwerte. Dabei setzen die Hersteller primär auf das reichweitenstarke Fernsehen.

Auf 72 Seiten analysiert der MediaReport "Haarpflege und Kosmetik" wichtige Entwicklungen in der Branche. Er bietet außerdem umfangreiche Informationen und Beispiele für die Mediaplanung. Untersucht werden zum Beispiel Werbedruck und Flightingstrategien von Werbekampagnen. Die Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 40 Euro  per Mail bestellt werden.

Quelle: Presseportal, SevenOne Media

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18.07.2006

Kematen cosmetics holt sich Sara Lee Award

Kematen cosmetics konnte sich gegenüber 12 „Third-Party-Supplier“ und eigenen Sara Lee Werken durchsetzen und gewann den Sara Lee Award 2006. Sara Lee vergibt den Award jährlich an den besten Lohnhersteller - Kategorien, wie Service Level, Lieferanteneinbindung, Lieferung, Behandlung von Reklamationen etc. sind nur einige Kriterien, die bewertet wurden.
Kematen cosmetics konnte die Gesamtwertung klar für sich entscheiden. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Utrecht, wo alle Third-Party-Lieferanten geladen waren, wurde der Award 2006 an Hr. Martin Scholz, General Manager - Kematen cosmetics,  vergeben.

Quelle: Kematen cosmetics

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13.07.2006

Naturkosmetik bei Lidl

Wie das Naturkost-Fachmagazin "Bio-Markt.info" berichtet, setzt Lidl sein Öko-Engagement fort: Nach der Einlistung eines Bio-Grundsortimentes sowie der Einführung von Fair Trade Artikeln, wurde am Montag eine Naturkosmetikschiene neu ins Sortiment aufgenommen und beworben. Allerdings handelt es sich bei den Billigprodukten nicht um "kontrollierte Naturkosmetik" gemäß BdiH-Richtlinien.

Quelle: www.bio-markt.info

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13.07.2006

Studie: Der "Professional Beauty"-Markt in Europa 2006
(The Face and Skincare Market in France, Italy, Germany, Spain, UK 2006)

Nach einer Studie von Diagonal Reports ist der europäische Markt für professionelle Beauty-Produkte und -Dienstleistungen gekennzeichnet von folgenden Entwicklungen:

  • Hohe Wachstumsraten bei Schönheitspflege und -behandlungen:
    Der Markt für professionelle kosmetische Dienstleistungen wuchs in 2005 um ca. 5% gegenüber dem Vorjahr. Einige Lieferanten und Spas melden sogar Wachstumsraten von 20%. Alle Experten waren sich einig, dass der Umsatz sich in Kosmetiksalons, Schönheitsfarmen und Day Spas  deutlich besser entwickelt habe als der Massenmarkt
  • Dieses starke Wachstum wird sich fortsetzen:
    Es gibt einige Faktoren, die den Schluß nahelegen, dass dieses Wachstum sich fortsetzen wird. Die Konsumenten sind verstärkt besorgt um ihr äußeres Erscheinungsbild und verlangen nach Gesichtsbehandlungen, Hautpflege- und Anti-Aging-Behandlungskonzepten. Es gilt nicht länger als Luxus, die Dienste eines Beauty-Profis in Anspruch zu nehmen. Kosmetiksalons berichten, dass ihre Kundschaft sich sehr unterschiedlich zusammensetzt: Jüngere Frauen und auch Männer aller Altersstufen sind mittlerweile häufig gesehene Kunden.
  • Der Beauty-Service-Sector hat sich weiterentwickelt:
    Beauty-Profis haben ihre Behandlungskonzepte ständig weiterentwickelt, um sie an den sich verändernden Lifestyle ihrer Kunden anzupassen. Diese neuen Konzepte ermuntern Neulinge, sich mit den Behandlungsformen zu beschäftigen und auch Produkte für die Eigenanwendung zu Hause zu kaufen.
  • Einige wenige Marken haben es geschafft, vom Wachstum zu profitieren:
    Nur eine Handvoll von Marken und Unternehmen haben es geschafft, die Marktführerschaft in diesem stark fragmentierten Markt zu erlangen. Im europäischen Markt sind mehr als hundert Marken vertreten, aber nur 10% dieser Marken werden von Experten als "Marktführer" bezeichnet.

Diagonal Reports interviewte Anfang 2006 Markt- und Branchenexperten in Europa, die zusammen mehr als 50% des in diesem Segment erwirtschafteten Umsatz in ihren jeweiligen Ländern repräsentieren.

Weitere Fachinformationen zum Professional Beauty Markt in Europa finden Sie in den mehr als 30 Fachpublikationen, die die Health and Beauty Gruppe in Europa herausgibt.

Quelle: Diagonal Reports

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2006/07/13

Innovative Parfüms? Duften nach Zigaretten oder Käse
 
Nachdem der Hype der Celebrity-Düfte seinen Höhepunkt bereits wieder überschritten hat, verfallen die Hersteller auf der Suche nach Innovationen auf immer ausgefallenere Ideen: Der Datamonitor-Service "Productscan Online" berichtet über einen ägyptischen Duft, der wie Zigaretten riechen soll und der Käseproduzenten-Verband "Stilton Cheesemakers' Association" hat ebenfalls ein Parfüm auf den Markt gebracht.

Der ägyptische Zigarettenduft wurde lanciert von International Ltd und heißt "Beautimatic Fragrance Pour Homme". Um einen besonders maskulinen Duft zu entwickeln hat man sich an den Geruch von Zigaretten angelehnt. Das Produkt ist im ägyptischen Markt erhältlich. Datamonitor mutmaßt, dass das Produkt als Hilfe für werdende Nichtraucher geeignet sei, die den Zigarettenduft aufsprühen könnten statt den Rauch zu inhalieren.

Einen weiteren ungewöhnlichen Duft hat die  Stilton Cheesemakers' Association in Großbritannien herausgebracht. Der Damenduft soll helfen, den berühmten Stilton Käse zu verkaufen. Der Verband teilte mit, der Duft sei durchaus tragbar und rieche nicht nach Käse. Erdige und fruchtige Noten dominierten. Der Flakon erinnert mit seiner marmorierten Optik ein wenig an Blauschimmelkäse.

Quelle: Datamonitor

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10.07.2006

BEAUTY FORUM jetzt auch in Serbien

Die BEAUTY FORUM-Familie hat Zuwachs bekommen. Noch in diesem Jahr wird Beauty Forum in Serbien herauskommen. Das Fachmagazin soll die positive Entwicklung des professionellen Kosmetikmarktes mit einer landessprachlichen Informations- und Kommunikationsplattform auf hohem Niveau begleiten und unterstützen.

Die erste Ausgabe ist für Oktober geplant, eine zweite im Dezember. In 2007 sollen 6 Ausgaben erscheinen. Herausgegeben wird die serbische BEAUTY FORUM Edition von dem Belgrader Verlagshaus Contact Line. Ein entsprechender Lizenzvertrag wurde Anfang Juli mit dem Markeninhaber Health and Beauty Business Media GmbH unterzeichnet, der damit seine Expansion als führender europäischer Verlag im Beauty- und Wellness-Segment weiter fortsetzt.

Der serbische Kosmetikmarkt hat sich in den letzten Jahren sehr vielversprechend entwickelt. Nachdem die Gesetzgebung den Zugang für Produkte und Investitionen auch im Kosmetikbereich über lange Jahre stark behindert hat, führt der nun geöffnete Markt zu einem regelrechten Aufschwung. Der Nachholbedarf intensiviert dieses Wachstum.

Contact Line ist bereits seit 16 Jahren als Marketing-Dienstleister und Druckerei aktiv und besitzt eine feste Stellung im serbischen Markt. Durch die engen Verbindungen zu den ehemaligen jugoslawischen Republiken wird die serbische Ausgabe der Beauty Forum auch in diese Länder ausstrahlen. Der Entscheidung von Contact Line für Beauty Forum war eine eingehende Untersuchung der europäischen Kosmetik-Fachzeitschriften vorausgegangen. Als ausschlaggebendes Kriterium nannte der Geschäftsführer von Contact Line, Slobodan Stojkovic, die hervorragende redaktionelle Qualität der BEAUTY FORUM.

Kontakt und weitere Informationen:
Contact Line, Slobodan Stojkovic
Tosin bunar 148, 11000 Belgrad, Serbien
Tel.: +381-11-2600-138, 2695-216; Fax +381-11-2695-309
e-mail contline(at)eunet(dot)yu

Quelle: Health and Beauty Group

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06.07.2006

Mani GmbH übernimmt Vertrieb der Hydromer Produkte

Hydromer Inc. aus Branchburg, New Jersey, USA ist ein innovativer Spezialist für hydrophile Polymersysteme in Medizin, Tierpflege, Oberflächenbeschichtung und Kosmetik.

Die Produktpalette für die Kosmetik umfasst 2 Komponenten Gele (Aquatrix II®), die ohne Bestrahlung oder Katalysatoren pH-Wert unabhängig polymerisieren und sich auch als Formstück (z.B. Augenpad) produzieren lassen. Darüber hinaus werden Spezialitäten zum Schutz der Haut vor Allergenen (Dermaseal®), zur Erhöhung der Abriebfestigkeit von Pigmentschichten und zur Steigerung der Wasserfestigkeit von kosmetischen Formulierungen angeboten (Aquamere® Series).

Damit ergänzt die mani GmbH ihr Portfolio das bisher die Produkte von Lipotec (Wirkstoffe) Provital(Pflanzenwirkstoffe), IQLasem (Esteröle), DDF(Pflanzen CO2 Extrakte) und Huwasan(H2O2-Desinfektionsmittel) umfasst, um eine neue interessante Spezialproduktreihe.

Quelle: Mani GmbH

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05.07.2006

Coty schließt Standort in Düsseldorf
 
Als Maßnahme zur Kostensenkung hat der US-Konzern seinen Düsseldorfer Standort geschlossen und konzentriert das Geschäft mit Düften auf den Hauptsitz in Mainz. Wie das Handeslblatt berichtet, sind von der Schließung 62 Mitarbeiter betroffen, das sei fast jede vierte Stelle der Coty Prestige Lancaster Group in Deutschland. Coty hatte im vergangenen Jahr den Parfümbereich von Unilever übernommen, damit auch den Standort Düsseldorf. Dass Coty die Kosten senkt, liege an dem schwachen Wachstum in Deutschland, so das Handelsblatt, aus Firmenkreisen verlaute, dass Coty im Geschäftsjahr 2005/06 nur einen Umsatzzuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich erzielt habe.

Quelle: Handelsblatt
 
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05.07.2006

Markenartikler wieder im Aufwind 

Die deutschen Markenartikler strahlen wieder Optimismus aus:  Die Stimmung sei positiv, so Franz-Peter Falke, Präsident des Markenverbands. Die deutschen Unternehmen verkauften im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2004 Markenwaren für 361 Milliarden Euro – ein Plus von rund vier Prozent.
Von dieser Entwicklung profitiert auch die Werbebranche: Die Hälfte der knapp 400 Mitgliedsfirmen des Markenverbands will in diesem Jahr die Ausgaben für Werbung und Kommunikation erhöhen. 41 Prozent kalkulieren mit stabilen Etats, nur sechs Prozent wollen Ausgaben kürzen. Sogar für 2007 rechnet Verbandschef Falke mit weiter steigenden Werbeaufwendungen, obwohl die Mehrwertsteuererhöhung die Unternehmen belaste. Nicht minder leidenschaftlich kämpfen die Marken-Lobbyisten gegen die wachsende Marken- und Produktpiraterie: Fälschungen verursachten allein in Deutschland Schäden von 50 bis 70 Milliarden Euro pro Jahr. Der Markenverband fordert ein härteres Einschreiten der Justiz.

Quelle: w&v

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03.07.2006

RPC Group Plc kauft Risdon Produktionsstätten von Crown Group

RPC Group Plc (“RPC”), gab am 3. Juli bekannt, dass man zwei der Risdon-Produktionsstätten von der Crown Group erworben hat. Es handelt sich um die Fabriken in Marolles nahe Le Mans in Nordfrankreich und in Mozzate nahe Varese in Norditalien.  Diese Akquisition wird RPC bestehende Aktivitäten im Bereich Beauty und Personal Care Packaging durch die Bereitstellung von Produktionsstandorten in Frankreich und Italien stärken und ausbauen. RPC produziert bereits in Deutschland und Großbritannien.

Quelle: RPC

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03.07.2006

Beiersdorf will Produktpalette verkleinern


Wie Markenvorstand Pieter Nota der 'Welt' sagte, solle die Zahl der Produktvarianten um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Die Aktion sei Teil eines Konzernprogramms, durch welches die Herstellungs- und Vertriebskosten von Beiersdorf von 2009 an um 100 Millionen Euro jährlich sinken sollen. So will der Nivea-Hersteller mehrsprachige Verpackungen nutzen und einige Verpackungsgrößen abschaffen. Einzelne Produkte sollen aber auch komplett vom Markt verschwinden. Wenig erfolgreiche Marken wie Gammon für Männer oder auch die Variation von derzeit noch 22 Labello-Stiften werde es nicht mehr lange geben, mutmaßt die Zeitschrift. Ende 2007 will Beiersdorf die Aufräumaktion abgeschlossen haben. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hamburger Konzern angekündigt, auch über das Schließen einiger Fabriken die Produktivität erhöhen zu wollen. Bislang trifft dies die Länder Schweden, Niederlande und Belgien. Darüber hinaus gebe es noch keine Beschlüsse, sagte Nota. Die Restrukturierung sei aber noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Die Welt; w&v

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03.07.2006

Eröffnung der Anton Paar China in Shanghai

In einer farbenfrohen Zeremonie wurde die Anton Paar Shanghai Trading Ltd. am 30.6.2006 feierlich eröffnet. Mehr als 100 Gäste aus Politik und Verwaltung, von Universitäten sowie lokale Kunden nahmen an der Feier teil. Mit Büros in Shanghai, Peking und Guangzhou rückt die Anton Paar GmbH noch näher zu den Kunden in China.

In seiner Eröffnungsrede betonte Dr. Friedrich Santner, Geschäftsführer der Anton Paar GmbH, die Wichtigkeit applikativer Unterstützung und ausgebildeter lokaler Serviceingenieure für die Kunden und begrüßte auch die 22 neuen Mitarbeiter des Tochterunternehmens.

Anton Paar China ist das 10. internationale Tochterunternehmen der Anton Paar Gruppe. Laut chinesischer Kultur ist 10 die perfekte Zahl und Manager Wang de Bin nahm dies als gutes Omen für eine erfolgreiche Zukunft des neuen Unternehmens.

Quelle: Anton Paar

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02.07.2006

Forsa-Umfrage: Kosmetik Trost bei Liebeskummer

Einer Forsa-Umfrage für die "Bild am Sonntag" zufolge kaufen 37 Prozent der Frauen Mode, wenn sie schlecht drauf sind. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 56 Prozent. 34 Prozent geben bei Frust am ehesten Geld für Bücher, Kino- oder Theaterkarten aus. Gutes Essen oder Süßigkeiten sind für jeweils 27 Prozent der beste Seelentröster. 22 Prozent flüchten sich in den Kauf von Schuhen.
Der Kauf von Kosmetik sorgt bei 19 Prozent der Befragten für bessere Laune, ein Friseurbesuch bei 16 Prozent, eine Wellness-Anwendung bei 15 Prozent. Schmuck und Dessous werden mit 11 beziehungsweise 9 Prozent vergleichsweise von wenig Frauen gekauft, wenn sie frustriert sind. Forsa befragte insgesamt 1001 Frauen.

Quelle: RP Online, Forsa

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Juni 2006

30.06.2006

Fragrances in Time & Place“ -
Die neue Symrise Genealogie der Düfte erscheint in 14. Auflage.

Als Symrise, weltweit viertgrößter Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, seine erste wegweisende Ausgabe der Genealogie der Düfte herausbrachte, avancierte sie in der Industrie sofort zu einem Standardwerk. Nun erscheint die völlig überarbeitete Symrise Genealogie in der 14. Auflage.

Welche Bezeichnungen würden wir wählen, um unser Lieblingsparfum zu beschreiben – aldehydisch, animalisch oder vielleicht aquatisch? Was war das für ein Duftwasser, das wir dem Mann unseres Lebens zum Geburtstag schenkten? Bei Düften fehlen uns oft die richtigen Worte. Selbst für Insider wird die Vielfalt der Parfums immer unüberschaubarer, kommen doch jedes Jahr ungefähr 400 neue Parfums auf den Markt. Zwischen der Duftstoffindustrie und ihren Kunden ist eine gemeinsame Sprache, d.h. ein gegenseitiges Verstehen für die Entwicklung innovativer und erfolgreicher Parfums unverzichtbar. Von großer Hilfe ist daher ein verlässlicher Wegweiser, der beiden Seiten eine Orientierungshilfe in der weiten Welt der Düfte bietet.

KREATIVITÄT at its best
Die 14. Edition der Symrise Genealogie der Düfte bestimmt sieben neue Duftfamilien: zwei maskuline (blumig und holzig) und fünf feminine (citrus, grün, fruchtig, floriental und holzig), sowie 15 zusätzliche Untergruppen. Dieses Klassifizierungssystem definiert die Industriestandards der Feinparfümerie neu. Die Rubrik Produkte wurde übersichtlicher strukturiert und enthält Informationen über Duftklassiker, die 30 Bestseller in Europa und den USA, Nischenprodukte und innovative Düfte sowie die wichtigsten preisgekrönten Parfums von Symrise.

Alle Parfums sind in einem alphabetischen Index aufgeführt. Diese klar gegliederte und sehr detaillierte Genealogie ist eine hilfreiche Übersicht über alle Parfum-Kreationen und Produkt-Angebote im Markt. Symrise zeigt, wie Düfte entstanden sind und gibt einen Einblick darüber, wie sie in Zukunft entstehen könnten.

Quelle: Symrise

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29.06.2006

Croda kauft Uniqema von ICI

Imperial Chemical Industries PLC (ICI) hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen plant, sein Oloechemical- und Surfactant-Geschäft, das derzeit unter dem Firmennamen "Uniqema" firmiert, an Croda International PLC zu verkaufen. Als Kaufpreis einigte man sich auf 410 Mio. britische Pfund. Ein Abschluß der Transaktion wird für das 3. Quartal 2006 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der Croda-Anteilseigner. Die Entscheidung zur Desinvestition war bereits im Februar 2006 gefallen. ICI Chief Executive John McAdam sagte damals, man sei nicht zum Verkauf gezwungen, sollte sich dieser aber realisieren lassen, gäbe es andere Bereich im Unternehmen, in die man den Erlös sinnvoll investieren könne.

Quelle: ICI

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26.06.2006

TrendReport "Frauen": Frauen erobern neue Konsumbereiche

Die deutschen Frauen sind gebildeter, unabhängiger und selbstständiger als je zuvor. Wie der TrendReport "Frauen" des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media zeigt, hat diese Entwicklung nicht nur Folgen für die Geburtenrate und Frauenerwerbstätigkeit, sondern auch für das Konsumverhalten. So sind Frauen nicht mehr nur die Hauptzielgruppe für Food, Kosmetik und  Mode. Sie erobern zusätzlich neue, ehemals männlich dominierte
Konsumbereiche.

Sogar im ehemals zentralen Wirkungsbereich der Frauen, dem Haushalt, hat sich die Lage entscheidend verändert. Nur noch ein knappes Drittel der Bevölkerung zwischen 20 und 65 Jahren glaubt nach einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, dass die Hausfrauenrolle genauso erfüllend sein kann wie eine Erwerbstätigkeit. Dies schadet auch nicht bei der Kindererziehung: Nahezu 90 Prozent der Befragten meinen, dass berufstätige Mütter genauso enge und herzliche Beziehungen zu ihren Kindern haben können wie Vollzeitmütter.

Der TrendReport "Frauen" untersucht aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft und gibt darüber hinaus auf der Basis einer Vielzahl von Studien Handlungshinweise für die Branchen Lebensmittel, Mode und Kosmetik, Finanzen, Automobil, Telekommunikation und E-Commerce. Der TrendReport kann kostenlos bestellt werden unter: info(at)sevenonemedia(dot)de oder per Fax an: 089/9507- 4135

Quelle: Presseportal

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22.06.2006

RAG schließt Degussa-Verkauf aus

RAG will Degussa nicht verkuppeln lassen
Der RAG-Konzern schließt einen Verkauf seiner Spezialchemietochter kategorisch aus und erteilt damit Gedankenspielen um ein Interesse des Konkurrenten Lanxess an Degussa eine klare Absage. Der RAG-Konzern schließt einen Verkauf seiner Spezialchemietochter kategorisch aus und erteilt damit Gedankenspielen um ein Interesse des Konkurrenten Lanxess an Degussa eine klare Absage. Aus Kreisen der nordrhein-westfälischen Landesregierung hieß es, Lanxess habe Interesse an Kauf des deutlich größeren Konkurrenten Degussa signalisiert. Die ehemalige Bayer-Tochter habe bei der Landesregierung vorgefühlt, um sich die politische Unterstützung für eine etwaige Übernahme zu sichern. Es habe ein entsprechendes Gespräch zwischen Lanxess-Vertretern und dem Wirtschaftsministerium des Landes gegeben. Das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf wollte die Angaben nicht kommentieren. Ein Sprecher verwies aber darauf, dass die Landesregierung den Chemiestandort Nordrhein-Westfalen stärken wolle. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen verfolgt Lanxess allerdings keine Pläne zur Übernahme von Degussa. „Es gibt bei Lanxess kein Projekt zur Übernahme von Degussa“, sagte eine mit dem Unternehmen vertraute Person.

Quelle: Lanxess

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14.06.2006

Lancaster Group : Duftlaunch im Elfmeterschießen

Die Frankfurter Markenagentur TMC hat für die Lancaster Group ein virtuelles Elfmeterspiel entwickelt, das im Rahmen der Davidoff Cool Water Duftpromotion 'Score A Goal' zur Fußball WM 2006 am Frankfurter Flughafen eingesetzt wird. Grund für die Promotion ist der Launch der neuen Toiletries-Linie von Davidoff Cool Water mit dem Namen 'Game'. Fußballtor und Torwart existieren nur virtuell und werden auf einem PlasmaScreen Monitor eingespielt.

Quelle: wuv

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13.06.2006

Uschi Glas Hautcreme: Endgültige Niederlage gegen Stiftung Warentest
KG, Beschluss vom 24.05.2006, Az. 9 U 108/05

Der Rechtsstreit um die von Schauspielerin Uschi Glas vermarktete Hautcreme ist endgültig zu Gunsten der Stiftung Warentest entschieden. In einem einstimmigen Beschluss wies das Berliner Kammergericht eine Berufung der Herstellerfirma 4S-marketing GmbH wegen «mangelnder Aussicht auf Erfolg» zurück, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag der dpa. Die Uschi Glas- Schönheitspflege darf damit von der Stiftung Warentest weiterhin «mangelhaft» genannt werden. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Quelle: Jurion

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12.06.2006

Studie: Unternehmen wollen Marken reduzieren

60 Prozent der Unternehmen, die eine Mehr-Marken-Strategie verfolgen, planen innerhalb der nächsten zwei Jahre die Anzahl der Marken zu reduzieren. Dies ergab eine Studie der Beratungs- und Agenturgruppe Marketing Partner aus Wiesbaden. Zwei Drittel der befragten Unternehmen gab an, ihr Mehr-Marken-Portfolio um bis zu 25 Prozent reduzieren zu wollen. Bei einem Drittel der Unternehmen stehen sogar mehr als 25 Prozent aller Marken auf dem Prüfstand. Durchschnittlich führen die befragten Firmen 8 Marken. Knapp 90 Prozent der Markenexperten nannten als einen der Gründe für die Verkleinerung ihres Marken-Portfolios, dass das zur Verfügung stehende Budget für die Führung aller Marken zu gering sei. Die Studie offenbart das zentrale Problem des Multibrand-Managements: Die Mehrmarkenstrategie führt nur selten zu einem Einspareffekt. Meist erzeugt sie sogar zusätzliche Kosten. Daher können Multi-Markenportfolios zu negativen Skaleneffekten führen. So wird es zu einer der Hauptaufgaben des Mehrmarkenmanagements, den Nutzen der Markenstrategie und die zusätzlich anfallenden Kosten gegeneinander abzuwägen und das Portfolio entsprechend zu gestalten.

Quelle: Marketingpartner

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12.06.2006

 

Bebe Young Care mit neuer Dusch-Rasiercreme 
 
Die Produktlinie Bebe Young Care aus dem Hause Johnson & Johnson will die Beinrasur unter der Dusche erleichtern. Die 'Shower & Shaver Cream' verwandelt sich beim Duschen in Rasierschaum. Ab Juli ist das Produkt im Handel erhältlich. TV-Spots auf allen zielgruppenrelevanten Sendern sowie verkaufsfördernde Maßnahmen am Point-of-Sale unterstützen den Produktlaunch nach Berichten des Fachtitels "werben und verkaufen"

 

Quelle: wuv, Johnson & Johnson

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02.06.2006

 

Julia Roberts unterschreibt angeblich bei  Avon

Nach ihrem wenig glücklichen Theater-Debut will sich Julia Roberts offenbar wieder auf die einfachen Dinge des Lebens konzentrieren: Der Hollywood-Star ist nach einem Bericht der 'New York Post' das neue Testimonial für den Kosmetikriesen Avon. Der Werbevertrag soll noch in dieser Woche unterschrieben werden. Die Make-up-Marke Christian Dior hatte sich zuvor von Roberts getrennt. Auch Roberts' Kollegin Salma Hayek repräsentiert Avon. Zuvor hatte schon Tennis-Star Serena Williams der Kosmetikfirma ihr Gesicht geliehen.
Quelle: wuv, NY Post

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02.06.2006

Fraunhofer Institut erforscht Nano-Kosmetik

Nano-Kosmetik, Nano-Farbe, Nano-Autowäsche: »Nano« ist längst ein Markt. 900 Millionen US-Dollar sollen 2005 mit Nanopartikeln umgesetzt worden sein. Über ihre kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt ist bisher nicht allzuviel bekannt.

Nanopartikel stecken heute schon in vielen Produkten, unter anderem auch in Kosmetik. ie sie auf die Umwelt und den menschlichen Organismus wirken ist bisher allerdings wenig erforscht. INOS, ein Forschungsprojekt des Bundesforschungsministeriums zur »Identifizierung und Bewertung von Gesundheits- und Umweltrisiken von technischen nanoskaligen Partikeln« soll diese Fragen jetzt klären. An dem Projekt ist auch das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden beteiligt. »Uns kommen langjährige Erfahrungen mit Pulvern im Nanometermaßstab zu Gute«, berichtet Projektleiter Dr. Volkmar Richter vom IKTS.

Die Dresdner Forscher werden jetzt künstliche Nanopartikel untersuchen, die von Projektpartnern hergestellt und für technische Zwecke bereits eingesetzt werden. Darunter sind Hartstoffe wie Wolframcarbid, Metalle wie Platin sowie Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Sie werden am IKTS mit Oxid- oder organischen Schichten umhüllt – solche Schichten entstehen bei der Verarbeitung oder werden gezielt aufgebracht, um die Eigenschaften zu modifizieren. Diese Schutzhüllen können jedoch die Wechselwirkung mit Wasser und Zellen beeinflussen. Die Wissenschaftler untersuchen die Nanoteilchen – mit und ohne Schutzhüllen, einzeln und als Agglomerate – in Zellkulturen. Dadurch wollen sie herausfinden, wie leicht die Partikel in die Haut gelangen, in Lunge, Darm oder Nervensystem. Schädigen sie das Erbgut oder beeinflussen sie das Immunsystem? Die Antworten auf diese Fragen sind derzeit noch offen. Es gibt nur wenige Forschungsergebnisse, und die sind widersprüchlich. »Das ist nicht erstaunlich, häufig fehlt in den Veröffentlichungen die genaue Charakterisierung der Partikel«, beklagt Volkmar Richter. Genau das wollen die IKTS-Forscher mit INOS nachholen. Ohne Tierversuche sollen gemeinsam mit der TU Dresden und dem Umweltforschungszentrum (UFZ) Leipzig Kenntnisse über die Wirkung von Nanoteilchen auf Zellen gewonnen werden.

Die Ergebnisse machen die Forscher in einer Datenbank öffentlich zugänglich. Auf der Website http://www.nanotox.de werden sich alle, die Nanopartikel herstellen, verarbeiten oder nutzen, über deren Verhalten in biologischen Systemen und deren eventuelles Gefährdungspotenzial informieren können. Nach Abschluss des Projekts ist auch ein akkreditiertes Labor geplant, das vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben als Ansprechpartner dienen und weitere Analysen von Nanopartikeln vornehmen soll.

 

Quelle: IKTS

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Mai 2006

30.05.2006

BASF und Engelhard einigen sich  

Engelhard empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Angebots von BASF
BASF-Chef Hambrecht: „Entscheidender Schritt zur Akquisition von Engelhard.“


Die BASF Aktiengesellschaft hat bekannt gegeben, dass BASF einen Vertrag mit der Engelhard Corporation abgeschlossen hat. Danach wird Engelhard seinen Aktionären empfehlen, das Barangebot der BASF über 39 US-Dollar pro Aktie anzunehmen und wird sein Angebot zurückziehen, rund 20 % der Aktien für 45 US-Dollar pro Aktie zurück zu kaufen.

„Wir freuen uns, dass BASF und Engelhard Einigkeit über die von BASF vorgeschlagene Transaktion erzielt haben. Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Akquisition von Engelhard“, sagte Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der BASF Aktiengesellschaft. „Wir sind zuversichtlich, dass die Aktionäre der Empfehlung von Engelhard folgen und uns ihre Aktien zum Kauf anbieten werden.“

Das Barangebot der BASF über 39 US-Dollar je Aktie für alle ausgegebenen und ausstehenden Aktien der Engelhard Corporation wird am Montag, 5. Juni 2006, um 24 Uhr Ortszeit New York, auslaufen.

Quelle: BASF

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30.05.2006

Cognis: deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2006

Das Jahr 2006 ist für Cognis gut angelaufen. Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter hat seinen Nettoumsatz in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,1 Prozent auf 875 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (Adjusted EBITDA) ist um 17,4 Prozent auf 113 Millionen Euro gestiegen. Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 12,9 Prozent.

Zum Umsatzwachstum trugen alle Strategischen Geschäftseinheiten (SGEs) von Cognis bei, wobei die SGEs Care Chemicals, Nutrition & Health und Functional Products die höchsten Zuwächse erzielten.

Mit einem Umsatzplus von 12,3 Prozent auf 354 Millionen Euro ist Care Chemicals, die größte SGE von Cognis, deutlich gewachsen. Der Anstieg ist vor allem auf höhere Umsätze bei Spezialitäten und Tensiden zurückzuführen. Die Akquisition von Cosmetic Rheologies Ltd. im März 2006 war ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Position von Care Chemicals als umfassender Spezialchemie-Anbieter für die Kosmetikindustrie.

Quelle: Cognis

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22.05.2006

Aok Kampagne: Zielgruppe männliche Teenager

Mit dem Claim 'Es wirkt!' wirbt der Kosmetikhersteller Schwarzkopf & Henkel für seine neue Gesichtspflegeserie Aok Clear Action, die speziell für pubertierende männliche Jugendliche entwickelt wurde. Die Serie umfasst ein Gesichtswasser, ein Waschgel, eine Feuchtigkeitspflege und einen antibakteriellen Pickel-Löscher. Angesprochen werden sollen vor allem Jungen zwischen 14 und 19 Jahren. Zum Marktstart haben die Kreativen von BBDO Campaign, Düsseldorf, zwei Printmotive entworfen, die sich vor allem emotional der Zielgruppe zuwenden: Sie thematisieren dem Umgang mit dem anderen Geschlecht und sollen zeigen, dass schöne, reine Haut zum Erfolg verhilft.

Interone Köln hat die Idee aufgegriffen und auf der Kampagnen-Website www.action-fuer-jungs.de umgesetzt. Dort können sich Interessierte um einen Platz in der Aok Clear Action-WG bewerben und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Daneben weisen Edgarcards, eine Produkt-Website und eine Mobile Marketing-Aktion, bei der via SMS eine Produktprobe angefordert werden kann, auf die Pflegeserie hin.

Quelle: wuv

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22.05.2006

Unilever-Geschäft zieht wieder an

Nach mehreren mageren Jahren sieht sich der Markenartikler Unilever (Axe, Domestos) wieder auf Wachstumskurs. 'Unsere Marktanteile und Umsätze in Deutschland steigen seit Jahresbeginn wieder und das gegen den Druck der aggressiven Handelsmarken', sagte Deutschland-Chef Henning Rehder in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".  Auf die Frage, ob bei Unilever, wo seit Jahren eine Tochter nach der anderen abgegeben werde, ein Akquisitionsverbot bestehe, sagte er. es habe einen faktischen Akquisitionsstopp gegeben, da man in den achtziger Jahren einen "Bauchladen" zusammengekauft habe, dessen Komplexität schwer zu handhaben gewesen sei. Wellness-Produkte hält Rehder für eine dauerhafte Erscheinung. Die Kunden verlangten nicht mehr nur bei der Ernährung, sondern zunehmend auch bei der Körperpflege Produkte mit Zusatznutzen. Produkte von Dove etwa, die die Haut straffen. Dort sehe man noch großes Potential für eine dauerhafte Umsatzsteigerung bei Renditen innerhalb der Vorgaben.
Er sei sehr optimistisch, dass der Kunde Forschungsanstrengungen und Innovationsfreude belohne, es gebe wieder einen Trend zur Qualität, also zur Marke. Das zeigten die jüngsten Marktdaten. Marken gewinnen wieder Marktanteile. Bei der mehrfach prämierten Dove-Kampagne habe man versucht, die Realität in der Werbung abzubilden. "Wir sind nicht alle 22 Jahre alt, 1,82 Meter groß, blond und schlank. Attraktiv kann man in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen sein. Die Resonanz ist sehr positiv. Offensichtlich wird dies von vielen Menschen als unglaubliche Erleichterung angenommen. Wir spüren das auch beim Umsatz und werden das ausbauen.", so Rehder.

