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Newsarchiv 2007Hier finden Sie eine Auswahl von kurzen Meldungen. Ausführliche Artikel, zu denen Zusatzinformationen zur Verfügung stehen, stellen wir Ihnen im freien Archiv kurz vor. Zum Lesen der kompletten Artikel loggen Sie sich bitte ein. Klicken Sie hier, um COSSMA jetzt zu abonnieren. 28.02.2007 www.cossma.com mit neuem News-Bereich Seit März 2007 präsentiert sich die News-Seite der COSSMA-Website im neuen Gewand: Topaktuelle Neuheiten aus der Kosmetikindustrie finden die Leser jetzt übersichtlich gegliedert im neuen News-Bereich >> Eine komfortable Suche nach Themenbereichen und im Volltext >> Februar 200723.02.2007 Mäurer + Wirtz darf 4711 übernehmen Die Kartellbehörden haben die Übernahme der Parfümmarken 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase durch das rheinische Kosmetikunternehmen Mäurer + Wirtz genehmigt. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Quelle: Die Zeit 22.02.2007 Logocos hat Elektrobio übernommen Zum Jahreswechsel hat der Salzhemmendorfer Naturkosmetikhersteller LOGOCOS, bekannt durch seine Marken LOGONA und SANTE Naturkosmetik, die in Hannover ansässige Elektrobio Ernst Kunze GmbH&Co. KG übernommen. Seit annähernd 30 Jahren produziert und vertreibt die LOGOCOS GmbH mit aktuell rund 150 Mitarbeitern Kosmetikprodukte ohne synthetische Farb-, Duft- und Konservierungs-stoffe. Mit ihren Marken LOGONA und SANTE stellt die LOGOCOS zwei der führenden deutschen Naturkosmetikmarken. Die Produktpalette beinhaltet ein umfangreiches Angebot zur Pflege von Haut und Haar, zwei Dekorative Produktlinien sowie mehrfach prämierte Pflanzenhaarfarben. Beinah alle kosmetischen Produkte entsprechen den Kriterien für "Kontrollierte Naturkosmetik". Auch die dritte LOGOCOS-Marke FITNE Healthcare (Nahrungsergänzungen, freiverkäufliche Arzneimittel und Medizinprodukte) kann bereits drei Jahre nach Wiedereinführung erfreuliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich aufweisen. Die LOGOCOS-Produkte werden vorrangig im Naturkost/ Naturwarenhandel sowie in ausgewählten Drogerien, im biologisch-orientierten LEH sowie in Reformhäusern vertrieben. Ab 2007 werden die zwei Unternehmen unter dem Dach der LOGOCOS-Gruppe zusammengefasst. Hans Hansel, geschäftsführender Gesellschafter der LOGOCOS GmbH: Obwohl eine weitere Annäherung der Branchen Reformwarenhandel und Naturwarenhandel zu erwarten sei, werde man die traditionellen Vertriebswege des zukünftigen Markenportfolios der LOGOCOS-Gruppe nicht verändern. Quelle: Logocos 21.02.2007 L’Oréal-Gruppe Deutschland - Das Geschäftsjahr 2006 Im Geschäftsjahr 2006 ist es der L’ORÉAL-Gruppe Deutschland gelungen, mit einem Umsatz von 927 Mio. Euro ihre Marktanteile in wichtigen strategischen Geschäftsbereichen zu erhöhen. L’Oréal bleibt die einzige Gruppe weltweit, die Produkte in allen Vertriebskanälen anbietet. In der Division Professionelle Friseurprodukte – L’Oréal Professionnel – stand auch 2006 der Bereich Colorationen im Fokus. Insbesondere durch die gezielte Unterstützung mit der Ton-in-Ton-Coloration Richesse wurde mit dem Friseur der Colorationsanteil im Salon gesteigert. Mit Lumino Contrast wurde das erste professionelle Pflege-Serviceprogramm für gesträhntes Haar lanciert. Kérastase hat 2006 ihre Position als Premium-Marke im Bereich der Haarpflege weiter gestärkt. Mit der Masque Nutridefense, einer Pflegemaske, die das Haar vor dem Austrocknen schützt, Age Recharge, das Anti-Age Programm für Haar und Kopfhaut und Oleofusion, einer Pflege für sehr trockenes und stark strapaziertes Haar konnte Kérastase erneut neue Maßstäbe im Bereich der Haarpflege setzen. Redken – Blonde Glam, eine Pflegeserie für blondes Haar, hat zum Erfolg von Redken beigetragen. Im Bereich Colorationen konnte Redken mit Unterstützung der Lancierung Schimmer One sowie Color Fusion seinen Marktanteil erhöhen. In der Division Consumer Products ist es bei L’Oréal Paris gelungen, mit Age Re-Perfect Pro-Calcium, einer Gesichtspflege speziell für die Bedürfnisse sehr reifer Haut das Wachstum weiter voranzutreiben. Erstmalig werden Frauen ab 60 Jahren gezielt angesprochen. Casting Crème Gloss ist die erste das graue Haar optimal abdeckende Pflegefarbe ohne Ammoniak. Garnier verzeichnete in allen Segmenten ein hohes Wachstum. Im Segment Körperpflege positionierte sich zum ersten Mal unter den Top 3. Maybelline Jade, weltweit Nummer 1, ist in Deutschland Marktführer in der dekorativen Kosmetik und entwickelte auch 2006 mit seinen Innovationen maßgeblich den Markt der dekorativen Kosmetik. Der Erfolg der Mousse-Technologie in Teintprodukten und Lidschatten der Dream Mousse Collection bestätigt die Innovationsführerschaft der Marke. Und auch die Starprodukte im Segment Lippen, Moisture Extreme und Watershine Elixir, konnten dank neuer Technologien deutliche Fortschritte im Markt verzeichnen. In der Division Luxusprodukte behauptete sich Lancôme erneut als deutliche Nummer 1 in der Parfümerie. Der große Erfolg des Jahres in der dekorativen Kosmetik war der Lippenstift Color Fever, der gleich im Lancierungsmonat Platz 1 des Marktsegments eroberte. In der Gesichtspflege setzte die Serie Absolue Premium ßx mit Pro-Xylane, dem Wirkstoff gegen Hautalterung, Maßstäbe. Der Duft-Klassiker Trésor war auch 16 Jahre nach seiner Lancierung mit + 10 % weiter auf Wachstumskurs. In der Körperpflege behauptete Biotherm seine Marktführerschaft mit der erfolgreichen Markteinführung von Eau d’Energie. Biotherm Homme, die Herrenpflegeserie, wuchs schneller als der Markt und zum Jahresende konnte die Lancierung von High Recharge den ersten Platz der Herrengesichtspflege erobern. Helena Rubinstein baute mit „Gold Future Eye Reviver“ und „Prodigy Tissular“ ihre Premium-Positionierung im Bereich Gesichtspflege aus. Im Segment der dekorativen Kosmetik gelang es der Marke, ihre Marktposition zu stabilisieren. Giorgio Armani erzielte 2006 ein zweistelliges Wachstum. Durch die Lancierung des neuen Damenduftes „Armani Code pour femme“ konnte sich die Marke im Damenduftbereich auf Top-Niveau positionieren. Auch die Entwicklung der Herrendüfte verlief sehr positiv: „Armani Code pour homme“ und „Acqua di Giò“ haben die Marktanteile von Giorgio Armani deutlich gesteigert. Die Einführung der Marke Giorgio Armani cosmetics hat sich sehr erfolgreich fortgesetzt, insbesondere durch die Eröffnung weiterer 13 Standorte. In der Division Cosmétique Active (Apothekenkosmetik) ist Vichy nach wie vor mit weitem Abstand die Nr. 1 in der Dermo-Kosmetik aus der Apotheke. Die herausragende Stellung in der Gesichtspflege konnte durch wichtige Lancierungen in verschiedenen Segmenten untermauert werden: Normaderm Nacht + Pflege-Programm für unreine Haut junger Erwachsener, Myokine Fusio Nacht gegen Mimikfalten bei den Anti-Age-Verwenderinnen und Neovadiol im Segment reife Haut bei den „best-agern“. Lipocure Cellulite-Intensiv-Serum und Lipostretch straffende Körperlotion verschafften Vichy einen Marktanteil von 50 % im zweitwichtigsten Apotheken-Segment der Figurpflege. La Roche-Posay baut seine Führungsposition als Nr. 1 - Empfehlungsmarke der Dermatologen aus und kann auch in der Apotheke Marktanteile gewinnen. Die Lancierung von Nutritic, einer Gesichtscreme gegen trockene Haut mit elf Biolipiden, hat zum zweistelligen Wachstum der Gesichtspflege in 2006 beitragen. Die neuen Make-ups Toleriane Teint für die leicht reizbare, zu Unverträglichkeiten neigende Haut, ergänzen optimal das wichtige dekorative Sortiment, das besonders auf die empfindliche Haut ausgerichtet ist. Die Fabrik in Karlsruhe ist die einzige Produktionsstätte der L’Oréal-Gruppe in Deutschland. Mehr als 220 Millionen Einheiten wurden im vergangenen Jahr produziert. 45% dieser Produktion sind für den deutschen und österreichischen Markt bestimmt, 55% für den Export. Die Produktion in Karlsruhe konzentriert sich auf die Bereiche Haar- und Hautpflege. Sie gehört zu den modernsten europäischen Fabriken von L’Oréal. Seit 1993 zeichnet die Generaldirektion jedes Jahr weltweit ein Logistikzentrum und eine Fabrik mit dem Prix d’Excellence SHE für besondere Leistungen in den Bereichen Sicherheit (Sécurité), Gesundheitsschutz (Hygiène) und Umwelt (Environnement) aus. 2006 gingen gleich beide Preise nach Karlsruhe: Die Fabrik sowie das Logistikzentrum erhielten den Preis für ihre exzellenten Ergebnisse und ihr nachhaltiges Engagement. Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland betrug im vergangenen Geschäftsjahr knapp 2.000 Personen. Quelle: L’Oréal 21.02.2007 Beiersdorf will Logistikcenter in Harburg verkaufen Im Zuge seiner Neuausrichtung der Supply Chain Organisation (Einkauf/Produktion/Distribution) plant das Unternehmen den Verkauf seines Logistikcenters in Harburg. Damit wird dann das jetzt laufende Neustrukturierungsprogramm Supply Chain in Deutschland bereits vorzeitig abgeschlossen sein. Bedingung für einen neuen Betreiber wären der langfristige Erhalt der 148 Arbeitsplätze sowie die Sicherung des Logistikstandortes Hamburg. Beiersdorf wird seinen Warenfluss dann als Auftraggeber weiter über das bisherige Logistikcenter abwickeln. Die Mitarbeiter des Logistikcenters erhalten eine zusätzliche Wahlmöglichkeit: Sie können mit einem neuen Arbeitgeber in der Boombranche „Logistik“ bleiben, Beiersdorf bietet aber auch die Möglichkeit, in einem der Hamburger Werke beim bisherigen Arbeitgeber zu bleiben. Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund der hohen technologischen Standards professioneller Distributeure gefällt, die in Eigenregie nicht zu erreichen wären. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang deren Fähigkeit, durch hohe Synergieeffekte eine optimale Auslastung zu niedrigeren Kosten zu erzielen. Die Logistikbranche boomt mit einem Wachstum von bis zu 10 Prozent in den letzten Jahren. Laut Aussage des Sprechers der Logistik Initiative Hamburg, Dr. Peer Witten, sollen bis 2015 ca. 14.000 weitere Arbeitsplätze allein in Hamburg geschaffen werden. Große Unternehmen dieser Branche haben ihren Sitz in dieser Stadt und der Hamburger Senat will auch die Hansestadt zu einem internationalen Drehkreuz ausbauen. Im Zuge der Neustrukturierung von Beiersdorfs Supply Chain sind in Deutschland keine Mitarbeiter entlassen worden. Bei der Florena GmbH sind sogar 60 neue Arbeitsplätze hinzugekommen. Hier ist ein weiteres europäisches Beiersdorf Produktionscenter entstanden. Quelle: Beiersdorf 21.02.2007 Studie: Werbespots wirken nicht in Programmen mit erotischem Inhalt Sex ist nicht zwingend verkaufsfördernd: Fernsehwerbung in Programmen mit eindeutigem Inhalt wird schlechter wahrgenommen, haben britische Wissenschaftler herausgefunden. Ihrer Studie zufolge erinnern sich Menschen weniger gut an Werbeblöcke in Fernsehserien wie "Sex and the City", in denen Sexualität eindeutig dargestellt wird. Werbung in solchen Programmen lohne sich daher nur unter bestimmten Bedingungen und für gewisse Zielgruppen, folgern Ellie Parker und Adrian Furnham. Parker und Furnham zeigten je dreißig Frauen und Männern Episoden von Fernsehserien, die von Werbeblöcken unterbrochen wurden. Sowohl die Sendungen als auch die Werbung unterschieden sich bezüglich der Darstellung erotischer Inhalte: Einige beschäftigten sich eindeutig mit Sex, andere dagegen überhaupt nicht. Mit einem Fragebogen bestimmten die Wissenschaftler anschließend, ob sich die Versuchsteilnehmer an die gezeigten Werbespots erinnern konnten. Das Ergebnis: Bei Sendungen ohne Sex blieb die Werbung bei den Teilnehmern besser im Gedächtnis als bei den erotischen Programmen. Am schlechtesten war die Erinnerung an sexuell aufgemachte Werbung in einer Sendung mit ebenfalls sexuellen Inhalten. Menschen ließen sich durch erotische Inhalte aufwühlen oder verwirren, glaubt Furnham. Ein ähnlicher Effekt sei auch bei Programmen gefunden worden, die Gewalt zeigten. Wenig erstaunt waren die Wissenschaftler über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Männer konnten sich besser an sexuelle Werbung erinnern. "Sex lohnt sich in der Werbung nur, um Männern was zu verkaufen", so Parkers Fazit. Ellie Parker, Adrian Furnham (University College, London) et al.: Applied Cognitive Psychology, Online-Vorabveröffentlichung, DOI 10.1002/acp.1325 Quelle: ddp/wissenschaft.de – Fabio Bergamin 20.02.2007 Givaudans Riechstoffe 2006 mit 8,2-prozentigem Plus Givaudans Division Riechstoffe verbuchte einen Umsatz von CHF 1.223 Milliarden; dies entspricht einem Zuwachs um 8.2 % in Schweizer Franken und 6.9 % in Lokalwährungen. Ursache hierfür war die gute Leistung in den Kerngeschäften Luxusparfümerie, Konsumgüter und Riechstoffspezialitäten. Nach der schwachen Entwicklung im letzten Jahr, wuchs die Luxusparfümerie zweistellig. Konsumgüter wuchsen erneut signifikant über dem Markt. Bei den Riechstoff-Ingredienzien wurde die Produkterationalisierung fortgesetzt und die Spezialitäten verzeichneten wiederum ein zweistelliges Wachstum. Quelle: Givaudan 16.02.2007 Beiersdorf verkauft Seifenfabrik Hirtler an Budelpack Budelpack International hat den Betrieb der Seifenfabrik Hirtler von Beiersdorfübernommen. Die niederländische Unternehmensgruppe, die 100 Prozent der Anteile an Hirtler erwirbt und alle 93 Arbeitsplätze sichert, ist Vertragshersteller und -verpacker für schnell drehende Konsumgüter. Seit der Gründung im Jahre 1971 ist Budelpack International insbesondere im Segment „Personal & Home Care“ erfolgreicher Partner zahlreicher Konsumgüterhersteller. Mit 1700 Mitarbeitern und neun Produktionsstandorten in sieben europäischen Ländern unterstützt die Unternehmensgruppe ihre Kunden in den Bereichen Herstellung und Verpackung. 2006 verzeichnete Budelpack einen Umsatz von 220 Millionen Euro. Quelle: Beiersdorf 16.02.2007 GFK-Studie: Verbraucher sehen Gentechnik kritisch Gentechnisch veränderte Lebensmittel finden keine Akzeptanz bei den deutschen Verbrauchern. Ein Großteil der Befragten hält zudem die gegenwärtige Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen für verbesserungswürdig oder nicht ausreichend. Dem Einsatz der Technologie außerhalb des Nahrungsmittelbereichs stehen die Konsumenten hingegen weitaus unkritischer gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der GfK Marktforschung vom Dezember 2006, in der Einstellung und Verhalten der Deutschen gegenüber Gentechnik ermittelt wurden. Generell sind vier von zehn Befragten gegen den Einsatz von Gentechnik, sei es in der Medizin, bei Pflanzenschutzmitteln, Lebensmitteln sowie Dingen des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Kosmetika oder Reinigungsmittel. Lediglich 4,9 Prozent der deutschen Verbraucher befürworten Gentechnik grundsätzlich. Quelle: GfK 15.02.2007 Wacker erwartet starkes Wachstum für 2006 Nach den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 verzeichnet die Wacker Chemie AG einen neuen Rekord bei Umsatz und Ertrag. Kapazitätssteigerungen, ein positives Marktumfeld bei Siliciumwafern für die Halbleiterindustrie sowie eine starke Nachfrage in den meisten Geschäftsfeldern ließen den Konzernumsatz um 21 Prozent auf rund 3,33 Mrd. € (i. Vj. 2,76 Mrd. €) wachsen. Mit 38 Prozent noch stärker stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf rund 785 Mio. € (i. Vj. bereinigt 567 Mio. €). In den Chemiebereichen führten saisonale Effekte im 4. Quartal wie erwartet zu einem etwas schwächeren Geschäftsverlauf als im Vorquartal. Der übliche saisonale Abschwung wurde jedoch vor allem durch eine witterungsbedingt stärkere Nachfrage aus dem Bausektor bei Siliconen und Polymeren teilweise ausgeglichen. WACKER erwartet in seinen Chemiebereichen für 2006 einen Gesamtumsatz von 1,95 Mrd. € (i. Vj. 1,70 Mrd. €). Das EBITDA wird nach den vorläufigen Zahlen bei 345 Mio. € (i. Vj. 328 Mio. €) liegen. „In seinem ersten Jahr an der Börse hat WACKER eine Gesamtkapitalrendite von rund 18 Prozent erwirtschaftet und damit eine neue Bestmarke gesetzt“, sagte WACKER-Finanzvorstand Joachim Rauhut. „Die guten Zahlen des Jahres 2006 in Verbindung mit unseren starken Marktpositionen und den planmäßig verlaufenden Kapazitätserweiterungen sehen wir als eine hervorragende Grundlage für unser weiteres Wachstum in Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr.“ Quelle: Wacker 14.02.2007 Douglas 1. Quartal 2006/07: Nettoumsatz steigt Die Douglas-Gruppe ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Weihnachtsgeschäft 2006 ist insgesamt erfreulich verlaufen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2006/07 (1. Oktober bis 31. Dezember 2006) um 12,8 Prozent auf über 1 Milliarde Euro. Auch auf vergleichbarer Fläche – bei dieser Betrachtung werden sowohl Veränderungen im Konsolidierungskreis als auch Neueröffnungen und Schließungen des Berichtszeitraumes eliminiert – wurden die Vorjahresumsätze um erfreuliche 4,2 Prozent übertroffen. Zu der guten Umsatzentwicklung haben die inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften leichermaßen beigetragen. Im Inland stieg der Umsatz um 13,4 Prozent; auf vergleichbarer Fläche entspricht dies einem Umsatzplus von 3,8 Prozent. Die ausländischen Tochtergesellschaften steigerten ihren Umsatz um 11,5 Prozent, vergleichbar um 5,1 Prozent. Mit dieser Entwicklung liegt die Gruppe nach vorliegenden Schätzungen über dem Branchenschnitt. Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) geht für das Weihnachtsgeschäft 2006, in das die Monate November und Dezember einbezogen werden, von einer Umsatzsteigerung zwischen 1 und 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Die Douglas-Parfümerien konnten ihre marktführende Position in Europa weiter ausbauen. Die 952 Parfümerien erzielten im ersten Quartal 2006/07 einen Umsatz von 579,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 9,9 Prozent. In Deutschland stiegen die Umsätze um 8,3 Prozent auf 312,4 Millionen Euro. Damit profitierten auch die Douglas-Parfümerien von der gestiegenen Kauffreude im Weihnachtsgeschäft, die der gesamten Parfümeriebranche ein Umsatzplus bescherte. Die Auslandsgesellschaften erhöhten ihre Umsätze um 11,7 Prozent auf 266,7 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz der Parfümerien stieg auf 46 Prozent nach 45 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das ausländische Filialnetz wurde im ersten Quartal durch 20 Neueröffnungen auf jetzt 522 Parfümerien ausgebaut. Das EBITDA im Parfümeriebereich erreichte 98,8 Millionen Euro nach 86,7 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Steigerung um 12,1 Millionen Euro entfällt mit 7,4 Millionen Euro auf das Inland und mit 4,7 Millionen Euro auf die Parfümerien im Ausland. Quelle: Douglas 13.02.2007 Sparmaßnahmen bei Ciba greifen Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Verlust geschrieben. Zudem traf das Unternehmen bereits eine Aussage zur Dividendenzahlung. Der Verlust von Ciba schrumpfte von 256 Mio. Franken im Jahr 2005 auf noch 41 Mio. Franken (25,2 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Während der Nettoumsatz im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 6,3 Mrd. Franken zunahm, verbesserte sich der operative Gewinn ( Ebit ) von 509 auf 531 Mio. Franken. Die Ciba-Aktionäre werden von einer unveränderten Dividende von drei Franken pro Aktie profitieren. Ciba verzeichnete in China und Indien zweistellige Wachstumsraten. Der Umsatz in Europa stieg um drei Prozent. In der Region Amerika blieb der Umsatz insgesamt stabil. Das Unternehmen verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr im Zusammenhang mit dem Verkauf der Textilsparte einen Verlust von 300 Mio. Franken. Eingeleitete Sparmaßnahmen dürften auch 2007 Früchte tragen, hieß es weiter. In diesem Jahr erwarte das Unternehmen einen steigenden Konzerngewinn. Ciba stellt Zusatzstoffe für eine große Palette von Alltagsprodukten her. Dazu gehören UV-Filter für Sonnencremes, Waschmittel, Beschichtungen für DVDs und Metallic-Töne für Autofarben. Quelle: Finanztreff.de 13.02.2007 Beiersdorf unterzeichnet Letter of Intent mit C-BONS, Hong Kong Die Beiersdorf AG hat sich im Rahmen einer Absichtserklärung mit der C-BONS Holding (International) Limited ("C-BONS"), Hong Kong, darauf geeinigt, Möglichkeiten einer Kooperation im Hinblick auf das chinesische Haarpflege- und Haarstyling-Geschäft von C-BONS ("C-Bons Hair Care") auf exklusiver Basis zu prüfen; eine Zusammenarbeit kommt insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Marketing sowie Forschung & Entwicklung in Betracht. Darüber hinaus haben beide Unternehmen vereinbart, innerhalb der nächsten Monate weiterhin über geeignete Formen einer möglichen Beteiligung von Beiersdorf an C-BONS Hair Care exklusiv zu verhandeln. C-BONS, Hong Kong, ist unter anderem in Bereichen wie Körperpflege, Immobilien und Pharma tätig. C-BONS Hair Care verfügt im chinesischen Markt über eine umfangreiche Palette an Shampoo-, Conditioner- und Styling-Produkten mit starken und bekannten Marken wie "Slek" und "Maestro". C-BONS Hair Care ist eines der führenden Unternehmen im chinesischen Haarpflege- und Haarstylingmarkt mit einem gut ausgebauten Vertriebsnetzwerk in China. Das Vorhaben ist Teil der Beiersdorf Consumer Business Strategie, die das Wachstum von Beiersdorf in China – als einem der in der Strategie definierten vier Zukunftsmärkte – weiter beschleunigen soll. Quelle: Beiersdorf 02.02.2007 Lavendel-Shampoo führt zu Brustwachstum bei Jungen Der regelmäßige Gebrauch von Seifen, Duschgels oder Shampoos mit Lavendel oder Teebaumöl kann offenbar bei Jungen vor der Pubertät Brustwachstum verursachen. US-Wissenschaftler bestätigten in Labortests den Verdacht eines Kinderendokrinologen, dass solche Produkte eine präpubertäre Gynäkomastie verursachen können. Der Untersuchung zufolge können Lavendel und Teebaumöl eine ähnliche Wirkung haben wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und gleichzeitig den Effekt von Androgenen hemmen. Der Kinderendokrinologe Clifford Bloch aus Denver hatte bei drei Jungen im Alter von vier, sieben und zehn Jahren eine Gynäkomastie diagnostiziert. Die Kinder hatten normale Hormonwerte und waren auch sonst gesund. Allerdings hatten alle drei Patienten Kosmetikartikel benutzt, die Teebaumöl oder Lavendel enthielten. Nach mehrmonatiger Meidung dieser Artikel besserten sich die Symptome. Das National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) ging dem Verdacht Blochs in Labortests nach und bestätigte den vermuteten Zusammenhang, wie das «New England Journal of Medicine (NEJM)» berichtet. Die Forscher empfehlen Ärzten, Gynäkomastie-Patienten danach zu fragen, was für Körperpflege- oder Kosmetikartikel sie verwenden. Wie sich Lavendel und Teebaumöl auf Mädchen, Jugendliche und Erwachsene auswirkt, ist bislang nicht bekannt. Quelle: net-tribune.de 02.02.2007 Forumnano plant Einführung eines Gütesiegels Führende deutsche Nanotechnologie-Unternehmen, zusammengeschlossen im forumnano, treiben die Entwicklung eines Gütesiegels zur Verbesserung des Verbraucherschutzes voran. Auf der konstituierenden Sitzung der Branchenvertretung beschlossen die beteiligten Unternehmen überdies die Gründung eines Vereins, welcher die Aktivitäten koordinieren soll. Zum Sprecher wurde Holger Zytur von der Nanogate AG gewählt. Als wichtiger Meilenstein zur Einführung des Gütesiegels wurde ein Anforderungskatalog mit Qualitätskriterien formuliert. Entstanden ist das verabschiedete Konzept in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat des forumnano, Herrn Prof. Dr. Uwe Hartmann, Nanostrukturphysiker an der Universität des Saarlandes. Das Nano-Gütesiegel hat zum Ziel, größere Transparenz über nanotechnologisch veredelte Produkte zu gewährleisten sowie den Anwendern und Verbrauchern eine verbesserte Information und Orientierungshilfe anzubieten. In den nächsten Wochen wird an der weiteren Umsetzung des Konzeptes gearbeitet. Dazu gehören die Festlegung von Qualitätsstandards, die Auswahl eines Expertenkreises sowie die Formulierung einer Selbstverpflichtungserklärung der Unternehmen. Quelle: Forumnano 01.02.2007 Österreich: Männer denken beim Duschen an Sex, Frauen an ihr Gewicht Die Österreicher stehen nicht nur gerne unter der Dusche, sie lassen dabei ihren Gedanken freien Lauf. Während "der Mann" häufiger an Sex, an Urlaub, Hobbys oder an die Zukunft denkt, sind Frauen gedanklich oft mit ihrem Gewicht, ihrer Arbeit und ihrer Familie beschäftigt. Das ergab eine Umfrage der Karmasin Motivforschung im Auftrag des Sanitärarmaturen-Spezialisten Grohe Österreich. Was die Erotik betrifft, bleibt es bei Herrn und Frau Österreicher aber eher bei der Fantasie, als dass sie zur Tat schreiten: 14 Prozent denken beim Brausen an lustvolle Berührungen. Aber nur einer von 25 Befragen (vier Prozent) wird unter der Dusche dann tatsächlich sexuell aktiv. Außerdem werden beim Duschen die Zähne geputzt (neun Prozent) oder der Bart rasiert (sechs Prozent). 