Sebapharma Gründer Dr. med. Heinz Maurer wird 90

Dr. Heinz Maurer, Pionier der medizinischen Hautpflege, blickt auf eine über 40 jährige Erfolgsgeschichte zurück
Dr. med. Heinz Maurer, Erfinder der „Seife ohne Seife“ und Gründer sowie Inhaber von Sebapharma feiert seinen 90sten Geburtstag. Was vor über 40 Jahren mit seiner Erfindung des ersten seifenfreien Waschstücks (Syndets) begann, entwickelte er zu einem wichtigen Unternehmen im Markt der medizinischen Hautpflege. Mit der Einführung des ersten seifenfreien Waschstückes hat er auch einen neuen Markt definiert. Über 70 Sebamed-Produkte zur Reinigung und Pflege von babyzarter bis reifer Haut werden weltweit heute in mehr als 80 Ländern vertrieben. Dahinter steht neben den fast 200 Mitarbeitern auch die grundlegende Philosophie des Unternehmers Dr. Maurer: „Wissenschaft für gesunde Haut“. Getreu diesem Anspruch entwickelt die Sebapharma-Forschung kontinuierlich überzeugende Produkt-Innovationen für die medizinische Haut- und Körperpflege. Fünf eingetragene Patente oder der Heinz-Maurer-Forschungspreis für Dermatologie sind nur zwei Beispiele für die hohen Ambitionen des mittelständischen Unternehmens. Kein Sebamed-Produkt kommt auf den Markt, das nicht dermatologisch erforscht und getestet wurde. Im August vergangenen Jahres wechselte Dr. med. Heinz Maurer aus der Geschäftsführung in den Firmenbeirat und übertrug die Geschäftsleitung seinem Sohn Thomas Maurer und Dr. Rüdiger Mittendorff.
Waschen ohne Seife - eine Idee schreibt Erfolgsgeschichte
1952 – Universitäts-Hautklinik Bonn: Aufgrund der starken Belastung alkalischer Seifenlaugen für die Haut gilt für Erkrankungen mit akuten Hautentzündungen und Ekzemen ein absolutes Waschverbot. Der junge Assistenzarzt Dr. Heinz Maurer will dieses Postulat, das für die Patienten eine starke körperliche und seelische Beeinträchtigung bedeutet, nicht tatenlos hinnehmen. In Forschungsarbeiten amerikanischer Kollegen findet der Mediziner entscheidende Hinweise: In neuartigen, seifenfreien Reinigungsmitteln, die auf den leicht sauren pH-Wert der Haut angepasst werden können und den Hautsäureschutzmantel nicht zerstören, sieht er die Lösung des Problems. Wenig aufgeschlossen für diese neue Idee ist der Klinikchef. Gemeinsam mit dem Stationsarzt wagt Dr. Maurer dennoch den Versuch und badet die Patienten im seifenfreien Reinigungsmittel. Das Ergebnis: Anders als herkömmliche Seife hinterlässt die seifenfreie Hautreinigung auch bei Patienten mit Ekzemen saubere Haut und ein angenehmes Hautgefühl. Die Haut ist darüber hinaus wesentlich aufnahmefähiger für die weitere Therapie, da Schuppen- und Salbenkrusten entfernt werden konnten. Der Erfolg gibt ihm Recht, kostet ihn aber die wissenschaftliche Laufbahn. Dr. Maurer wechselt daraufhin zur Universitäts-Kinderklinik und behandelte dort mit sauren Syndets die damals breit grassierende Windeldermatitis mit großem Erfolg.
Das erste seifenfreie Waschstück heißt Sebamed
1967 kommt der Durchbruch: Sebamed, die erste „Seife ohne Seife“, die dem physiologischen pH-Wert 5,5 der gesunden Haut entspricht, geht in Produktion. Dabei provoziert der zielstrebige Mediziner die Fachwelt mit der Behauptung „2000 Jahre falsch gewaschen“ und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Bedeutung des Hautsäure-schutzmantels. Mit der Einführung von sebamed wird das Waschverbot in der Dermatologie aufgehoben.
Sebamed steht für medizinische Hautpflege
Mit der Produktion von Reinigungs- und Pflegeprodukten unter der Marke und dem Anspruch von Sebamed eröffnet sich ein völlig neuer Markt: die medizinische Hautpflege. Die neue wissenschaftliche Erkenntnis, dass Waschen und Kosmetik in Harmonie mit dem Hautsäure-schutzmantel stehen sollte, revolutioniert althergebrachte Waschgewohnheiten. Insbesondere Menschen mit empfindlicher und problematischer Haut finden erstmals die passenden Produkte für ihren Hauttyp. Unter der Philosophie „Wissenschaft für gesunde Haut“ hat Dr. Heinz Maurer so nicht nur einen wichtiges Segment im großen Markt der Kosmetik eröffnet. Aktuell erzielt das mittelständische Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro.