Quelle:  wuv, Die Welt

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16.05.2006

Zu Bestellen: Neuer Verpackungskatalog der R. Gerschon GmbH

Einen neuen Basiskatalog hat das Unternehmen Gerschon-Cosmetics Verpackungen veröffentlicht. "Der Katalog zeigt unser riesiges Angebot, das wir ständig auf Lager haben", sagt Renate Radizi, Geschäftsführerin der R. Gerschon GmbH. „Er wird die nächsten Jahre Bestand haben und die Artikel werden als Basissortiment mehrere Jahre geführt. So garantieren wir unseren Kunden, dass sie immer das bekommen können, was sie wünschen." Gleichwohl besteht nach wie vor die gern genutzte Möglichkeit für Sonderanfertigungen im Bereich Verpackungen. Allerdings sind diese erst ab größeren Stückzahlen möglich.

In den druckfrischen Katalog sind einige Neuheiten aufgenommen worden, zum Beispiel Side-Dispenser, Flaschen aus Glas und Kunststoff, die sich vor allem für Lotionen eignen. Per Knopfdruck an der Seite wird der Inhalt nach oben ausgegeben. Zusätzlich kann auch per Druck auf den Verschluss die Lotion austreten. Also kann man diese formschöne Version z.B. als Spender für Nagellackentferner in den Nagelstudios verwenden.

R. Gerschon liefert schnell und in fast allen Stückzahlen. Ob 10 oder 100 Stück, ob  5000 oder 10.000 Stück, die Dosen, Flacons, Dispenser oder Kanister sind sofort ab Lager lieferbar. Dazu kommt, dass der Mindestbestellwert nur 75,-- € beträgt. Für Kleinunternehmen wie Friseurgeschäfte, Kosmetikstudios, Apotheken oder Arztpraxen ist die schnelle Lieferzeit ( 48 Stunden Service ) und der geringe Mindestbestellwert sehr bequem.

Der Katalog kann ab sofort bestellt werden bei R. Gerschon GmbH, Hainerbergweg 40, 61452 KÖNIGSTEIN i. Ts., Deutschland, Tel. 06174-7017 oder per Mail

Quelle: R. Gerschon GmbH

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10.05.2006

DegussaHeadwaters Korea erwirbt Wasserstoffperoxid-Anlage und vereinbart exklusiven Liefervertrag

DegussaHeadwaters Korea – ein Jointventure, an dem Degussa und die amerikanische Headwaters, Inc., South Jordan, Utah, jeweils 50 Prozent halten – wird die neue PO-Anlage in Ulsan exklusiv mit Wasserstoffperoxid beliefern. Hierzu erwirbt das Gemeinschaftsunternehmen eine Wasserstoffperoxid-Anlage in Ulsan von der finnischen Kemira Oyj, Helsinki. Die Transaktion steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Behörden. DegussaHeadwaters Korea wird die Jahreskapazität dieser Anlage von aktuell 34.000 Tonnen mehr als verdoppeln. Ziel ist, die Marktposition insbesondere im dynamischen Wirtschaftsraum Asien weiter auszubauen.

Bei dem innovativen Degussa-Uhde-HPPO-Verfahren reagieren H2O2 und Propylen mit Hilfe eines speziellen Degussa Katalysators zu PO. Ein deutlich niedrigeres Investitionsvolumen macht diese Technologie wesentlich wirtschaftlicher als die zurzeit gängigen Produktionsverfahren für PO. Zudem ist sie äußerst umweltfreundlich, da außer Wasser keine Nebenprodukte in nennenswerter Menge entstehen.

Katalytische Direktsynthese von H2O2 als weiterer Meilenstein

Parallel zu diesen jetzt erzielten Fortschritten arbeitet Degussa zusammen mit Headwaters an einem weiteren Meilenstein: der katalytischen Direktsynthese von H2O2 (DSHP). Dieses DegussaHeadwaters-Direktsyntheseverfahren wird ab dem Jahr 2007 zur kommerziellen Verfügung stehen. Die Kombination des HPPO-Verfahrens mit der Direktsynthese bietet gegenüber der klassischen Propylenoxid-Herstellung weitere Kostenvorteile.

Quelle: Degussa

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09.05.2006

Euxyl® PE 9010 – eine  Alternative zur Kosmetikkonservierung
Sicher für den Einsatz von Leave-on-Kosmetik

Vor einem Jahr hat Schülke & Mayr mit Euxyl® PE 9010 ein neues Konzept für die Kosmetikkonservierung eingeführt. Euxyl® PE 9010 ist eine Kombination eines Konservierungswirkstoffes – Phenoxyethanol - und eines Konnservierungsmittelboosters - Ethylhexylglycerin. In Verbindung mit dem innovativen Additiv Ethylhexylglycerin, das die Grenzflächenspannung an der Zellmembran von Mikroorganismen beeinflusst, wird die Wirksamkeit des Phenoxyethanols deutlich verstärkt.

Seit seiner Einführung hat Schülke & Mayr die Wirksamkeit des Euxyl® PE 9010 im Vergleich zu traditionellen Konservierungssystemen in einer Vielzahl verschiedener Kosmetikprodukte getestet. Die Testergebnisse zeigen, dass Euxyl® PE 9010 bei gleichbleibenden Einsatzkonzentrationen genauso wirksam ist, wie traditionelle Phenoxyethanol/Paraben-Mischungen. Damit ist Euxyl® PE 9010 eine ausgezeichnete Alternative zur Konservierung von Kosmetikprodukten.

Die Hautverträglichkeit des Euxyl® PE 9010 im Vergleich zu Phenoxyethanol wurde auf kaukasischer Haut in Deutschland und auf japanischer Haut in Japan geprüft. Es konnte weder auf Phenoxyethanol noch auf Euxyl® PE 9010 eine Reaktion beobachtet werden. Dieses Ergebnis bestätigt die ausgezeichnete Hautverträglichkeit des Euxyl® PE 9010.

Euxyl® PE 9010 verstärkt neben Euxyl®  K 300, K 700, K 701 und K 702 die Produktserie von Schülke & Mayr zur Kosmetikkonservierung.

Quelle: Schuelke & Mayr

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10.05.2006

Cognis und Thai Oleochemicals vereinbaren Joint Venture zur Produktion von Fettalkoholen

Cognis Thai Ltd. und Thai Oleochemicals Company Ltd., eine Tochtergesellschaft von PTT Chemical Public Company Ltd., haben heute die Vereinbarung eines 50:50-Joint Ventures zur Produktion und Vermarktung von Fettalkoholen bekannt gegeben. Das Joint Venture wird unter dem Namen Thai Fatty Alcohols Company Ltd. firmieren und das erste Unternehmen sein, das in Thailand Fettalkohole herstellt. Die vom Joint Venture produzierten Fettalkohole sollen sowohl für nachgelagerte Aktivitäten genutzt als auch auf dem freien Markt verkauft werden – vor allem an Kunden aus den Bereichen Home und Personal Care.

In Rayong wird eine neue Produktionsanlage mit einer jährlichen Kapazität von 100.000 Tonnen errichtet, die voraussichtlich Anfang 2008 in Betrieb gehen wird. Am selben Standort betreiben die beiden Unternehmen mit Thai Ethoxylate Company Ltd. bereits ein Joint Venture für Fettalkoholethoxylate. Der Start des neuen Joint Ventures ist für Mitte Juni 2006 vorgesehen.

Cognis kann durch das Joint Venture den steigenden Bedarf an hochwertigen Fettalkoholen langfristig zu einem wettbewerbsfähigen Preis abdecken. Darüber hinaus macht es Cognis zum einzigen Chemieanbieter in Thailand, der auf eine eigene Hydrierung, Ethoxilierung und Sulfierung zurückgreifen kann.

Quelle: Cognis

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04.05.2006

Procter & Gamble mit Plus bei Umsatz und Gewinn

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat das dritte Geschäftsquartal mit einem Plus bei Gewinn und Umsatz abgeschlossen. Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des Ende 2005 gekauften Konkurrenten Gillette. Im abgelaufenen Quartal sei der Gewinn auf 2,21 Mrd. Dollar oder 63 Cent je Aktie gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 17,25 Mrd. Dollar. Zum Gewinn trug den Angaben zufolge Gillette, das Procter & Gamble im September für 57 Mrd. Dollar übernommen hatte, wesentlich bei. Belastet hätten dagegen die niedrigeren Lagerhaltungen der Einzelhändlern und einige Schwächen in Asien und Osteuropa.

Quelle: Procter & Gamble, Handelsblatt

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03.05.2006

FIFA klagt gegen Kosmetikfirma

Wie die Mittelbayrische Zeitung berichtet hat das Landgericht München I nach der Niederlage der FIFA vor dem Bundesgerichtshof (BGH) im Streit um die exklusive Vermarktung der Fußball-Weltmeisterschaft im ersten konkreten Produktstreit einen Vergleich vorgeschlagen. Der Weltfußballverband hatte gegen eine kleine bayerische Kosmetik-Firma geklagt, die Körpermalfarben mit der Bezeichnung «WM 2006» verkaufen wollte. Binnen zwei Wochen muss die FIFA nun entscheiden, ob sie den Vorschlag annimmt. Die beklagte Firma zeigte sich kompromissbereit.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

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01.05.2006

BASF verlängert Frist für Engelhard-Übernahme

BASF hat im Kampf um die Übernahme von Engelhard seine Offerte erhöht und damit ein Ultimatum gesetzt. Damit reagiert der Chemieriese auf das Aktienrückkaufprogramm Engelhards. Doch die Manager der US-Firma wollen nun sogar Kredite aufnehmen, um die Offerte der Deutschen zu kontern.

Quelle: BASF, Handelsblatt, Manager Magazin 

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April 2006

27.04.2006

MeadWestvaco plant den Kauf von Saint-Gobain Calmar für $710 Million USD 

MeadWestvaco Corporation teilte mit, dass das Unternehmen mit der Compagnie de Saint-Gobain eine Vereinbarung über den Kauf von Saint-Gobain Calmar (SGC) unterzeichnet hat. SGC ist ein führender weltweiter Hersteller von Millionen US-Dollar in bar betragen. Die Transaktion muss noch vom MeadWestvaco board of directors genehmigt werden, der endgültige Kauf wird im Sommer 2006 erwartet.

Calmars starke Präsenz in Schlüsselmärkten in den USA und Europa sowie in wichtigen Emerging Markets passte gut zu Meadwestvacos Strategie, eine globale Führungsposition im Bereich der Premium-Verpackungslösungen anzustreben.  Das Calmar Management-Team soll im Amt bleiben.

Quelle: MeadWestVaco

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24.04.2006:

Beiersdorf eröffnet NIVEA Haus

Am 27. April um 10 Uhr eröffnet die Beiersdorf AG das weltweit erste NIVEA Haus am Hamburger Jungfernstieg. Die Körperpflegemarke bekommt direkt an der Binnenalster erstmals ein eigenes Zuhause. Ole von Beust, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, und Thomas-B. Quaas, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG, enthüllten das Eingangsportal des NIVEA Hauses.

Unter dem Motto „Wohlfühlmomente inmitten der pulsierenden Metropole“ verwöhnt, pflegt und berät hier ein 21-köpfiges Team jeden, der sich kurzfristig und ganz unkompliziert eine Wellness-Pause gönnen möchte. Das NIVEA Haus bietet rund um die NIVEA Produktfamilie eine Vielzahl neuartiger Wohlfühlanwendungen – von der Gesichts- und Haarpflege über Maniküre und Farbberatung bis hin zu Shiatsu- und Reflexzonenmassagen.

„Beiersdorf und auch die Marke NIVEA sind tief mit Hamburg verbunden. Die Alster ist ein Wahrzeichen Hamburgs, hier schlägt der Puls der Stadt, hier haben wir eines der schönsten Panoramen direkt vor der Tür. Fortschritt und Entspannung liegen dicht beieinander – und das NIVEA Haus verbindet beide auf unvergleichliche Art und Weise,“ so Thomas-B. Quaas, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG.

Der Konzern beschreitet mit diesem Konzept neue Wege und stößt mit der Marke NIVEA in den Bereich Kurzzeit-Wellness vor. Ihren Wurzeln bleibt NIVEA treu: Das gewohnte NIVEA Preis-Leistungs-Verhältnis gilt auch hier. Eine dreißigminütige entspannende Gesichtsbehandlung oder eine ebenso lange sanfte Schaummassage sind zum Beispiel schon für 20 Euro buchbar. „Wellness-Kultur“ wird vom NIVEA Haus auf neue Art und Weise interpretiert.

Quelle: Beiersdorf

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20.04.2006:

Gilette setzt auf Fussball-Packaging

Der Pflegeprodukte-Hersteller Gillette macht sein Engagement als Sponsor der Fußball-WM auch in den Regalen des Einzelhandels deutlich: Mit Start der Weltmeisterschaft kommen das Mach3-Turbo-Rasiergel, das Gillette Series-Rasiergel und das Gillette Series-Deodorant in Europa und den USA in einer Dose in Form eines Fußballs in den Handel. 'Gilette versteht, dass die Verpackung einer der wichtigsten Aspekte der Verbreitung beziehungsweise Aufrechterhaltung der Kernbotschaft einer Marke ist', lobt Lee Bradley, Business Development Manager bei Crown Aerosols Europe, dem Hersteller der Verpackung.

Quelle: w&v

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20.04.2006:

Wellness-Studie: 14 % nutzen regelmäßig Sauna und Dampfbad

Nach einer aktuellen Endverbraucher-Studie, die TNS Emnid repräsentativ unter 1.300 Verbrauchern durchgeführt hat, ist das Verlangen nach organisierter Entspannung und geregeltem Müßiggang gesunken. Fitness und Gesundheit stehen dagegen weiterhin hoch im Kurs. Das Interesse an Wellness-Angeboten hat im Vergleich zu 2003 nachgelassen: beispielsweise sind bei Entspannungstrainings minus 7 %, bei Sauna und Dampfbad minus 4 % zu beobachten. Dennoch sind Sauna und Dampfbad mit 14 % die Spitzenreiter unter den regelmäßig genutzten Wellness-Angeboten, gefolgt von Fußpflege mit 12 % sowie Massage und Solarium mit jeweils 9 %. Rund 10 % legen regelmäßig Wellness-Tage ein (minus 4,4 %). Die Sehnsucht nach Vitalität, Fitness und Gesundheit ist dagegen gestiegen: Fast jeder Zweite betrachtet Körperpflege und ein gesundes Körpergefühl als Basis für ein glückliches Leben (plus 2,7 %).

Quelle: Spa Concept

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19.04.2006:

Forschung & Entwicklung: Deutsche zieht es ins Ausland

Deutsche Unternehmen werden in den nächsten Jahren verstärkt weitere Forschungs- und Entwicklungskapazitäten im Ausland aufbauen. Davon überzeugt zeigen sich gut zwei Drittel der 806 befragten Top-Manager bei einer repräsentativen Umfrage des Psephos-Instituts im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp.

Insgesamt erwarten 63 Prozent der Befragten eine weitere Stärkung der Forschung & Entwicklung (F&E) an den ausländischen Standorten der Firmen. Je größer die Unternehmen, desto eher rechnen die Entscheider mit einer solchen Entwicklung: Bei Führungskräften in Konzernen mit mehr als 5 000 Beschäftigten sind es bereits 76 Prozent, wie der Handelsblatt Business-Monitor ergab.

Die Top-Entscheider wurden auch danach gefragt, welche Motive sie hinter dem Trend zum Ausbau von F&E im Ausland sehen: Dabei zeigt sich ein Mix aus Kostenüberlegungen, Nähe zum Markt und der Qualifikation der Techniker, die im Ausland mittlerweile erreicht wird. 75 Prozent nannten niedrige Löhne für Fachkräfte als Motiv, deren hohe Qualifikation nannten 41 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich). Immerhin gut die Hälfte der Top-Manager macht auch das schlechte Forschungsklima in Deutschland für die Ausweitung von F&E im Ausland verantwortlich. Eine Minderheit von 35 Prozent aller befragten Manager erwartet keine zunehmende Verlagerung von F&E – aus ihrer Sicht sind dafür höhere Qualifikation der Mitarbeiter in Deutschland und Nähe zu hiesigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen entscheidende Motive.

Die Ergebnisse decken sich mit Beobachtungen von F&E-Experten und Unternehmensberatern. „Der Trend zeichnet sich seit mehreren Jahren ab: Es geht nicht um Verlagerung, sondern darum, dass viele Unternehmen zusätzliche Kapazitäten in Forschung & Entwicklung fast nur noch im Ausland aufbauen“, sagt Frank Zurlino, geschäftsführender Partner bei Droege & Comp. Bayer-Vorstandschef Werner Wenning brachte diese Entwicklung jüngst auf einem Managamentkongress auf die griffige Formel: „Die Produktion folgt den Märkten, und die Forschung & Entwicklung folgt der Produktion.“ Folge: Die F&E-Ausgaben der deutschen Chemie stiegen mittlerweile nur noch im Ausland, sagte Wenning.

Quelle: Handelsblatt

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19.04.2006:

Litchiderm LS 9704 –
ein fruchtiger Wirkstoff für eine ganzheitliche Wellness-Erfahrung

Hektik, Stress und umweltbedingte Einflüsse hinterlassen ihre Spuren auf der Haut. Verbraucher erwarten daher, dass Kosmetikprodukte die Haut schützen – beispielsweise durch ein effektives antioxidatives System und eine Stärkung der Barrierefunktion. Allerdings reichen solche rein funktionalen Eigenschaften heute nicht mehr aus. Konsumenten wünschen sich Kosmetikprodukte, die auch ihr subjektives Wohlbefinden steigern. Als Antwort auf diese Nachfrage hat Laboratoires Sérobiologiques (LS), der auf kosmetische Wirkstoffe spezialisierte Geschäftsbereich von Cognis Care Chemicals, den multifunktionalen Wirkstoff LitchidermTM LS 9704 entwickelt – ein Litschi-Extrakt, der die Haut schützt, Feuchtigkeit spendet und zudem ein fruchtig-frisches Hautgefühl hinterlässt.

Die Litschi-Frucht (Litchi chinensis Sonn.) stammt ursprünglich aus Südchina, wo sie seit über 4.000 Jahren angebaut wird. Sie ist für ihre astringente, schmerzlindernde, magenstärkende und kräftigende Wirkung bekannt. Der Tee aus der Schale der Litschi-Frucht soll bei Hautausschlag helfen. Ein Sud aus Wurzeln, Rinde und Blüten wird in traditionellen Heilverfahren bei Halsentzündungen eingesetzt. LS hat nun entdeckt, dass Extrakte aus der Schale die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut auf verschiedene Weise stärken. Der neue Wirkstoff Litchiderm LS 9704 verhindert die Ansammlung freier Radikale in der Haut und hemmt deutlich Matrix-Metalloproteinasen (MMPs), die unter oxidativem Stress freigesetzt werden. Der Wirkstoff reduziert so die negativen Auswirkungen der UV-Strahlung auf den Zellstoffwechsel und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Diese sich ergänzenden Funktionen steigern das Wohlbefinden der Haut – der Teint wirkt strahlender und jugendlicher.

Ein Gefühl von Wohlbefinden
Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, ist für unser mentales und physisches Wohlbefinden von besonderer Bedeutung. Bei der Entwicklung von Litchiderm LS 9704 lag das Hauptaugenmerk von LS auf der Verbindung von funktionalen und sensorischen Eigenschaften. Die Wirksamkeit des Produkts basiert auf seinem natürlichen Ursprung, der Assoziationen mit fruchtiger Frische und exotischem Geschmack hervorruft. Durch diese sensorische Stimulation ist der Wirkstoff besonders für Kosmetikhersteller geeignet, die derzeitige Trends wie belebende, fruchtige Formulierungen, Gourmetkosmetik mit Anti-Aging-Wirkung und Nutrikosmetika bedienen möchten. Im Mittelpunkt steht bei allen Produkten ein verbessertes subjektives Wohlbefinden.

Wissenschaftlich bestätigte Wirkungen
Eine klinische Studie hat die Wirkung von Litchiderm auf den Teint untersucht, dabei wurde eine Creme mit einer Wirkstoffkonzentration von fünf Prozent benutzt. Die Studie wurde mit zwei Gruppen aus je zwanzig Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren durchgeführt. Teilgenommen haben Probandinnen, die bei guter Gesundheit waren, aber ihre Haut häufig der Sonne aussetzten sowie eine trockene oder sensible Haut mit feinen Gesichtslinien, Falten, Blässe und Schäden der Hautmikrostruktur hatten. Über einen Zeitraum von acht Wochen wendeten beide Gruppen zweimal am Tag eine Creme an. Die Testgruppe erhielt die Creme mit Litchiderm LS 9704, die Kontrollcreme enthielt keinen Wirkstoff. Ein Team aus fünf trainierten Spezialisten bewertete den Teint der Probandinnen anhand einer teil-standardisierten Skala. Dabei wurden verschiedene Parameter wie die Farbe der Wangenknochen und Spannkraft der Gesichtshaut untersucht. Die Studie zeigte, dass eine Behandlung mit Litchiderm LS 9704 alle Parameter, die mit dem Teint und dem Wohlbefinden der Haut zusammenhingen, verbessert. Weitere Tests bewiesen, dass der Wirkstoff 24 Stunden lang Feuchtigkeit spendet und effektiven Schutz gegen freie Radikale sowie UVB- und UVA-bedingten Stress bietet. Durch diesen umfassenden Schutz bewahrt Litchiderm LS 9704 die Haut davor, grau und fahl zu werden, sowie vor Irritationen und Fältchen.

Litchiderm LS 9704: ein Wirkstoff für Kosmetikprodukte der Zukunft
Der Wellness-Markt ist ein wichtiger Wachstumsmarkt der Zukunft. Laut Paul Zane Pilzer, Wirtschaftswissenschaftler und Autor des Buchs „The Wellness Revolution“, wird der Wellnessmarkt in den USA bis zum Jahr 2010 1,3 bis 1,8 Billionen US-Dollar wert sein. Die zentralen Wachstumstreiber sind das Verlangen der Konsumenten nach dauerhaftem Wohlbefinden sowie die wachsende Bereitschaft zur aktiven Vorsorge. „Daher benötigen Hersteller von Kosmetikprodukten multifunktionale Inhaltsstoffe, die sowohl zuverlässig die versprochene funktionale Wirkung erbringen als auch die Sinne des Verbrauchers stimulieren“, erklärt Isabelle Benoit, Marketing Manager LS. „Litchiderm LS 9704 verbindet umfassende funktionale Eigenschaften mit einem sehr angenehmen Produkterlebnis. Die Frische und das Aroma der Litschi-Frucht sprechen die Sinne an, zugleich wird die Haut umfassend geschützt, so dass ihr Teint strahlt. Die Haut wird sichtbar verwöhnt! Wir sind überzeugt, dass dieser ganzheitliche Ansatz unseren Kunden einen Vorsprung im schnell wachsenden Wellness-Markt gibt.“

Überblick: Die Eigenschaften von Litchiderm LS 9704

  • INCI Name: Butylene Glycol (and) Litchi Chinensis Pericarp Extract
  • Aussehen: Sirupartige, bernsteinfarbene Flüssigkeit mit einem charakteristischen Geruch; genauere Beschreibungen auf Anfrage
  • Einsatzkonzentration: 2 – 5 %
  • Löslichkeit: wasserlöslich, unlöslich in Fetten und Ölen
  • Einarbeitung: Litchiderm LS 9704 muss bei einer Temperatur unter 60 °C zugegeben werden oder bei Raumtemperatur bei Kaltherstellung.

Quelle: Laboratoires Serobiologiques

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19.04.2006:

Ideenschmiede für kreative Produktgestaltung

Kompetenz-Netzwerk der Klingele-Gruppe: 
Variantenreiche Verpackungslösungen aus einem Guss


Die Klingele-Gruppe mit Sitz in Remshalden (Region Stuttgart), Hersteller für Papier und Wellpappe-Verpackungen, hat sich durch die Integration von Nischenanbietern ins Unternehmen und den Aufbau eines Kompetenznetzwerkes als Full-Service-Anbieter im Verpackungsmarkt positioniert. „Insbesondere mit dem Produkt- und Dienstleistungsangebot unseres Verpackungszentrums am Standort Villmar (bei Limburg) sind wir in der Lage, auch ausgefallene Ideen unserer Kunden zu realisieren“, berichtet Geschäftsführer Dr. Matthias Römer. Das Verpackungszentrum bündelt die Kompetenzen in den Bereichen der Verpackung + Logistik, sowie der Kleinserienproduktion von Wellpappverpackungen mit Unternehmenspartnern, die im Bedarfsfall in einer engen Kooperation mit den Wellpappenwerken der Klingele-Gruppe agieren.

Das Unternehmen im Bereich der Kleinserienproduktion ergänzt die Angebotspalette innerhalb der Gruppe insbesondere durch die Abwicklung von Kleinstserien (1 - 1.000 Stück), Mailings und bedruckten Sonderverpackungen. Der Spezialanbieter entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Verpackungsvarianten. Der Einsatz kostenintensiver Stanzwerkzeuge ist hierfür nicht erforderlich, was die gestalterische Flexibilität enorm erhöht. Die Kernkompetenzen im Bereich Verpackung & Logistik sowie der Anspruch innerhalb des Verpackungshandels, werden durch einen weiteren Partner der Unternehmensgruppe am Standort Villmar erfüllt. Gearbeitet wird nach dem Prinzip „One face to the customer“: Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner für das Projekt.

Quelle: Klingele Papierwerke

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18.04.2006:

Jetzt teilnehmen: Der FiFi® Award Design Wettbewerb

The Fragrance Foundation fordert Verpackungs-Designer weltweit auf, sich am Wettbewerb zum Re-Design der Fifi-Award-Trophäe zu beteiligen, die bei der Awardverleihung in 2007 erstmals vorgestellt werden soll.

Der Wettbewerb findet im September in den Räumen der Fragrance Foundation statt, wo eine Jury die 5 Top-Designs bestimmen wird. Die Jury besteht aus Redakteuren von Verpackungszeitschriften, Verpackungsingenieuren und Top-Professionals der Fine-Fragrance-Branche. Die Designer der Top Five-Vorschläge müssen dann bis zur endgültigen Preisverleihung im Oktober  ein Model ihres Entwurfs einreichen. Der Gewinner wird sofort auf dieser Preisverleihung bekanntgegeben.

Die existierende Fifi-Trophäe war von Pierre Dinand 1975 im Auftrag der Fragrance Foundation entwickelt und von Pochet in Frankreich produziert worden.

Teilnehmen können Designer mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung im Bereich Flakondesign, die ihre kompletten Teilnahmeunterlagen (entry form, resumé listing professional credentials, portfolio) bis spätestens 15. Mai einreichen. Die Fragrance Foundation teilt den Designern dann bis spätestens 19. Mai mit , ob ihr Entwurf in die engere Auswahl gekommen ist und sie weiter am Wettbewerb teilnehmen werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf www.fragrance.org.

Quelle: The Fragrance Foundation

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10.04.2006

Dr. Scheller Cosmetics verbucht Ergebnisanstieg

Die Umsatz- und Ertragsentwicklung von Dr. Scheller Cosmetics war im Geschäftsjahr 2005 weiter positiv.
Wie aus dem erstmals nach IFRS-Regeln erstellten Konzern-Jahresabschluss hervorgeht, stiegen die Erlöse im Konzern um 7,6% auf 77,6 Mio. Euro. Der Gewinn vor Ertragssteuern (EBT) erhöhte sich um 25 % auf 1,5 Mio. €.

Dr. Scheller Cosmetics  hat im Jahr 2005 den Weg der Konsolidierung und Neuausrichtung konsequent fortgesetzt. Der Vorstand führte das positive Abschneiden auf die konsequente Umsetzung der schon in 2004 beschlossenen Schlüsselstrategien zurück.

So konnte das Unternehmen im Jahr 2005 in zwei der drei Kompetenzbereiche überdurchschnittlich wachsen. Das Segment „Dekorative Kosmetik“ wuchs im Umsatz um rund 9,5 % auf rund 50 Mio. Euro, obwohl der gerade in Deutschland von vielen Handelspartnern forcierte Preiskampf über Eigen- und Billigmarken zu einem Marktrückgang um rd. 6 % geführt hat. Mit einem Anteil von 65% trägt dieser Bereich den größten Teil zum Unternehmensportfolio bei. Mit der Marke MANHATTAN liegt Dr. Scheller Cosmetics mit einem Marktanteil von ca. 12 % auf Platz 2 in Deutschland.

Im Bereich der Gesichts- und Körperpflegeprodukte wurde ein Wachstum von 9,7 % erzielt, das maßgeblich auf die überdurchschnittliche Entwicklung der Marken MANHATTAN CLEARFACE für die junge Problemhaut sowie APOTHEKER SCHELLER NATURKOSMETIK zurückzuführen ist. MANHATTAN CLEARFACE findet eine ständig steigende, breite Akzeptanz aufgrund seiner 3-Phasen-Systempflege mit dem einzigartigen Wirkkomplex „Zink-O-Derm“. APOTHEKER SCHELLER fand als Schönheitsmedizin auf natürlicher Basis ein verstärktes Interesse bei den meist weiblichen Verwendern.

Im Bereich der Zahn- und Mundhygiene musste die Gesellschaft allerdings einen Rückgang von 5,6% hinnehmen. Dr. Scheller Cosmetics führt dies auf den intensiven Preiskampf bei Discountern und Drogeriemärkten zurück, dem man sich aufgrund der relativ geringen Innovationsquote in diesem Marktsegment nicht entziehen konnte.

Die Konsumflaute in Deutschland hatte das Unternehmen schon in 2004 veranlasst, verstärkt im Ausland tätig zu werden, was sich als Wachstumstreiber in 2005 herausgestellt hat: Dort konnte der Umsatz um 18,5 % von 21,1 Mio. € auf 25 Mio. € erhöht werden, was einem Anteil am gesamten Umsatz in Höhe von 30% (nach 26 % im Vorjahr) entspricht. Wichtigster Auslandsmarkt ist mittlerweile Russland. Damit hat sich die Ende 2004 begonnene Vertriebskooperation mit dem russischen Kosmetik-Konzern Kalina, seit April 2005 auch Mehrheitsaktionär von Dr. Scheller Cosmetics , äußerst positiv entwickelt.

Der Gesellschaft ist es zudem gelungen, die Kosten mit dem im Jahre 2004 begonnenen Restrukturierungsprogramm in den Griff zu bekommen. So konnten mit effizienteren Strukturen und der Optimierung von Ablaufprozessen die Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb gesenkt werden. Das Ergebnis entwickelte sich dennoch noch nicht wie ursprünglich geplant. Der Vorstand von Dr. Scheller Cosmetics  führt dies auf Einmaleffekte zurück, die hauptsächlich aus der Umstellung auf IFRS resultieren.

Der Vorstand der Dr. Scheller Cosmetics zeigt sich überzeugt, dass die Firma mit kontinuierlichen Innovationen, Anpassungen von Kostenstrukturen und hoch motivierten Mitarbeitern auch weiterhin in ihren stark umkämpften Märkten erfolgreich sein wird.

Quelle: Dr. Scheller Cosmetics

 

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10.04.2006:

Kemira kauft IFAC GmbH & Co. KGacquires the business of Germain IFAC GmbH
 
Kemira Oyj und das deutsche Unternehmen IFAC GmbH & Co. KG haben sich auf die Übernahme der IFAC durch Kemira geeinigt. IFAC GmbH & Co. KG befindet sich im Privatbesitz und ist spezialisiert auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Kosmetikindustrie. IFAC ist führend in der Entwicklung von Nanotechnologie-Anwendungen für die Kosmetikindustrie und besitzt einen großen Bestand von Anwendungspatenten in diesem Anwendungsbereich. Das Unternehmen beschäftigt an seinem Firmensitz in Oberhausen 10 Beschäftigte.

Durch diese Akquisition wird  Kemira Pigments, eine Strategic Business Unit der Kemira’s Performance Chemicals, sein Wachstum als führender Anbieter von TiO2 für die Kosmetik-, Food- und Pharma-Industrie vorantreiben. IFAC verstärkt Kemiras Position vor allem im Bereich Nanotechnologie und wird den technischen Kundendienst verstärken und verbessern.

Quelle: Kemira

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10.04.2006

Henkel plant Produktoffensive
 
 
Im Wettlauf der Konsumgüter-Hersteller erhöht Henkel das Tempo. Der Düsseldorfer Kosmetik- und Waschmittelkonzern will den Anteil innovativer Produkte in seinem Sortiment deutlich vergrößern. „Wir wollen künftig ein noch innovativeres und damit erfolgreicheres Unternehmen werden“, zitiert das Handelsblatt Henkel-Vorstandschef Ulrich Lehner.

Innovationen sind unser Leben“, sagte Lehner. Der Umsatzanteil der Produkte, die nicht länger als drei Jahre im Markt sind, soll von 25 Prozent auf 30 Prozent im Jahr 2007 gesteigert werden. Neue Produkte seien nicht nur ein Umsatztreiber, sondern auch margenstärker. Der Düsseldorfer Konzern wolle sich als „Innovations-Führer“ in seinen Märkten etablieren. Deshalb habe das Unternehmen das Jahr 2006 zum Jahr der Innovation erklärt. Es gehe nicht nur um eine höhere Anzahl von Produktneuheiten, sondern auch um Innovationen in Bereichen wie Fertigung, Marketing, Kommunikation, Organisation und sogar um neuartige Finanzinstrumente, erklärte der Vorstandsvorsitzende.r
 
 
Der Aufbau eigener Läden stehe bei Henkel derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das Thema sei dennoch eine spannende Frage, meinte Lehner. So eröffnet der Nivea-Hersteller Beiersdorf in Hamburg einen eigenen Laden mit Massage und Kosmetikberatung. Der französische Kosmetikkonzern L'Oréal kaufte die britische Kosmetikkette Body Shop.