13 Prozent der Befragten hören in der Duschkabine gerne Radio. Sechs Prozent sorgen selbst für Musik und trällern ein Lied. 69 Prozent duschen täglich (Männer zu 62 Prozent, Frauen zu 76 Prozent) und weitere 21 Prozent mehrmals pro Woche. Dabei bleiben die Österreicher immerhin durchschnittliche sieben Minuten unter dem Wasserstrahl. Je älter die Befragten sind, desto kürzer stehen sie unter der Brause. Knapp drei Viertel der Befragten outeten sich als "Warmduscher", doch beachtliche 17 Prozent schließen den Waschvorgang mit kaltem Wasser ab. Frauen tun dies häufiger (21 Prozent) als Männer (elf Prozent). Weitere acht Prozent entpuppten sich so genannte Wechselduscher, die es sich abwechselnd warm und kalt geben. Die Mehrheit beginnt mit der Körperreinigung bei den Haaren und hört bei den Füßen auf. Sechs Prozent führen dies aber in genau umgekehrter Reihenfolge durch. Mehr als 80 Prozent waschen sich bei jedem Duschvorgang gründlich. 17 Prozent lassen gelegentlich bestimmte Regionen wie Haare, Gesicht, Ohren oder Hals aus. Frauen machen das im Vergleich zu Männern häufiger (24 zu neun Prozent). Die Österreicher gehen laut der Umfrage sehr sauber ins Bett: Der Körperpflege geben sie sich eher am Abend (57 Prozent) als in der Früh nach dem Aufstehen (41 Prozent) hin. Quelle: kleinezeitung.at 01.02.2007 Henkel: Umsatzsteigerung von 6,4 Prozent auf 12,74 Mrd. Euro Henkel erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 12.740 Mio. Euro, was einem Anstieg von 6,4 Prozent entspricht. Das organische Wachstum – bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – übertraf mit 6,0 Prozent das bereits gute Wachstum des Vorjahres. Henkel verbesserte das betriebliche Ergebnis (EBIT) um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 1.298 Mio. Euro. In diesem Wert ist ein im vierten Quartal realisierter positiver Saldo aus Sondereffekten in Höhe von insgesamt 23 Mio. Euro enthalten. Die Umsatzrendite (EBIT) wurde um 0,5 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent Im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege stieg der Umsatz um 8,9 Prozent auf 2.864 Mio. Euro. Organisch wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent. Das betriebliche Ergebnis lag mit 359 Mio. Euro um 11,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Im vierten Quartal lag der Umsatz von Henkel mit 3.202 Mio. Euro um 3,7 Prozent über dem Vorjahresquartal. Das organische Umsatzwachstum betrug 6,7 Prozent. Das betriebliche Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 7,3 Prozent auf 323 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein positiver Saldo aus Sondereffekten in Höhe von 23 Mio. Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg um 13 Eurocent auf 1,54 Euro. Der Konzernabschluss wurde bereits durch den Wirtschaftsprüfer testiert. Quelle: Henkel Januar 200731.1.2007 Umsatz-Plus in Italien für Kosmetika und Toilettenartikel Wie der italienische Verband der Parfümerie-, Kosmetik- und Toilettenartikelindustrie sowie angeschlossener Branchen (Unipro) in einem Bericht feststellt, sind die Umsätze von Kosmetika und Toilettenartikeln 2006 um 2,7 % gestiegen. Nach Einschätzung der Organisation erreichte der Umsatz 2006 eine Höhe von 8,1 Milliarden Euro, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresergebnis bedeutet (im Jahr 2005 betrug das Wachstum enttäuschende 1,6 %). In allen Branchensektoren konnten steigende Umsatzzahlen verbucht werden. Verschiedene Segmente der Kosmetikindustrie sahen sich in den vergangenen Jahren mit Problemen konfrontiert. Insbesondere spürbar war dies an den Umsätzen bei Düften und in Mass Retail-Märkten. Tatsächlich ging der Umsatz dieser beiden Segmente 2005 zurück. Der Rückgang betrug bei Düften 2,1 % und in Mass Retail-Märkten 0,4 %. Sie suchen ein Medium, mit dem Sie den italienischen Markt erreichen? Quelle: Plma 31.1.2007 Handelsblatt: Beiersdorf in der Zwickmühle Das Geschäft bei Beiersdorf brummt. Das Hamburger Konsumchemie-Imperium konnte bereits im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro knacken und mittelfristig dürfte er weiter steigen. Auch der Ertrag kann sich sehen lassen: Der Jahresüberschuss verdoppelte sich. Mittelfristig dürften Umsatz und Ergebnis weiter steigen. Denn seit dem vergangenen Jahr steuert Vorstandschef Thomas-Bernd Quaas einen scharfen Restrukturierungskurs. Quaas verkürzt die Lieferkette, baut Lagerbestände ab, verbessert den Einkauf. Konsequenterweise trennt er sich auch von Randbereichen. So verkauft er z.B. die Seifenfabrik Hirtler. Zudem treibt Quaas das organische Wachstum voran. Dabei setzt er unter anderem verstärkt auf Innovationen wie beispielsweise neue Antifalten-Cremes. Außerdem vergrößert er die bestehenden Markenfamilien mit Zusatzprodukten. Doch der norddeutsche Schönheitsriese könnte bei Umsatz und Ertrag in größere Dimensionen vorstoßen. Denn Beiersdorf verfügt über eine gut gefüllte Kriegskasse. Derzeit ließen sich Kapitalmittel zwischen drei bis vier Milliarden Euro mobilisieren, nähme der Konzern zusätzliches Fremdkapital auf. Zudem sitzt der Nivea-Hersteller auf knapp zehn Prozent der eigenen Aktien. Derzeit bewertet die Börse die Anteile mit deutlich mehr als 1,2 Milliarden Euro. Doch nach dem überraschenden Ausstieg der Stadt Hamburg als Anteilseigner vor wenigen Wochen könnte sich das Paket weiter verteuern. Denn Beiersdorf hat gute Chancen, in den Aktienolymp Dax aufzusteigen. Fragt sich nur, was Quaas mit dem prall gefüllten Portmonee anfängt. Bereits seit Jahren sucht der Vorstandschef nach geeigneten Akquistionsobjekten. Dabei schielt er seit längerem auf die Märkte in Amerika und Asien. Dennoch scheut er immer wieder die Expansion. Zum einen gibt es wenige geeignete Übernahmeobjekte, zum anderen ist die Konkurrenz groß. In den USA dominiert vor allem Procter & Gamble den Markt, in weiten Teilen Asiens ist es der französische Konkurrent L’Oréal. Einzige Ausnahme ist Japan. Hier kämen beispielsweise die beiden milliardenschweren Kosmetik-Hersteller Shiseido und Kanebo als Kaufobjekte in Frage. Ob aber Beiersdorf in einem Bieterkampf das Rennen machen würde, ist fraglich. Denn nicht nur strategische Investoren dürften um die beiden Konzerne buhlen, sobald sie zum Verkauf stünden. Auch milliardenschwere Private-Equity-Häuser würden mitmischen. Die sind aber in der Regel bereit, deutlich höhere Preise zu zahlen. Doch Quaas wird noch von einem weiteren Hemmschuh zurück gehalten: Mit der Hamburger Kaffee-Dynastie Tchibo hat der Vorstandschef einen äußerst risikoscheuen Mehrheitseigner im Rücken. Er wird Quaas zügeln, die Konzernkasse übermäßig zu strapazieren. Mit so viel Zurückhaltung aber dürfte Beiersdorf als Dax-Anwärter bei Anlegern und Fondsmanagern langfristig kaum punkten. Mögliche Folgen: Fonds ziehen ihr Kapital wieder ab, die Kurse sinken. Quelle: Handelsblatt, Gregory Lipinski 30.1.2007 Bronze-Cognis-Innovation-Award 2006 für Myoxinol Der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis hat drei interdisziplinäre Mitarbeiterteams für ihre exzellente Entwicklungsarbeit mit seinem Innovation Award 2006 ausgezeichnet. Der Preis würdigt die Entwicklung hochleistungsfähiger und umweltbewusster Lösungen, die nachweislichen Erfolg im Markt haben. Bronze ging an die Entwickler von Myoxinol, der wirksamen, natürlichen Alternative zu Botulinumtoxin-Spritzen. Myoxinol verringert die Muskelkontraktion und dadurch die Entstehung der Ausdruckslinien um die Augenwinkel. Der Peptidkomplex wird aus den Samen der Hibiskuspflanze gewonnen und ist eine natürliche, sichere und hochwirksame Alternative zu drastischen Anti-Aging-Behandlungen, wie beispielsweise Botulinumtoxin-Inkektionen. Myoxinol wurde 2004 eingeführt und wird heute von namhaften Kosmetikherstellern in aller Welt verwendet. Quelle: Cognis 30.1.2007 Colgate-Palmolive meldet gestiegenen Quartalsgewinn Der weltgrößte Zahnpastahersteller Colgate- Palmolive hat dank eines mit großem Werbeaufwand angeheizten weltweiten Umsatzanstiegs im vierten Quartal 2006 gut verdient. Der Quartalsumsatz legte um 10,5 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar (2,5 Mrd Euro) zu. Colgate-Palmolive verdiente im Oktober-Dezember- Abschnitt 401,2 Mill. Dollar nach 361,2 Mill. vor einem Jahr . Colgate-Palmolive hatte in den vergangenen Jahren auch durch Restrukturierungsmaßnahmen die Kosten stark reduziert. Colgate- Palmolive verbuchte 24 Prozent seines Quartalsumsatzes in der Region Europa/Südpazifik und steigerte den Umsatz dort um 12,5 Prozent. Absatzsteigerungen in den meisten Ländern machten einen Absatzrückgang in Deutschland wegen der dortigen