Henkel belegt im Bereich Körperpflege und Kosmetik (Schwarzkopf, Fa) weltweit nach eigenen Angaben den Platz 5. Bei den Wasch- und Reinigungsmitteln (Persil, Spee) belege der Düsseldorfer Konzern weltweit Rang 3.  

Quelle: Henkel, Handelsblatt

 

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07.04.2006

Kosmetikkonzerne entdecken die Afrikanerin

Die afrikanische Frau lässt an ihre Haut zumeist nur Wasser, Kernseife und Vaseline heran. Mit speziellen Pflegeserien für dunkle Haut versuchen nun nicht zuletzt internationale Konzerne, neue Kunden zu gewinnen. Doch das Misstrauen in moderne Kosmetika ist groß, gibt es doch Horrorgeschichten aus Zeiten der Apartheit in Südafrika.

Die südafrikanische Kosmetikindustrie meldet Anfang 2006 ein Wachstum im annähernd zweistelligen Bereich, das sich speziell auf Pflegeserien für die schwarze Bevölkerung stützt. Diese so genannten „Ethnischen Serien“ erobern zunehmend auch andere afrikanische Staaten.

Seit dem Ende der Apartheid haben immer mehr Unternehmen den schwarzen Mittelklasse-Konsumenten entdeckt und auf ihn spezielle Produkte zugeschnitten. Die schwarze Bevölkerung macht etwa 85 Prozent der südafrikanischen Gesamtbevölkerung aus und verfügt zunehmend über Kaufkraft. Wie fast alle Konsumgüterindustrien profitiert auch die lokale Kosmetikbranche von einer immer größer werdenden und äußerst kauffreudigen schwarzen Mittelschicht. Da das Potenzial als noch längst nicht ausgeschöpft gilt, rechnet die Branche auch in den kommenden Jahren mit deutlichem Wachstum.

Gestiegen ist in den letzten Jahren vor allem die Nachfrage nach Haarmitteln für weibliches Kraushaar, das nach Kräften geglättet, „relaxed“, gebleicht, gefärbt und gestylt, nur selten aber länger und naturbelassen getragen wird. Unternehmen investieren zunehmend in die Entwicklung schwarzer Serien, die nach Angaben von Marktkennern auch nicht mit denen für Afroamerikaner vergleichbar sind. Mit Softsheen Carson verfügt L'Oréal über die führende ethnische Haarserie auf dem südafrikanischen Markt.

Auch für weniger kaufkräftige Schwarze werden immer mehr Produkte auf den Markt gebracht. Vor allem lokal produzierte preiswerte Kosmetika sollen für diese Bevölkerungsgruppe attraktiv gemacht werden. Bis die potenziellen Kundinnen, die ihre Haut bislang ausschließlich mit Wasser, Kernseife und Vaseline verwöhnten, aber die ganze Palette der modernen Kosmetikindustrie nutzen werden, dürften noch Jahre vergehen. Zudem ist das Misstrauen gegenüber neuen Produkten groß. Noch zu Apartheidzeiten brachten Unternehmen ein Bleichmittel für schwarze Haut auf den Markt, das zu großen gesundheitlichen Problemen führte und schließlich vom Markt genommen werden musste.

Quelle: Handelsblatt

 

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05.04.2006

Cognis mit Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2005

Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis hat seinen Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2005 um 3,3 Prozent auf 3.176 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (Adjusted EBITDA) lag mit 356 Millionen Euro leicht unter dem Ergebnis von 2004.

Alle Strategischen Geschäftseinheiten (SGEs) mit Ausnahme von Process Chemicals übertrafen den Umsatz des Jahres 2004, wobei die SGEs Care Chemicals und Nutrition & Health deutlich höhere Umsatzerlöse erzielten. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Regionen Asien-Pazifik (+ 11,6 Prozent), Mercosur (+ 9,7 Prozent) und Europa (+ 2,9 Prozent), während der NAFTA-Raum (- 1,0 Prozent) einen Umsatzrückgang verzeichnete.

Mit einem Umsatzplus von 9,3 Prozent auf 1.262 Millionen Euro verzeichnete Care Chemicals, die größte SGE von Cognis, das stärkste Wachstum aller fünf Strategischen Geschäftseinheiten. Wichtigste Faktoren hierfür waren die starke Nachfrage nach Fettalkoholen und Tensiden, die Einführung innovativer Produkte und der Ausbau der Beziehungen zu Key Accounts.

Quelle: Cognis

 

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04.04.2006

Cognis und seine Investoren auf Brautschau

Die Cognis Holding Luxembourg S.àr.l., mehrheitlich im Besitz von Permira Funds und GS Capital Partners, teilte mit, dass sie angesichts der attraktiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entschieden hat, strategische Optionen für Cognis zu prüfen und zu verfolgen. Cognis wird dabei von den Investmentbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan unterstützt. Das Unternehmen gibt keinen weiteren Kommentar ab.

Die Presse ergeht sich allerdings in Spekulationen:

Das Handelsblatt will aus Branchenkreisen erfahren haben, dass neben Finanzinvestoren auch BASF und die britische Spezialchemiefirma Croda an der Spezialchemiegesellschaft Cognis interessiert seien.

Das manager magazin hält gar einen Börsengang für wahrscheinlich:
Nach dem Münchener Wacker-Konzern erwäge nun auch  Cognis diesen Schritt. Noch im laufenden Jahr solle die Entscheidung fallen, heißt es. Alternativ prüfe das Unternehmen allerdings auch einen Komplettverkauf an Investoren. Noch im laufenden Jahr, so das Blatt weiter, erwarte Cognis von den Großaktionären Permira Funds und Goldman Sachs Capital Partners eine Entscheidung über seine Zukunft.

Quellen: Cognis, Handelsblatt, manager magazin 

 

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03.04.2006

Studie: Deutsche lieben Discounter

Wie das Handelsblatt berichtet, haben die Discounter ihren Siegeszug im Lebensmittelhandel einer Studie zufolge fortgesetzt. Ein deutscher Privathaushalt besuchte im vergangenen Jahr im Schnitt 66 Mal einen Discounter. Dabei wurde auch noch mehr Geld ausgeben, als 2004.
Dabei wurden 2005 im Durchschnitt 1133 Euro für Güter des täglichen Bedarfs bei Discount-Unternehmen ausgegeben, teilte das Marktforschungsunternehmen ACNielsen mit. Das sind zwölf Euro je Haushalt mehr als 2004.

Die Gesamtausgaben der Privathaushalte für Güter des täglichen Bedarfs sanken dagegen um rund 100 Euro auf 3200 Euro je Haushalt. Der Discounter-Anteil wuchs laut ACNielsen von 34 auf 35,4 Prozent. Damit bleibe das Basisgeschäft der Discounter - der Verkauf von Lebensmitteln, Getränken sowie Wasch- und Putzmitteln - erfolgreich.

Den Marktforschern zufolge kaufte nahezu jeder Haushalt in Deutschland im vergangenen Jahr bei einem Discounter ein. Am häufigsten aufgesucht wurden der Studie zufolge die Aldi-Märkte - durchschnittlich alle zwei Wochen. Im Schnitt vier unterschiedlichen Discount-Unternehmen schenkten die Verbraucher ihr Vertrauen. Neben günstigen Preisen und guter Erreichbarkeit zähle für die deutschen Konsumenten vor allem die Schnelligkeit beim Einkauf.

Quelle: Handelsblatt, AC Nielsen

 

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01.04.2006

Einschränkung der Werbung für Schönheitsoperationen in Kraft getreten

Die mit der 14. Arzneimittelgesetz (AMG) – Novelle beschlossenen Änderungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) zur Einbeziehung von Schönheitsoperationen in den Anwendungsbereich des HWG treten am 1. April 2006 in Kraft. Die Betroffenen hatten somit mehr als sechs Monate Zeit, sich auf die strengeren Vorschriften einzustellen.

Mit der in Kraft getretenen Änderung wird die Werbung für Schönheits-OP´s eingeschränkt. Schönheitschirurgische Eingriffe, die nicht medizinisch notwendig sind, wie zum Beispiel Brustvergrößerungen durch Implantate oder Fettabsaugung zur Verbesserung der Körperformen, sind – wie jeder operative Eingriff - mit Risiken verbunden, die zu erheblichen Gesundheitsschäden führen können.

Durch die Einbeziehung in den Anwendungsbereich des HWG werden insbesondere bestimmte Formen der suggestiven oder irreführenden Werbung, wie sie inzwischen weit verbreitet sind, verboten. Eine Irreführung liegt nach § 3 HWG insbesondere dann vor, wenn u.a. Verfahren oder Behandlungen eine therapeutische Wirksamkeit beigelegt wird, die sie nicht haben, oder wenn fälschlich der Eindruck erweckt wird, dass ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann. Ferner verbietet § 11 HWG bestimmte Arten und Formen der Werbung, die erfahrungsgemäß zu einer unsachlichen Beeinflussung oder einer Irreführung des Publikums führen können, beispielsweise die Darstellung von Vorher- und Nachher-Bildern. Die Werbung für Schönheitsoperationen außerhalb von Fachmedien muss ab sofort auch von diesen suggestiven Werbemethoden freigehalten werden.

Die Werbebeschränkungen leisten einen Beitrag zur kritischen Diskussion um den Schönheitswahn. Sie sollen insbesondere auch junge Menschen vor einem unbekümmerten Umgang mit Schönheitsoperationen schützen.

Verstöße gegen § 3 stellen bei vorsätzlichem Handeln eine Straftat (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe), bei fahrlässigem Handeln eine Ordnungswidrigkeit dar (§ 15 Abs. 2 HWG, Geldbuße bis 20.000 Euro). Verstöße gegen § 11 stellen einen Ordnungswidrigkeit dar (§ 15 Abs. 1 Nr. 8 HWG, Geldbuße bis 50.000 Euro).

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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März 2006

29.03.2006

Rheingold Studie: Die Zukunft der Generation Woman 

 

Im Auftrag der Frauenzeitschrift WOMAN hat rheingold die qualitative Studie "Die Zukunft der Generation Woman" erstellt und Frauen im Alter von 25 bis 39 Jahren nach ihren Zukunftsentwürfen und Visionen befragt. Die jeweils bis zu dreistündigen Tiefeninterviews lassen ein aussagekräftiges Bild von den Erwartungen, Wünschen sowie den Befürchtungen junger Frauen um die 30 in Deutschland entstehen. Die Studie knüpft mit ihren Fragestellungen an die Ergebnisse der im Jahr 2004 durchgeführten Studie "Generation Woman" zum Lebensgefühl 30-jähriger Frauen an.

Frauen um die 30 haben sehr unterschiedliche Haltungen zum Thema Zukunft. Einige verharren noch in einer Art Dornröschenschlaf, der für Jugendliche normal, mit Anfang 30 jedoch nicht mehr angemessen ist. Sie warten unbewusst darauf, dass sie das Leben aufweckt und unternehmen keinerlei Anstrengungen, ihre Zukunft aktiv zu planen (Typus: "Unbedarfte"). Andere Frauen sind bereits "aufgewacht" und agieren erwachsen, indem sie ihr Leben und ihr persönliches Zukunftsmanagement selbst in die Hand nehmen (Typen: "Kämpfernaturen", "Ehrgeizige", "Ent-Spannte"). Diese vier Prototypen stellen keine feststehenden Persönlichkeitsmerkmale dar, sondern charakterisieren die Frauen in einer bestimmten Lebensphase.

Die "Unbedarften": Leben im Augenblick - ohne konkrete Zukunftsvorstellung

Die "Unbedarften" weisen oft regressive, kindlich-naive Züge auf und leben häufig in Traumwelten oder Klischee-Bildern. Darüber hinaus sind sie sehr Event- und erlebnisorientiert, konsumfreudig und haben einen hohen Kommunikationsbedarf. Zukunftsgestaltung bedeutet für sie in erster Linie ein Aufrechterhalten des Status quo und die Vermeidung von Entscheidungen mit konkreten Konsequenzen. Sie planen ihr Leben und die eigene Zukunft nicht aktiv, sondern lassen sich treiben und sind wenig risikobereit.

Die "Kämpfernaturen": Leben als Kampf - Zukunft als Überleben

Die Lebensumstände der "Kämpfernaturen" sind oft eine echte Herausforderung. Die Frauen verfolgen zwar eher schlichte, dafür aber umso konkretere Pläne - und das konsequent. Damit sind sie zupackende Macherinnen, mitunter wahre (Über)-Lebenskünstlerinnen und mit einem großen Improvisationstalent gesegnet. Zukunft heißt für sie oft auch: überleben. Sie kämpfen für die Verwirklichung ihrer Pläne mit dem Ziel, gewisse Sicherheiten zu erreichen und Abhängigkeiten weitestgehend zu vermeiden.

Die "Ehrgeizigen": Leben als Steigerung - Zukunft als erhoffter Zugewinn

Die "Ehrgeizigen" wollen permanent mehr erreichen und im Leben weiterkommen. Dabei sind sie sehr engagiert, aber auch oft angestrengt bis verbissen. Sie verkörpern den Typus der extrovertierten Powerfrau, agieren strategisch, sind klug und bestimmt bzw. bestimmend im Auftreten. Das Schicksal weitestgehend zu eliminieren, ist ihnen extrem wichtig. Ihr Leben sehen sie als Prüfung, der sie sich immer wieder neu stellen müssen. Auch unter Zukunftsgestaltung verstehen sie Steigerung in jeder Hinsicht. Sie wollen Leistung erbringen und Entwicklungen vorantreiben. Dafür nehmen sie einen hohen Aufwand in Kauf und tätigen bereitwillig (finanzielle und seelische) Investitionen.

Die "Ent-Spannten": Leben als Kultivierung - Zukunft als Verfeinerung

Die "Ent-Spannten" zeichnen sich durch ein hohes Maß an Zufriedenheit und innerer Ruhe aus. Unvorhersehbaren Ereignissen begegnen sie offen und flexibel. Sie sind souverän, klug und oft erfolgreich und verfolgen einen ganzheitlichen Lebensansatz. Zukunftsgestaltung bedeutet für sie Verfeinerung des bereits Erreichten sowie persönliche und berufliche Weiterentwicklung. "Ent-Spannte" Frauen sind bestrebt, Entscheidungen zu fällen, ihre Ziele gelassen, aber konsequent zu verfolgen und dabei dennoch offen zu sein für alternative Pläne und Wege.

Vier Frauentypen: Konsum- und Investitionsverhalten variiert stark

Die "Unbedarften" haben großes Interesse an Trendprodukten wie Kleidung oder Kosmetik und machen aktuelle Modetrends gern mit. Da Zukunftsgestaltung für sie noch kein Thema ist, tätigen sie keine längerfristigen Investitionen. Die "Kämpfernaturen" haben oft den Wunsch zu konsumieren, beschränken sich in ihrem Alltag jedoch auf das Notwendige. Wenn es ihnen möglich ist, investieren sie zukunftssichernd in Immobilien oder Bausparverträge. Die "Ehrgeizigen" bevorzugen Status- und Markenprodukte sowie hochwertige Trendartikel. Sie investieren gern in Aktien, sind dabei durchaus risikobereit und tendenziell offen gegenüber spekulativen Investments. Die "Ent-Spannten" bevorzugen hochwertige Produkte sowie Qualitätsmarken. An kurzlebigen Trends haben sie wenig Interesse. Bei Investments verfolgen sie langfristige Anlagestrategien und verzichten auf Hochzinsrisiken.

Die Ergebnisse der Studie, bei der bundesweit 50 Frauen in je zwei- bis dreistündigen Tiefeninterviews von Psychologen befragt wurden, liefern Medien und Marketingentscheidern wertvolle Hinweise für das Zielgruppenmarketing. Das Konsum- und Investitionsverhalten der vier Frauentypen variiert stark - um die Frauen tatsächlich zu erreichen, ist eine individuelle, auf den jeweiligen Typ abgestimmte Ansprache vonnöten.

 

Quelle: Rheingold, Woman-Magazin

 

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28.03.2006:

Cognis auf der PCIA 2006:

Innovationen für Kosmetikprodukte von morgen

 

Auf der zehnten „Personal Care Ingredients Asia” (PCIA) in Seoul, Südkorea, stellten Cognis und sein auf kosmetische Wirkstoffe spezialisierter Bereich Laboratoires Sérobiologiques (LS) eine Reihe von neuen Produkten und Konzepten vor. Sie sind Beispiele für das neue Wellbeing-Verständnis von Cognis, wonach Produkte ein ganzheitliches Erlebnis bieten sollten. Entscheidend dafür sind die vier Kerndimensionen „Empfinden“, „Fühlen“, „Wirken“ und „Anwenden“. Auf seinem Messestand und in mehreren Vorträgen präsentierte der Spezialchemieanbieter unter anderem Emulgade NLB und Cetiol CC, zwei Komponenten eines neuen Roll-on-Systems, Lamesoft Care, eine multifunktionale Wachsdispersion für Haut- und Haarpflege, Plantapon SF, eine außergewöhnlich milde Tensidmischung zur Körper- und Haarreinigung, und zwei neue Wirkstoffe zur Augenkonturpflege: Eye ResolutionTM und Active Powder Eye Light.

Die Nachfrage nach Antitranspirantien und Deodorantien steigt auch in Asien zunehmend an. Die Produkte müssen zuverlässig unangenehmen Körpergeruch verhindern. Um sich allerdings im Wettbewerb differenzieren zu können, sollten Hersteller zusätzliche Leistungen bieten: Gefragt sind pflegende und beruhigende Eigenschaften auf Basis natürlicher Wirkstoffe. Zudem dürfen die Produkte keine Rückstände auf der Haut und im Textil hinterlassen und müssen sich angenehm auf der Haut anfühlen. Cognis hat für die Hersteller von Antitranspirantien und Deodorantien eine Reihe von innovativen Lösungen entwickelt, unter anderem eine neue Roll-on-Technologie, die hervorragende sensorische Akzeptanz und eine herausragende Viskositätsstabilität auch bei hohen Temperaturen aufweist. Durch die Kombination des neuen Wirkstoffs Emulgade NLB mit dem hochspreitenden und pflegenden Emollient Cetiol CC kann die sensorische Leistung der finalen Formulierung deutlich verbessert werden. Cetiol CC eignet sich aufgrund seiner sehr guten Löslichkeit von Parfümen und Treibmitteln auch für Aerosol-Systeme.

Anlässlich der PCIA präsentierte Cognis Lamesoft Care, eine einzigartige multifunktionale Wachsdispersion für die Haut- und Haarpflege, welche ein besonders wirkungsvolles Conditionier-System darstellt. Aufgrund der ausbalancierten Kombination aus Hochleistungswachsen und einem Emollient, ermöglicht Lamesoft Care einerseits die Formulierung von Haarpflegeprodukten mit erlebbarer Conditionier-Wirkung sowie andererseits die Herstellung von Körperreinigungsprodukten mit hervorragenden sensorischen Hautpflegeeigenschaften. In Verbindung mit kationischen Polymeren können die Conditioner-Effekte noch weiter verbessert werden. Diese Wachsdispersion unterstützt Marketing Konzepte für Shampoo- und Duschprodukte mit dichten weißen sowie perlglänzenden Effekten.

Erstmalig vorgestellt wurde auch Plantapon SF, eine außerordentlich milde, leicht zu formulierende Tensidmischung. Aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe ? es ist frei von Sulfaten, Ethylenoxiden und Konservierungsstoffen ? eignet es sich ideal für die Erstellung von neuen „grünen und milden“ Konzepten, zum Beispiel für Körperreinigungsmittel, Gesichtsreiniger und Babypflegeprodukte sowie professionelle Shampoos. Ein weiterer Vorteil: Plantapon SF ist flüssig, daher einfach zu handhaben und kalt verarbeitbar.

LS führte zudem die neue Produktreihe Eye Line ein. Sie umfasst Wirkstoffe für die speziellen Anforderungen im Bereich der Augenkonturpflege. Eye ResolutionTM LS 9509 verringert Tränensäcke und lässt die Augen jünger aussehen. Der Extrakt aus der Rinde der Cecropia Obtusa, einem Baum aus dem Amazonasgebiet, hilft Fettablagerungen zu reduzieren. Die Wirkung wurde in klinischen Tests bestätigt. Active Powder Eye Light LS 9792 hingegen wurde speziell zur Reduzierung von Augenringen entwickelt. Der Wirkstoff fördert die Mikrozirkulation. Die Active Powders-Produktreihe ist eine innovative Technologie, die die Einarbeitung von wasserlöslichen Wirkstoffen in wasserfreie Kosmetikformulierungen ermöglicht. Dadurch eignet sich Active Powder Eye Light LS 9792 für Augenkonturenstifte und Lidschattenprodukte. Die Wirksamkeit des synergistischen Komplexes aus den Extrakten von fünf verschiedenen Pflanzen ist wissenschaftlich bewiesen.

 

Mit Centella Primasphere präsentierte Cognis ein neues Produkt aus seiner Primacare-Produktreihe. Die innovativen Mikrokapseln (Primasphere-Technologie < 0,1 mm) enthalten einen hochreinen Extrakt der Pflanze Centella Asiatica. Die biologische Verfügbarkeit (bessere Penetration) und Stabilität (langanhaltender Effekt) der Wirkkomponenten wird durch die Mikroverkapselung verbessert. Das Produkt ist deshalb besonders wirkungsvoll bei der Bekämpfung von Falten und Schwangerschaftsstreifen sowie bei der Stimulation der Kollagensynthese. Centella Primasphere eignet sich für Body-Shaping- und Anti-Aging-Produkte sowie für beruhigende Gels und Cremes. Die patentierten, auf Chitosan basierenden, Verkapselungssysteme sind in verschiedenen Größen erhältlich (nanometer- bis millimetergroß). Sie eignen sich zur hochwirksamen Verkapselung von Wirkstoffen und verbessern nicht nur die Leistung, sondern auch die Vermarktungschancen für die Formulierungen.

Ebenfalls auf der Messe vorgestellt wurden drei neue Produkte der Botanicals-Reihe. Herbalia Soy ist ein standardisierter Extrakt auf 40-prozentiger Isoflavonbasis. Isoflavon ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Polyphenolen, die starke antioxidative Eigenschaften enthält. Dadurch ist Herbalia Soy ein exzellenter Wirkstoff zur Verhinderung der Hautalterung. Herbalia Gingko CG hilft, den physiologischen Alterungsprozess der Hautzellen zu verlangsamen, fördert deren Regeneration und verbessert die Abwehrfähigkeit gegenüber oxidativem und umweltbedingtem Stress. Das Produkt von Cognis enthält zwei wichtige Wirkstoffgruppen der Gingko-Blätter. Die Polyphenole des Produkts Herbalia White Tea (85 % standardisiert) werden unter anderem für die Entspannung, Hautpflege und Körperstraffung eingesetzt. Es eignet sich für leistungsfähige Kosmetikprodukte für Gesichtspflege, Körperpflege, Sonnenschutz, Haarpflege und Reinigungsanwendungen. Dank des besonders schonenden, innovativen und validierten Herstellungsprozess, gehören die Pflanzenextrakte von Cognis zu den derzeit qualitativ hochwertigsten am Markt.

 

Quelle: Cognis

 

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28.03.2006:

Vit-A-Like - eine pflanzliche Alternative zu Retinol

 

Mehr denn je wollen Verbraucher heute jung bleiben und jugendlich aussehen. Hersteller, die den wachsenden Markt für Anti-Aging-Behandlungen bedienen möchten, benötigen kosmetische Wirkstoffe, die nicht nur hochwirksam sind, sondern sich auch leicht verarbeiten lassen. Auf der diesjährigen PCIA in Seoul, Korea, stellte Laboratoires Sérobiologiques (LS), der auf kosmetische Wirkstoffe spezialisierte Bereich von Cognis Care Chemicals, Vit-A-LikeTM LS 9737 vor: ein innovativer Wirkstoff, der nachweislich eine ähnlich hohe Anti-Aging-Wirkung wie der Referenzwirkstoff Retinol hat ? ohne dessen Nachteile.

 

Retinol ist eine Form des Vitamin A, dessen Einfluss auf die Zellerneuerung wissenschaftlich bewiesen ist. Es ist jedoch instabil und lässt sich nur schwer in kosmetische Formulierungen einarbeiten ? das verkompliziert den Herstellungsprozess und schränkt die Verpackungsmöglichkeiten des Endprodukts ein. Da Retinol darüber hinaus Hautirritationen hervorrufen kann, ist es für Produkte für sensible Haut nicht geeignet. Deshalb hat LS mit Vit-A-Like LS 9737 eine pflanzliche Alternative entwickelt. Der Wirkmechanismus gleicht dem des Retinols, in Tests erreicht es ähnlich hohe Leistungseigenschaften. Der entscheidende Vorteil liegt jedoch in der hohen Stabilität und Hautverträglichkeit.

 

 

Beschleunigte Erneuerung von Hautzellen

Vit-A-Like LS 9737 ist ein vielseitiger Anti-Aging-Wirkstoff: Er beschleunigt die Erneuerung der Epidermis, indem die Freisetzung von Wachstumsfaktoren angeregt wird. Zusätzlich fördert er die Kollagensynthese der Fibroblasten. Durch seine Doppel-Wirkung auf Epidermis und Dermis bietet der Wirkstoff eine umfassende Anti-Aging-Lösung. Er verbessert sichtbar die Struktur der Haut und verleiht ihr Jugendlichkeit. Der Wirkstoff ist für alle Hauttypen geeignet ? auch für sensible Haut. Er ist im Bereich der Gesichtspflege für regenerierende Hautpflegebehandlungen, Anti-Aging-Produkte und Pflegeprodukte für reife Haut sowie für Körperpflegeprodukte geeignet.

Anti-Falten-Effekt erwiesen

In einem klinischen Test konnte die Wirksamkeit von Vit-A-Like LS 9737 nachgewiesen werden: Nach zweimonatiger Anwendung einer Creme mit fünf Prozent des neuen Wirkstoffs verringerten sich die Falten im Augenbereich. Das Ergebnis ist vergleichbar mit dem einer Creme mit 2,5 Prozent verkapseltem Retinol. In-vitro- und in-vivo-Tests haben zudem gezeigt, dass der Wirkstoff die epidermale Zellerneuerung und dermale Kollagensynthese stimuliert.

Vit-A-Like LS 9737: für die Bedürfnisse von Verbraucher und Hersteller

Das wesentliche Ziel von vielen Kosmetikprodukten ist es, der Entstehung von Falten vorzubeugen, Falten zu verringern oder zu beseitigen. Verbraucher fragen nach Schönheitsbehandlungen, die nicht nur die Hautalterung kaschieren, sondern auch Falten glätten. Daher benötigen Kosmetikhersteller hochwirksame Inhaltsstoffe, die sowohl ihre Leistungsversprechen einhalten als auch einfach zu verarbeiten sind. „Unsere Kompetenz liegt im Bereich der angewendeten Forschung, der Sichtung von Rohstoffen und Prüfung ihrer Wirksamkeit. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden in der Kosmetikindustrie innovative Inhaltsstoffe mit nachgewiesenen Leistungen anzubieten“, erklärt Isabelle Benoit, Marketing Manager LS. „Vit-A-Like LS 9737 ist eine pflanzliche Alternative zu Retinol und bietet mit seiner hohen Stabilität und Hautverträglichkeit zwei Vorzüge, die unseren Kunden helfen werden, in ihren Märkten erfolgreich zu sein.“

 

Überblick: Die Eigenschaften von Vit-A-Like LS 9737

 

  • INCI Name: Water (and) Glycerin (and) Vigna Aconitifolia Seed Extract (and) Sodium Citrate
  • Aussehen: gelbe Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch
  • Einsatzkonzentration: 3 - 5 %
  • Löslichkeit: wasserlöslich, unlöslich in Fetten und Ölen

 

Quelle: Cognis

 

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27.03.2006:

Gerichtsverhandlung im Streit um Beiersdorf-Aktionäre 

 

Wie das Handelsblatt berichtet, soll am 29. März vor dem Landgericht Hamburg die Klage von Minderheitsaktionären gegen die stadteigene Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung (HGV) im Streit um ein Übernahmeangebot für die freien Aktionäre des Hamburger Kosmetikkonzerns Beiersdorf verhandelt  werden.

 

Im Falle einer Niederlage müsste die HGV einen Beitrag im hohen zweistelligen Millionenbetrag zahlen, um den Streubesitz abzufinden. Die HGV ist mit zehn Prozent an Beiersdorf beteiligt.

In dem Streit geht es um den Verkauf des 40-prozentigen Anteils der Allianz an Beiersdorf Ende 2003. Erwerber waren die HGV, Tchibo sowie der Pensionsfonds Troma. Nach Ansicht von Kleinaktionären hat die HGV mit den beiden anderen Partnern eine Kontrollmehrheit von 40 Prozent erworben. Nach dem Wertpapier-Übernahmegesetz sind Erwerber einer Kontrollmehrheit von mehr als 30 Prozent ? einzeln oder durch eine Bietergemeinschaft ? dazu verpflichtet, den freien Aktionären ein Pflichtangebot zu unterbreiten.

 

Quelle: Handelsblatt

 

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25.03.2006:

Unilevers "Lynx"  beduftet Großbritanniens Schulen

 

Britische Lehrer rümpfen die Nase über ein "Sex-Deo". Zu Dutzenden reichten sie Beschwerden gegen den Duft ein, der laut Werbung männlichen Wesen sexuelle Unwiderstehlichkeit garantiert, berichtete am Samstag die britische Presseagentur PA. Schon 13-Jährige würden sich derart mit "Lynx" (Luchs) eindieseln, dass der Unterricht oft nur noch bei geöffneten Fenstern möglich sei.

 

Was in Großbritannien "Lynx effect" genannt wird, ist auch in Deutschland bekannt, wo die Kosmetikfirma Unilever das Deo unter dem Namen "Axe" vertreibt. Den Erfolg des Dufts bei männlichen Teenagern hat ein Werbespot mit dem attraktiven Hollywood-Star Ben Affleck ausgelöst. Darin zählt Affleck mit einem Handzähl-Klicker", wie viele Frauenblicke er auf sich zieht. Am Ende muss er feststellen, dass es ein Durchschnittstyp dank des Deos auf erheblich mehr "Klicks" gebracht hat.

 

"Mein Sohn ist gerade mal neun Jahre alt, und er stinkt nach diesem abscheulichen Zeug", heißt es in einem Beschwerdebrief, aus dem die Zeitung "The Guardian" zitierte. In einem anderen Brief schrieb eine junge Frau: "Ich habe meinen Freund dazu gebracht, "Lynx" nicht mehr zu benutzen, weil er damit wie ein Neunjähriger roch. Aber es hat mich einige Überzeugungskraft gekostet."

 

Der Vorsitzende der britischen Lehrergewerkschaft NUT, John Bangs, erklärte, Deosprays könnten in Schulräumen gewisse gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Doch er fügte hinzu: "Die verschiedenen Hobbys von Teenagern zu erleben, gehört zu den Freuden des Lehrerberufs." Ein Sprecher der Firma Unilever bezeichnete die Kommentare zum "Luchsduft" an britischen Schulen als "faszinierend". "Hier geht es um junge Leute, die lernen, wie es ist, erwachsen zu sein und zwar auf die selbe Art, wie der erste Versuch eines Mädchens mit Lippenstift ein wenig daneben gehen kann."

 

Quelle: n-tv

 

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24.03.2006:

Spa Concept: Aktuelle News für die Wellness-Branche

 

spa concept & management erscheint- wie COSSMA - im Verlag der Health and Beauty Business Media. Das Anfang 2006 komplett überarbeitete Fachmagazin berichtet über neueste Trends, betriebswirtschaftliche

Konzepte und deren Erfolgsfaktoren sowie über aktuelle Behandlungsformen, die in Spa-Anlagen angeboten werden. Außerdem vermittelt spa concept & management Management Know-how in den Bereichen Finanzen, Personal, Marketing und Karriere, das für die unternehmerische Führung einer Spa-Anlage wichtig ist. Einen aktuellen Newsticker aus der Wellnessbranche finden Sie hier

 

Quelle: spa concept & management

 

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23.03.2006:

Cognis kauft Polymer-Spezialisten Cosmetic Rheologies

 

Cognis übernimmt den Polymer-Spezialisten Cosmetic Rheologies und stärkt damit seine Position als führender Spezialchemieanbieter für die Kosmetikindustrie. Cosmetic Rheologies hat umfassende Kompetenzen in der Entwicklung, Herstellung und Formulierung von Polymeren und bietet Rheologieadditive und Konditionierungsmittel an.

Mit Wirkung zum 21. März 2006 hat Cognis 100 Prozent der Anteile von Cosmetic Rheologies Ltd. (CRL) erworben. CRL hat seinen Sitz in Manchester, Großbritannien, und betreibt Niederlassungen in Frankreich und den USA. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte an Kunden in der Personal und Home Care-Industrie, hauptsächlich in den Bereichen Haut-, Haar- und Sonnenpflegemittel sowie industrielle Reinigungsmittel. In der Kosmetikindustrie ist das Unternehmen für sein umfassendes Know-how und seine innovativen Produkte bekannt. Ein Beispiel ist Ultragel 300, ein neuartiges kationisches Polymer zur Einstellung der Fließeigenschaften in Haut- und Haarpflegeprodukten. Es wird sowohl für die Herstellung von transparenten Formulierungen wie auch zunehmend als Verdicker für Cremes und Lotionen eingesetzt.

Das Know-how von Cosmetic Rheologies werde diese Position weiter stärken, betont Richard Ridinger, Group Vice President Care Chemicals: „Es ist eine ideale Verbindung. Künftig werden nicht nur Wirkstoffe, sondern auch funktionale Polymere zu den wichtigsten Innovationstreibern im Markt für Haar- und Hautpflegemittel gehören. Polymere werden schon heute bevorzugt eingesetzt, um die steigende Nachfrage nach zukünftigen Trendprodukten zu bedienen. Durch Cosmetic Rheologies erweitern wir gezielt unsere Kompetenz im Bereich der Rheologieadditive und Konditionierungsmittel. Die Innovationskraft des Unternehmens eröffnet unserem Geschäftsbereich neue, Erfolg versprechende Möglichkeiten.“

 

Quelle: Cognis

 

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2006/03/20:

Pflanzliche Extrakte mit innovativen Wirkmechanismen

Symrise bietet einzigartige Wirkstoffe gegen Hautalterung und oxidativen Stress

 

Zusammen mit dem Produkt IBR-dormin® vermarktet Symrise eine weitere Wirkstoffgruppe von Israeli Biotechnology Research: farblose Carotinoide. Deren Wirkprofil ist dem der herkömmlichen, intensiv gefärbten Carotinoide vergleichbar ? aber eben ohne Farbe. Symrise hat die Vermarktung zweier innovativer Wirkstoffgruppen übernommen, die auf pflanzlichen Extrakten basieren.

Das Produkt IBR-TCLCâ„¢ enthält farblose Carotinoide aus der Tomate. Was zunächst wie ein Paradoxon klingt, entpuppt sich als raffinierte Idee. Es werden die farblosen Vorstufen (Phytoen und Phytofluen) aus der Tomate extrahiert, bevor sie von der Tomate zu farbigem Carotin verwandelt werden. Auch das Produkt IBR-CLC® beruht auf der Extraktion farbloser Carotinoide, allerdings aus Algen.

Im Vergleich zu den farbigen Carotinoiden haben auch die farblosen Carotinoide ein analoges Wirkprofil, z.B. antioxidative, UV-protektive, anti-inflammatorische und anti-mutagene Wirkungen. IBR-CLC® und IBR-TCLCâ„¢ weisen aufgrund der geringeren Zahl an Doppelbindungen aber eine deutlich höhere Stabilität auf.

IBR-CLC® und IBR-TCLCâ„¢ überwinden somit die Nachteile klassischer Carotinoide: die Extrakte haben keine störende Eigenfarbe und reagieren nicht so empfindlich auf Licht- und Sauerstoffeinwirkung.

IBR-CLC® und IBR-TCLCâ„¢ sind geeignet für Anti-Aging-, Sonnenschutz-, Gesichts- und Körperpflege-Produkte. Auf dem Personal-Care-Ingredients-Europe-Kongress erhielten die farblosen Carotinoide als zweitinnovativster kosmetischer Wirkstoff des Jahres 2005 einen Oscar.

Mit der Einführung von IBR-dormin® wurde ein ganz neuer innovativer Ansatz zur Erhaltung der Jugend umgesetzt. Ein Naturphänomen steht Pate für dieses innovative Anti-Aging Konzept: die Narzisse (s. auch COSSMA 11/2005 ).

Die Narzisse überwintert als ruhende Knolle. Nur ein Extrakt aus einer ruhenden Knolle enthält jene beruhigenden Elemente, die auch auf Zellen der Haut wirken ? Keratozyten und Fibroblasten gleichermaßen ? und deren Zellteilung verlangsamen. Diese Wirkung wurde in unabhängigen Labors in vitro nachgewiesen. Die Haut fällt zwar nicht in einen Winterschlaf, aber IBR-dormin® beruhigt die Zellen. Sie teilen sich dadurch langsamer und haben mehr Zeit, ihre Schutzfunktionen voll zu entwickeln. Geschützte Haut, die sich bei der Zellteilung mehr Zeit nimmt, bleibt länger jung. Somit eignet sich IBR-dormin® (Narzissus Tazetta Extrakt) sowohl für den Einsatz in Anti-Aging-, Anti-Falten-, Gesichts- oder Hautpflege-Produkten als auch in After-Sun-Rezepturen. Durch einen weiteren Mechanismus wirkt dieser Extrakt übrigens auch als Whitening Agent.

An Testpersonen verbesserte IBR-dormin® binnen weniger Wochen wichtige Hauteigenschaften wie Elastizität, Festigkeit und Weichheit. Gleichzeitig reduzierte sich die Neigung der Haut zur Fältchenbildung. Diese positiven Wirkungen wurden auch von den Testpersonen selbst wahrgenommen.

Sowohl IBR-CLC® und IBR-TCLCâ„¢ als auch IBR-dormin® wurden von Israeli Biotechnology Research (IBR) entwickelt. Symrise besitzt für die drei, jeweils patentierten Wirkstoffextrakte die weltweiten Vermarktungsrechte. „Neben der innovativen Forschung, die wir in unseren eigenen Labors betreiben, sind wir jederzeit auch offen für die Kooperation mit externen Forschungspartnern“, erklärt Dr. Joachim Röding, Vice President Global Cosmetic Ingredients bei Symrise. „Ich denke, unsere neuen Produkte von IBR sind ein schöner Beleg für den Erfolg dieser Strategie.“

 

Quelle: Symrise

 

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17.03.2006:

L'Oreal übernimmt Body Shop

 

L'Oreal will die britische Kosmetikkette Body Shop für 652 Millionen Pfund (rund 940 Millionen Euro) kaufen. Die Regulierungsbehörden müssen allerdings noch zustimmen.

Die Übernahme würde den Gewinn 2006 jedoch noch nicht beeinflussen, teilte L'Oreal mit. Body Shop solle weiterhin als eigenständiges Unternehmen geführt werden, teilte die französische Kosmetikgruppe mit. Die Gründerin Anita Roddick werde dem Unternehmen in ihrer bisherigen Funktion als Beraterin erhalten bleiben.

Body Shop ist weltweit in 50 Ländern mit mehr als 1900 Geschäften vertreten. Das Unternehmen ist für seine Kosmetik-Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Bananen-Shampoo und seinen Kampf gegen Tierversuche in der Branche bekannt. Die Gründer-Familie Roddick hält bisher rund 19 Prozent an Body-Shop und hatte ihre Verkaufsbereitschaft bereits mit einer Reduzierung ihrer Anteile in den vergangenen Monaten signalisiert. Zusammen mit den Anteilen von Mitgründer Iain McGlinn liegt ihre Beteiligung bei rund 40 Prozent.

Der neue L'Oreal-Chef Jean-Paul Agon hatte schon Anfang des Monats gesagt, dass der Konzern nach Akquisitionen Ausschau halte, um sein Wachstum zu beschleunigen (s. COSSMA-News). Dies habe Priorität für den Konzern, der so bekannte Marken wie Lancome, Biotherm oder Garnier vertreibt.

Quelle: L'Oreal, Reuters

 

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16.03.2006:

BASF und Engelhard: Chancen für Übernahme steigen

 

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben sich die Chancen für den Chemiekonzern BASF zur einvernehmlichen Übernahme des US-Konzerns Engelhard überraschend verbessert.

 

BASF und Engelhard hätten eine Vertraulichkeitsvereinbarung getroffen, teilten der weltgrößte Chemiekonzern und Engelhard mit. Damit erhält BASF Einsicht in nicht-öffentliche Dokumente des Spezialchemieunternehmens, das die bisherigen Offerten als zu niedrig abgelehnt hatte und mit den Unterlagen beweisen will, dass Engelhard mehr Geld wert sei als die gebotenen 4,9 Milliarden Dollar. Der weltgrößte Chemiekonzern bietet den Engelhard-Eignern 37 Dollar in bar je Aktie. Eine Aufstockung lehnte BASF bislang mit dem Hinweis auf die fehlende Einsicht in interne Dokumente des US-Katalysatorenspezialisten ab. Im Januar hatte BASF aber bereits angekündigt, das Angebot noch einmal um einen Dollar zu erhöhen, falls der Blick in die Bücher dies auch rechtfertige. BASF verlängerte nun zunächst das Barangebot um einen Monat bis zum 14. April.

 

"Wir haben letztendlich ein Vorgehen vereinbart, dass für beide Seiten akzeptabel ist", sagte Finanzchef Kurt Bock auf einer Reuters-Veranstaltung mit Top-Managern der Chemieindustrie, dem "Reuters Chemicals Summit", in Frankfurt. "Wir glauben, dass es ein gutes Geschäft ist, es muss aber finanziell attraktiv sein", fügte er hinzu. Bislang hatte sich BASF geweigert, ein solches Vertraulichkeitsabkommen einzugehen, weil die vorgeschlagenen Bedingungen nach Ansicht der Ludwigshafener nicht akzeptabel waren. Was genau die Punkte waren, über die sich beide Konzerne nun geeinigt haben, blieb zunächst offen. Bis Mittwoch hätten die Engelhard-Aktionäre BASF knapp 770.000 Aktien angeboten, teilte der Branchenprimus mit.

 

Engelhard wäre die größte Übernahme in der Firmengeschichte von BASF. Zuletzt waren die Gräben zwischen BASF und dem US-Spezialchemieunternehmen immer tiefer geworden. Analysten hatten bereits gemutmaßt, die Geduld der BASF-Führung sei aufgebraucht. Eine Zustimmung der Engelhard-Firmenführung zur Übernahme durch BASF schien so gut wie ausgeschlossen, nachdem die US-Amerikaner die zuvor schon zwei Mal verlängerte BASF-Offerte als zu niedrig zurückgewiesen hatten.

 

Für das laufende Geschäftsjahr von BASF zeigte sich Finanzchef Bock in Frankfurt weitgehend zuversichtlich. "Wir sind ganz optimistisch für 2006", sagte er. BASF wolle 2006 beim Betriebsergebnis (Ebit) vor Sonderfaktoren an das letzte Jahr "anknüpfen", bekräftigte Bock.

An der Feinchemiesparte, wo der Betriebsgewinn vor Sonderposten im vergangenen Jahr um rund 77 Prozent auf 22 Millionen Euro gesunken war, will BASF Bock zufolge festhalten. "Wir behalten die Feinchemie. Die Restrukturierung befindet sich auf dem Weg", sagte der Manager. Im Feinchemiegeschäft kämpft der Konzern unter anderem mit Preisrückgängen bei einigen Produkten wie Vitaminen.

 

Quelle: Reuters

 

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15.03.2006:

Biohotel präsentiert eigene Kosmetiklinie "Diagu"

Das 4-Sterne-Haus "Guglwaldhof"in Oberösterreich wartet als zertifiziertes Biohotel mit der eigens hergestellten Naturkosmetikserie Diagu auf. Zielsetzung ist es, mit Hilfe von biologischen Produkten aus der Region, der Wiederverwendung von alten Hausmitteln (Natursalben) und der Nutzung der Erzeugnisse des hoteleigenen Kräuter- bzw. Teegartens ein umfassendes Gesundheitsangebot im Hotel zu etablieren. Die Pflegelinie enthält Bestandteile wie Melisse, Arnika oder Johanniskraut, die im hoteleigenen Kräutergarten angepflanzt werden. Nach bereits in Vergessenheit geratenen Hausrezepten werden hochwertige Naturprodukte (Cremes, Tees, Seifen, etc.) in der Schauapotheke hergestellt und verarbeitet. Auch passende Kosmetikanwendungen wie die „Diagu-Spa Rosen Behandlung“ oder die „Diagu-Lavendel-Touch Behandlung“ wurden kreiert. Info: www.guglwaldhof.at

 

 

Quelle: Guglwaldhof

 

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15.03.2006:

Trybol sucht Mitstreiter beim Kampf für "Made in Swiss"

 

Die im Kanton Schaffhausen ansässige Kosmetik-Firma Trybol AG schaltete Mitte März in diversen Tageszeitungen eine Annonce. Sie sucht Firmen, die vom «Missbrauch» der Marke Schweiz betroffen sind.

Hintergrund der Annonce ist der «Fall Juvena»: Die deutsche Kosmetik-Firma Beiersdorf übernahm 1990 die schweizerische Juvena und verkauft seither ihre Produkte mit dem Zusatz «of Switzerland», obwohl sie in Deutschland hergestellt werden.

Thomas Minder, Geschäftsführer der Trybol AG, wehrte sich dagegen bei der Eidgenössischen Lauterkeitskommission und blitzte ab. Die Begründung der Kommission lautete, dass Juvena glaubhaft darlegen konnte, die Forschung und Entwicklung der Juvena-Produkte finde in der Schweiz statt, wie die «NZZ am Sonntag» im vergangenen Februar berichtete.

Minder lässt dieses Argument jedoch nicht gelten. «Die Marke Schweiz darf nur verwenden, wer auch in der Schweiz produziert», bekräftigte er auf Anfrage dem Online-Magazin espace.ch. Deshalb suche Minder nun per Annonce andere Firmen, die unter dem Missbrauch der Marke Schweiz leiden und fordert sie auf, sich bei ihm zu melden.so espace.ch weiter. «Vielleicht schaffen wir es, die wirtschaftspolitischen Kreise und Herrn Blocher von der Notwendigkeit eines besseren Schutzes der Marke Schweiz zu überzeugen», heisst es in der Annonce.

Da dürfte Minder fündig werden: Laut «NZZ am Sonntag» beobachtet das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum eine Häufung von solchen Missbräuchen. Immer öfter werden die Zusätze «Swiss», «Made in Switzerland» oder ein Schweizer Kreuz für Produkte verwendet, die nichts mit der Schweiz zu tun haben. Das schadet dem guten Ruf der Schweiz als Garant für Qualitätsprodukte.

Minder hofft, zusammen mit anderen Schweizer Firmen im Rücken den Druck auf die Politik erhöhen zu können. Er überlege sich sogar, gegen Juvena Strafanzeige einzureichen. «Ich will, dass Juvena den Zusatz 'of Switzerland' streicht, da es kein schweizerisches Produkt ist», so Minder gegenüber espace.ch.

Die Annonce zeige bereits Wirkung: Ein paar Unternehmen haben sich bereits bei Minder gemeldet.

 

Quelle: Espace.ch; Trybol

 

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15.03.2006:

Marken Award 2006: Dove ist "Bester Marken-Relaunch"

 

In Düsseldorfs Musical-Theater „Capitol“ verlieh die Fachzeitschrift absatzwirtschaft vor 1 000 Gästen aus Management, Marketing, Medien und Agenturen den Marken-Award 2006. 

Unilever gewinnt für den Relaunch von „Dove“ den Marken-Award 2006, weil es mit der „Initiative für wahre Schönheit“ gelungen ist, die Pflegemarke neu zu positionieren und zurück auf den Wachstumspfad zu führen. Die kreative Idee, Frauen mit Kurven und Falten zu zeigen und für „schön“ zu erklären, hat die Marke ? in mehreren Bereichen die Nummer zwei oder drei im Markt - mit gesellschaftlicher Relevanz aufgeladen.

Die angestoßene Diskussion über bestehende Schönheitsideale hat zu einem raschen Image-Wandel geführt und Dove damit Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich beschert. Galt die Marke gestern noch als qualitativ hochwertig, aber altmodisch, wird sie heute in sogenannten Brand Audits mit den Komponenten „aktiv“, „offen“ und „selbstbewusst“ assoziiert.

 

Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählt Sebastian Munden, Managing Director Home and Personal Care bei Unilever Deutschland „regelmäßige verbraucherrelevante Innovationen wie die neuen Dove-Hairstyling-Produkte, ein stark differenziertes Markenbild abseits von gängigen Schönheitsklischees, eine stetige Verbesserung der Produktqualität sowie eine fokussierte Kommunikation mit einem integrierten Media-Mix inklusive PR:“ Kreativagentur für Dove ist Ogilvy & Mather.

In der Sonderausgabe „absatzwirtschaft marken“ und unter www.marken-award.de gib es mehr zu den Erfolgsgeschichten der Preisträger, über die com3 an dieser Stelle im folgenden in Kurzform berichtet.

 

Quelle: absatzwirtschaft

 

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10.03.2006:

Plus legt eigene Naturkosmetik-Serie auf

 

Die Handelskette Plus (Tengelmann-Gruppe) startet mit einer Produktserie für Naturkosmetik. Unter dem Namen 'Blütezeit' will das Unternehmen als erster deutscher Discounter 14 naturkosmetische Produkte listen, die exklusiv bei Plus verkauft werden. Im Angebot sind ein Duschbad, eine Bodylotion, ein Shampoo und eine Flüssigseife sowie Zahncremes. Dafür geworben wird inhouse am PoS und im Plus-Magazin.

Unter www.bluetezeit-naturkosmetik.de wurde für das Angebot außerdem eine eigene Website geschaffen.

 

Quelle: w&v, www.plus.de

 

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10.03.2006:

"Ihr Platz" will Bioprodukte anbieten

 

In 150 von 580 Filialen von „Ihr Platz“ soll im Laufe dieses Jahres eine umfangreiche Bio-Abteilung mit 650 Artikeln aufgebaut werden. Bis Ende Januar waren es bereits 25 Filialen, berichtet das Fachmagazin Biopress. Nachdem eine Insolvenz Ende 2005 abgeschlossen wurde, richtet die Drogeriemarktkette ihr Sortiment neu aus. Das Wachstumssegment Bio soll mithelfen, das Osnabrücker Unternehmen aus den roten Zahlen herauszuholen. Zusammen mit Franchisepartner verfügt „Ihr Platz“ über 720 Verkaufsstellen. Das vormals marode Unternehmen war von der amerikanischen Investmentbank Goldmann-Sachs gekauft worden.

 

Quelle: newsletter(at)biofach(dot)de

 

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08.03.2006:

Botulinumtoxin glättet Zornesfalten durch Reduktion der Muskelaktivität

 

Fast alle Behandelten würden Injektionen weiterempfehlen /

Kaum Toxin-Diffusion

 

"Mimikfalten sind ein Problem, das schon in jungen Jahren beginnt und Frauen das ganze Leben über begleitet", meint Professor Martina Kerscher, Dermatologin aus Hamburg. Bei der Faltenglättung wünschen die Patienten vor allem ein natürliches Aussehen. Möglich ist dies mit Botulinumtoxin A, das als Vistabel® jetzt erstmals offiziell zur Glättung von Zornesfalten zugelassen ist.

Menschen, die sich einer ästhetischen Behandlung unterziehen, wollten vor allem ihr natürliches Aussehen verbessern, aber meist nicht vollkommen anders aussehen. Daran erinnerte Kerscher bei einer vom Unternehmen Pharm-Allergan organisierten Veranstaltung in Frankfurt am Main. Daß das gelingt, erhoffen sich viele von einer Behandlung mit Botulinumtoxin A.

Die Leiterin des Studiengangs Kosmetik und Körperpflege im Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg betonte, daß es durch die Behandlung nicht zu einer Lähmung der Muskeln kommt, sondern lediglich die Aktivität der Muskeln reduziert wird. Dabei könne man das Ausmaß dieser Reduktion gut durch die Dosierung beeinflussen: "Wenn also eine Patientin nach der Behandlung der Zornesfalte weiterhin auch mal böse gucken möchte, so können wir das berücksichtigen", sagte Kerscher.

Nach der Injektion wandern die Toxin-Moleküle der Vistabel®-Formulierung geringer im Gewebe ab als andere Botulinumtoxin-A-Formulierungen, wie Kerscher weiter berichtete. Dies hat etwa eine Untersuchung mit 20 Patienten belegt.

Darin war der anhidrotische Bereich um die Injektionsstelle mit der nun zugelassenen Formulierung kleiner als mit einer Vergleichs-Formulierung. Dies wird als Zeichen für eine geringere Diffusion des Toxins gewertet. Die verminderte Diffusion gewährleistet unter anderem das große Maß an Sicherheit, das für die Zulassung einer ästhetisch wirksamen Substanz nötig ist.

Zugleich sind die Patienten mit der Wirkung, die im Schnitt vier Monate anhält, im höchsten Maße zufrieden. "90 Prozent der Patienten würden die Behandlung weiter empfehlen", berichtete Dr. Boris Sommer, Dermatologe aus Frankfurt am Main.

Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung zur Lebensqualität der Patienten, die sich einer Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin unterzogen hatten. Dabei habe sich auch herausgestellt, daß Patienten, die solch eine Behandlung wünschten, dies nicht aus Unzufriedenheit über ihr Aussehen täten, sondern weil sie ihre Attraktivität erhöhen wollten, sagte Sommer.

 

Quelle: Aerztezeitung

 

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08.03.2006:

Fußballpromis in der Werbung: Ballack wird am häufigsten genannt

 

In Fernsehspots, Anzeigen und Plakaten kommt man derzeit kaum um sie herum: Fußballpromis als Werbefiguren für Produkte und Dienstleistungen aller Art. Aber nicht Viel-Werber Beckenbauer führt das Ranking an, sondern Michael Ballack. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Ipsos. Acht von zehn Befragten geben an, den Bayern-Kicker in den letzten sechs Monaten in einer Werbung bemerkt zu haben, bei Beckenbauer sind es 72 Prozent. Klinsmann (50%) und Kahn (57%) werden noch von gut jedem zweiten erinnert.

In einem breiten Mittelfeld treffen sich Newcomer wie Kevin Kuranyi (39%), Sebastian Schweinsteiger (35%) mit den Ex-Spielern Rudi Völler (33%) und Oliver Bierhoff (33%). Junge Spieler wie Friedrich (13%), Hildebrand (11%), Lauth (10%) und Hinkel (8%) erzielen als erinnerte Testimonials auch noch respektable Werte.

Die Studie differenzierte Fußballinteressierte ( 58%“) und Nicht-Fußballinteressierten (41%). So können Fußball-Interessierte durchschnittlich 6,1 werbende Spieler nennen, während Nicht-Interessierte nur auf 3,7 Testimonials kommen. Obwohl die Liste einige nichtwerbende Kicker enthielt, liegen die Befragten mit ihren Spielernennungen überwiegend richtig.

Das Marktforschungsinstitut Ipsos fragte in Kooperation mit Planung & Analyse im Rahmen einer repräsentativen Onlinebefragung 1000 Personen zwischen 15 und 64 Jahren zur Bekanntheit von Fußballern als Werbetestimonials.

 

Quelle: absatzwirtschaft.de; ipsos

 

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07.03.2006:

Künftig hochwertige Kosmetikprodukte aus der Molkerei Bützow

 

Ein halbes Jahr nach der Schließung der Molkerei Bützow gibt es einen Nachnutzer für den Standort. Bis zu 150 Mitarbeiter sollen dort an Kosmetik- und Pharma-Produkte herstellen. Hauptgesellschafter der CPB Cosmetic und Pharmawerke Bützow ist der Molkereikonzern Nordmilch. Die CPB will Anfang 2007 zunächst mit 80 Beschäftigten Kosmetikprodukte für Handelsketten fertigen und hochwertige Eigenprodukte entwickeln. Zugleich sollen im kommenden Jahr Investitionen in den Aufbau der Pharma-Produktion fließen.

"Eine Natur-Kosmetik-Produktion passt gut zur Region und zu Mecklenburg-Vorpommern mit Blick auf das angestrebte Ziel, Gesundheitsland Nummer 1 zu werden", kommentierte der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, Dr. Till Backhaus, der darüber hinaus weitere Impulse von dieser Investition für die Stadt Bützow erwartet.

 

Quelle:

landwirtschaft-mv.de; NDR

 

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06.03.2006:

Axe nimmt Podolski unter Vertrag

 

Nach Berichten des Fachmagazins "werben & verkaufen" hat Fußballstar Lukas Podolski für das Jahr 2006 einen Werbevertrag mit der Unilever-Marke Axe abgeschlossen. Eine Verlängerung sei nicht ausgeschlossen, betonte Unilever. Zunächst gehe die Kosmetik-Marke mit einem 'Axe Lukas Podolski Pack' ins Rennen. Das Aktions-Angebot für 9,90 Euro umfasst ein Trikot mit der Rückennummer 20 und zwei Bodysprays des neuen Axe-Dufts 'Click'. Podolski habe den 'Axe-Effekt' und begeistere Fußballfans und Frauen gleichermaßen, so sagte Axe Brand Manager Tobias Collée dem Magazin.

 

Quelle: W&V, Axe

 

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Februar 2006

27.02.2006:

Ten Cate Plasticum geht an Privatinvestor NPM Capital

 

Royal Ten Cate und NPM Capital teilten mit, dass sie eine generelle Einigung über den Verkauf von Ten Cate Plasticum (Niederlande, Deutschlaund und UK) an NPM Capital und das Management erzielt haben. Ten Cate Plasticum gehört zum Unternehmensbereich Technical Components. Der vollständige Abschluß der Transaktion wird für March 2006 erwartet.

Ten Cate Plasticum produziert plastic moulded packaging für Consumer Products, darunter auch Top-Marken aus den Bereichen Personal Care, Food und Household Products. Das Unternehmen beschäftigt um die 200 Mitarbeiter und hat in den letzten Jahren sein Wachstum vor allem durch innovative und maßgeschneiderte Verpackungskonzepte erzielt.

Ten Cate hatte bereits früher angekündigt, sich von allen Unternehmen des Teilbereiches Technical Components trennen zu wollen. Ten Cate Plasticum ist der zweite Teilbereich, der nach dieser Entscheidung verkauft wird.

NMP Capital konzentriert sich auf niederländische Unternehmen und interessiert sich dabei vor allem für Unternehmen, die von unternehmerisch denkenden Managern geführt werden. Die Unternehmen, in die NMP Capital investiert, sind oft Marktführer in ihrem (Nischen-)Markt oder haben das Potential, die Marktführerschaft zu übernehmen. Derzeit verfügt NPM Capital über ein Portefolio von 80 Beteiligungen, davon 70 in den Niederlanden.

 

Quellen: Royal Ten Cate, NPM Capital

 

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24.02.2006

Minus 29% für Werbeausgaben Kosmetik in der Schweiz

 

1.9 Prozent weniger als im Vorajahresmonat. 

 

Das neue Werbejahr ist verhalten gestartet. Die Bruttoinvestitionen in der Schweiz sind im Januar 2006 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.9 Prozent auf 214.9 Mio. Franken gesunken. Deutlich weniger investiert haben die Schlüsselmärkte Reinigen (-44 Prozent), Getränke (-35 Prozent), Nahrungsmittel (-32 Prozent) und Kosmetik/Körperpflege (-29 Prozent), wie Media Focus am Donnerstag mitteilte.

Dagegen nahmen die Werbeausgaben für Pharma Gesundheit (+36 Prozent), Energie (+25 Prozent), Fahrzeuge (+20 Prozent), Haushaltsartikel (+19 Prozent), Bekleidung (+18 Prozent) sowie Unterhaltungselektronik (+18 Prozent) zu.

Die grössten Werbeauftraggeber waren im Januar die beiden Detailhändler Migros und Coop, gefolgt vom Telekomkonzern Swisscom, dem Nahrungsmittel-Multi Nestlé und der Post.

 

Quelle: Persoenlich.com

 

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23.02.2006:

L'Oreal: Spekulationen über Body Shop Übernahme

 

L'Oreal, zieht eine mögliche Übernahme der britischen Kosmetikkette 'Body Shop' in Betracht. Die Body-Shop-Aktie stieg nach Bekanntwerden der Nachricht an der Londoner Börse zeitweise auf den höchsten Stand seit 14 Jahren.

"Das Management von L'Oreal wertet kontinuierlich eine weite Reihe strategischer Alternativen aus, die den Wert für die Aktionäre erhöhen könnten. Dazu gehört ein mögliches Angebot für Body Shop", so der französische Kosmetikkonzern am Donnerstag. Es sei jedoch noch keine Entscheidung getroffen worden und L`Oreal habe noch kein Angebot an die Briten gerichtet. Das mögliche Angebot werde aber wahrscheinlich eine Bar-Offerte sein. Body-Shop gab dazu keine Stellungsnahme ab. Body-Shop ist weltweit in mehr als 50 Ländern und mit mehr als 1900 Geschäften vertreten.

Body Shop verfügt weltweit über 1900 Niederlassungen und ist bekannt für vielfältige Pflegeprodukte, bei deren Entwicklung auf Tierversuche verzichtet worden ist.

Wie die Franzosen ausführten, würden sie den Body-Shop-Aktionären in jedem Fall eine Barabfindung anbieten. Allerdings hätten sie sich noch nicht dazu entschlossen, eine Offerte abzugeben. Auch hätten noch keine Besprechungen mit der britischen Kosmetikkette stattgefunden.

 

Quellen: L'Oreal, Europolitan.de, Finanznachrichten.de

 

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20.02.2006:

Henkel will führende Deodorant-Marken von P&G übernehmen

The Dial Corporation, ein Unternehmen der Henkel-Gruppe, hat eine Vereinbarung zum Kauf mehrerer bekannter und erfolgreicher Körperpflegemarken von Procter & Gamble unterzeichnet. Der Umsatz, den diese Marken 2005 erzielten, lag bei rund 275 Mio. US-Dollar.

The Dial Corporation, Scottsdale/USA und The Gillette Company, ein Tochterunternehmen von Procter & Gamble, haben am 20. Februar 2006 einen endgültigen Vertrag unterzeichnet, nach dem Dial mehrere starke Deodorant-Marken übernehmen wird. Bei diesen sehr bekannten Marken handelt es sich unter anderem um Right Guard, Soft & Dri und Dry Idea. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zum Procter & Gamble/Gillette-Zusammenschluss hatte die Federal Trade Commission (FTC) Procter & Gamble zur Auflage gemacht, diese Marken zu verkaufen. Der Kaufpreis beträgt rund 420 Mio. US-Dollar.

Der Vollzug der Transaktion, der noch unter den üblichen kartellrechtlichen Vorbehalten steht, wird noch im ersten Quartal 2006 erwartet.

"Diese führenden Marken passen perfekt in unser Kerngeschäft der Körperpflege und werden das Wachstum und die Profitabilität dieses Geschäfts noch weiter erhöhen," erläutert Hans Van Bylen, Mitglied der Geschäftsführung der Henkel KGaA und verantwortlich für den Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege. "Wir freuen uns, mit dieser Akquisition die Nummer 3 im attraktiven US-amerikanischen Deodorant-Markt zu werden und damit das starke Dial-Portfolio zu ergänzen."

Die zu übernehmenden Marken erzielen rund 80 Prozent ihrer Umsätze in Nordamerika. Ein weiterer wichtiger Absatzmarkt ist Großbritannien. Ein kleinerer Umsatzanteil wird in Lateinamerika und in Australien erzielt.

 

Quelle: Henkel

 

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17.02.2006:

Cognis Innovation Award 2005 für reinigende Wirkstoffe zum Schutz für Haut und Haare

 

Über Umweltverschmutzung und ihre Auswirkung auf den menschlichen Körper wird ständig berichtet. Die Kosmetikindustrie ist daher stets auf der Suche nach  Produkten auf natürlicher Basis, die Schutz gegen schädigende Umwelteinflüsse bieten und zugleich eine verbesserte Leistungsfähigkeit besitzen. Bereits 2003 hat das Laboratoires Sérobiologiques Team von Cognis die zwei innovativen Wirkstoffe Puricare und Purisoft entwickelt. Aus Moringa-Samen gewonnene, pflanzliche Peptide reinigen Haut und Haare und schützen vor schädigenden Umwelteinflüssen. Als Anerkennung für den Markterfolg von Puricare und Purisoft haben die an der Entwicklung beteiligten Mitarbeiter den Cognis Innovation Award 2005 erhalten.

Zur Herstellung von Haut- und Haarpflegeprodukten, die umfassenden Schutz vor schädigenden Umwelteinflüssen bieten, mussten bisher verschiedene Inhaltsstoffe, wie etwa Antioxidantien und Filmbildner kombiniert werden. Diese Methode hat mehrere Nachteile, angefangen vom komplexen Formulierungsprozess hin zu hohen Kosten. Cognis hat mit Purisoft für die Haut und Puricare für das Haar zwei verschiedene 2-in-1-Wirkstoffe aus den Samen der afrikanischen Pflanze Moringa oleifera entwickelt, die es Formulierern erlaubt, Produkte mit herausragenden kosmetischen Wirkungen zu entwickeln.

„Wunderbaum“ schützt vor schädigenden Umwelteinflüssen

Moringa oleifera stammt ursprünglich aus Indien und ist heute in tropischen und subtropischen Gegenden der Welt beheimatet. Die Moringa-Pflanze wird auch „Wunderbaum“ genannt, denn alle Teile des Baums werden für die Herstellung von Heil- oder Nahrungsmitteln genutzt ? von den Blättern, über die Blüten, den Früchten und dem Holz bis hin zu den Samen. Die Nutzung der gemahlenen Pflanzensamen zur Gewinnung von Trinkwasser aus verschmutztem Flusswassers rettet jährlich viele Menschenleben. Laboratoires Sérobiologiques hat den möglichen Nutzen des Baums für kosmetische Anwendungen erforscht. Proteine, die aus den Samen isoliert wurden, zeigten aufgrund ihres geringen Molekulargewichts und ihres kationischen Verhaltens äußerst interessante Eigenschaften. So konnte die reinigende und schützende Doppelwirkung von Purisoft sowohl auf die Hautoberfläche als auch auf zellulärer Ebene in einer Reihe von in vitro und in vivo-Tests demonstriert werden. Studien haben gezeigt, dass Luftverschmutzung den Griff und die physikalische Struktur von Haaren schwer schädigen kann. Puricare verhindert solche Schädigung und hält das Haar zugleich sauber: Das Peptid erschwert, dass Schmutzpartikel am Haar haften bleiben. Auch der Geruch nach Zigarettenqualm im Haar kann verringert werden.