schwierigeren wirtschaftlichen Lage mehr als wett, betonte Colgate-Palmolive. Der operative Gewinn der Region sei trotz stark erhöhter Werbeausgaben um 25 Prozent gestiegen. Lateinamerika steuerte 24 Prozent und Nordamerika 21 Prozent des Konzernumsatzes bei. Die Region Asien/Afrika hatte 16 Prozent Umsatzanteil. Quelle: Handelsblatt 30.1.2007 US-Konsumergüterkonzerne machen glänzende Geschäfte Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) hat in seinem zweiten Quartal dank eines starken Geschäfts mit Rasierklingen und Rasierern mehr verdient und seine Ziele für das Gesamtjahr erneut nach oben geschraubt. Auch der kleinere Konkurrent Colgate-Palmolive blickt nach einem deutlich Gewinnanstieg im abgelaufenen Quartal optimistisch in die Zukunft. "Die Ergebnisses dieses Quartals und gute Geschäftsaussichten bringen uns dazu, unsere Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr zu erhöhen", erklärte P&G-Chef A.G. Lafley. Neben einer hohen Nachfrage nach Gillette-Rasierern kam P&G ein deutlicher Umsatzanstieg bei Textil- und Haushaltspflegemitteln zu Gute. Von Oktober bis Dezember steigerte der Konzern, der vor einigen Jahren mit der Übernahme der Darmstädter Traditionsfirma Wella in Deutschland für Aufsehen gesorgt hatte, seinen Gewinn um zwölf Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar. Der Quartalsumsatz kletterte um acht Prozent auf 19,73 Milliarden Dollar und fiel damit etwas besser aus als von Experten erwartet. Gute Geschäfte im Schlussquartal verzeichnete auch der kleinere Wettbewerber Colgate-Palmolive. Der Hersteller von Zahnpasta und Geschirrspülmitteln - ein Henkel-Konkurrent -, steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um elf Prozent auf 401 Millionen Dollar. Dabei trieb vor allem eine stärkere Ausrichtung auf rentable Sparten wie Mund- und Körperpflege sowie Tiernahrung die Gewinne an. Der Umsatz wuchs um 10,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten. Der weltgrößte Konsumgüterhersteller Procter & Gamble Company (P&G) hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres mit Hilfe erfolgreicher Produkte wie dem Fusion-Rasierer von Gillette den Gewinn kräftig aufgestockt. Quelle: Handelsblatt 29.1.2007 Nanoperlen, die unter die Haut gehen Für die Entwicklung von Lipidnanopartikeln erhalten die Pharma-Forscher Rainer H. Müller und Monika Schäfer-Korting den Transferpreis WissensWerte 2007. Winzige Fettkügelchen in Nanometer-Größe (Lipidnanopartikel) können medizinische Wirkstoffe schonend und ohne Nebenwirkungen in den Körper transportieren. Am Institut für Pharmazie der Freien Universität (FU) haben die Professoren Rainer H. Müller und Monika Schäfer-Korting in den letzten Jahren die Beschaffenheit der Lipidnanopartikel grundlegend untersucht und ihre Anwendung im Bereich der Dermatologie entscheidend vorangetrieben. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und den engen Kontakt zur Pharma- und Kosmetik-Industrie, der bis zur Entwicklung von Produktionsanlagen reichte, wurden die beiden Berliner Forscher jetzt mit dem "Transferpreis WissensWerte" des TSB Förderverein Technologiestiftung Berlin e.V. ausgezeichnet. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet am 29. Januar 2007 im Rahmen des Technologietransfertages in Berlin statt. Quelle: TSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin 29.1.2007 Biotherm stellt in Deutschland dekorative Serie „Skin Loving Colors“ ein Die Entscheidung, „Skin Loving Colors“ im deutschen Biotherm Sortiment nicht weiterzuführen, beruht darauf, dass die Distribution zu gering war, d.h. die Produkte waren in nicht genügend Geschäften distribuiert. Die Streuverluste bei Mediaschaltungen waren hoch. Eine zusätzliche Marke für dekorative Kosmetik zu platzieren, bedeutet eine hohe Kapitalbindung für den Handel. Die Pflegemarke Biotherm mit besonderem Schwerpunkt auf der Gesichtspflege, die für uns neben der Reinigung, der Klärung und der Pflege einen logischen vierten Schritt beinhaltet: die Make-ups. Weiterhin wird es von Biotherm den Bereich Make-ups geben. In 2007 werden wir erstmals eine Foundation lancieren, bei dem Anti-age Expertise mit den hautverträglichen Texturen der Make-ups verbunden wird. Quelle: Biotherm 26.1.2007 Positiver Jahresrückblick für Beauty Alliance Die Beauty Alliance, Deutschlands größte Parfümerie-Kooperation, zog eine positive Bilanz für ihr zweites Geschäftsjahr. Sie war 2005 aus den zwei Kooperationen parma-Aurel und Intercos hervorgegangen. Der flächenbereinigte Außenumsatz stieg im Jahr 2006 um 2,0 %. Auch bei dem insgesamt erzielten Außenumsatz konnten die Mitglieder der Beauty Alliance einen Zuwachs von 2,1 % verbuchen. Nach wie vor verfügt die Beauty Alliance Deutschland mit ihren 246 Gesellschaftern über mehr als 950 Standorte mit einem Außenumsatz inkl. Dienstleistungen von € 685 Millionen. Der zentral regulierte Umsatz betrug im vergangenen Jahr € 302 Millionen. Quelle: Beauty Alliance 26.1.2007 Umsatzplus für Parfümerieeinzelhandel Das Jahr 2006 endete für den deutschen Parfümerieeinzelhandel mit einem erfreulichen Plus von 3,8%. Damit endet eine vierjährige Phase von Umsatzrückgängen und -Stagnation. Die Branche ging bereits mit einem kleinen Plus in das Weihnachtsgeschäft, das insgesamt besser war als im Vorjahr. Im Sommer hatte die Fußballweltmeisterschaft dem Parfümerieeinzelhandel vor allem in den größeren Städten viel Umsatz gekostet, denn die Städte waren zwar voll, aber man kam zum feiern und nicht zum kaufen. Deutlich besser war der Geschäftsverlauf "zwischen den Jahren". Offensichtlich ist zu Weihnachten viel Geld verschenkt worden. Außerdem scheint die Diskussion um die Mehrwertsteuererhöhung viele Verbraucher veranlasst zu haben, noch im alten Jahr ihre Gutscheine einzulösen. Außerdem ist im Ansatz ein Trend zu erkennen, dass man sich zu Weihnachten einen Einkaufsbummel für die Zeit nach Weihnachten schenkt. Der Sortimentsbereich der Damendüfte wuchs um 4,1%. Preisreduzierungen durch Rabattaktionen etc. sind leicht rückläufig. Dies ist eine unmittelbare Folge der besseren Umsatzsituation. Deutlich gestiegen ist die Nachfrage nach luxuriösen Designerdüften und Spezialitäten. Für die Gesichtspflege wurde in den Parfümerien für 3,9% mehr ausgegeben. Der Trend nach hochpreisigen Luxusprodukten hält an. Die Körperpflege inkl. Sonnenpflege wuchs um überdurchschnittliche 4,2%. Hier wirkten sich der sonnenreiche Sommer und das nach wie vor große Bedürfnis nach Wellness aus. Die Sonnenkosmetik ist längst dem reinen Schutz vor Sonnenbrand und schädlichen UV-Strahlen entwachsen und hat sich zur umfassenden Sonnenpflege entwickelt. Make-up-Produkte wurden um 4,8% mehr nachgefragt. Dieses überdurchschnittliche Wachstum ist vor allem dem nachhaltigen Trend zu hochwertigem Make-up zu verdanken. Der Sortimentsbereich der Herrenkosmetik schwächelt nach wie vor. Hier konnten die Umsätze nur um 1,2% gesteigert werden. Die Männerwelt ist also nach wie vor ein Entwicklungsgebiet für die Kosmetik. Die höchste Steigerungsrate weist der Bereich "Sonstige" mit 5,4% aus. Hier handelt es sich in erster Linie um Accessoires. Dieses Sortiment, hier vor allem der Modeschmuck, wird von immer mehr Parfümerien forciert und ist noch erheblich ausbaufähig. Der Warengesamtumsatz der deutschen Fachparfümerien inkl. Fachabteilungen der Warenhäuser beträgt nunmehr 2,57 Mrd. €. Die kosmetischen Dienstleistungen in Parfümerien, die in den Branchenzahlen nicht enthalten sind, konnten wieder deutlich um 4,3% gesteigert werden. Dies ist ein großer Erfolg in einem insgesamt stagnierenden Markt der Dienstleistungen. Hier zahlen sich die Investitionen der vergangenen Jahre in Qualität, Ausstattung und Wellness aus. Auf Initiative des Bundesverbandes Parfümerien hat das Berliner DIN-Institut im Jahre 2004 die DIN-Norm 77600 für kosmetische Dienstleistungen geschaffen. Nunmehr haben sich die ersten Kosmetik-Institute nach dieser DIN-Norm zertifizieren lassen. Der Bundesverband Parfümerien begrüßt dieses Qualitätsmanagement sehr, da der Kunde gerade im Dienstleistungssektor sehr sensibel auf Qualität reagiert. Ein Blick auf das laufende Jahr zeigt, dass die Erhöhung der MwSt. zum Jahresanfang den Geschäftsverlauf im Januar bislang kaum beeinträchtigt hat. Die Abgabepreise des Handels sind weitgehend stabil geblieben. Dies mag daran liegen, dass es dem Parfümerieeinzelhandel aus