Von der Natur inspirierte Innovationen

Pflegeprodukte mit diesen Inhaltsstoffen auf natürlicher Basis fühlen sich angenehmer auf der Haut an. Sie werden von einer steigenden Zahl von Konsumenten nachgefragt, die an qualitativ hochwertigen, natürlichen Kosmetika interessiert ist. Die Nutzung von Moringasamen steht im Einklang mit der übergeordneten Nachhaltigkeitsphilosophie von Cognis: Hier spiegelt sich der Einsatz des Unternehmens für die lokale Bevölkerung. Die landwirtschaftlichen Kooperativen in Afrika, die Moringa oleifera anbauen, und Cognis zu einer näheren Erforschung des Baums animiert haben können sowohl in ökonomischer als auch sozialer Hinsicht profitieren. Isabelle Stussi, Teammitglied und Product Manager bei LS: „Natürliche Pflegeinhaltsstoffe gewinnen immer mehr Marktanteile, weil ihre gesundheitlichen und schützenden Eigenschaften dem Wunsch der Verbraucher nach Produkten entsprechen, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Mit Purisoft und Puricare bieten wir Kosmetikherstellern zwei natürliche Wirkstoffe mit echtem Mehrwert an ? dies wurde auch in umfangreichen Tests bewiesen. So ermöglichen wir unseren Kunden, sich mit innovativen Leistungsversprechen, die genau auf die Wünsche der Verbraucher zugeschnitten sind, vom Wettbewerb abzugrenzen.“

Der Cognis Innovation Award

Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis ist davon überzeugt, dass Innovationen der Schlüssel für langfristigen Unternehmenserfolg sind. In 2001 startete Cognis deshalb den Innovation Award, der jährlich Projekt-Teams auszeichnet, die den Erfolg des Unternehmens und seiner Kunden durch ihre Leistung, ihr Engagement und ihre Kreativität gefördert haben. Den diesjährigen Innovation Award erhalten zwei Projektteams. Neben dem hier vorgestellten Team geht die Auszeichnung an eine Gruppe von Cognis Mitarbeitern, die den Produktionsprozess für umweltfreundliche Lösungsmittel verbessert hat.

 

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2006/02/14:

TAN*BIZ  France- Französische Ausgabe erscheint ab April

 

Der Verlag der COSSMA, Health and Beauty Business Media  gab bekannt, dass die Fachzeitschriften-Familie "Tan*Biz" ein neues Mitglied bekommen wird: Die französische Ausgabe der Fachzeitschrift für die Besonnungsbranche wird erstmals im April 2006 erscheinen.

Damit wird auch in Frankreich, wo die Regierung lange "Anti-Tanning" propagierte, die Besonnungsbranche wieder ein eigenes Fachmedium haben. Die französische Ausgabe reiht sich ein zu den bestehenden Ausgaben in Großbritannien, Benelux, Deutschland, Polen, Italien und Spanien. TAN*BIZ France soll zunächst 4x jährlich erscheinen.

 

Gleiches erfolgreiches Konzept

Das erfolgreiche redaktionelle Konzept der französischen Version entspricht dem bewährt guten der anderen Ausgaben: Geballte Marktinformationen, präsentiert von einem unabhängigen Redaktionsteam. Brancheninformationen, Internationale News, Marktübersichten, Artikel über rechtliche Rahmenbedingungen, Interviews, Messeberichte und auch Informationen aus verwandten Branchen wie Spa, Wellness und Beauty werden von einem kompetenten französischen Redakteur recherchiert und präsentiert. Zusammen mit Artikeln über Management und Marketing und natürlich mit dem Know-How des internationalen TAN*BIZ-Redaktionsteams wird TAN*BIZ France eine echte Marktlücke schließen.

 

Und was haben Sie davon?

Durch die Expansion nach Frankreich und die Integration des französischen Redakteurs ins TAN*BIZ-Team verbessert sich der Informationsfluß zu unseren westlichen Nachbarn enorm. Frankreich ist mit seiner langen Geschichte als "Mutterland der Schönheit" ein wichtiger Bestandteil des internationalen Tanning-Marktes. Schließlich war es in Frankreich, wo ein gebräunter Teint erstmals die Mode der "vornehmen Blässe" verdrängte.

Klicken Sie hier und bestellen Sie Ihr kostenloses TAN*BIZ Probeheft

 

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10.02.2006:

Degussa erwirbt das Superabsorber-Geschäft von Dow

 

Die Degussa AG, Düsseldorf, erwirbt das Superabsorber-Geschäft von Dow Chemical, Midland, MI, USA. Über die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Vereinbarung umfasst den Erwerb der Superabsorber-Produktionsanlagen der Dow in Rheinmünster/Baden-Baden und ein Lohnfertigungsabkommen mit dem Dow-Standort Midland. Zudem wird Dow im Rahmen eines langfristigen Abkommens Acrylsäure an Degussa liefern. Vorgesehen ist die Möglichkeit, das Volumen dieses Liefervertrags im Laufe der Zeit zu erhöhen. Acrylsäure ist der wichtigste Rohstoff für die Herstellung von Superabsorbern. Die Transaktion steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Behörden. „Der Superabsorber-Markt ist in der letzten Zeit überdurchschnittlich gewachsen. Besonders viel versprechend ist die Entwicklung in Osteuropa und Lateinamerika“, kommentiert Gunther Wittmer, Leiter des Degussa Geschäftsbereichs Superabsorber.

Degussa ist Markt- und Innovationsführer bei Superabsorbern. Im Jahr 2004 erwirtschafteten im Geschäftsbereich Superabsorber rund 500 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von 432 Mio. Euro. Der Geschäftsbereich verfügt über Produktionsanlagen in Deutschland (Krefeld und Marl) sowie in den USA (Garyville, Greensboro und Deer Park, TX).

Superabsorber zeichnen sich durch extreme Saugfähigkeit und hohes Speichervermögen aus. Verwendet werden Superabsorber beispielsweise in Babywindeln sowie in der Damen- und Erwachsenenhygiene.

Quelle: degussa

 

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10.02.2006:

Studie: Kombination von Online- und Printwerbung steigert die Werbewirkung

 

In der Studie "Cross Media Optimization" (XMOS) untersuchte das renommierte amerikanische "Interactive Advertising Bureau" die Effektivität von unterschiedlichen Werbekanälen. Es sollte geklärt werden, mit welchem Mix die Werbeziele des Kunden Kleenex am besten erreicht werden könnten. Mit von der Advertising Research Foundation  und der ESOMAR (European Society for Opinion and Marketing Research) anerkannten Verfahren untersuchte die XMOS-Studie Onlinewerbung im Vergleich zu klassischen Werbeformen, um den optimalen Mix und Gewichtung der verschiedenen Kanäle herauszufinden.

In der untersuchten Kampagne führte Kleenex das "Kleenex Soft Pack"  mit TV-, Print- und Online-Anzeigen ein. Ziel war es, Markenbekanntheit aufzubauen und die Kunden zu Testkäufen zu bewegen. Zielgruppe waren vorher schwer erreichbare Kunden. Kimberly wollte messen, inwieweit mit dieser Kampagne Zielmärkte erreicht werden könnten, die ihre klassischen TV- und Print-Maßnahmen bisher nicht abdeckten.

Das Unternehmen investierte 75% des Kampagnenbudgets in TV-Werbung, 23% in Print und 2% in Onlinewerbung. Untersucht wurde bei jedem Medium der Effekt auf die gestützte Markenbekanntheit, Markenimage, Kaufabsicht und die Bereitschaft zu Testkäufen.

Das Ergebnis: Am stärksten waren die Synergien bei der Kombination von Print-Anzeigen und Onlinewerbung. Als integrierter Bestandteil des Media-Mix deckte Onlinewerbung ca. 26% des Zielmarktes für Kleenex Soft Packs ab. Dabei war die Werbewirkung bei einer Kombination von Print und Online-Werbung deutlich stärker als bei Print alleine.

Klicken Sie hier für Infos über die COSSMA Online-Print-Kombi-Werbepakete

 

Quelle: IAB

 

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09.02.2006:

Pentapharm gewinnt Swiss Technology Award mit Anti-Falten Peptid

 

Pentapharm hat mit seinem neuen Anti-Falten Peptid SYN®-AKE den renommierten Swiss Technology Award 2006 gewonnen. Die Wirkung dieses neuartigen Tripeptids ist dem Effekt der Wirkung von Waglerin-1 nachempfunden, einem Eiweißstoff aus dem Gift der Tempelviper Tropidolaemus wagleri (siehe auch COSSMA 04/2005 and COSSMA 12/2005). Das SYN®-AKE Projektteam wurde ausgezeichnet für seine exzellenten Kenntnisse in der Peptidsynthese und in der Forschung bei Schlangengiftproteinen, außerdem für die innovative kosmetische Anwendung und für exzellentes Marketing. Pentapharm hat in den letzten 30 Jahren ein profundes Wissen in der Zucht von Giftschlagen und in der Nutzung ihrer Gifte für kosmetische und pharmazeutische Zwecke entwickelt.

 

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08.02.2006:

Gourmetkosmetik- vom Nahrungsmittel zur Kosmetik

 

Immer mehr Nahrungsmittel "wandern" in den Kosmetikbereich- es gibt "Mousse au Make Up", "Body Butter", Cremes mit Olivenöl, Duschgel mit Schokoladenduft oder Parfüm in der Milchflasche. Egal ob Inhaltsstoffe, Texturen, Beduftung, Verpackung oder von allem etwas: Der Trend geht zur Gourmetkosmetik.Grund genug für das COSSMA-Team sich dieses Themas anzunehmen - und dabei zählen wir auf Ihre Unterstützung: Sie sind Lieferant von Wirkstoffen, Hilfsstoffen, Düften oder Verpackungen oder haben andere Produkte die sich für die Herstellung von "Gourmetkosmetik" eignen -

dann klicken Sie hier und schicken Sie uns Ihre Informationen.

 

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06.02.2006:

Ulrich Etiketten gründet Niederlassung in Bratislava

Im November 2005 gründete der Wiener Etikettenspezialist Ulrich Etiketten eine Niederlassung in der Slowakei. „Im Zuge der EU-Erweiterung war die Gründung der Ulrich Etiketten Slovakia s.r.o. in Bratislava ein wichtiger Schritt, um in Zukunft am osteuropäischen Markt verstärkt präsent zu sein. Wir streben weitere Exporte in die osteuropäischen Länder an, wobei die Geschäftsabwicklung über das neue Büro enorm vereinfacht wird,“ erklärt Dr. Karl Ulrich, Geschäftsführer von Ulrich Etiketten Ges.m.b.H., und fügt hinzu: „Unsere slowakischen Mitarbeiter betreuen Kunden und Interessenten vor Ort, produziert wird nach wie vor in Wien.“ Mit der Niederlassung in Bratislava eröffnet das Familienunternehmen erstmals einen ausländischen Standort und setzt so seine Expansionspläne kontinuierlich fort.

Quelle: Ulrich Etiketten

 

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04.02.2006:

Sony plant angeblich Verkauf von B&C Laboratories

 

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will sich der japanische Elektronikkonzern Sony nach Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen zu großen Teilen von vier Geschäftsbereichen trennen.

Das Unternehmen führe Gespräche zum Verkauf der Einzelhandelskette Sony Plaza, des Kosmetikherstellers B&C Laboratories, der französischen Restaurant-Kette Maxim's de Paris und der Versandfirma Sony Family Club, sagte der Informant am Samstag. Die geplanten Veräußerungen seien Teil der Konzernstrategie, sich auf die Elektronikproduktion und andere Kerngeschäfte zu konzentrieren.

Die Zeitung "Nihon Keizai" berichtete, Sony wolle mehr als die Hälfte der vier Geschäftsbereiche verkaufen. Der Erlös würde umgerechnet im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen.

Ein Sony-Sprecher lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Quelle: Reuters

 

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02.02.2006:

Nielsen-Studie: Verbraucher mögen Werbung und Proben

Die Zeiten, in denen Werbung langweilig oder verpönt war, sind vorbei. Spätestens seit es einschlägige Fernsehsendungen wie „Die witzigsten Werbespots“ gibt und Jahr für Jahr Preise für besonders kreative und erfolgreiche Kampagnen verliehen werden, hat die Werbung ihr negatives Image abgelegt.

Dies belegen auch die Ergebnisse der aktuellen Einstellungsbefragung aus dem ACNielsen Homescan Panel, bei der Haushalte zur ihren Meinungen bezüglich Aspekten des täglichen Lebens befragt wurden. Immerhin 36 Prozent aller Haushalte in Deutschland gaben demnach an, Werbung nützlich zu finden. Begründet wird diese Aussage damit, dass Werbung hilft, sich einen Durchblick in der Vielfalt der angebotenen Produkte zu schaffen und aufschlussreiche Hinweise über neue Produkte gibt. Ein Blick auf die demografischen Strukturen der analysierten Haushaltsgruppen identifiziert insbesondere jüngere Haushalte mit Kindern bis fünf Jahren sowie Paare unter 55 Jahren ohne Kinder als Befürworter von Werbung.

Im Gegensatz dazu lehnen deutlich weniger Haushalte in Deutschland Werbung kategorisch ab: nur ein Viertel der Befragten gab an, sich von Werbung belästigt zu fühlen. Dies trifft in besonderem Maße auf allein stehende Senioren zu, die sich im grell-bunten Werbe-Dschungel eher überfordert statt beraten fühlen.

Ob aufgrund gesehener Werbung ein Produkt auch tatsächlich gekauft wird, ist eine andere Frage: Nur 17 Prozent der Befragten stimmten der Frage zu, häufig Produkte zu kaufen, die sie vorher in einem TV-Werbspot sahen, während immerhin 24 Prozent der Verbraucher in Deutschland öfter mal zu Produkten aus dem Reklamezettel greifen. Dies trifft besonders auf jüngere Haushalte mit oder ohne Kinder zu. Obwohl Werbung als nützlich und interessant empfunden wird, gesteht man ihr scheinbar eine weniger starke Wirkung auf das eigene Einkaufsverhalten zu.

Ähnliches gilt für persönlich adressierte Werbung im Briefkasten: mehr als eine Viertel der Haushalte in Deutschland empfindet diese als überflüssig, während nur 15 Prozent der Befragten glauben, dass solche Angebote besonders seriös sind. Bei immerhin

22 Prozent der Verbraucher wird zumindest eine gewisse Neugier durch persönlich adressierte Werbebriefe geweckt. Ist allerdings eine kostenlose Produktprobe beigefügt, erhöht sich die Akzeptanz erheblich: Knapp die Hälfte der Befragten freut sich über einen solchen Fund im Briefkasten, 55 Prozent probieren diese dann auch aus.

Quelle: AC Nielsen

 

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02.02.2006:

Henkel mit starkem Geschäftsjahr 2005

Die Henkel-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2005 sowohl beim Umsatz - mit einem Zuwachs von 13,0 Prozent - als auch beim vergleichbaren betrieblichen Ergebnis (EBIT) - mit einer Steigerung von 16,7 Prozent - das Vorjahr deutlich übertroffen. Zudem verbesserte Henkel den Free Cashflow deutlich auf 684 Mio. Euro. Der Konzernabschluss wurde bereits durch den Wirtschaftsprüfer testiert.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Wasch-/Reinigungsmittel lag mit 4.088 Mio. Euro um 13,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Das organische Wachstum betrug 3,0 Prozent. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 23,7 Prozent auf 433 Mio. Euro.

Im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege stieg der Umsatz um 6,2 Prozent auf 2.629 Mio. Euro. Organisch betrug das Wachstum 1,3 Prozent. Das betriebliche Ergebnis verbesserte sich um 10,5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert auf 321 Mio. Euro.

2006 erwartet die Henkel-Gruppe leicht verbesserte Rahmenbedingungen und will wieder stärker wachsen als die relevanten Märkte.

 

Quelle: Henkel

 

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01.02.2006:

Studie: WM-Merchandising und Sponsoring lohnt sich

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT hat 1.025 Verbraucher zur Wahrnehmung von Sponsoren der Fußball WM befragt. Die Studie zeigt, dass einige WM-Sponsoren bereits jetzt fest in den Köpfen der Deutschen verankert sind: Fast 30% der befragten Verbraucher konnten spontan McDonalds als einen WM-Sponsor benennen. Ebenfalls als Sponsor im Gedächtnis geblieben sind Coca Cola mit 25% sowie die Telekom mit 22%. Coca Cola wird dabei deutlich stärker von Männern (30%) als von Frauen (19%) wahrgenommen. Die Telekom hingegen können mehr Frauen (24%) als Männer (21%) als WM-Sponsor benennen. Auffällig: Auf den ersten 8 Plätzen der ungestützten Sponsorenrangliste liegen ausnahmslos "offizielle Partner" bzw. "nationale Förderer" der FIFA WM. Erst auf Rang 9 befinden sich mit der Deutschen Post, der Allianz und Nike drei Unternehmen bzw.

Marken, die vom Verbraucher fälschlicherweise als WM-Sponsor wahrgenommen wurden. Dabei wurde die Deutsche Post vermutlich mit dem WM-Förderer "Postbank" in Verbindung gebracht.

Als Verkaufsschlager könnte sich das WM-T-Shirt entpuppen: 17% der Verbraucher könnten sich gut vorstellen, ein WM-T-Shirt zu kaufen. Weitere interessante Merchandise-Produkte: Das DFB-National-Trikot (14%) und der original WM-Fußball (13%). Das WM-Maskottchen Goleo 06 gefällt besonders den Frauen: 10% der Frauen, aber nur 5% der Männer überlegen, sich Goleo zu kaufen. 59% der befragten Deutschen finden WM-Artikel dagegen völlig ninteressant.

Quelle: Innofact

 

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Januar 2006

30.01.2006:

Dr. Wolff: Mit Koffein zum  besten Jahr der Firmengeschichte

 

Wie Handelsblatt-Reporter Bernd Fröndhoff herausgefunden hat, war für die Kosmetik- und Pharmagruppe Dr. Wolff 2005 das beste Geschäftsjahr in der Geschichte des Unternehmens. Grund genug, dem Unternehmen ein ausführliches Portrait zu widmen. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistete das neue Alpecin-Shampoo mit Koffein (s. auch COSSMA 01/2005).

Das beweise, so das Handelsblatt, dass sich Mittelständler auf dem Markt für Körperpflege gegen Konzerne wie Johnson & Johnson oder Henkel behaupten könnten. Hauptbestandteil ihrer Rezepte: neue Produkte, echte Innovationen. Ein Mittel, das für Führungskräfte in Deutschland laut einer Befragung durch die Unternehmensberatung McKinsey die wichtigste Voraussetzung für profitables Wachstum ist. Doch es ist mehr als das: Innovationen können ein ganzes Unternehmen wieder in Schwung bringen, wie die Geschichte des Koffein-Shampoos von Dr. Wolff zeigt.

Vor acht Jahren hatte die Marke Alpecin mit starken Umsatzeinbußen zu kämpfen, als Dörrenberg ? Urenkel des Firmengründers August Wolff ? 1998 die Geschäftsführung der Kosmetiksparte übernahm. Der damals 29-Jährige wollte das Image der Marke entstauben, neue, jüngere Kunden gewinnen. Da kam eine Entdeckung der Wolff-Forscher recht: Zufällig fanden sie bei einem Projekt mit der Uniklinik Hamburg heraus, dass Koffein das Haarwachstum fördert. Mehrjährige Studien an der Universität Jena zeigten dann sogar, dass Koffein erblich bedingten Haarausfall bremsen kann. Der Startschuss für die Vermarktung von Alpecin als Anti-Glatzen-Mittel war gefallen.

 

Quelle: Handelsblatt

 

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27.01.2006:

BASF: Erfolgreicher Start der neuen World-Scale-Anlage für Uvinul® A Plus  

Nach Pilotphase läuft Produktion reibungslos

Erste Produktchargen sind auf dem Markt

An ihrem Standort Ludwigshafen, Deutschland, hat die BASF eine neue World-Scale-Anlage zur Herstellung von Uvinul® A Plus, einem innovativen UV-A-Filter, in Betrieb genommen.

“Die Anlage arbeitet nach einem innovativen Verfahren, das für dieses Produkt maßgeschneidert neu entwickelt wurde,“ sagt Dr. Martin Schmidt-Radde, Director Production Fine Chemicals. „Die spezifischen Eigenschaften von Einsatzstoffen, Zwischenstufen und Endprodukt stellten das Entwicklungsteam vor nicht ganz alltägliche Herausforderungen, die aber in hervorragender Weise gemeistert wurden. Das Ergebnis ist ein Prozess, der Uvinul® A Plus in konstant hoher Qualität liefert.“

Im Vergleich zu anderen organischen UV-A-Filtern verfügt Uvinul® A Plus über eine optimale Lichtstabilität und damit über einen verbesserten UV-A-Schutz. UV-A-Strahlen werden absorbiert und in Wärmeenergie umgewandelt, bevor sie tief in die Haut eindringen können. Außerdem ist Uvinul® A Plus mit anderen UV-Filtern und kosmetischen Inhaltsstoffen leicht kompatibel und lässt sich daher hervorragend formulieren. “Unsere Kunden können jetzt modernen Breitband-UV-Schutz mit individueller Tagespflege kombinieren”, sagt Dr. Thomas Saupe, Leiter der Globalen Geschäftseinheit Cosmetic Solutions, die zum Unternehmensbereich Feinchemie gehört.

„Nach der Markteinführung von T-Lite<â„¢ und Z-COTE® MAX stellt Uvinul® A Plus eine perfekte Ergänzung unseres Portfolios an UV-Filtern dar,” so Saupe weiter. Im Januar 2005 hat die Europäische Kommission Uvinul® A Plus für die Anwendung in kosmetischen Formulierungen in Konzentrationen bis zehn Prozent zugelassen

 

Quelle: BASF

 

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24.01.2006:

Ihr Platz vorzeitig aus Insolvenzverfahren entlassen 

 

Die Drogeriekette Ihr Platz schafft es früher als vorgesehen aus der Insolvenz. Der Insolvenzplan werde durch Auszahlung der angebotenen Quoten an die Gläubiger deutlich vor Plan erfüllt, teilte das Osnabrücker Unternehmen am Donnerstag mit. Ihr Platz hatte am 1. September das in Deutschland noch selten genehmigte Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet.

„Dank des starken Engagements von Goldman Sachs kann unser Unternehmen vorzeitig aus dem Insolvenzverfahren entlassen werden,“ sagte der Insolvenzexperte und Co-Geschäftsführer Horst Piepenburg dem Handelsblatt. Goldman Sachs war schon länger Hauptkreditgeber der fünftgrößten deutschen Drogeriekette und hatte sie Ende September übernommen. Als Teil der Sanierung wurden den Angaben zufolge 80 defizitäre Filialen geschlossen, die Logistikkette vereinfacht sowie die Verwaltung gestrafft. Von den ursprünglich 8 800 Arbeitsplätzen fielen 700 weg. Heute hat Ihr Platz noch 733 Filialen. Für 2006 sind die Weichen den Angaben zufolge auf Expansion gestellt: Bereits in den vergangenen Wochen seien drei neue Filialen eröffnet worden, und innerhalb der nächsten Monate sollten weitere hinzukommen. Rund 200 Filialen sollen zudem modernisiert werden, um das Einkaufen für die Kunden komfortabler und die Präsentation attraktiver zu gestalten.

Quellen: Ihr Platz, Handelsblatt 

 

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24.01.2006:

'Trust Barometer': Persönliche Kontakte sind entscheidend

Entscheidungsträger rund um den Globus lassen sich am liebsten von Menschen beraten, die sie gut kennen. Das zeigt das 'Trust-Barometer' der Agentur Edelman. Befragt wurden 1.950 Meinungsführer in Europa (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien), Amerika (USA, Kanada, Brasilien) und Asien (China, Japan, Korea). Demnach genießen 'Menschen wie Du und ich' inzwischen das meiste Vertrauen ? mehr als Ärzte und Wissenschaftler, die bislang immer den Spitzenwert erzielten.

In Deutschland sind sogar 73 Prozent der Befragten dieser Auffassung, in den USA 68 Prozent. Die Glaubwürdigkeit von Pressesprechern wird von der Mehrzahl der Meinungsführer in Frage gestellt. Nach einem Rückgang um zehn Prozentpunkte im vergangenen Jahr vertraut in Deutschland weniger als jeder fünfte Befragte den Aussagen von CEOs oder CFOs. Das Vertrauen in Regierungen, Unternehmen und Medien hat weiter abgenommen. Nichtstaatliche Organisationen hingegen bilden mittlerweile in allen Märkten außer Japan und Brasilien die vertrauenswürdigste Institution.

Weiterhin kämpfen bekannte US-Marken mit einem Vertrauensabschlag in Europa, beispielsweise Coca-Cola oder McDonald’s. Dagegen leiden nicht-amerikanische Marken in keinem anderen Markt der Welt unter diesem Phänomen. Das Trust-Barometer ist eine jährliche Umfrage, in der weltweit Meinungsführer zu Vertrauen und Glaubwürdigkeit von Institutionen, Unternehmen und Medien befragt werden. Die siebte Studie wurde von StrategyOne durchgeführt, einem Marktforschungsunternehmen, das zur Edelman-Gruppe gehört.

Quellen: Agentur Edelman, wuv

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19.01.2006:

Douglas will eigene Position ausbauen

Das zurückliegende Weihnachtsgeschäft ist für Douglas so gut gelaufen, dass der Handelskonzern nun auch optimistisch auf das Geschäftsjahr 2005/06 blickt. Vor allem dank guter Nachfrage nach Parfüm und Büchern wurde der Umsatz deutlich gesteigert. Die Douglas-Parfümerien steigerten ihren Umsatz um zwölf Prozent. Im ersten Geschäftsquartal 2005/06, in das das entscheidende Weihnachtsgeschäft fällt, sei der Konzernumsatz um 9,5 Prozent auf 905 Mill. gestiegen, teilte Douglas am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf mit. Auf vergleichbarer Fläche habe das Plus noch 1,6 Prozent betragen. Aufgrund dieser Entwicklung erwarte Douglas für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung zwischen sechs und acht Prozent sowie eine Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 125 bis 127 Mill. Euro.

Quelle: Douglas, Handelsblatt

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13.01.2006:

Symrise übernimmt Kaden Biochemicals

Kaden-Leistungsspektrum bildet optimale Ergänzung für Symrise-Portfolio / Präsenz im dynamischen Markt der Neutraceuticals

Symrise baut seine Position als einer der vier weltweit größten Partner der internationalen Parfümerie-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie aus. Mit der Akquisition von Kaden Biochemicals befindet sich der Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen sowie kosmetischen Grund- und Wirkstoffen weiterhin auf Wachstumskurs.

Die Kaden Biochemicals GmbH mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Wirkstoffe auf der Basis hochreiner Pflanzenextrakte und gilt als einer der maßgeblichen Spezialisten auf diesem Gebiet. Das Unternehmen ist hauptsächlich auf dem deutschen sowie dem US-amerikanischen Markt aktiv. Das Know-how von Kaden bildet eine perfekte Ergänzung für die Flavors- sowie die Sensory Ingredient-Sparten von Symrise. Mit innovativen Produkten und Konzepten werden die Kunden von Symrise über die reine Duft- oder Geschmackskomposition hinaus in noch größerem Maße als bisher einen echten Mehrwert erhalten.

Bei der Kaden Biochemicals GmbH handelte es sich um ein inhabergeführtes Unternehmen, dessen Anteile zu 90 Prozent von Heinrich Kaden gehalten wurden. Auf der Suche nach einem Nachfolger entschieden sich die Verantwortlichen für den Verkauf an Symrise, das nunmehr 100-prozentiger Eigner von Kaden Biochemicals ist. „Bei der Suche nach einer Nachfolge-Regelung für unser Unternehmen war Symrise immer mein Wunschpartner. Ich bin überzeugt, dass beide Unternehmen sich in ihrem Produktportfolio perfekt ergänzen“, so Heinrich Kaden.

„Durch diese Akquisition sind wir fortan auch auf dem höchst attraktiven Markt für Functional Food und Nutraceuticals, den so genannten Nahrungsergänzungsmitteln, präsent. Damit können wir ein erheblich erweitertes Spektrum bieten und uns mehr denn je als Anbieter umfassender sensorischer Lösungen für nahezu jede Problemstellung positionieren“, kommentiert Dr. Gerold Linzbach, CEO von Symrise.

Quelle: Symrise

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11.01.2006

Henkel plant starkes Wachstum im Kosmetikbereich

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel will aus eigener Kraft  und mit Hilfe von Innovationen sein Wachstumstempo im Bereich Kosmetik und Körperpflege deutlich steigern, so der zuständige Vorstand Hans Van Bylen, im Gespräch mit dem "Handelsblatt". Eine der wichtigsten Produktinitiativen für Henkel sei in diesem Jahr die Lancierung einer Duschgel-Linie für Männer im weltweit größten Verbrauchermarkt USA.

Quelle: Handelsblatt, Finanznachrichten

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11.01.2006

Beiersdorf verhandelt über Stellenabbau

Der Kosmetik- und Konsumgüterkonzern Beiersdorf verhandelt nach informationen des "Handelsblatt" mit dem Betriebsrat über einen Stellenabbau sowie Werksschließungen in Deutschland. Das Blatt zitiert Konzernbetriebsratschef Hans-Joachim Weiermann: "Es gibt derzeit Gespräche mit dem Vorstand, um die Standorte in Deutschland zu sichern". Zu einem möglichen Endtermin dieser Gespräche sagte er nichts.Beiersdorf hatte Ende November angekündigt, mehrere europäische Produktionsstandorte und Lager zu schließen sowie Stellen abzubauen. Betroffen von der Maßnahme seien mehr als 1.100 Mitarbeiter. Ausgenommen seien die zwölf deutschen Betriebsstätten. Eine Beiersdorf-Sprecherin wollte jetzt Stellenstreichungen auch in Deutschland nicht mehr ausschließen. "Wir befinden uns in Vorverhandlungen mit dem Betriebsrat", wird sie zitiert. Bundesweit beschäftigt der Konzern mehr als 4.000 Mitarbeiter, davon 2.500 in Hamburg.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Beiersdorf, Handelsblatt

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10.1.

P&G: Kosmetikmarkt ist Wachstumsbereich

Procter & Gamble-Chef Alan G. Lafley äußerte sich im Interview mit manager magazin ausführlich zu den strategischen Zielen des Konzerns: Die vier Kerngeschäftsfelder Baby-, Haar- und Wäschepflege sowie Frauenhygiene sollten weiter wachsen. Dazu müsse man die Innovationsführerschaft halten und ausbauen. Ferner wollen P&G noch stärker als bisher Verbraucher mit geringen Einkommen in Schwellenländern ansprechen. Das gesamte Portfolio wolle man weiterentwickeln, hin zu mehr Kosmetika, Körperpflege und Gesundheitsprodukten. Als Grund für diese Strategie sagte Lafley, diese Produkte passten zur weltweiten demografischen Entwicklung. In Westeuropa, Nordamerika und Japan altere die Bevölkerung, weshalb die Nachfrage nach Gesundheits- und Körperpflegeprodukten steigen werde. In den Schwellenländern mit ihrer jungen Bevölkerung verdienten die Konsumenten mittlerweile zunehmend genug, um erstmals Geld für Kosmetik ausgeben zu können. Zu den jüngsten Zukäufen von Wella, Clairol und Gillette sagte Lafley dem Magazin, man habe gekauft, um das P&G Portfolio zu erweitern. und werde natürlich die Aktivposten dieser Unternehmen behalten, inklusive der meisten Mitarbeiter. Das Wella-Innovationszentrum in Darmstadt sei z.B. fester Bestandteil des weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks. Gillette werde nicht schrumpfen, sondern wachsen. Mit Gillette erschließe man das neue Geschäftsfeld Rasur, in dem Lafley "großartige Möglichkeiten" sieht: Er könne sich z.B. eine Gesichtscreme für Männer unter der Marke vorstellen und rechne damit, dass auch das Geschäft mit Rasierern für Frauen anziehen werde.

Quelle: manager magazin

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09.01.2006

Ident Technology Datenübertragung über die Haut

Die Gründer Startup-Firma Ident-Technology haben entdeckt, wie sie über das elektrische Feld, das jeden Menschen umgibt, einfach Daten übertragen können, mit deren Hilfe z.B. Autofahrer die Türen ihres Fahrzeuges durch bloße Berührung öffnen und personenbezogen die Bordelektronik regeln können. Benutzer der sogenannten "Skinplex"- Technik müssen dazu nur einen Signalgeber in der Tasche tragen, der mit niedrigen Strömen von wenigen Mikroampere die Oberflächenspannung der Haut ändert. Spezielle Sensoren im Türgriff erkennen diese Änderungen und können so die Daten empfangen.

Quelle: Handelsblatt; Ident-Technology

05.01.2006

Chinesisches Gericht verurteilt Fälscher zu Entschädigungszahlung

Wie das Handelsblatt berichtet, erhalten internationale Markenhersteller erhalten von der chinesischen Justiz bislang ungewohnte Rückendeckung. Die Handelsblatt-Reporter vermuten, dass das als "Fälscherparadies" verrufene China damit zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Peking sein Image aufpolieren will. Die mittlere Instanz des Volksgerichtshofs, so das Blatt weiter, verurteilte jetzt die Einkaufscentergesellschaft Beijing Xiushui Haosen zu einer Entschädigungszahlung, weil sie ihre Mieter nicht davon abgehalten hatte, gefälschte Markenware zu verkaufen. Geklagt hatten die fünf Luxusgüterhersteller Chanel, Prada, Burberry, Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) und Gucci, wie die Rechtsanwaltskanzlei Baker & McKenzie in Hongkong mitteilte dem Handelsblatt mitteilte

Quelle:  Handelsblatt

Dezember 2005

21.12.2005

Atrium Biotechnolgies: Neue biomimetische Peptide

Atrium Biotechnologies gibt die Produkteinführung einer Linie von fünf  Peptiden bekannt. Diese genau definierten biomimetischen Peptide, deren Funktion durch wissenschaftliche Studien untermauert wurde, sind leistungsfähige Werkzeuge im Bereich Anti-Aging, Photoschäden, Sonnenschutz, Skin Repair und Hautaufhellung. Die Produkte werden in Deutschland durch Lehmann & Voss & Co. vertrieben.

Quelle: Lehmann & Voss & Co

16.12.2005

Valois launcht ultraflache Sample-Verpackung

Valois plant die Markteinführung einer neuen superflachen Probenverpackung, die nach Firmenangaben sowohl die qualitativen als auch die quantitativen Ansprüche von Verbrauchern und Kosmetikunternehmen berücksichtigen wird. Das neue Produkt "Imagin" ist das Ergebnis langjähriger Arbeit der Entwickler, die bestrebt waren, eine völlig neuartige Probenverpackung zu entwickeln. Imagin, so Valois, sei die erste komplett flache Probenverpackung, die sowohl eine große, bedruckbare Oberfläche besitzt und auch sprühen kann. Imagin wird im Januar offiziell präsentiert.

Quelle: Valois

14.12.2005:

Symrise-Forschung entwickelt neuen anti-irritierenden Wirkstoff:

Dihydro-Avenanthramid D zur topischen Anwendung bei gereizter und juckender Haut

Symrise, weltweit einer der führenden Anbieter von innovativen kosmetischen Grund- und Wirkstoffen, präsentiert einen neuen Erfolg seiner Kosmetikforschung: SymCalmin.

Symrise konnte aufzeigen, dass Avenanthramide das wirksame Prinzip des Hafers darstellen, der für seine hautberuhigenden und Juckreiz lindernden Eigenschaften seit langem bekannt ist. Die Identifikation bioaktiver Substanzen aus Pflanzen, wie z.B. Hafer, und deren Einsatz in der Kosmetik stellt einen Schwerpunkt der Symrise-Forschung dar. Die natürlichen Avenanthramide kommen im Hafer allerdings in relativ geringer Konzentration vor. Symrise ist es gelungen, nach dem Vorbild der Natur ein synthetisches Avenanthramid zu entwickeln: Dihydro-Avenanthramid D. Ein Patent für diesen Wirkstoff ist beantragt.

Die ausgezeichnete Wirksamkeit des neuen Dihydro-Avenanthramid D bei juckender und gereizter Haut konnte mit in-vivo Untersuchungen nachgewiesen werden. Der Wirkstoff kann in vielen verschiedenen Hautpflegeprodukten eingesetzt werden, z.B. in Produkten für winterlich raue und trockene Haut, in Anti-Aging-Rezepturen oder in Präparaten für empfindliche Haut. Der innovative Wirkstoff verbessert auch die anti-irritierenden Eigenschaften von After-Sun-Lotionen, Anti-Schuppen-Shampoos oder Produkten zur Beruhigung sensibler Kopfhaut. SymCalmin ist auch geeignet, mögliche Reizungen der Haut durch andere Wirkstoffe, wie z.B. Alpha-Hydroxy-Fruchtsäuren, zu mindern.

Symrise bietet Dihydro-Avenanthramid D unter dem Handelsnamen SymCalmin an. Es ist eine farb- und geruchlose Flüssigkeit, die problemlos in Polyalkoholen wie Glyzerin und Glykolen, sowie in Ethanol und Tensiden löslich ist. Die empfohlene Dosierung liegt bei 0,1 - 2,0%.

Mit der Entwicklung von SymCalmin entspricht Symrise dem Trend in der Kosmetikindustrie, zunehmend Anregungen für seine aktiven Wirkstoffe in der Natur zu suchen. Das Unternehmen unterstreicht damit seine jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Pflanzenkunde.

 

Quelle: Symrise

13.12.2005:

VCI begrüßt Veränderungen bei REACH

 

Die Beschlüsse des EU-Ministerrates zur REACH-Verordnung stoßen beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) überwiegend auf Zustimmung. Mit Erleichterung reagierte der Chemieverband in Frankfurt vor allem darauf, dass der Ministerrat nach den bisher vorliegenden Informationen einige Beschlüsse des Europäischen Parlaments zum Zulassungsverfahren von Chemikalien verändert hat, die für die Branche gravierende Nachteile gebracht hätten. Andererseits kann der VCI nicht nachvollziehen, warum der Ministerrat das ausgewogene Registrierungspaket des Parlaments wieder aufschnüren will und damit das Registrierungsverfahren für Chemikalien vor allem für kleine und mittlere Unternehmen teurer und bürokratischer macht.

In seiner vorläufigen politischen Einigung sprach sich der Ministerrat gegen eine generelle zeitliche Befristung der Zulassung von chemischen Stoffen aus und plädierte stattdessen für eine Entscheidung auf Basis einer Risikobewertung im Einzelfall. "Wir begrüßen es nachdrücklich, dass der Ministerrat die Vorgabe einer Zulassungsfrist von fünf Jahren, die Rechtssicherheit und Planbarkeit von Investitionen massiv in Frage stellen würden, entschärft hat", erklärte VCI-Präsident Werner Wenning. Positiv bewertet der Chemieverband auch die weiter gefassten Erleichterungen für Stoffe, die in der Forschung und Entwicklung eingesetzt werden, um Innovationen zu erleichtern.

Zwar bestehe noch immer erheblicher Klärungsbedarf in einzelnen Punkten, betonte der Verband. Insgesamt liege jetzt aber mit den Beschlüssen des Europäischen Parlaments und den wichtigen Veränderungen durch den Ministerrat ein in den zentralen Elementen für die Chemie akzeptables Paket für das REACH-System vor. Die endgültige Entscheidung zu REACH durch Parlament und Rat werde im Herbst 2006 erwartet.

Quelle: VCI, über Presseportal.de

12.12.2005:

BASF stellt Produktion von Vitamin C am Standort Grenaa in Dänemark ein 

 

Die BASF wird ihre Vitamin C-Produktion in Grenaa, Dänemark, zum Ende des Jahres 2005 einstellen. Der Standort verfügt über eine Anlage mit einer Kapazität von 4.000 Jahrestonnen zur Herstellung von Vitamin C. Auf Grund der geringen Kapazität und dem durch Überkapazitäten getriebenen kontinuierlich Preisverfall für Vitamin C ist der Standort nicht mehr wettbewerbsfähig.

Zur Zeit beschäftigt die BASF am Standort Grenaa 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und haben mit unseren Mitarbeitern Vereinbarungen über Fortbildungsmaßnahmen und Abfindungszahlungen getroffen“, sagt Wolfgang Müller, Leiter der BASF Health & Nutrition A/S in Dänemark.

Die Aktivitäten der BASF Health & Nutrition A/S im dänischen Ballerup sind von der Schließung Grenaas nicht betroffen. Hergestellt werden hier in erster Linie mikroverkapselte Vitamine und Carotinoide in Pulverform sowie andere mikroverkapselte Inhaltsstoffe für die Nah-rungsmittelindustrie.

 

Quelle: BASF

07.12.2005:

Payan Bertrand kauft General Aromatics

Payan Bertrand, ein Familienunternehmen, das Aromchemikalien und Ätherische Öle anbietet hat den Wettbewerber General Aromatics übernommen. Payan Bertrand beschäftigt an 2 Standorten in Grasse 65 Mitarbeiter. Durch die Übernahme erwartet man eine deutliche Umsatzsteigerung. Die Geschäftsaktivitäten von General Aromatics ähneln denen von Payan Bertrand: Das 1989 von Alain Cochard gegründete Unternehmen erwirtschaftet 75% seines Umsatzes im Fine Fragrance Geschäft, bei Kometika, Haarpflege, Dufterfrischern und Waschmitteln, und 25% durch den Vertrieb von Aromachemikalien. Nach der Übernahme durch Payan Bertrand wird der Produktionsstandort von General Aromatics in in Saint Cezaire geschlossen werden. Die 16 Angestellten finden in den beiden Payan Bertrand Produktionsstätten in Grasse eine neue Arbeitsstelle. Auch Produktions- und Qualitätskontrollanlagen werden nach Grasse überführt.

Quelle: Payan Bertrand

07.12.2005:

Neue Kosmetiklinie "Prinzessin von Hohenzollern"

Prinzessinnen-Feeling pur" - unter diesem Motto

präsentiert Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern ihre eigene Kosmetiklinie "Prinzessin von Hohenzollern" . Die Kosmetiklinie umfasst vierzehn

pflegende und dekorative Produkte für Gesicht und Körper und wird exklusiv über den Teleshopping-Sender hse24 vertrieben. Im Fokus

der Serie stehen "königliche" Inhaltsstoffe aus dem Meer. Algen

zählen zu den wertvollsten Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Perlenextrakt liefert Proteine, ein Tiefseeferment aus dem Golf von Kalifornien stärkt die Schutzfunktion der Haut und spendet viel Feuchtigkeit. Die Prinzessin hat auch die nachwachsende Zielgruppe im Auge und stellt parallel das "Be a Princess"-Kosmetikset für

Kinder vor.

Quelle: Presseportal

07.12.2005:

Beiersdorf baut Haus für  "Kurzzeit-Wellness"

Am 6. Dezember war ist Baubeginn für das weltweit erste Nivea Haus, das im Frühjahr 2006 seine Türen öffnen wird. Mit Erteilung der Baugenehmigung hat die Freie und Hansestadt Hamburg den Startschuss für die Einrichtung dieser einzigartigen Wohlfühloase im Prien-Haus gegeben. Auf drei Etagen und rund 800 Quadratmetern eröffnet sich Hamburgern und Besuchern eine Welt des Wohlbefindens für Körper, Geist und Seele: Hier darf nicht nur angeschaut, sondern ausprobiert und erlebt werden. Spezialisten für Körperpflege beraten, verwandeln und verwöhnen ? und das an sechs Tagen die Woche. Über allem steht dabei stets die bewährte Kompetenz der Marke NIVEA. Das NIVEA Haus setzt auf den Trend zur „Kurzzeit-Wellness“, der in den USA mehr und mehr Anhänger findet. Ergänzend zur Nachfrage nach mehrtägigen Angeboten entwickelt sich hier laut eines Trendberichts des Deutschen Wellness Verbandes (August 2005) ein Bedarf, auch zwischendurch neue Energie zu tanken. Dies würden sich bisher aber nur wenige Menschen leisten können, so die Studie.

Quelle: Beiersdorf

2005/12/06:

Pop- und Rockstar-Düfte: Smells like teen spirit

Nach Britney Spears und J-Lo ist nun angeblich auch Schock-Rocker Marilyn Manson in Verhandlungen mit einer großen Kosmetikfirma, die angeblich einen Duft und evtl. auch eine Make-Up-Linie unter seinem Namen herausbringen will. Auch wenn Marilyn Mansion eine eher extreme Nische besetzt und deshalb nicht ohne Risiko für das anbietende Kosmetikunternehmen, so ist bei Rockstarlizenzen die Gunst der Teenager fast schon garantiert. Britney Spears' 'Curious' war im Sommer ein echter Bestseller, obwohl auch die Teenie-Prinzessin von einigen Beobachtern als "riskante Wahl" für Hersteller Elizabeth Arden eingestuft wurde. In Zeiten von immer kürzeren Produktlebenszyklen und immer mehr neuen Parfüms auf dem Markt setzen mehr und mehr Hersteller bei der Vermarktung ihrer Produkte auf die Unterstützung eines berühmten Namens. Sowohl männliche als auch weibliche Teenager benutzen Kosmetikprodukte häufig, um ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe Ausdruck zu verleihen oder auch, um ihre Individualität zu betonen. Die Betonung, dass man nicht "Mainstream" ist, dürfte für die potentiellen Käufer des neuen Manson-Duftes ein Hauptargument sein, das Produkt zu kaufen.

Quelle: Datamonitor

2005/12/05:

Produktneueinführungen: Nagelprodukte auf dem Vormarsch

Die Zahl der neu eingeführten Hautpflegeprodukte ist von Juli bis September 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestigen. Wie der Datamonitor-Service Productscan Online berichtet, ist der Bereich Hautpflege damit auch das am stärksten vertretene Segment. Die Marktforscher stellten weiterhin fest, dass Hautpflegeprodukte von Männern und für Frauen etwa gleich stark nachgefragt werden. Auch wenn Lippenstifte und -pflegeprodukte auf Platz 2 liegen, so wurden doch deutlich weniger Produkte in dieser Kategorie eingeführt als im Vorjahr. Einen deutlichen Anstieg mit 58% mehr Neueinführungen konnte das Segment der Nagelprodukte verzeichnen.

Quelle: Datamonitor

02.12.2005:

Rasiercremes, -gels und -zubehör: Duttrends bei Produktneueinführungen

Wie der Datamonitor-Service "Productscan Online" berichtet, waren Mischungen ("blend") der am häufigsten verwendete Duft bei Neulancierungen von Rasierprodukten innerhalb der letzten 12 Monate. Auf Platz 2 folgen holzige Düfte, auf Platz 3 Zitrusnoten. Besonders der Drittplatzierte hat im Laufe des Jahres stark an Beliebtheit gewonnen, im letztjährigen Ranking war er noch nicht einmal unter den Top 10. Sandelholz wird dagegen immer unbeliebter: Im letzten Jahr noch auf Platz 2 ist der Duft dieses Jahr auf Platz 10 abgefallen. Hier die komplettenTop 10:

1 Blend

2 Wood (Holzig)

3 Citrus

4 Fresh

5 Aloe

6 Patchouli

7 Bergamotte

7 Spice (Gewürznoten)

9 Amber

10 Lavendel

10 Mandarine

10 Sandelholz

Quelle: Datamonitor

November 2005

2005/11/30:

US-Forscher erwarten Rückgang im Nail Care Markt

Der US-Markt für Nail Care Produkte belief sich in 2004 auf ein Volumen von $951.2 million in 2004, für 2005 wird allerdings wegen der veränderten Verbrauchergewohnheiten mit einem Rückgang gerechnet. Frauen, die hauptsächlichen Verwenderinnen, messen einem "lackierten Look" weniger Bedeutung bei, sie bevorzugen einen "alltagstauglichen" Stil bei Kleidung, Make-Up und Nägeln. Ein weiterer Grund für den erwarteten Rückgang sind die nach Ansicht der Forscher fehlenden Innovationen bei den Nagellacken. Der von den Marktforschern von "Packaged Facts" herrausgegebene Bericht "Market Trends: Nail Care Products" berichtet außerdem über Details in Verkauf und Marktanteil von künstlichen Nägeln und Nail Accessoires, Nagelpflegeprodukten und Nagellacken im Zeitraum von 2000-2005 und gibt einen Ausblick bis 2010. Berichtet wird über Marktgröße und Marktanteile, wichtige Marktteilnehmer werden vorgestellt. Weiterhin gibt es einen Überblick über Verkaufskanäle und Distributionstrends sowie ein demographisches Profil der erwachsenen weiblichen und jugendlichen Nagellack-Verwednerin..

Quelle: Packaged Facts Research

30.11.2005:

Kosmetik-Verbraucherstudie: Tagescreme muss sein

"Kosmetik tut einfach gut!", so die Hauptaussage, der 94% der von der Zeitschrift "Cosmopolitan" in deren Kosmetikstudie 2005 befragten Frauen zustimmten. Wie das Fachmagazin "Media und Marketing" in seinem Studienportrait weiter zusammenfasst, gehört vor allem die Tagescreme zu den unverzichtbaren Kosmetikartikeln. Hauptanforderung ist, dass frau sie auch verträgt. Mehr als die Hälfte der Befragten legen zusätzlich Wert darauf, dass das verwendete Produkt von einer bestimmten Marke stammt. Befragt wurden Frauen zwischen 20 und 49 Jahren zur Nutzung von Gesichts-, Körper- und Haarpflege-Produkten, dekorativer Kosmetik sowie Düften. Pflegeprodukte für Körper, Haar und Gesicht werden meist gezielt besorgt.  Bei dekorativer Kosmetik und Düften sind Spontankäufen eher möglich. Düfte werden dabei zu 91 Prozent in einer Parfümerie erworben. Auch dekorative Kosmetik wird dort gern gekauft. Drogeriemärkte sind die Haupteinkaufsstätten für Gesichts- und Körperpflege und  für Produkte fürs Haar. Letztere werden allerdings auch im Supermarkt oder beim Friseur besorgt.

Quelle: Media & Marketing, MVG Medien Verlagsgesellschaft

27.11.2005:

Schöne Zahlen: Kosmetikstatistik in der  "Welt am Sonntag"

Sandra Winkler stellte in der "Welt am Sonntag" vom 1. Adventssonntag eine interessante Übersicht aus "kosmetischen Zahlen" zusammen, hier eine kleine Auswahl: Sie recherchierte, dass es 20% der Kosmetikprodukte, die heute auf dem Markt sind, vor fünf Jahren noch nicht gab, ein Mensch sich ca. 37 Minuten im Jahr um Fußpflege kümmert, eine Frau durchschnittlich 2,7Kilo Lippenstift in ihrem Leben verbraucht und dass sich 33% der Frauen und 10% der Männer die Haare färben. Die überwältigende Mehrheit, nämlich 90% der Frauen, benutzen eine Gesichtscreme, bei Männern sind es nicht einmal 50%. Immerhin 11% der deutschen Frauen schminken sich nie, trotzdem besitzen die deutschen Damen durchschnittlich je 4 Lippenstifte und 4 Nagellackfläschchen. 43 Euro, so hat Frau Winkler herausgefunden, geben allein lebende Frauen im Monat für Wellness, Duschgel & Co aus, doppelt soviel wie allein lebende Männer.

Quelle: Welt am Sonntag

23.11.2005:

Cognis steigert Umsatz und Gewinn

Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis hat seinen Nettoumsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2005 um 2,7 Prozent auf 2.384 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (Adjusted EBITDA) betrug im Berichtszeitraum 284 Millionen Euro ? ein Plus von 0,6 Prozent. Dr. Antonio Trius, CEO von Cognis: „Für das Gesamtjahr rechnen wir weiterhin mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem Adjusted EBITDA auf Vorjahresniveau.“ Care Chemicals, die größte SGE von Cognis, verzeichnete das stärkste Wachstum aller fünf Strategischen Geschäftseinheiten: Der Umsatz erhöhte sich um 9,1 Prozent auf 946 Millionen Euro. Alle Bereiche von Care Chemicals trugen zu der positiven Entwicklung bei.

Quelle: Cognis

21.11.2005:

Neu: Kopfhautpflege für Glatzköpfe

Die Datamonitor-Forscher berichten in der November-Ausgabe ihre "Product Alert" von einem interessanten neuen Produkt: Männer mit zurückweichendem Haaransatz werden von Shampooherstellern in deren Werbe-Visuals oft vernachlässigt. In der Werbung verwenden die Produzenten lieber Männer mit gesundem, vollen Haar. Die US-Firma BG Products hat jetzt eine neue Haarpflegelinie eingeführt ("specifically formulated for 'The Bald Guy"), bestehend aus Shampoo, Conditioner und Kopf-Wipes, deren Formulierungen besonders auf die Bedürfnisse glatzköpfiger Männer abgestimmt sind. Die Wirkstoffe, wie z.B. grüner Tee,  pflanzliche Moisturizer und Vitamine, sollen die empfindliche Kopfhaut vor Sonne und Umweltverschmutzung schützen. Sie wirken gegen Irritationen nach der Rasur und nach Sonnenbrand. Diese neue Pflegelinie wendet sich an eine Zielgruppe von mehr als 35 Mio. Männern, die unter erblichem Haarausfall leiden, aber auch an die wachsende Menge derer, die sich aus freien Stücken den Schädel rasieren.

Quelle: Datamonitor

21.11.2005:

14th BEAUTY FORUM 2006 in Istanbul ? der Branchentreff im Frühjahr 2006

Vom 30. März ? 2. April 2006 findet im Lüfti Kirdar Rumeli Exhibition Center in Istanbul die 14. BEAUTY FORUM International Trade Fair statt. Dieser Branchentreff für Insider im Bereich Kosmetik-, Parfümerie-, Salon- und Pflegeprodukte sowie für Ausrüstung und Technik für Beauty-Professionals wird organisiert von Health and Beauty Trade Fairs, Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit Interteks International Trade exhibtions, Istanbul. In 2005 stellten 136 türkische und internationale Firmen ihre Innovationen in Istanbul 15.543 Fachbesuchern vor. Der Veranstaltungort bietet mit 8.000 Quadratmetern ausreichend Ausstellungsfläche mitten im Stadtzentrum. Das Lüfti Kirdar Rumeli Exhibition Center liegt in Gehweite von allen internationalen Restaurants und Hotels und bietet Ihnen damit ein ideales Umfeld für erfolgreiche Businesskontakte. Die Besucher kommen aus den Bereichen Kosmetikstudio, Fitness-Clubs sowie Friseurstudios. Derzeit sind noch Plätze frei, sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Messepräsenz in Istanbul. Klicken Sie hier für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung

14.11.2005:

Symrise: Tim Schaffner geht in den Ruhestand

Generationswechsel in der Führung der Fragrance Division

Tim Schaffner geht in den Ruhestand ?

EAME-Chef Achim Daub wird sein Nachfolger

Tim Schaffner, Global President Fragrances der Symrise GmbH & Co. KG, ist in den Ruhestand getreten und hat sein Amt an Achim Daub, bisher President Fragrances EAME bei Symrise, weitergegeben. Schaffner, der 1998 in das Unternehmen eintrat, hat die Symrise Fragrance Division erfolgreich durch die Phase der Post-Merger-Integration geführt und erst kürzlich wichtige organisatorische Umstrukturierungsmaßnahmen des Bereichs initiiert und verantwortet. Mit sofortiger Wirkung wird Achim Daub neben seiner Verantwortung für die größte Region EAME die weltweite Verantwortung für die Fragrance Division übernehmen. Daub trat am 1. Oktober 2004 in das Unternehmen ein und hat seitdem die Fragrance Division in Europa vertrieblich neu ausgerichtet. Zuvor war er in zahlreichen Management-Positionen in der Konsumgüterindustrie tätig, zuletzt bei Procter & Gamble und Coty. Mit der Ernennung von Achim Daub sorgt der weltweit viertgrößte Duft- und Aromastoffhersteller Symrise für Kontinuität bei der Umsetzung der begonnenen Neuausrichtung seiner Duftstoff-Sparte.

Quelle: Symrise

14.11.2005:

Frau Inci NAYKI ab 1.12.05 neue Sales Managerin Schweiz

bei Pentapharm Ltd.

PENTAPHARM hat seine Strategie im Heimatmarkt Schweiz geändert und wird dieses Markt jetzt sebst bearbeiten. Neue Sales Managerin für die Kosmetikinhaltsstoffe des Unternehmens wird deshalb per 1.12.2005 Frau Inci Nayki. Mit ihrem chemischen und ökonomischen Background wird Frau Nayki dazu beitragen, die Position von Pentapharm im schweizer Markt weiter zu verbessern. Pentapharms wissenschaftliche und Marketing-Position bleibt unverändert, die Kunden mit einem umfangreichen Portfolio von innovativen kosmetischen Wirkstoffen zu versorgen und durch hohe Qualität, einen wissenschaftlichen Background und professionellen Service zu überzeugen.

Quelle: Pentapharm

14.11.2005:

Cognis und Golden Hope: Ausweitung des Joint Ventures Oleochemie

Cognis Deutschland GmbH & Co. KGund Golden Hope Plantations Berhad haben nun auch formal vereinbart, ihr bestehendes Joint Venture auszuweiten. Cognis wird dazu sein weltweites Oleochemie-Geschäft sowie den Bereich Plastics Technology auf das Joint Venture übertragen. Nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) am 13. Juli dieses Jahres und dem erfolgreichen Abschluss der anschließenden Verhandlungen, unterzeichneten die beiden Unternehmen nun entsprechende Verträge, die die Überführung der Geschäfte in das Joint Venture und weitere die Transaktion betreffende Aspekte regeln. Das Cognis Oleochemie-Geschäft wird mit Wirkung zum 1. Januar 2006 auf das bestehende 50:50 Joint Venture von Cognis und Golden Hope in Malaysia, Cognis Oleochemicals (M) Sdn. Bhd., übertragen. Die Geschäfte, die in das Joint Venture überführt werden sollen, beschäftigen rund 750 Mitarbeiter, hauptsächlich in Deutschland, den USA und Kanada, und erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 570 Millionen Euro (einschließlich Umsatz mit Cognis). Das Joint Venture wird weiterhin zu gleichen Teilen Cognis und Golden Hope gehören und soll vollkonsolidiert in den Konzernabschluss der Cognis Gruppe einfließen.

Quelle: Cognis

10.11.2005:

Studie: Im Vertrieb entscheidet nicht Preis, sondern Qualität

Wie das Handelsblatt berichtet, entscheidet über den Erfolg eines Produktes im Vertrieb vor allem die Qualität der angebotenen Produkte. So zumindest läßt die Studie vermuten, in der das Marktforschungsunternehmen AC Nielsen und die Kommunikationsberatung Peakom Vertriebsleitern in der Konsumgüterindustrie in Deutschland befragt haben. Faktoren wie Qualität, gute persönliche Beziehungen, aber auch ein starkes Markenimage würden als bedeutender eingestuft als ein niedriger Preis. Für den Geschäftsführer der Frankfurter Kommunikationsberatung Peakom, Michael Gross, ist das ein klares Indiz: „Die alte Trennung, dass Marken Bekanntheit und Image hochziehen, der Vertrieb dagegen den Umsatz anschiebt, gilt nicht mehr. Marken können den Verkaufserfolg im Vertrieb direkt unterstützen“, zitiert ihn das Handelsblatt. Die in der Studie befragten Vertriebsleiter geben an, dass eine starke Marke ihre Verhandlungsposition bei Listungsgesprächen deutlich verbessert. Zudem ermögliche eine starke Marke höhere Margen sowie eine höhere und schnellere Distribution. Und schließlich ist die starke Marke auch Garant dafür, dass beim Handelsunternehmen geringere Listungsgelder ? das sind die Werbekostenzuschüsse für den Einzelhandel ? gezahlt werden müssen.

Quellen: Handelsblatt, Peakom 

08.11.2005:

Wirksame Antiirritantien für die Kosmetikindustrie:

Symrise Forschung weist irritationshemmende Wirkung mehrerer Pflanzenextrakte nach

Dem Forschungsteam von Symrise ist es jetzt gelungen, die anti-irritierende Wirkung mehrerer Pflanzenextrakte durch eine Untersuchung an menschlichen Hautzellen (Keratinozyten) nachzuweisen. Durch intensive Literaturrecherche wurden die erfolgversprechendsten Kandidaten aus dem Pflanzenreich selektiert und entsprechende Extrakte auf ihre Fähigkeit untersucht, die Produktion von Interleukin-1-alpha und Prostaglandin E2 zu hemmen. Dieses sind wichtige Signalmoleküle, die von gestressten Zellen ausgeschüttet werden und den Grad der Reizung anzeigen. Viele Hautzustände, die mit einer geschwächten oder gestörten Hautbarriere einhergehen, wie beispielsweise empfindliche, trockene oder gealterte Haut, sind durch einen erhöhten Gehalt dieser Stressindikatoren gekennzeichnet. Basierend auf diesen Erkenntnissen hat Symrise zwei hochaktuelle Produktpaletten von Pflanzenextrakten in den Kosmetikmarkt eingeführt, und zwar die TCM Extrapone® aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und das Programm der Ayurveda Extrapone® aus der Traditionellen Ayurvedischen Medizin. In den von Symrise durchgeführten Wirksamkeitstests zeigte sich neben Lonicera japonica (Extrapone® Honeysuckle Flower), Pueraria lobata (Extrapone® Pueraria Root), Sophora japonica (Extrapone® Sophora Flower) und Cyperus rotundus (Extrapone® Nutgrass Root) auch Hamamelis als äußerst wirksame Pflanze gegen Hautirritationen. Mit dem Nachweis der Wirksamkeit mehrerer Pflanzenextrakte gegen wichtige Stress-Signalmoleküle in Hautzellen hat Symrise jetzt erneut seine weltweit führende Position im Bereich der Pflanzenextrakte sowie seine Kernkompetenz in Forschung und Entwicklung unterstrichen. Zu den Schwerpunktthemen im Bereich der F+E gehört zudem die intensive Suche nach neuen wirksamen Pflanzenextrakten für den Einsatz in Kosmetika. 

Quelle: Symrise

02.11.2005:

„NIVEA body Women 1 to 100“ gewinnt australischen Award

Vom die Kamera anstrahlenden Baby bis zur fröhlich lächelnden älteren Dame: NIVEA body entwickelte zusammen mit dem Magazin „The Australian Women’s Weekly“ das Konzept „Women 1 to 100, Celebrating Skin for Life“. Im Oktober 2005 wurde es mit dem „National Advertising Award“ ausgezeichnet. Das fotografische Werk von Australiens Top-Fashion-Fotograf Graham Shearer, das in der August-Ausgabe des Magazins lief, umfasste 13 Seiten. Eine ganzseitige Anzeige der „Celebrate the end of dry skin“ Kampagne rundete die Fotostrecke ab.Einen feierlichen Empfang zum Erscheinen der August-Ausgabe der „Australian Women’s Weekly“ gab es in der repräsentativen Sullivan & Strumpf Art Gallery in Sydney ? natürlich begleitet von der Fotoausstellung „Women 1 to 100“. Der erfolgreiche Abend wurde mit einer umfangreichen Medienresonanz in den Wochenendausgaben der Zeitungen Sydneys honoriert.

Quelle: Beiersdorf

01.11.2005:

Neue Carminfabrik in Chile: C.E. Roeper de Chile S.A.

Der Bau der neuen Carminfabrik von C.E. Roeper in Chile ist nun fertig. Im Moment werden die Anlagen aus der bisherigen Fabrik in die neue gebracht und eine Menge an neuen Maschinen und Anlagen einschließlich eines Sprühtrocknungsturms und eines Mikronisierers installiert. Die Terminplanung für die Inbetriebnahme der neuen Fabrik ist Januar 2006. Zukünftig wird C.E. Roeper eine Kapazität von mindestens 5 t Carmin WS50% im Monat haben. Die Carmin- und Norbixinproduktion wird bald nach ISO 9001/HACCP und IFS (International Food Standard) zertifiziert. Das Unternehmen wird Norbixine, Carmin Lacke und Lösungen, Carmin Säuren, Carmin säurestabilisiert und wasserlösliches Carmin produzieren. Aufgrund der neuen Maschinen wird C.E. Roeper wir in der Lage sein, seinen Kunden hoch entwickelte Produkte und maßgeschneiderte Mischungen gemäß ihren Anforderungen anzubieten.

Quelle: C.E. Roeper

Oktober 2005

27.10.2005:

Sator Laser verstärkt Forschung und Entwicklung

Die Sator Laser GmbH in Hamburg verstärkt in diesem und im nächsten Jahr ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Seit Jahresbeginn gehört die Hamburger Firma zu 100 Prozent zur Domino Printing Sciences plc, einem weltweit führenden Anbieter von industriellen Kennzeichnungssystemen. Der Standort mit gut 60 Mitarbeitern fungiert künftig als Kompetenzzentrum „Laser“ und erhält zusätzliche Aufgaben mit internationaler Ausrichtung. Seit der Gründung 1996 werden bei Sator Laser sowohl Seriengeräte als auch branchenspezifisch maßgeschneiderte Lösungen entwickelt, zum Beispiel für die Pharma-, Kosmetik- und Elektronikindustrie. Die Hamburger Firma zählt zu den richtungsweisenden und renommiertesten Unternehmen der Laserkennzeichnungs-Branche und hat sich als Technologieführer im Bereich Vektorlaser-Systeme etabliert. Diese werden vor allem zum Kennzeichnen, aber auch zum Schneiden oder Perforieren verschiedenster Materialien eingesetzt. Seit diesem Jahr werden die Sator Laser über die Domino Group Channels vertrieben, national ist Domino Deutschland in Mainz-Kastel zuständig.

Quelle: Sator Laser GmbH

26.10.2005:

Clariant: Erweiterter Konzernsitz nun voll in Betrieb

Mit  dem  Umzug  von  wichtigen  Funktionen  der  Divisionen  Pigments &   Additives  und  Functional  Chemicals  sowie  Life  Science Chemicals am   letzten  September-  und  ersten  Oktoberwochenende  an  den erweiterten   Konzernsitz  in  der  Schweiz  ist die entscheidende Phase des Projektes   „Move“ abgeschlossen worden. Die  bereits  in der Schweiz arbeitenden Group Functions haben ebenfalls ihre  neuen  Arbeitsplätze  bezogen und die provisorischen Büroräume auf dem  Werksgelände in Muttenz geräumt. Insgesamt haben damit mehr als 300 Personen  ihren  Arbeitsplatz  an  den  Konzernsitz  verlegt. CEO Roland Lösser  sieht in einem starken und eng vernetzten Konzernsitz auch einen Wettbewerbsvorteil:   „Ich   bin   überzeugt,   dass  die  vereinfachten Strukturen  die  Führung  erleichtern und sich unsere Effizienz deutlich verbessert. Dies stärkt unser Unternehmen im Wettbewerb.“ Der  erweiterte Konzernsitz mit dem Corporate Center (Konzernleitung und Group Functions) sowie den Divisionsleitungen ist auf die drei Standorte Muttenz,  Münchenstein  und  Reinach verteilt, die in unmittelbarer Nähe zueinander liegen.

Quelle Claraint Personal Care

25.10.2005:

dm drogeriemarkt mit deutlichem Umsatzzuwachs

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten die 799 Filialen der dm-Drogeriemärkte einen Umsatzzuwachs von 8,9 Prozent auf 2.417 Mio. Euro. In Europa entwickelte sich mit 1.642 Filialen der Gesamtumsatz der dm-Gruppe von 3.060 Mio. Euro auf 3.327 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 8,7 Prozent. Einen Schwerpunkt der Expansion im Geschäftsjahr 2004/2005 bildete die Umrüstung von 37 ehemaligen idea-Drogerien zu dm-Märkten. Insgesamt verzeichnete dm einen Filialzuwachs von 13,8 Prozent, von 702 auf 799 Filialen. Für das Geschäftsjahr 2005/2006 plant dm in Deutschland die Eröffnung 85 weiterer Märkte. Das Unternehmen konnte laut M+M Eurodata seinen Marktanteil unter den Drogeriemärkten in Deutschland im Jahr 2004 von 17,7 Prozent auf 18,7 Prozent ausbauen und seinen Abstand zum Branchenprimus verkleinern. Während dm im Berichtszeitraum um 8,5 Prozent wuchs, verzeichneten die Drogeriemärkte insgesamt einen Zuwachs von 2,9 Prozent.Europaweit arbeiten mehr als 23.000 Menschen bei dm-drogerie markt. In Deutschland verzeichnete das Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahres 2004/2005 knapp 1.000 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. dm baut seine eigenen Marken den Bedürfnissen der Kunden entsprechend auf 21 dm-Marken mit insgesamt 1.500 Produkten in fast allen Sortimentsbereichen aus. Neben den Kunden sind auch unabhängige Verbraucherinstitutionen wie Stiftung Warentest oder Ökotest von den Produkten überzeugt: Sie vergaben im zurückliegenden Geschäftsjahr 44 Mal die Bestnoten "sehr gut" und "gut" an dm-eigene Produkte. Im vergangenen Geschäftsjahr hat dm gemeinsam mit Werbepapst Reinhard Springer ein Experiment gestartet. Die Marke "Drunken Cockatoo" des erfolgreichen Markenmachers mit exotisch anmutenden Produkten für die Körper- und Haarpflege ist exklusiv in dm-Märkten erhältlich. Der dm-Konzern investiert auch außerhalb Deutschlands verstärkt und will dort im laufenden Geschäftsjahr bis zu 70 Filialen eröffnen. Neben Kroatien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, wo dm seit Jahren Marktführer ist, werden derzeit auch in Bosnien-Herzegowina die Weichen für die Expansion und die Eröffnung des ersten Marktes Anfang 2006 gestellt. In Österreich ist dm mit 328 Filialen vertreten. Zum Ende des Geschäftsjahres 2004/2005 betrieb der dm-Konzern europaweit 1.642 Filialen.

Quelle: dm drogeriemarkt

24.10.2005:

Hitliste: Beliebteste Düfte bei Shampoo- und Conditioner-Launches

Offensichtlich haben sich die Duft-Favoriten der Shampoo- und Conditioner-Hersteller geändert - im neuesten Report von Productscan Online tauchen einige neue Duftbezeichnungen auf, die im letzten Jahr im August noch nicht verwendt wurden. Dazu gehören z.B. "Fresh/Frisch", "Orange" und "Sweet/ Suess". Besonders die Duftnote "Fresh" ist sehr beliebt und hat bereits Platz 2 auf der Hitliste erobert. "Kamille", ein früher sehr populäre Duftrichtung, taucht in der Hitliste dagegen gar nciht mehr auf. Bei Raumdeos und Lufterfrischern verliert Vanille an Beliebtheit, im Vergleich zum August 2004 fiel dieser Duft von Platz 2 auf Platz 5. "Citrus" dagegen war sehr beliebt und stieg von Platz 5 in 2004 auf Platz 3 in diesem Jahr. Auch Jasminnoten konten aufsteigen und kamen von Rang 9 auf Rang 5.

Quelle:

Productscan Online -the world's largest and longest running NPD database

2005/10/21:

Europäische Komission untersucht Alternativen zu Tierversuchen

Vize-Präsident Verheugen und EU-Komissar Potočnik sind Gastgeber der Konferenz  “Alternative Approaches to Animal Testing”  , die am 7. November 2005 in Brüssel stattfinden wird. Referenten sind hochkarätigen Repräsentanten und Experten aus Industrie, Tierschutzverbänden, Forschungseinrichgungen und internationalen Institutionen. Ziel der Konferenz ist es zu demonstrieren, dass die Europäische Union Tierschutzfragen hohe Priorität einräumt. Gezeigt werden sollen auch die Bemühungen der Industrie, Alternativen zu Tierversuchen zu finden sowie bereits erzielte Fortschritte in diesem Bereich.

Quelle: European Commission Directorate-General for Enterprise and Industry

21.10.2005:

Report "Die Anti-Aging Gesellschaft" zum kostenlosen Download

SevenOneMedia untersucht in seinem Report „Die Anti-Aging-Gesellschaft“ die Folgen der demographischen Alterung. Zentrale Ergebnisse sind: Die Alten der Zukunft sind nicht „alt“.Wenn die Babyboomer in den nächsten zwei Jahrzehnten ins Rentenalter kommen, werden sie weiterhin konsumieren, reisen, Sport treiben und sich weiterbilden. Ältere Menschen schätzen Komfort. Beratung und Service sind deshalb die Trümpfe der Zukunft. „Alt“ ist in unserer Gesellschaft ein negativ besetzter Begriff. „Senior“ klingt auch nicht viel besser. Wo das Angebot stimmt, kommt die ältere Kundschaft von ganz alleine, auch ohne entsprechende Hinweise. Ausführliche Informationen zum Trendreport können Sie auf www.sevenonemedia.de kostenlos herunterladen.

Quelle: SevenOne Media

21.10.2005:

Chinesisches Unternehmen verkauft Kollagen aus Leichenteilen

Nach Berichten des englischen Guardian verwendet ein chinesisches Unternehmen die Haut von hingerichteten Gefangenen und verkauft die daraus hergestellten Produkte weiter an die Kosmetikindustrie in Europa und den USA. Eines der Verkaufsargumente sei der deutlich günstigere Preis: Die Produkte kosten nur ca. 5 Prozent dessen, was in Europa oder den USA bezahlt werden muesse. Die Haut wird für Kollagenprodukte verwendet. Den Namen der Firma nennt der Guardian aus rechtlichen Gründen nicht.

Quelle: The Guardian

21.10.2005:

Degussa erhöht Preise wegen hoher Energiekosten

Aufgrund drastisch gestiegener Energie- und Rohstoffkosten plant die Degussa AG, Düsseldorf, bei einer Vielzahl ihrer Produkte weltweit weitere Preiserhöhungen. Die Kosten für wichtige Rohstoffe, die der Degussa Konzern zu Spezialchemieprodukten verarbeitet, sind in diesem Jahr zweistellig gestiegen. Dazu zählen beispielsweise C4-Schnitt, Rußöl, Propylen, Aceton und Methanol. Degussa wird in diesem Jahr weltweit rund 12 Prozent mehr für Strom und Gas ausgeben müssen. Das Unternehmen erwartet für 2006 einen deutlich höheren Anstieg der Energiekosten von mehr als 20 Prozent. Hintergrund ist die zeitliche Verzögerung, mit der sich die Preissteigerungen auswirken. Höhe und Zeitpunkt der Preiserhöhungen für die einzelnen Produkte legen ? entsprechend der dezentralen Unternehmensstruktur ? die einzelnen Geschäftsbereiche fest und teilen sie ihren Kunden mit.

Quelle: Degussa

19.10.2005:

Rohm und Haas lanciert neuen Verdicker

Rohm und Haas' neuer Verdicker ACULYNâ„¢ 38 rheology modifier soll nach Herstellerangaben das Formulieren von transparenten Produkten deutlich erleuchtern. Die Mikrogelstruktur des Verdickers ermöglicht besonders klare Produkte und die Suspension von Partikeln jeder Größe in tensidbasierenden Produkten. Das Produkt ist in einer leicht anzuwendenden flüssigen Form erhältlich.

Quelle: Rohm and Haas

 

19.10.2005

Mäurer + Wirtz läßt Veronica Ferres duften

Die Parfümeure von Mäurer + Wirtz entwickelten bereits einen Duft für Dieter Bohlen, jetzt verhalfen sie auch Schauspielerin Veronica Ferres zu einem duften Auftritt. Der neue Damenduft 'Actrice Veronica Ferres' wird in einer breit angelegten Kampagne in den Markt eingeführt. Der 20-sekündige TV-Spot zeigt die Schauspielerin in schwarz-weiß, lediglich die Pupillen strahlen tiefblau. PoS-Maßnahmen sowie ein Internet-Auftritt runden den Launch ab.

Quelle: W&V, Mäurer + Wirtz.

13.10.2005:

Neue Color Cosmetics News zum kostenlosen Test

Intertech plant die Einführung eines 14tägigen Newletters zum Thema Color Cosmetics. Die Publikation soll über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der dekorativen Kosmetik und Haarfarben berichten und wird vom britischen Schwesterunternehmen Pira herausgegeben. "Color Cosmetic News" bietet in englischer Sprache aktuelle Infos aus den Bereichen Haarfarbe, Make-Up und Dekorative Kosmetik. Als COSSMA-Leser testen Sie die ersten 3 Ausgaben kostenlos - zur Anforderung klicken Sie hier. Intertech ist sich sicher, dass die Qualität der redaktionellen Informationen ihren Preis wert ist. Alle Berichte sind garantiert exklusiv.

10.10.2005:

Kosmetik aus dem Hause Universal Music

Die Universal Music Group (UMG), will vom reinen Tonträgerunternehmen zu einer Entertainment-Firma werden. Man werde sich zukünftig auch in den Bereichen Kleidung, Kosmetik, Werbung und Film engagieren, kündigt UMG-Vorsitzender Doug Morris in London an. UMG wolle sich in Zukunft nicht mehr nur auf ein Geschäftsmodell konzentrieren, durch die Universal-Künstler sollen auch neue Einnahmequellen genutzt werden. Als erste Beispiele nannte Morris eine Kosmetik- und Fashion-Linie der Popband Pussycat Dolls. "Unser Geschäft ist es, Stars und Marken zu kreieren. Nun wollen wir das Potential, das deren Erfolg schafft, weiter nutzen", erklärt Morris. Derzeit stammt etwa jeder Vierte verkaufte Tonträger weltweit aus dem Hause Universal.

Quelle: Pressetext CH

07.10.2005:

WILDEN AG übernimmt den Geschäftsbetrieb der Interbros GmbH

Mit Wirkung zum 01. Oktober 2005 übernimmt die Wilden AG den Geschäftsbetrieb der Interbros GmbH, ein Tochterunternehmen der finanziell angeschlagenen Wald-Michelbacher CORONET-Gruppe. Interbros ist einer der weltweit erfolgreichsten Hersteller von Zahnbürsten. Unter dem Namen WILDEN Interbros AG wird Interbros zukünftig seinen Firmensitz in Küssnacht (Schweiz) haben, Produktionsstandort bleibt Schönau im Schwarzwald. 2002 hat die Wilden AG mit der Sparte WILDEN BeautyPackâ„¢ ein drittes Standbein neben den Medizinischen und Technischen Kunststoffsystemen aufgebaut. Im Bereich Consumer Health Care/Oral Care wird bereits ein Zahncremespender für den Kunden GlaxoSmithKline (GSK) gefertigt. Durch die Übernahme des Geschäftsbetriebes der Interbros GmbH wird dieses Geschäftsfeld nun strategisch um den Bereich Zahnbürsten erweitert. Nach M+C Schiffer (Neustadt an der Wied) ist das neuerworbene Unternehmen einer der größten Hersteller von Zahnbürsten weltweit. Interbros produziert für eine Vielzahl internationaler Kunden wie GlaxoSmithKline („Dr. Best“),  Henkel, Johnson & Johnson, Unilever, Schlecker, Aldi und viele mehr.  Darüber hinaus wird  die Eigenmarke „Fuchs“ gefertigt.

Quelle: Wilden AG

06.10.2005:

European Theft Barometer: Kosmetika werden gerne gestohlen

ANach Ergebnissen der im Oktober veröffentlichten Studie "European Theft Barometer 2005" gehören hochwertige Kosmetika und Parfüms zu den Artikeln, die am häufigsten von europäischen Ladendieben entwendet werden. Die Studie untersucht Ladendiebstähle im Einzelhandel von 25 verschiedenen europäischen Ländern. Besonders aktiv sind die Langfinger während der Weihnachtszeit, wenn sie diverse Wunschzettel regelrecht zusammenklauen. Spitzenreiter bei den Ladendiebstählen ist Großbritannien, wo 1,38% des Umsatzes durch Ladendiebstähle fehlen. Auf den Plätzen 2 und drei folgen Portugal und Finnland. In der Schweiz ist der Verlust mit 0,89% vom Umsatz am geringsten.

Quelle: Centre for Retail Research

05.10.2005:

Urteil: Werbung mit Teil-Testergebnissen zulässig

Wird mit dem Ergebnis eines Tests der Stiftung Warentest geworben, ist diese Werbung nicht schon deswegen unzulässig, weil sie nur das Testergebnis eines einzelnen Merkmales enthält, nicht aber das Gesamt-Testurteil. Im vorliegenden Falle hatte ein Kaffeemaschinenhersteller mit dem Testergebnis "sehr gut" beim Merkmal "Aroma" geworben. Insgesamt waren aber fünfzehn Maschinen im Test, von denen fünf das Gesamturteil „gut" erhalten hatten.

Das Kaffeearoma war mit einem Anteil von 35 Prozent am Gesamturteil das gewichtigste Einzelmerkmal. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle kam daher zu dem Urteil, dass die Werbung nicht irreführend sei, obwohl sie nicht in allen Punkten - und vor allem nicht im Gesamturteil - den Empfehlungen der Stiftung Warentest entsprach.

OLG Celle vom 19.5.2005 ; Az. U 22/05 GRUR - RR 2005,286

Quelle: Newsletter bei absatzwirtschaft.de

04.10.2005:

Aptar Gruppe kauft MBF Plastiques

Wie die Aptar Gruppe am 4. Oktober mitteilte, hat das Unternehmen den französischen Verpackungsanbieter MBF Plastiques übernommen.  Mit MBF Dekorationstechniken sei es Aptar möglich, die Befürfnisse der Kosmetikindustrie noch besser zu erfüllen. Aptar ist eine internationale Unternehmensgruppe, die sich auf Dispenserverpackungen spezialisiert hat.

Source: Aptar Group

04.10.2005:

ALTANA Chemie vollzieht Erwerb der ECKART Gruppe

Die ALTANA AG hat bekannt gegeben, dass die ALTANA Chemie AG den Erwerb der ECKART Gruppe zum 1. Oktober 2005 vollzogen hat. Der Erwerb war im August 2005 angekündigt worden. Die zuständigen Kartellbehörden haben der Übernahme zugestimmt. Im Rahmen der Transaktion hat ALTANA Chemie für einen Bruttokaufpreis von 630 Mio. EUR das gesamte Geschäft des weltweit führenden Herstellers von Metalleffektpigmenten für die Anwendung in Lacken und Druckfarben, Kunststoffen sowie Kosmetikartikeln und technischen Anwendungen erworben. ALTANA Chemie hat alle Standorte sowie Mitarbeiter übernommen und wird ECKART unter Beibehaltung des Namens und der Unternehmensidentität als vierten Geschäftsbereich „Effect Pigments“ weiterführen. Der Geschäftsbereich Effect Pigments wird von Dr. Christoph Schlünken als neuem Vorsitzenden der Geschäftsführung der ECKART Gruppe geleitet.

Quelle: Altana Chemie

03.10.2005:

Alliance UniChem und Boots schmieden Fusionspläne

Die Geschäftsleitung von Alliance UniChem und Boots haben sich darauf geeinigt, eine Fusion der beiden Unternehmen anzustreben. Die zusammengeschlossenen Unternehmen bilden dann mit über 30.000 Outlets Europas größte Kette von Drogierie- und Gesundheitsläden. Dazu gehören ca. 2.600 Verkaufsstellen in Großbritannien. Ebenfalls betroffen von der Fusion ist ein Netz von Großhändlern in 11 europäischen Ländern.

Quelle: Boots

September 2005

28.09.2005:

Wella AG weiter auf Wachstumskurs

Die Kerngeschäftsbereiche der Wella Gruppe verzeichneten im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. Juli 2004 - 30. Juni 2005) eine sehr positive Entwicklung. Trotz schwieriger und von Veränderungen geprägten Rahmenbedingungen legten die Bereiche Friseur und Kosmetik & Duft gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode (zwölf Monate) im Umsatz zusammen um bereinigte 5,3 % zu und erzielten dabei 2,227 Milliarden Euro. Aufgrund Veränderungen im Konsolidierungskreis fällt die nominale Entwicklung der Kernbereiche rückläufig aus (- 8,5 %).

Quelle: Wella

28.09.2005:

Alte Falten: Untersuchung zu Kosmetik im Altertum erschienen

In ihrer jetzt erschienenen Publikation „Kosmetik im Altertum“ spannt Dr. Maren Saiko, klassische Philologien an der Ruhr-Universität Bochum, den Bogen vom alten Ägypten bis zur christlichen Spätantike und öffnet damit zugleich eine Fundgrube an kosmetischen Rezepturen, Schminktechniken und Schminkutensilien.Waren Schönheit, und damit auch die Schminkkunst, Sauberkeit und Hygiene im alten Ägypten sogar gesetzlich vorgeschrieben, sahen heidnische Dichter die dekorative Kosmetik gleich als Vorzeichen für einen Moralverstoß. Die christlichen Kirchenväter lehnten jede künstliche Veränderung der von Gott geschaffenen Erscheinung ab. Ungeachtet dessen interessierte sich die antike Damenwelt zunehmend für kosmetische Pflege und das Make up. Die ägyptische Schminkkunst war so fortschrittlich wie sonst kaum in der Weltgeschichte. So waren Kajalstifte (in hohle Pflanzenstiele gefüllt, ausgehärtet und angespitzt) für eine eindrucksvolle Augenumrandung sehr beliebt. Männer und Frauen trugen zunächst eine ockergelbe bis dunkel orange Gesichtsgrundierung auf, zogen mit blauer Farbe Venen und Schläfenlinie nach, legten Rouge auf Wangen und Lippen und schminkten die Augenlider mit verschiedenen Farbpigmenten. Nägel, Handinnenflächen und Fußsohlen wurden durch rötliches Henna verziert, die Haut mit Tätowierungen geschmückt und Goldpuder auf die Brustwarzen gestäubt. Die Anti-Faltenmaske aus einem Milchmix mit Weihrauch, Wachs, frischem Olivenöl und Cyperus blieb allerdings sechs Tage lang auf dem Gesicht.

Quelle: Ruhr-Universität Bochum

23.09.2005:

Naturkosmetik: Zweistelliges Umsatzwachstum

Der Naturkosmetik-Umsatz im deutschen Bio-Einzelhandel bis Juni 2005 liegt im Durchschnitt fast 18 % über dem Vorjahr. Manche Hersteller melden Rekordumsätze von über 30 % im ersten Halbjahr, speziell auch im Auslandsgeschäft. Sowohl in Europa wie auch auf internationalen Märkten steigt das Interesse am Naturkosmetik-Sortiment deutlich: Beispielsweise gehört Naturkosmetik zu den Topthemen auf der BioFach América Latina und der BioFach Japan. Im deutschen Fachhandel sind nach einem aktuellen biovista-Handelspanel die Artikelgruppen Haar- und Körperpflege, Duschen und Baden besonders gefragt. Als wichtigste Erfolgsfaktoren für Naturkosmetikmarken beschreibt die Naturkost-Studie 2005 der Freisinger Unternehmensberatung Ecozept: Produktqualität, Aufmachung, Innovationen und Sortimentsbreite. Die Qualität steht dabei an oberster Stelle.

Quelle: Messe Nürnberg

21.09.2005:

Cognis auf der IFSCC 2005: innovative Ideen für Wellness-Produkte

An der diesjährigen IFSCC-Konferenz in Florenz (Italien) hat sich Cognis Care Chemicals und sein auf kosmetische Wirkstoffe spezialisierter Bereich Laboratoires Sérobiologiques (LS) mit zahlreichen, zum Konferenzthema „World Wide Wellness“ passenden Produkten und Konzepten beteiligt. Unter anderem präsentierte Cognis: Emulgade® Sucro, ein neues Emulgator-System, das ein besonders angenehmes Hautgefühl vermittelt, Plantapon® LC 7, ein auf Fruchtsäure basierendes, außergewöhnlich mildes Tensid mit Feuchtigkeit spendender Wirkung, und den neuen Anti-Falten-Wirkstoff ProDEJineâ„¢ LS 9784 von LS.

Quelle: Cognis

20.09.2005:

Studie: Nur beständige Werbepräsenz ist erfolgreich

Roland Berger Strategy Consultants und die GfK analysierten zwischen 2001 und 2004 insgesamt 1.993 deutsche Marken  in der Studie 'Erfolgreiche Markenführung durch Premiumstrategien und Innovation'. Zusätzlich wurden im Frühjahr 2005 rund 2.100 Haushalte befragt. Das Ergebnis: Unternehmen, die mit ihren Marken erfolgreich sein wollen, sollten auf eine beständige Medienpräsenz achten. Die 'Gewinnermarken' der Studie erhöhten ihre Werbeausgaben zwischen 2001 und 2004 um ein Prozent pro Jahr. Die  weniger erfolgreichen Mitbewerber kürzten ihr Budget im gleichen Zeitraum jährlich um acht Prozent. Weiter fanden die Forscher heraus, dass kontinuierliche Werbebotschaften eher zum Erfolg führen als kurzfristiger Aktionismus. Preisaktionen im Handel scheinen hingegen wenig Erfolg versprechend, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu halten. Während weniger erfolgreiche Markenhersteller zwölf Prozent ihres Umsatzes mit Promotion machen, lag dieser Anteil bei erfolgreichen Premiummarken bei gerade mal sieben Prozent.

Quelle: WuV,

19.09.2005:

UNESCO und dm drogeriemarkt starten Kooperation 

Zum Weltkindertag 2005 am 20. September starten die "Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not", Düsseldorf, und dm-drogerie markt, Karlsruhe, eine langfristig angelegte Initiative zugunsten benachteiligter Kinder in Ägypten. Die Kooperationspartner unterstützen ein Straßenkinder-Projekt in der Hafenstadt Alexandria. Das Straßenkinder-Projekt wird seit fünf Jahren von der internationalen, wohltätigen Hilfsorganisation "Association Soeur Emmanuelle" (ASMAE) beraten und unterstützt, die als lokaler Partner der UNESCO in Alexandria tätig ist. Ab Oktober dieses Jahres wird mittels Aufklebern auf den Produkten der dm-Eigenmarke babylove, die mehr als 100 Artikel für Babys und Kleinkinder umfasst, auf die Kooperation hingewiesen. dm-drogerie markt ist seit Jahren europäischer Handelspartner der ägyptischen Landwirtschaftsinitiative SEKEM und hat im vergangenen Jahr 32.000 Euro zum Start der neuen SEKEM-Universität gespendet.

Quelle: dm-drogeriemarkt

14.09.2005:

Gewinner des "Airspray Formulation Challenge" auf der HBA

Airspray International wird am 27. September an Messestand auf der HBA in New York den Preis für den "Airspray Formulation Challenge" verleihen. Die Jurymitglieder verfügen zusammen über mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Kosmetikindustrie: Stephen Hazell, Senior Project Chemist PCDL, Gillette UK; Jon Packer, CEO,Centerchem Inc.; Richard Brown, Director of R&D, Cosmetic Labs of America (Alberto Culver Corporation); und Dr. Eugene Frank, Senior Vice President, Raani Corporation. Airspray will mit dem Wettbewerb die Teilnehmer dazu animieren, das Potenzial der Nicht-Aerosol-Rasierschäume voll auszuschöpfen. Die Airspray-Schaumpumpen verwandeln Flüssigkeiten in Schaum - ganz ohne Treibgase. Aufgabe des für Hersteller, Lohndienstler, Distributoren und Formulierer offenen Wettbewerbs war es, einen Rasierschaum zu entwickeln, der in den Airspray-Pumpen eingesetzt werden kann. Der Preis ist mit  10.000 Euro dotiert, zusätzlich gewinnt der Sieger eine Reise in die Niederlande für 2 Personen.

Quelle: Airspray International

08.09.2005

CPL Aromas eröffnet neue Niederlassung in Deutschland

CPL Aromas will mit der neu gegründeten Niederlassung im ostwestfälischen Bielefeld die stark wachsende Nachfrage im deutschen und zentraleuropäischen Markt noch besser bedienen. Geschäftsführer ist Bernd Schomann, der vorher als Senior Vice President of Fragrances bei H&R/Symrise tätig war. Das Team von CPL Aromas Deutschland (Perfumery, Fragrance Development, Marketing, Sales und Customer Service) hat seine Arbeit aufgenommen und bietet Top-Service für den lokalen Markt.

Quelle: CPL Aromas

08.09.2005:

Neuer Managing Director bei den Unternehmen der Bakic Gruppe

Hans-Claudio von Kameke ist neuer Managing Director der Unternehmen der Bakic Gruppe. Herr von Kameke verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung mittelständischer Unternehmen, bisher aber mit den Schwerpunkten Textilproduktion und Chemie. Bei der Bakic Gruppe wird sich Herr von Kameke neben einer strategischen Ausrichtung im Schwerpunkt um die operativen Bereiche Einkauf, Marketing und Vertrieb kümmern.

Quelle: DieterBakicEnterprises

05.09.2005:

Richard Hesk wird neuer Exhibition Director bei der in-cosmetics

Reed Exhibitions hat Richard Hesk heute als neuen Exhibition Director für die  in-cosmetics vorgestellt. Richard Hesk arbeitete vorher in einem Unternehmensbereich von Tetra Pak, der prozesstechnische Lösungen an führende Kosmetikunternehmen wie L’Oreal, Wella, Proctor & Gamble, Beiersdorf und Henkel verkaufte. Richard Hesk sagte, sein Ziel sei es, das Geschäft seiner Kunden immer besser zu verstehen und dafür zu sorgen, dass die in-cosmetics der Marktführer bleibe. Die nächste in-cosmetics findet vom 4.-6. April 2006 in Barcelona statt.

Quelle: In-Cosmetics

 

05.09.2005:

Extrem männlich: Die Wiederbelebung von  "Seborin"

Wie das Werbefachmagazin "werben und verkaufen" meldet, belebt Henkel die Anti-Schuppen Marke "Seborin" wieder, unterstützt von einer Print-Werbekampagne. Die Produkte seien für Männer in drei Varianten erhältlich. Stöhr BBD, Düsseldorf, entwickelte den Werbeauftritt für den mehr als 70 Jahre alten Klassiker. Im Internet gibt die Site www.seborin.de Informationen. Im kommenden Jahr schließen sich Promotions und Aktionen an, die die Zielgruppe 'extrem männlich' ansprechen sollen.

Quelle: werben und verkaufen

05.09.2005:

Handelsblatt: L'Oréal will Kanebo kaufen

Wie das Handelsblatt berichtet, interessiert sich L'Oréal für den japanischen Kosmetikkonzern Kanebo. Das habe L'Oréal CEO Lindsay Owen-Jones am Freitag bekannt gegeben. Die Börse reagierte eher schlecht: Die Ankündigung und auch die als eher schlecht angesehenen Halbjahreszahlen ließen den Kurs der Aktie 5% des Wertes verlieren. Der Umsatz erhöhte sich zwar um 3,5 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro, der Halbjahresgewinn verringerte sich jedoch wegen des schlechten Geschäfts in Deutschland und Frankreich um knapp sechs Prozent. Das Handelsblatt zitiert Owen-Jones weiter: "Es ist selten und einzigartig, dass ein Unternehmen wie Kanebo zu verkaufen ist.“ Kein Kosmetik-Konzern könne sich erlauben, sich solch eine Möglichkeit nicht genauer anzusehen. Kanebo, Japans zweitgrößter Kosmetikhersteller, wird von der staatlichen Agentur IRCJ zum Verkauf angeboten. Angeblich sind auch Procter& Gamble, Kao und Revlon interessiert.

Quelle: Handelsblatt, L'Oréal

02.09.2005:

Workshop "Innovative Kosmetikwirkstoffe" bei  BDIH-Tagung in Mannheim

am 8. und 9. November 2005

Aktuelle Neuigkeiten für die Kosmetikbranche erwarten die Teilnehmer der nächsten BDIH-Tagung am 9. November in Mannheim. Zu den Themen gehören neue Fakten zur Relativierung der Deklarationspflicht für 26 Duftstoffe, Gefährdung der Vielfalt kosmetischer Rohstoffe durch REACH, erste Erfolge der globalen Allianz zur Vermeidung des Teebaumölverbots, eine Übersicht über die Ökotest-Bewertungskriterien und auch Wellness-Perspektiven zur Generierung neuer Umsatzfelder. Interessant ist das Tagungsprogramm für Verantwortungs- und Entscheidungs-Träger aus Geschäftsführung, Labor, Marketing, Qualitätskontrolle und Technik in der Kosmetikindustrie. Am 8. November findet an der gleichen Stelle der kostenlose Workshop " innovative Kosmetikwirkstoffe" ( UV-stabile Lichtschutzfilter, exotische Rohstoffe aus Peru und Australien, Stretchmark-Reduzierung, von der Schokolade zum kosmetischen Wirkstoff, Mimikfalten-Minderung aus der Natur uvm )statt. Einen wichtigen Teil neben den Vorträgen nehmen Erläuterungen, Diskussionen und Interpretation der Anwendungsmöglichkeiten ein. Bei der zwanglosen Vorabendveranstaltung gibt es Gelegenheit zu intensivem persönlichen Kontakt mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Eingeladen sind alle Interessierten aus der Kosmetikindustrie unabhängig von der Mitgliedschaft im BDIH eingeladen.

Informationen und Anmeldung beim BDIH unter Fax 0621-152466.

Quelle: BDIH

 

02.09.2005:

Saint-Gobain Calmar kauft Microspray Delta

und wird damit die europäische Nummer 2 bei Parfümeriepumpen

Saint-Gobain Calmar hat Microspray Delta übernommen, den italienischen Produzenten von Parfümerie- und Lotionpumpen. Microspray Delta (mit Firmensitz in der Nähe von Mailand) wurde 1948 von der Familie Marelli gegründet. Seit 1987 spezialisierte sich das Unternehmen auf Sprühpumpen und ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2003 wurden die Italiener vom Investment-Fond Capital Partners übernommen. 2004 beschäftigte Microspray Delta 70 Mitarbeiter. Durch diese Akquisition ist Saint-Gobain Calmar nach eigenen Angaen jetzt Europas zweitgrößter Anbieter für Sprüh-und Lotionpumpen für die Kosmetikindustrie und beschäftig 2350 Mitarbeiter weltweit, 920 davon in Europa. Calmar produziert Sprüh-, Creme- und Lotionpumpen sowie Dispensingsysteme für Personal Care- und Kosmetikprodukte, für pharmazeutische und Haushaltsreinigungsprodukte.

Quelle: Saint Gobain Calmar

01.09.2005:

Aluminiumfoliennachfrage weiterhin auf hohem Niveau

Nach Angaben der European Aluminium Foil Association (EAFA) konnte der Absatz von Aluminiumfolien im ersten Halbjahr 2005 auf hohem Niveau gehalten werden; diese Tendenz hatte sich bereits im 1. Quartal des Jahres abgezeichnet. Die Zuwachsraten des 1. Halbjahres steigerten sich leicht um 0,3 Prozent von 429,300 Tonnen auf 430.600 Tonnen. Die Absatzentwicklung wurde durch starke Exporte außerhalb der von der EAFA repräsentierten Region mit einem Anstieg von 13 Prozent getragen, während der Bedarf innerhalb der EAFA Region leicht um 2 Prozent abnahm. Laut Stefan Glimm, EAFA Executive Director, ist ein weiterhin hohes Absatzniveau für das ganze Jahr 2005 zu erwarten. Aluminiumfolie wird zu 75 Prozent für Verpackungen genutzt. EAFA ist die internationale Organisation der Aluminiumfolienwalzer, -veredler, -behälter-hersteller und Haushaltsfolienhersteller und repräsentiert mehr als 120 europäische Mitgliedsunternehmen.

Quelle: EAFA

 

31.8.2005:

Silab präsentiert neuen Inhaltsstoff auf der HBA

Silab präsentiert auf seinem Stand bei der HBA vom 27-29 September in New York (Stand no. 1166) den neuen Inhaltsstoff ELASTONYL. Es handelt sich um einen Wirkstoff, der die Collagen-Fasern schützt und repariert. Wegen seiner Wirksamkeit gegen Dehnungsstreifen empfiehlt der Hersteller den neuen wirkstoff vor allem für Körperpflegeprodukte. Außerdem wirkt das neue Produkt gut als Anti-Falten-Inhaltsstoff und kann in allen pflegenden Produkten eingesetzt werden.

Quelle: Silab

 

31.08.2005:

Estee Lauder und Serena Williams planen Lippenstifte als Anhänger

Nach Berichten des Online-Magazins "news.de" unterschrieb Tennis-Star Serena Williams einen Vertrag bei Estee Lauder. Unter anderem sei für 2006 der Launch von Lippenstiften geplant, die als Anhänger an Halsketten getragen werden können, so berichtet das Magazin. Die Idee, Lippenstücke als Schmuckstück zu verwenden, tauchte bereits 2004 bei den Monaco Luxe Pack Design Awards auf. Williams hat ihre eigene Mode-Marke namens "Aneres" (ihr Name rückwärts gelesen) und ist bekannt für ihre auffälligen Outfits .

Quelle: News.de

 

30.08.2005:

L'Oréal kauft die Marke "Delial" von Sara Lee

Die L’Oréal Gruppe teilte am 30. August mit, dass sie die Sonnepflegemarke "Delial" von Sara Lee International kaufen wird. Delial wurde vor 70 Jahren in den Markt eingeführt und ist eine der führenden Sonnenpflegemarken Europas. Besonders in Spanien sind Delial-Produkte erfolgreich, dort gehört die Marke zu den Top 3 der Branche. Der Umsatz 2004 belief sich auf ca. 20 Mio. Euro. Zur Delial-Range gehören neben Sonnenschutzprodukten auch After Sun Lotion, Selbstbräuner und ähnliche Tanning-Produkte. "Durch die Akquisition wird L'Oréal seine Position im europäischen Sonnenschutzmarkt stärken können, besonders in Südeuropa. Die Marke wird zum Garnier-Portefolio hinzugefügt werden”, so Patrick Rabain, CEO und Vice president der L’Oréal’ -Division "Consumer Products".

Quelle: L'Oréal

 

30.08.2005

Quest : Isabelle Parize wird Group Vice President Fragrances

Wie Quest International heute mitteilte, wird Frau Isabelle Parize per 1. September 2005 zum Group Vice President of the Fragrances business ernannt. Sie wird außerdem member of the board, ebenfalls ab 1.9.2005. Frau Parize hat über 20 Jahre Erfahrung in der Führung von Kosmetikmarken. Sie machte ihren Abschluß als MBA an der Ecole Superieure de Commerce in Paris und war vor ihrer neuen Tätigkeit bei der französischen TV-Gruppe Canal Plus beschäftigt. Davor bekleidete sie bei Schwarzkopf und Henkel 8 Jahre lang unterschiedliche Management-Positionen. Isabelle, selbst Französin, wird ihre neue Tätigkeit vom Firmenhauptsitz in Großbritannien aus ausüben.

Quelle: Quest International

 

29.08.2005

Ökotest testet Kosmetikprodukte vom Discounter

Alle großen Discounter haben in den letzten Jahren ihre Kosmetik-Eigenmarken ausgebaut. Für die Zeitschrift ÖKO-TEST Grund genug, in ihrer Septeber-Ausgabe 40 dieser Produkte testen zu lassen. Die Tester vergaben achtmal die Note "sehr gut", mit "gut" wurden weitere 14 Produkte bewertet. Klassenbeste sind die Produkte von Aldi und dm drogeriemarkt mit einem Notendurchschnitt von 2,2.

Quelle: Ökotest

 

29.08.2005

Studie: Marktwachstum für Kosmetikverpackungen

Der US-Markt für Kosmetikverpackungen wird bis 2009 deutlich wachsen, wie die Marktforscher von der us-amerikanischen Freedonia Group prognostizieren in ihrer Studie "Cosmetic & Toiletry Chemicals". Eine jährliche mengenmässige Steigerung um ca. 2,6% halten sie für realistisch. wertmäßig ist mit einem 4,7 %tigen Anstieg auf 3,8 Mrd USD zu rechnen. Am stärksten sei das Wachstum bei Kunststoffverpackungen, besonders im Bereich der Prestige-Anwendungen werden hochwertige Kunststoffe stärker Verwendung finden als bisher.

Quelle: Freedonia Research

 

24.08.2005

BASF erhöht Kapazität an Dimethylaminnopropylamin

Die BASF wird ihre Kapazität von Dimethylaminopropylamin (DMAPA) von 21.000 auf 35.000 Jahrestonnen erhöhen. Das Unternehmen kommt damit der weltweit gewachsenen Nachfrage an dem Zwischenprodukt nach, das vor allem zur Herstellung besonders hautfreundlicher Körperpflegemittel eingesetzt wird. Als weltweit bedeutendster Hersteller produziert die BASF DMAPA in jeweils einer Anlage an den Standorten Ludwigshafen und Geismar, Louisiana/USA. Das Unternehmen realisiert die Kapazitätserweiterung durch verschiedene Maßnahmen zur Produktionsoptimierung an ihrer Anlage in Ludwigshafen.

Quelle: BASF

 

23.08.2005

Natürlicher Hautschutz gegen Stress von Laboratoires Serobiologiques

Unsere Haut ist heute stärker denn je umweltbedingtem Stress ausgesetzt. Der Aufenthalt in klimatisierten Räumen im Sommer, in überheizten Geschäften im Winter oder Reisen in Länder mit anderen Klimazonen schädigen die Haut. Solche Klimawechsel trocknen die Haut aus und führen zu Veränderungen des Mikroreliefs. Daher wächst die Nachfrage nach Feuchtigkeit spendenden Hautpflegeprodukten, welche die Haut geschmeidig und weich machen. Für diese Anforderungen der Kosmetikhersteller hat Laboratoires Sérobiologiques (LS), der Wirkstoffbereich von Cognis Care Chemicals, PA Reviviscence® LS 9562 entwickelt. Dieser Langzeit-Feuchtigkeitsspender enthält einen Extrakt aus Myrothamnus flabellifolia, einer Pflanze aus der südafrikanischen Wüste.

Quelle: LS/Cognis

 

 

19.08.2005

Generation 50plus: Werbechance bei der reifen Zielgruppe

In einem Gastbeitrag im Online-Magazin business-wissen.de  beschäftigen sich Monika Prött und Gudrun Porath von Prött & Partner GbR, Hannover mit der wachsenden Zielgruppe der ab 50jährigen. Der Tenor der bisher bekannten Studien sei, so die Autorinnen, dass Alter Geld koste, das den öffentlichen Kassen fehle. Aber es gebe auch Chancen: Handele es sich doch um Menschen, die unter anderem aufgrund ihrer Kaufkraft und ständig wachsenden Anzahl einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Wirtschaft leisten könne.Geboren zwischen 1940 und 1955 haben die heute 50-65jährigen die Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder miterlebt, mit gestaltet und sich als 68er gegen etablierte Strukturen aufgelehnt und die Gesellschaft verändert. Rückblickend auf diese Erfahrungen habe sie ein Selbstbewusstsein und Anspruchsdenken entwickelt, das älteren Generationen vor ihr fremd war. Im weiteren Verlauf des Artikels beschäftigen sich die Autorinnen mit der richtigen Kommunikationsstrategie für die "reife" Zielgruppe.

Quelle: business-wissen.de

 

18.08.2005

Ciba : Starke Nachfrage bei Körperpflege und Verpackung

Die Geschäftsentwicklung war insgesamt heterogen. Asien zeigte gutes Wachstum, vor allem in China und Indien, wie auch Südamerika, während Europa und NAFTA stagnierten. Die Nachfrage in einigen der Kundenindustrien, insbesondere in den Bereichen Körperpflege und Verpackung, war stark. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 9 Prozent in lokalen Währungen und um 7 Prozent in Schweizer Franken. Die Verkaufspreise lagen 2 Prozent über dem ersten Halbjahr 2004 und wurden während der ganzen Periode kontinuierlich erhöht. Innovation hat auch in Zukunft Priorität für Ciba Spezialitätenchemie. Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen sein Geschäft mit technologisch hochwertigen Pigmenten durch die Akquisition von Metasheen, einer Technologie für hoch reflektierendes Aluminium, verstärkt. Zusammen mit dem Jointventure für Perlglanzeffekte in China und anderen Technologie-Kooperationen verfügt Ciba nun über ein breites Angebot von Effektpigmenten.

Quelle: Ciba Spezialitätenchemie

 

16.08.2005

Symrise launcht Ayurveda-Inhaltsstoffe

Symrise hat eine hochaktuelle Palette von Pflanzenextrakten aus der Traditionellen Ayurvedischen Medizin in den Markt eingeführt. Entwickelt wurde eine Palette von Ayurvedischen Pflanzenextrakten. Symrise folgt damit dem weltweiten Trend nach alternativen indischen bzw. asiatischen Behandlungsmethoden. Beraten wurde Symrise von dem indischen Ayurveda-Pflanzenexperten Dr. Chandrakant Basole, der Ayurvedische Medizin studiert hat und über ein umfassendes Wissen unter anderem in der Phytomedizin verfügt. Ayurvedische Pflanzen und Kräuter werden in der indischen Kosmetik u.a. in Seifen sowie in der Haut- und Haarpflege eingesetzt. Mit dem neuen Ayurveda Extrapone® Programm bietet Symrise seinen Kunden eine Produktpalette sowohl mit traditionellen wie auch populären ayurvedischen Pflanzen und Kräutern, wie z.B. Sandelholz, Lotusblume, Zimt, Ingwer und Neem, einem Extrakt aus den Blättern des Neem-Baumes, der seit mehr als 4.000 Jahren angepflanzt wird und in der ayurvedischen Medizin als „Miracle Tree“ hoch geschätzt wird.

Quelle: Symrise

 

16.08.2005

Studie: Sonnenbaden kann süchtig machen

Besonders eifrige Sonnenanbetter könnten nach den Ergebnissen einen aktuellen Studie psychisch vom Sonnenbaden abhängig sein. Das könnte erklären, wieso trotz großangelegter Kampagnen, in denen vor den Gefahren der Sonnenstrahlen gewarnt wird, immer noch viele Menschen -teilweise ungeschützt- in der Sonne liegen oder ein Solarium benutzen. In der Studie stellten Forscher der University of Texas Medical Branch 145 Strandbesuchern eine Reihe von Fragen. Der verwendete Fragebogen basierte auf denen, die normalerweise verwendet werden, um herauszufinden, ob jemand drogen- oder alkoholabhängig ist. Sie fanden heraus, das 26-53% der Befragten als "sonnenbad-abhängig" bezeichnet werden mussten.

Quelle: Health Day News

 

16.08.2005

Halbjahreszahlen von Cognis: weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum

Cognis hat seinen Nettoumsatz in den ersten sechs Monaten 2005 um 2,8 Prozent auf 1.602 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (Adjusted EBITDA) ist um 1,1 Prozent auf 200 Millionen Euro gestiegen. Die Strategischen Geschäftseinheiten Care Chemicals, Nutrition & Health, Functional Products und Oleochemicals erzielten durchweg ein deutliches organisches Wachstum. Mit einem Umsatzplus von 9,1 Prozent auf 629 Millionen Euro ist Care Chemicals, die größte SGE von Cognis, im ersten Halbjahr stark gewachsen. Der Anstieg ist vor allem auf das Geschäft mit Fettalkoholen und Basistensiden sowie auf innovative neue Produkte zurückzuführen. Die SGE Oleochemicals setzte ihren Aufwärtstrend fort, sie steigerte den Umsatz um 6,0 Prozent auf 224 Millionen Euro. Das Wachstum verdankt sich hauptsächlich höheren Umsätzen mit Fettsäuren. Auch Oilfield Chemicals verzeichnete eine steigende Nachfrage, vor allem im zweiten Quartal.

Quelle: Cognis

 

 

12.08.05:

Oekotest untersucht Gesichtsmasken

In seiner August-Ausgabe nahm die Zeitschrift "Oekotest" 25 Feuchigkeitsmasken unter die Lupe. Von den sechs "sehr guten" Produkten sind fünf aus dem Naturkosmetik-Bereich. Dr. Hauschka RevitalPackung/Wala, Lavera Faces Feuchtigkeitsmaske Jojoba & Wildrose, Logona Entspannungsmaske trockene und sensible Haut, Sante Herbal Care belebende Feuchtigkeitsmaske Vital und Weleda Mandel Gesichtsmaske.

Quelle: Oekotest, Bio-Markt Info

 

11.08.05

Sortimentserweiterung: Bei Douglas wird es haarig

Nach Berichten der Financial Times Deutschland will der Hagener Parfümeriekonzern Douglas mit Produkten wie Modeschmuck und Haarpflege, exklusiven Marken und Frisörsalons den Umsatz auf dem kränkelnden deutschen Markt steigern. Vorstandschef Henning Kreke sagte im FTD-Interview: "Wir sehen hier zu Lande weiteres Wachstumspotenzial und investieren daher in innovative Konzepte und neue Läden." Das neue Segment der professionelle Haarpflege gehört dazu. Von den relevanten Herstellern sei man bisher nicht beliefert worden, so Kreke, das habe sich aber nach der Eröffnung eigener Salons geändert. Auch Verkaufssteigerungen bei exklusiven Düften sollen den Umsatz wachsen lassen. Deutliches Wachstum sei jedoch trotz aller Innovationen in Deutschland nur vom Auslandsgeschäft zu erwarten.

Quelle : Financial Times Deutschland

 

10.08.2005

Sara Lee verkauft direct selling-Geschäft an Tupperware

Die Sara Lee Corporation gab heute bekannt, dass sie plant, ihr direct-selling Geschäft an die Tupperware Corporation zu verkaufen.  Der Verkauf dieses Bereiches, der in 18 Ländern Kosmetika und Parfüms vertreibt, war im Rahmen des "Transformation Plans" im Februar dieses Jahres beschlossen worden. Der Verkauf sei nun aber deutlich schneller realisiert worden als ursprünglich geplant, sagten Unternehmenssprecher. Zum verkauften bereich gehören die Marken Avroy Shlain, House of Fuller, House of Sara Lee, NaturCare, Nutrimetics, Nuvó Cosméticos und Swissgarde. Simon Hemus, Leiter des Bereichs Sara Lee direct selling, wird zu Tupperware wechseln und weiterhin die Geschäfte führen.  Alle Angestellten des direct-selling Bereichs werden von Tupperware übernommen.

Quelle: Sara Lee

 

 

10.08.05:

Für Ihren nächsten Vortrag: Sprechdauer ermitteln mit Word

Um festzustellen, ob Ihr Vortrag die richtige Länge hat, können Sie das Word Add-In "Sprechdauer Ermittlung" nutzen. Das praktische Tool wird für Word 2002 und 2000 auf der Internetseite www.0711office.de/Sprechdauer zum Download angeboten. Per Mausklick stoppt das Programm die benötigte Zeit und berechnet aus der Zeichenanzahl und der gestoppten Zeit Ihr Lesetempo. Mit dem "Sprechdauer-Rechner" kennen Sie nach wenigen Absätzen Ihre individuelle Sprechgeschwindigkeit und können die Dauer des kompletten Textes "ungelesen" berechnen.Das Add-In kann anfangs kostenlos genutzt werden, eine Single-User-Lizenz kostet dann 40 Euro.

Quelle: VNR-Newsletter, Word Professionell 

 

09.08.05

Studie: Elite bevorzugt Premiumprodukte und Luxusmarken

Die Premium-Zielgruppe der 13,19 Millionen Deutschen, die nie oder selten im Bereich Niedrigpreissegmente und Discounter einkaufen, hat das Institut für Demoskopie Allensbach in seiner neuen Markt- und Media-Studie "Top Level – Freude am Luxus" untersucht. 4000 Bundesbürger zwischen 18 und 64 Jahren aus dem einkommensstärksten Viertel wurden befragt. Weiteres Kriterium, um dieser Elite-Zielgruppe anzugehören, ist ein gehobener gesellschaftlich-wirtschaftlicher Status.  Ergebnis: Das Interesse an Premiumprodukten und Luxusmarken ist keine momentane Modeerscheinung, sondern ein langfristiger Trend, der viele unterschiedliche Facetten hat: Es geht um die Faszination von Qualität und den Wunsch nach einem hohen Lebensstandard. Die Studie zeigt die Affinität der besser Verdienenden zu hochklassigen Accessoires und Kosmetik, Möbeln und Design. Die Erhebung liefert auch Ergebnisse zu verschiedenen Untergruppen unter den Top 25:  "Personen mit Affinität zu demonstrativem Luxus" (17 Prozent der Befragten), die ausgeprägt qualitätsorientierte Gruppe der "Best of the Best" (27%), sowie das Segment der "ausgeprägt Markenorientierten" sowie derjenigen, die eher den "diskreten Luxus" bevorzugen.

Quelle: Media und Marketing

 

08.08.2005

Sanofi-Aventis steigt bei Wacker Chemie aus

Die Hoechst AG, eine Tochtergesellschaft von sanofi-aventis, und die Familie Wacker sind übereingekommen, die Beteiligungsverhältnisse an der Wacker-Chemie GmbH neu zu strukturieren. Die gesamte verbliebene Beteiligung von Hoechst an der Wacker-Chemie GmbH in Höhe von rund 44,4 Prozent wurde an eine von der Familie kontrollierte Beteiligungsgesellschaft verkauft. Die Familie Wacker kontrolliert damit das Unternehmen zu 100 Prozent. Dieser Verkauf beendet die 84-jährige Partnerschaft zwischen der Hoechst AG und der Familie, die noch aus den Gründungsjahren der Wacker-Chemie GmbH herrührte. Alle Beteiligten haben vereinbart, über die Details der Transaktion Stillschweigen zu bewahren.

Quelle: Wacker Chemie

 

07.08.2005

Onlineforum zum Thema Marktforschung gestartet

Ziel des von der Webeffekt AG ins Leben gerufenen Marktforschungsforums (http://www.marktforschungsforum.de) ist es, Unternehmen eine Platform zu bieten, auf der Erfahrungen ausgetauscht und Fragen gestellt werden können. Die teilnehmenden Unternehmen können sich z.B. bei Konzeption und Durchführung von Befragungen gegenseitig unterstützen. Die Webeffekt AG bietet bereits einen Online-Service zur Marktforschung durch Homepageauswertung an. Zu den zwölf Rubriken, unter denen diskutiert wird, gehören z.B. Online- und Auslandsmarktforschung, Produkttests oder Werbeerfolgskontrolle.

Quelle: IM Marketing Forum

 

05.08.2005:

Ileos Deutschland gewinnt DuPont Packaging Award

Maria Galland führte seine neue 'high value' Kosmetiklinie in hochwertigen Tiegeln aus DuPont Surlyn ein. Die Tiegel sind heißgeprägt und dann in verschiedenen Farben bedruckt. Die Änderung des Materials von Glas zu Surlyn wurde von der erfahrenen Ileos GmbH betreut. Das neue Material und das von Ileos entwickelte technische Konzept führten zu einer deutlichen Gewichts- und Kostenreduktion, ohne dabei die hochwertige Optik und die angenehme Haptik zu verlieren. Die "DuPont Awards for Innovation in Food Processing and Packaging" wurdenin als Ergebnis eines internationalen Industriewettbewerbs  1986 zum ersten Mal vergebene. Der Preis zeichnet Innovationen im Food- und Non-Food Packaging aus.

Quelle: DuPont

 

03.08.2005

Henkel im zweiten Quartal weiter auf Kurs

Die Henkel-Gruppe konnte auch im zweiten Quartal 2005 Umsatz und betriebliches Ergebnis deutlich verbessern. Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal 2005 einen Umsatz von 3.009 Mio. Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Anstieg 10,0 Prozent. Im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege übertraf der Umsatz, bereinigt um Wechselkurseffekte, den Vorjahreswert um 4,1 Prozent und lag bei 684 Mio. Euro. Maßgeblichen Anteil daran hatte das auf 3,1 Prozent gestiegene organische Umsatzwachstum mit Schwerpunkten in Deutschland, Osteuropa und dem Nahen Osten. In der Haarkosmetik wurde das europäische Geschäft durch die innovative Coloration Poly Color Revital ergänzt. Im Körperpflegegeschäft zeigte der Relaunch der Pflegeserie Fa eine positive Entwicklung. Mit neuen Produkten der Marke Diadermine wuchs das Hautpflegegeschäft weiterhin stark. Im Mundpflegegeschäft profitierte die Marke Theramed vom neuen Perfect Whitening Pen, einem innovativen Zahnweißstift. Das Frisörgeschäft legte dank einer insgesamt erfreulichen Entwicklung in Europa und einer Aktualisierung der Marke Indola zu.

Quelle: Henkel

 

 

03.08.2005

Online-Test: Wie gut ist Ihr Kundenbindungsprogramm?

Für die Fachzeitschrift "absatzwirtschaft" hat die Frankfurter Dialogmarketing-Agentur Ogilvy One einen Online-Test für Kundenkartenprogramme entwickelt. Die Datenbank der Agentur umfaßt die 150 größten deutschen Kundenkarten-Programme, gewährt einen Marktüberblick und bietet die Möglichkeit, das eigene Kundenbindungsprogramm online zu testen. was macht ein Bindungsprogramm wirklich erfolgreich? Der kostenlose Kundenbindungsprogramm-Quick-Check sagt Unternehmen direkt, wo sie stehen und zeigt mögliche Verbesserungspotenziale. Berücksichtigt werden die Bereiche Identifikation, Incentivierung, Einlöse-Logistik, Services, Interaktion, Status-System und Segmentierung. Zum Test geht es hier.

Quelle: absatzwirtschaft

 

01.08.2005

Procter & Gamble meldet Wachstum

Dank der Nachfrage nach Kosmetik- und Gesundheitsprodukten hat der US-Konsumgüteranbieter Procter & Gamble Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal kräftig gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen Konzern allerdings mit einer Abschwächung des Wachstums.

In den Monaten April bis Juni sei der Gewinn um 9,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar oder 56 Cent je Aktie gestiegen, teilte Procter & Gamble mit. Procter & Gamble rechnet für das laufende Quartal mit einem Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent, für das gesamte Geschäftsjahr aber nur noch mit einem Umsatzplus zwischen drei und fünf Prozent.

Das Wachstum im vierten Quartal begründete der Konzern vor allem mit den gestiegenen Stückzahlen und den höheren Preisen, die Procter & Gamble durchsetzen konnte. Geschmälert wurde der Gewinn allerdings von gestiegenen Rohstoffkosten. Die Kosmetik-Sparte steigerte ihren Stückabsatz um acht Prozent.

Quellen: Reuters, P&G

 

01.08.2005

NRC übernimmt Kemi-Intressen AB von Eka Chemicals 

Die Eka Chemicals AB mit Sitz in Bohus, Schweden, und die Nordmann, Rassmann GmbH (NRC) mit Sitz in Hamburg geben heute bekannt, dass NRC mit Wirkung zum 1. August 2005 sämtliche Anteile an der Firma Kemi-Intressen AB, einer 100-prozentigen Tochter der Eka, übernimmt. Mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden, ist Kemi-Intressen ebenfalls aktiv in Dänemark, Finnland und Norwegen. Als Distributeur von chemischen Spezialitäten liefert Kemi-Intressen Produkte unter anderem auch für den Bereich Kosmetik und Pharmazie sowie Lebensmittel. Kemi-Intressen AB wird nach der Übernahme mit dem gleichen Namen, Management und Mitarbeiterstamm unverändert weitergeführt.

Quelle: NRC

 

01.08.2005

Personelle Veränderungen bei L'Oréal

Rolf Sigmund, Geschäftsführer der LÂ’Oréal-Luxusprodukte fungiert als externer Sprecher der LÂ’Oréal-Gruppe Deutschland. Alexis Perakis-Valat ist als Geschäftsführer Consumer Products und zusam-men mit Eric Royer als Geschäftsführer Professionelle Friseurprodukte bei der Holding für Personal, Recht, Zentral- und Mediaeinkauf zuständig. Die Verantwortung für den LÂ’Oréal-Geschäftsbereich mit den Marken Biotherm, Cacharel und Guy Laroche übernimmt Sophie Berrest. Für die Marken Helena Rubinstein, Giorgio Armani, Ralph Lauren, Paloma Picasso und Viktor & Rolf ist Uwe Seyfried zuständig.

 

11.07.2005

Kurt Dieker vertreibt als Sales Manager der Dr. Straetmans GmbH die Dermosoft- und Dermofeel-Produkte und ist außerdem verantwortlich für den neuen Produktbereich Amylomere. Das Amylomer Hair Care ist ein komplettes, alternatives System für Haarpflegeanwendungen, dass auf erneuerbaren und natürlichen Polysacchariden basiert. Zuvor war er als Senior Account Manager für einen internationalen Rohstoffanbieter und u.a. als Produktmanager für Schwarzkopf tätigt.

 

11.07.2005

Online-Test: Zielgruppe 50plus

In einem Online-Test der PRÖTT & PARTNER GbR können Unternehmen ihr Wissen über die Generation 50plus testen. Nachdem 128 Unternehmen teilgenommen haben, steht als erstes Ergebnis fest, das es noch gewaltige Wissenslücken gibt: Nur 50 Prozent der Teilnehmer sind informiert über die Kaufkraft der Generation 50plus. Das Bild der Zielgruppe ist erfreulich positiv geprägt, die Teilnehmer halten sie für eine kritische Klientel, die man nur mit einer eigens entwickelten Ansprache erreichen kann. Die Umsetzung dieser Erkenntnis läßt allerdings bisher noch zu wünschen übrig: Nur 22 Prozent der Befragten verfügen über ein Budget zur strategischen Bearbeitung dieser Zielgruppe. Monika Prött, Inhaberin von PRÖTT & PARTNER, bilanziert: "Die meisten wissen, wie bedeutend wir als Kunden sind aber trauen sich nicht, uns aktiv anzusprechen. Ich vermute, das liegt auch daran, dass die Mitarbeiter in Kommunikation und Marketing überwiegend unter 40 Jahre alt sind." Sind Sie fit für die Zielgruppe 50 plus? Testen Sie es beim Online-Reifetest

Quelle: IM Marketing Forum

 

07.07.2005

Whitening-Produkte: Boom in China

Nach Informationen des Magazins "Stern" erleben Whitening-Produkte in China derzeit einen wahren Nachfrage-Boom. Makellose weiße Haut sei für Chinas Frauen schon seit Jahrhunderten der Inbegriff von Schönheit und Weiblichkeit, haben die Hamburger Journalisten herausgefunden. Nach Schätzungen von Marktforschungsinstituten machten diese Artikel mittlerweile rund 60 Prozent des Umsatzes von Gesichtspflege-Produkten in China aus. Allein Nivea Shanghai verzeichne in der Sparte ein Wachstum von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamte chinesische Kosmetikmarkt setze jährlich mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar um, die Tendenz sei steigend.

Quelle: Stern.de

 

 

06.07.2005

Studie: Hyper-Consuming - Was kommt nach Geiz ist geil?

In der Studie "Hyper-Consuming 2010" skizzieren Thomas Huber und Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut Bilder des Zukunfts-Konsumenten. Sie stellen dar, welche Bedürfnisse er haben wird und wie sich Anbieter auf ihn einstellen können. Sie untersuchten, welche langfristigen Konsumlinien und Konsumententrends werden die Märkte der kommenden 25 Jahre prägen werden.Von Cool Convenience über New Family Values bis zu Creative Consumption – die Autoren beschreiben, wie der Konsument der Zukunft „ticken“ wird und wie viel Spielraum dem Marketer in einer Überflussgesellschaft zwischen Kaufverdruss und Kauflust bleibt. Eine Konsumenten-Typologie rundet die detailreiche und mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen hinterlegte Studie ab.

Quelle: Zukunftsinstitut

 

 

01.07.2005

Henkel vollzieht Wechsel in der Geschäftsführung 

Der planmäßige Wechsel in der Geschäftsführung der Henkel KGaA ist vollzogen: Dr. Klaus Morwind, zuständig für den Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel, und Prof. Dr. Uwe Specht, zuständig für den Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege, sind nach Erreichen der Altersgrenze zum 30. Juni aus der Geschäftsführung der Henkel KGaA ausgeschieden. Die Nachfolge von Dr. Klaus Morwind hat Dr. Friedrich Stara (56) angetreten. Die Position von Prof. Dr. Uwe Specht hat Hans Van Bylen (44) übernommen. Dr. Friedrich Stara ist seit 1976 für die Henkel-Gruppe tätig, seit 1998 war der gebürtige Österreicher Präsident der Henkel Central Eastern Europe und verantwortlich für das gesamte Henkel-Geschäft in Mittel- und Osteuropa. Hans Van Bylen arbeitet seit 1984 in unterschiedlichen internationalen Positionen für Henkel. Vor seiner Berufung in die Geschäftsführung war er für den Bereich Haarpflege weltweit und das Kosmetik-Geschäft in Übersee verantwortlich. Quelle: Henkel

 

 

30.06.2005

Symrise strukturiert Geschäftsbereiche neu:

Aroma Chemicals und Cosmetic Ingredients zu Symrise Sensory Ingredients

Symrise hat seine Geschäftsbereiche Aroma Chemicals und Cosmetic Ingredients zur neuen Division Symrise Sensory Ingredients (SSI) vereint. Damit verfügt Symrise nun über drei Divisions: Flavors, Fragrances und Sensory Ingredients. Die Zusammenlegung der beiden Divisions zu einem neuen Geschäftsbereich bietet dem Unternehmen weitere strategische Vorteile, z.B. die Nutzung von Synergien, eine einfachere Führungsstruktur, schnelleren Entscheidungswegen. Die neue Division versetzt Symrise zudem in die Lage, schnell und flexibel auf Markttrends sowie die Erwartungen der Verbraucher an Produkte und Marken zu reagieren.

Quelle: Symrise

 

30.06.2005

Vitaminkartell-Klage von Berufungsgericht abgewiesen

Ein US-Berufungsgericht im District Columbia entschied am 28. Juni, dassUS-amerikanische Gerichte für kartellrechtliche Schadenersatzklagen von Ausländern nicht zuständig sind, wenn nicht festgestellt ist, dass die Auswirkungen kartellrechtswidrigen Verhaltens in den USA unmittelbar zu Schäden im Ausland geführt haben. Firmen aus Australien, Ecuador, Panama und der Ukraine hatten im Jahr 2000 Klage in den USA eingereicht. Sie warfen BASF, Roche, Aventis und anderen Vitaminherstellern Preisabsprachen und Marktaufteilungen vor. Nun bestätigte die Berufungsinstanz die ursprüngliche Entscheidung eines US-Bezirksgerichts, die Klage abzuweisen.

Quellen: BASF, Handelsblatt

 

29.06.2005

Veränderungen im Lonza Management Team       

Gerhard Klement übernimmt die neu geschaffene Position desChief Technology Officer, Lonza Group. Er wird berichten an Stefan Borgas, Chief Executive Officer. Seine Aufgabe in dieser neuen Position ist die Unterstützung von innovativen Projekten und technologischen Entwicklungen. Quelle: Lonza

 

29.06.2005

Wechsel bei Wella: Heiner Gürtler geht in den Ruhestand

Nach erfolgreicher Managementtätigkeit wird sich Heiner Gürtler als Vorstandsvorsitzender der Wella AG verabschieden. Nach über 11 Jahren erfolgreicher Vorstandstätigkeit für die Wella AG und nach Abschluss der Zusammenführung der weltweiten Friseur- und Duft-Geschäfte von Wella und von Procter & Gamble in die neue gemeinsame Organisation „P&G Global Prestige & Professional Care” wird Heiner Gürtler, 63, demnächst in den Ruhestand treten. Erhalte die Zeit für gekommen, die operative Umsetzung in die Hände der nächsten Manager- Generation abzugeben, sagte Gürtler.

Quelle: Wella

 

29.06.2005

Ausverkauf: Procter und Gillette verkaufen Marken

Procter & Gamble und Gillette bereiten angeblich aus Kartellgründen den Verkauf von einigen Marken vor. Geplant sei der Verkauf von Randbereichen in der Größenordnung von einigen hundert Millionen Dollar, berichtet das „Handelsblatt“. Überschneidungen bestehen vor allem bei Produkten zur Mundpflege (P&G: Zahnbürsten und -pasta der Marken Blend-a-med, AZ und Crest; Gillette: Mundpflege-; Marken Oral B, Rembrandt). Die Wettbewerbsaufsicht der Europäischen Kommission und die US-Kartellbehörde prüfen derzeit die geplante Übernahme, die Europäische Union will ihre Entscheidung bis zum 1. Juli treffen.Quelle: Handelsblatt

 

27.6.2005

Drogeriemärkte: Weiteres Wachstum in Europa

Die Drogeriemarktlandschaft in Europa wird nach Ansicht von Jürgen Schreiber (AS Watson Health & Beauty Continental Europe) langfristig weiter wachsen. Das sagte der CEO von AS Watson bei seinem Vortrag zur 4. EUROFORUM-Jahrestagung „Drogeriemärkte“ in Köln im Juni. AS Watson gehört zum asiatischen Mischkonzerns Hutchinson Whampona und hält 40 Prozent an der Drogeriemarktkette Rossmann. Neben den Drogeriemärkten sehe er auch große Potenziale hinsichtlich der europäischen Parfümerien.Vielversprechend sei dabei vor allem eine aggressive Aktionspreispolitik, die den Konzentrationsprozess weiter beschleunigen werde. Beste Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft seien die Optimierung des Einkaufs und der Supply Chain, das Zusammenlegen der Administration, die schnelle Entwicklung von Eigenmarken und eine dezentrale Ausrichtung der Organisationsstrukturen sowie der Vorteil, den regionale Anbieter durch gute Standortkenntnisse haben. Quelle: presseportal.de

 

24.06.2005

Rudolf Dankwardt, Unternehmensgründer der Nordwestdeutschen Aerosol- und Verpackungstechnik Rudolf Dankwardt Gmbh ist im Alter von 84 Jahren verstorben.

 

24.06.2005

CLR hat die weltweite Lizenz zum Vertrieb des Trägersystems NLC (Nanostructured Lipid Carrier) erworben, das von R. H. Müller von der PharmaSol GmbH entwickelt wurde.

 

24.06.2005

Coty will das Duftgeschäft von Unilever für 800 Mio. kaufen. Zu Unilevers Duftlizenzen, mit denen 2004 ein Umsatz von 490 Mio. € erzielt wurde, zählen Calvin Klein, Cerruti, Vera Wang, Chloe und Lagerfeld. Darüber hinaus werden eine Produktionsstätte und ein Distributionszentrum in Mt. Olive, New Jersey und ein Vertriebszentrum in Lille, Frankreich, erworben. 

 

22.06.2005

Die Endverbrauchermarken von Wella, Bristows, Crisan, Fixonia, Handsan, Lanosan und Vosene sind an die Londoner Lornamead-Gruppe verkauft worden. Ihr Anteil am Umsatz von Procter & Gambles Beauty-Sparte beträgt 0,2 Prozent.

 

21.06.2005

Nach der Übernahme von Coletica durch Engelhard ersetzt nun Stephen Lux den ehemaligen Vorsitzenden und Geschäftsführer Pierre Devictor. Frank Freiler, Engelhards Geschäftsführer des Bereichs Personal Care, leitet die Integration von Coletica in Engelhards weltweites Kosmetikgeschäft. 

 

21.06.2005

Lameplast bietet nun auch maßgeschneiderte Abfüllmaschinen für Einmalverpackungen an, die exklusiv von Comas entwickelt werden.

 

20.06.2005

Procter & Gambles Internetmarke für maßgeschneiderte Produkte Reflect.com, in die angeblich 60 Mio. $ investiert worden sind, wird geschlossen. Bei einem jährlichen Umsatz von 7 Mio. $ sollen 10 Mio. Produkte seit dem Launch der Marke 1999 verkauft worden sein.