Wettbewerbsgründen bisher nicht gelungen ist, die Erhöhung von rechnerisch 2,59% auf die alten Verkaufspreise voll weiterzugeben. Nach ersten Berechnungen dürfte dies allenfalls für weniger als die Hälfte des Erhöhungssatzes gelungen sein. Sollte es dabei bleiben, so werden dadurch die Renditen im laufenden Jahr erheblich belastet werden, zumal die Lieferanten auf breiter Ebene nicht bereit sind, sich in ihren Preisforderungen zurückzunehmen. Darunter leiden die kleineren Fachgeschäfte besonders. Die längeren Ladenöffnungszeiten bereiten dem beratungsintensiven Parfümerieeinzelhandel zusätzliche Probleme und Sorgen. Längere Öffnungszeiten steigern die Personal- und Energiekosten in einem weitaus größeren Maße als eine Kompensation durch eventuell höhere Umsätze möglich wäre. Außerdem wirken sich längere Öffnungszeiten auf die Standortqualität aus. Gewinner sind hier eindeutig die Zentren großer Städte und die Einkaufzentren außerhalb der Stadtzentren. Dies wird deshalb mittelfristig zu einem Rückzug von Facheinzelhandelsangeboten aus der Fläche führen. Quelle: Parfümerieverband 17.1.2007 Douglas 2005/06: Umsatz und Gewinn gesteigert Das Geschäftsjahr 2005/06 war für die Douglas Holding ein erfolgreiches Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Henning Kreke kommentierte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 (30.9.) mit den Worten: „Wir haben unser renditeorientiertes Wachstum fortgesetzt und den Wert unserer Unternehmensgruppe – gemessen am Douglas Value Added (DVA) – weiter gesteigert.“ Ursprünglich hatte die Douglas-Gruppe für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von acht bis zehn Prozent sowie ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zwischen 125 und 127 Millionen Euro geplant. Tatsächlich konnte die Gruppe eine Umsatzsteigerung um 10,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro erzielen. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 8,4 Prozent auf 129 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine EBT-Marge von fast 4,8 Prozent, womit die DOUGLAS-Gruppe nach wie vor zu den Besten im deutschen Handel gehört. Investitionsschwerpunkt bleiben die Douglas-Parfümerien, wo etwa 90 Millionen Euro in das weitere internationale und renditeorientierte Wachstum investiert werden. Europaweit sind rund 50 Neueröffnungen geplant. Darüber hinaus wird der Markteintritt in neue Märkte wie Griechenland und die baltischen Staaten vorbereitet. Ziel bleibt es, aus der starken deutschen Marke „Douglas“ eine starke pan-europäische Marke zu machen. Dass Douglas bei der Erreichung dieses Ziels auf einem guten Weg ist, beweisen auch die mittlerweile über sechs Millionen zufriedenen Douglas Card-Kunden in ganz Europa. Quelle: Douglas Holding 12.1.2007 Christina Aguilera bringt neues Parfüm heraus Wie es heißen und wie es riechen soll, ist aber noch nicht bekannt. Laut amerikanischen Medienberichten ist nur sicher, dass die Sängerin ihren Duft über die Firma "Procter & Gamble" vermarkten wird. Quelle: die-news.de 12.1.2007 IMCD vertreibt Produkte von Ineos Oligomers Die IMCD-Gruppe agiert nun für Ineos Oligomers als Distributor für die Produktreihen Isoparaffine, Isoolefine, Isoamylen und Cyclopentan. Diese Produktgruppen beinhalten die kosmetischen Additive Isodecan, Isohexadecan und Isoeicosan und werden durch die IMCD Gruppe in Benelux, Frankreich, Deutschland, Italien, Skandinavien, Portugal, Spanien, Großbritannien und Irland vermarktet. Quelle: IMCD 11.1.2007 Guter Riecher: Parfümcreme statt Eau de Toilette Frankreich, das Land der schönen Düfte, hat das Parfüm in Cremeform und als Puder wiederentdeckt. In kleinen schmucken Dosen oder als Stift passt das alkoholfreie Elixier in jede Handtasche und löst die herkömmlichen Flakons ab. Der Frau von Welt verschafft das einen Vorteil bei Flugreisen, seit Flüssigkeiten nur bedingt ins Handgepäck mitdürfen. Die Auswahl reicht von leichten blumigen über fruchtige bis zu schweren orientalischen Düften und ist in allen Preiskategorien auf dem Markt: Für das Duftpuder «Trouble» der Prestigemarke Boucheron muss man 3.888 Euro hinlegen. Ein Sechserpack Parfümcreme von Fragonard ist schon für 25 Euro zu haben. Quelle: dpa 11.1.2007 TAN*BIZ lanciert Edition Ukraine Die große TAN*BIZ Familie wächst weiter: In 2007 wird als jüngstes Familienmitglied eine ukrainische Ausgabe des Fachmagazins für die Besonnungsbranche erscheinen. Geplant sind 6 Ausgaben pro Jahr. TAN*BIZ Edition Ukraine ist der ideale Kommunikationspartner für Unternehmen, die Sonnenstudios zu ihrer Zielgruppe zählen und die den ukrainischen Markt für sich erschließen wollen. Die Ukraine ist eines der ehemals kommunistischen Länder, die sich sehr stark in Richtung Westeuropa und europäische Gemeinschaft orientieren. Fast 4 Mio. der 47 Mio. Einwohner leben in der Hauptstadt Kiev. 54% der Bevölkerung sind weiblich und für viele der Ukrainerinnen hat Schönheit einen extrem hohen Stellenwert. Die Mehrheit der Frauen wendet 30-50% ihres Einkommens für Kosmetik und Mode auf. Im Tanning-Markt besonders populär sind vertikale Besonnungssysteme, die weniger Platz auf der extrem teuren Studiofläche benötigen. 70% der Sonnenstudios befinden sich in den großen Städten wie Kiev, Dnepropetrovsk, Donetsk, Kharkov, Odessa oder Lvov. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Quelle: World Tanning Directory 10.1.2007 Körperpflegeprodukte stark beworben Die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien beliefen sich laut dem Medien- und Werbeforschungsunternehmen Nielsen Media Research im Jahre 2006 auf insgesamt 20,1 Milliarden Euro. Dieses entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Plus von 5,1 Prozent bzw. 977 Millionen Euro für die Medien Tageszeitungen, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften, Radio- und Fernsehsender sowie Plakat. "Zur positiven Entwicklung des Bruttowerbemarktes in 2006 haben neben der generellen konjunkturellen Belebung ebenfalls die erhöhten Werbeaufwendungen vor der Fußball-WM sowie die in 2007 anstehende Mehrwertsteuererhöhung beigetragen. Betrachtet man den Verlauf der klassischen Medien innerhalb dieses Jahres, verzeichneten dementsprechend auch das zweite und vierte Quartal erwartungsgemäß die höchsten prozentualen Steigerungen," so Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH. Eine interessante Sonderentwicklung ist auch im Bereich der Körperhygiene festzustellen. Insbesondere Produkte zur Haarpflege, Mundpflege, Körperpflege aber auch Rasierer wurden massiv beworben. Ludger Wibbelt: "In diesen Bereichen sind viele neue Produkte mit zum überwiegenden Teil neuen und zusätzlichen Nutzen bzw. Pflegestoffen in den Markt eingeführt worden, die werblich massiv unterstützt wurden. Diese Innovationskraft ist beeindruckend und zahlt sich auch für die Marken aus." Quelle: Nielsen 9.1.2007 Beiersdorf: Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 Im Geschäftsjahr 2006 erreichte der Beiersdorf-Konzern erneut Rekordwerte in Umsatz und Ergebnis (vor Sondereffekten). Die Sondereffekte beinhalten die Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der Consumer Supply Chain sowie die Erträge aus dem Verkauf von BSN medical. Der Umsatz zu aktuellen Wechselkursen stieg im Konzern um 7,2% auf 5.120 Mio. € (Vorjahr: 4.776 Mio. €), bereinigt um Wechselkursveränderungen bedeutet dies eine Steigerung um 7,3%. Der Unternehmensbereich Consumer erreichte im Jahre 2006 zu aktuellen Wechselkursen ein Umsatzwachstum von 7,1% auf 4.327 Mio. € (Vorjahr: 4.041 Mio. €). Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug das Umsatzwachstum 7,2%. Alle Regionen trugen mit positiven Wachstumsraten zu dieser Entwicklung bei. Zweistellig wuchs der Umsatz in den Regionen Osteuropa, Lateinamerika und Afrika/Asien/Australien. Das Consumer - EBIT ohne Sondereffekte erreichte etwa 520 Mio. € (Vorjahr: 470 Mio. €), die Umsatzrendite erreicht damit etwa 12,0%. Quelle: Beiersdorf 9.1.2007 Neue Technik ermöglicht schnelle Tests Das Institut für Chemie an der Technischen Universität Chemnitz hat ein neues Multireaktor-System in Betrieb genommen. Die Investition mit einem Gesamtwert von 369.000 Euro ermöglicht die schnelle Synthese-Analyse von 16 unabhängig voneinander laufenden chemischen Prozessen in flüssigen Phasen. Die parallel angeordneten Reaktoren sind bei einem Druck von bis zu 150 bar und Temperaturen bis 250 Grad Celsius individuell regelbar. Damit können Forschungsaufgaben, wie zum Beispiel Untersuchungen an chemischen Zusatzstoffen für die Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie, wesentlich effizienter realisiert werden. Das Multireaktor-System wurde von der Chemnitzer Firma Amtec GmbH hergestellt. Quelle: Freie Presse 3.1.2007 Gerresheimer Group erwirbt Wilden Gruppe Mit der deutschen Wilden AG erwirbt Gerresheimer den europäischen Marktführer für pharmazeutische Drug Delivery Systeme aus Kunststoff. Das Geschäft gliedert sich in die Geschäftsfelder: „Medical Plastic Systems“ (Pharma, Diagnostik, Medizintechnik, Consumer Healthcare) und „Technical Plastic Systems“. Im Produktsegment „Medical Plastic Systems“ werden zwei Drittel des Gesamtumsatz von 240 Mio. Euro erwirtschaftet. Zum Unternehmen zählen acht Produktionsstätten und vier Joint Ventures mit über 2.300 Mitarbeitern. Der Schwerpunkt der Marktbearbeitung liegt in Europa, darüber hinaus ist Wilden in den USA, Mexiko, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten engagiert. Mit dem Erwerb von Wilden ist die Gerresheimer Group künftig in den vier Geschäftsbereichen Tubular Glass, Moulded Glass, Life Science Research und Plastic Systems aufgestellt. Das Umsatzvolumen der Gruppe wird auf über 900 Mio. Euro anwachsen. Mit dem Erwerb der Wilden AG wird die Gerresheimer Group künftig an mehr als 31 Standorten in Amerika, Europa und Asien produzieren und weltweit 8.500 Mitarbeiter beschäftigen. Quelle: www.gerresheimer.com Newsarchiv 2006>> Dezember 2006 Dezember 200621.12.2006 Weihnachtsgeschäft: Deutsche schenken bevorzugt Teures Die Einzelhändler beschweren sich wenige Tage vor Heiligabend über schlechte Geschäfte. Doch dazu gibt es nach Meinung von Konsumforschern keinen Grund. Denn die Deutschen greifen dieses Jahr tief in die Tasche und schenken bevorzugt Teures. Positivere Zukunftseinschätzungen der Verbraucher und ein deutlich gestiegenes Qualitätsbewusstsein könnten in diesem Jahr zu einem deutlichen Umsatzanstieg vor dem Fest führen, meint das Marktforschungsinstitut GfK. Bis zu vier Prozent mehr als im Vorjahr seien in den Monaten November und Dezember möglich, erwartet Marktforschungsleiter Wolfgang Twardawa. Die Nürnberger Konsumexperten widersprechen damit energisch den Prognosen der großen Handelsverbände HDE und BAG, die das aktuelle Weihnachtsgeschäft bislang eher verhalten beurteilen. Allen voran habe das Geschäft mit Kosmetika ungewöhnlich stark zugelegt, berichtet Twardawa. Entsprechend zufrieden zeigt sich der börsennotierte Marktführer Douglas. „Besonders erfreulich haben sich bisher unsere Parfümerien sowie unsere Christ-Juweliergeschäfte entwickelt“, sagte Vorstandschef Henning Kreke dem Handelsblatt. Quelle: Handelsblatt, Christoph Schlautmann 21.12.2006 Das Marie-Antoinette-Parfum Eineinhalb Jahre hat der bekannte französische Parfümeur Francis Kurkdjian zusammen mit Historikern in alten Quellen geforscht. Heraus kam ein Parfum aus Iris, Rosen, Jasmin, Orangenblüten mit einem Hauch Zedern- und Sandelholz. Es kann in Versailles von betuchten Verehrerinnen der Königin erstanden werden. Denn selbst ein kleines 25-Milliliter-Fläschen des limitiert hergestellten Duftes kostet 350 Euro. Der Erlös kommt immerhin einem guten Zweck zugute: Er soll den Kauf eines 350.000 Euro teuren Reisekoffers der 1793 geköpften Königin für die Versailler Sammlung finanzieren. Die große Herausforderung war, dass es kein Dokument gab, in dem stand: Dies ist das Parfüm, das Marie Antoinette benutzte“, sagte Kurkdjian. „Damals hatten die Leute nicht nur ein Parfüm, was auch daran lag, dass es unmöglich war, einen Duft über längere Zeit zu konservieren und genauso wieder herzustellen wie zuvor.“ Er habe sich deshalb auf Beschreibungen des Geschmacks der aus Österreich stammenden Königin gestützt und dabei unter anderem die Schriften des königlichen Parfumiers Jean-Louis Fargeon benutzt. „Insofern erschufen wir das Parfüm wieder, das sie getragen haben könnte.“ Bekannt sei, dass Marie-Antoinette Blumendüfte und insbesondere Rosen mochte, sagte Kurkdjian. „Wir haben versucht, ihre Mentalität zu verstehen, ihre stetiges Streben nach Freiheit und ihren Hang zur Romantik.“ Er habe dann zwischen ihrem Eintreffen am Königlichen Hof 1770 im Alter von 14 Jahren und ihrer Hinrichtung einen Zeitpunkt aussuchen müssen, „der unsterblich werden sollte“, sagte der Parfum-Experte. „Wir wählten Marie Antoinette als junge Mutter in ihren Jahren im Trianon“, einem Lustschloss im Park von Versailles, in das sich die Königin gerne zurückzog. „Dort erschien sie am menschlichsten, am wenigsten mit ihrem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt.“ Kurkdjians Reise in die Vergangenheit scheint Interesse zu finden. Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart gab es für die insgesamt tausend 25-Milliliter-Flakons des Parfüms „MA, Sillage de la Reine“ (“MA, Duftwolke der Königin“) 200 Vorbestellungen. Auch drei von zehn Sonder-Editionen mit 25 Zentiliter des Monarchinnen-Duftes sind schon an Liebhaber aus Europa, Asien und den USA vergeben. Kurkdjian, der selbst keinen Lohn für seine Arbeit verlangte, rechtfertigt den Preis mit der Verwendung von reinen Naturstoffen, darunter allein zehn Kilogramm Iris zum Preis von 50.000 Euro. Und die Schlossverwaltung versichert, es werde kein weiteres Parfüm der Sorte außer den existierenden Beständen hergestellt werden. Eine Marie-Antoinette-Verehrerin braucht sich nun keine Sorgen zu machen, rechtzeitig an den womöglich bald ausverkauften Duft zu kommen: Für US-Regisseurin Sofia Coppola, die mit ihrem Glamour-Streifen über die Königin dieses Jahr durch die Kinos wirbelte und Versailles dadurch kostenlose Werbung verschaffte, sind bereits mehrere Flakons als Geschenk zurückgelegt. Quelle: Die Welt 18.12.2006 Kolb will 100 Prozent seiner Aktien an KLK verkaufen Die Kolb Aktionäre haben entschieden, hundert Prozent ihrer Aktien an das multinationale malaysische Traditionsunternehmen Kuala Lumpur Kepong Berhad (KLK) zu verkaufen. Der zukünftige Chairman und Hauptaktionär Dato' Seri Lee Oi Hian und der CEO Manufacturing Olivier Meurzec von KLK sind entschlossen, beide Kolb-Standorte zu erhalten. Der angestammte Name Kolb bleibt für das Unternehmen in Hedingen und in Moerdijk bestehen. Kolbs Fertigkeit in Alkoxylierung bildet das fehlende Glied zwischen den natürlichen Rohstoffen und den Endprodukten von KLK. In der Marktbearbeitung gewinnt KLK ergänzende Schwerpunkte in Europa, während uns der schwierige, aber unverzichtbare asiatische Markt unversehens sehr weit offen steht. Kuala Lumpur Kepong Berhad befindet sich obwohl börsenkotiert an der Bursa Malaysia doch mehrheitlich in Familienbesitz. Seit der Gründung 1906 hat sich aus der Bewirtschaftung von Plantagen die Verarbeitung von Kautschuk und Palmöl ergeben. Entscheidend für Kolb sind die 173 000 ha, es handelt sich mehrheitlich um Palmenplantagen und die Verarbeitung der Ernte zu Fettsäuren sowie ab kommendem Frühjahr zu Fettalkoholen. Diese Produkte dienen als nachwachsende Rohstoffe zur Alkoxylierung und Veresterung. Das verbessert Kolbs Rohstoffverfügbarkeit nachhaltig. Kolbs nichtionogenen Tenside wiederum tragen zur Herstellung des KLK-Endkundenangebots bei. Die zu KLK gehörige „Crabtree & Evelyn“ ist eine Weltmarke in edlen Toilettenartikeln und kulinarischen Delikatessen. KLK erweitert sein Produkteportfolio mit Kolb auf dem Weg zum führenden Hersteller von Oleochemikalien und ihren Derivaten. Die günstige Entwicklung der Kolb Gruppe liegt damit im zentralen Interesse unseres neuen „Mutterhauses“. Der Umsatz von über 1.2 Mrd. CHF, die ca. 23 000 Mitarbeitenden und der ausgedehnte Grundbesitz von KLK in Malaysia und Indonesien, verleihen uns ungeahntes Potenzial. Vorbehältlich dem Einverständnis der Wettbewerbskommission und der Einwilligung der Negara Bank in Malaysia, wird das Closing im März erfolgen. Quelle: Kolb 18.12.2006 Wechsel in der Henkel-Geschäftsführung: Prof. Dr. Ulrich Lehner (60) wird im April 2008 mit Erreichen der internen Altersgrenze von 62 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung der Henkel KGaA ausscheiden. Ulrich Lehner, der mit einer kurzen Unterbrechung seit 1981 bei Henkel ist und im Mai 2000 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt wurde, wird damit seine Tätigkeit in der Geschäftsführung planmäßig auf der Hauptversammlung 2008 beenden. Der Gesellschafterausschuss hat mit Wirkung zum 1. Januar 2007 Kasper Rorsted (44), der seit April 2005 Mitglied der Geschäftsführung und für den Unternehmensbereich Personal/Einkauf/Informationstechnologien/Infrastruktur Services verantwortlich ist, zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. Mit Ablauf der Hauptversammlung 2008 wird Rorsted zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt werden. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte Henkel einen Umsatz von 11,974 Mrd. Euro. Mehr als 50.000 Mitarbeiter sind weltweit für Henkel tätig. Menschen in rund 125 Ländern der Welt vertrauen Marken und Technologien von Henkel. Quelle: Henkel 13.12.2006 Henkel "hold" Christian Weiz, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von Henkel mit dem Rating "hold" ein. Wie die Analysten berichten würden, dürften die Bereiche Wasch- & Reinigungsmittel und Kosmetik in den nächsten Jahren auf den alten Wachstumspfad zurückfinden. Die Analysten würden für das Segment Wasch- & Reinigungsmittel in 2007 mit einem Zuwachs von 1,8% rechnen. Ferner sollte die EBIT-Marge von 11,1% in 2006e in den kommenden beiden Jahren um jeweils 10 BP zulegen. Im Bereich Kosmetik werde die EBIT-Marge in 2007 auf 12,9% und in 2008e auf 13,3% geschätzt. Der Umsatz dürfte sich dabei mit +2,3% und +2,1% in 2007e bzw. 2008e relativ konstant entwickeln. Quelle: Hypo Vereinsbank 04.12.2006 Mäurer + Wirtz kauft 4711 von Muelhens Mäurer + Wirtz hat vier Parfummarken der Muelhens GmbH & Co. KG übernommen: 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase gehen vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden an das Stolberger Unternehmen, das Duftmarken wie Tabac Original und Nonchalance sowie Lizenzmarken wie z.B. Betty Barclay oder s.Oliver zu seinem Portfolio zählt. Seit 2003 gehört das Duftgeschäft von Muelhens zu Procter&Gamble. Das Unternehmen machte mit den Traditionsmarken 4711, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase Jahresumsätze im zweistelligen Millionenbereich. Über den Verkaufspreis werden keine Angaben gemacht. Mäurer + Wirtz erwirtschaftet zurzeit einen Umsatz von ca. 100 Mio. Euro und hat damit in Deutschland einen Marktanteil von ca. 5,5 Prozent. Durch die neu hinzugewonnenen Marken kauft sich das Unternehmen erheblichen Umsatz dazu. Mäurer + Wirtz erwirbt ebenfalls das berühmte Kölner Haus in der Glockengasse, welches untrennbar mit der Geschichte von 4711 verbunden ist. Alle dort tätigen Mitarbeiter werden übernommen. Quelle: Mäurer + Wirtz 11.12.2006 Symrise geht an die Börse Die Aktien von Symrise starteten Montag mit 17,25 Euro an der Börse und zog dann weiter auf 18,30 Euro an. Das Ausgabevolumen betrug rund 1,4 Milliarden Euro, wovon das Unternehmen brutto etwa 652 Millionen erhalten habe, teilte Symrise mit. Die Emission überragt damit den bis dato größten Börsengang des Jahres von Wacker Chemie, der im Frühjahr ein Volumen von etwa 1,2 Milliarden Euro erreicht hatte. 15 Prozent der Aktien gingen an Privatanleger, der Rest an professionelle Investoren. Einer davon, die Gesellschaft EQT, hält über den EQT Fonds III nach der Aktienplatzierung, aber vor Ausübung seiner Mehrzuteilungsoption rund 20,7 Prozent der Anteile des Unternehmens. Symrise reizte damit dank der großen Nachfrage die Preisspanne von 15,75 bis 17,75 Euro nahezu aus. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden ist einer der wenigen Börsenkandidaten in der zweiten Jahreshälfte, der seine Aktien ohne große Preiszugeständnisse verkaufen konnte. Einschließlich einer Mehrzuteilungsoption seien gut 81 Millionen Anteilsscheine bei Investoren platziert worden. Der Streubesitz beträgt nach dem Börsendebüt rund 70 Prozent. Marktexperten sehen für Symrise gute Chancen, von der Börse in den Nebenwerteindex MDax aufgenommen zu werden. Die Einnahmen aus dem Börsengang will Symrise-Chef Gerold Linzbach vorwiegend für den Abbau der Schuldenlast von 1,4 Milliarden Euro verwenden. Die Verbindlichkeiten waren im Zusammenhang mit der Übernahme durch EQT entstanden. Der skandinavische Finanzinvestor hatte 2002 die Bayer-Tochter Haarmann & Reimer gekauft und mit dem Familienunternehmen Dragoco zur Symrise verschmolzen.Die 4800 Mitarbeiter starke Gesellschaft zählt mit einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zu den weltweit vier größten Anbietern für Duft- und Geschmacksstoffe. Auf dem Weltmarkt muss sich Symrise gegen Firmen wie die Schweizer Givaudan und International Flavors & Fragrances (IFF) behaupten, die jeweils mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr umsetzen. Quelle: manager-magazin.de mit Material von ddp und reuters 11.12.2006 Naturkosmetik: Drogeriemärkte und vertrauenswürdige Siegel gefragt 53 Prozent aller Verbraucher kaufen derzeit mindestens einmal im Monat einen Artikel aus dem Bereich Naturkosmetik ein, jeder Zehnte sogar jede Woche. Die Naturkosmetik, dies geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsspezialisten Information Resources (IRI) hervor, hat sich in den letzten beiden Jahren sehr positiv entwickelt. Generell sind die gebräuchlichen NKO-Siegel eine gute Orientierung für die Verbraucher; alle werden als „vertrauenswürdig” eingestuft. Allerdings kannten zehn Prozent der befragten Verbraucher – selbst gestützt – keines der Siegel. Am bekanntesten erwies sich in der Befragung das Demeter-Siegel; es ist für rund 58 Prozent der Befragten ein Begriff. 09.12.2006 Das Parfüm aus dem Internet Eine skurrile Idee, aber ernst gemeint: Ein japanischer Konzern will das Internet in eine Duftmaschine verwandeln. Der grösste japanische Mobilfunkbetreiber, NTT DoCoMo, will das Internet zum Transport von Düften einsetzen. Eine entsprechende Ankündigung machte das Unternehmen während der Telekommunikations-Fachmesse ITU Telecom in Hongkong. Firmen, Hotels und Kaufhäuser sollen netzwerkfähige Aroma-Dispenser kaufen und aufstellen. Diese Geräte sind mit den Rohstoffen befüllt, aus denen anschließend vielerlei Gerüche gemischt werden können. Nutzer sollen die gewünschte Duftnote über ein Webportal auswählen. NTT sendet anschließend die passenden Steuer- und Mixturbefehle übers Web. Bei der ITU Telecom zeigte der Netzanbieter eine funktionierende Demo-Installation des geplanten Systems. Ein einzelner Dispenser soll um 400 Euro kosten. Einen Einführungstermin für den webbasierten Aroma-Dispenser hat NTT DoCoMo bisher nicht genannt. Die Idee, Gerüche per Internet zu transportieren, ist nicht neu. Bereits Ende der neunziger Jahre wollte die US-Firma DigiScents eine solche Technik auf den Markt bringen. Forsch kündigte die von zwei Biomedizinern geleitete Firma damals die „Revolution der Sinne“ an. Partner sollte RealNetworks werden, der Hersteller der verbreiteten Streaming-Software Real Player. Doch die hochfliegenden Plänen waren schnell verduftet. Zwar existiert die Website von DigiScents weiterhin, doch sie bietet keine Produkte an und wird wenig besucht. Quelle: PC Professionell 07.12.2006 Colgate Time Control und Palmolive Aromatherapy Vitality Die Zeitschrift Lebensmittel Praxis hat die Verbraucher nach ihrem Urteil über 317 neue Produkte befragt. Dazu wurden insgesamt 1.300 Interviews mit Kaufentscheidern im Alter zwischen 14 und 59 Jahren online durchgeführt. In der Verbraucherbefragung "Produkt des Jahres 2007" erhielt Colgate-Palmolive in der Warengruppe Mundpflege mit der Zahncreme Colgate Time Control Zweiter und in der Kategorie Körperpflege mit dem Duschgel Palmolive Aromatherapy Vitality jeweils den zweiten Platz. Quelle: Colgate 06.12.2006 Deutsche Chemieindustrie auch 2007 auf Wachstumskurs Die deutsche Chemieindustrie bleibt nach Einschätzung des Branchenverbandes VCI nach einem unerwartet kräftigen Produktionssprung im laufenden Jahr auch 2007 auf einem robusten Wachstumskurs. Die Produktion der chemischen Industrie in Deutschland dürfte 2007 um 2,0 Prozent zulegen. Beim Umsatz rechnet der Branchenverband bei einem Anstieg der Erzeugerpreise um 0,5 Prozent mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Insgesamt sei eine leichte Entspannung bei den Rohstoffkosten zu erwarten. "Bei etwas abgeschwächtem Wachstumstempo bleibt die Konjunktur robust", sagte VCI-Präsident Werner Wenning. Wichtige Abnehmerbranchen der Chemieindustrie dürften auch im kommenden Jahr kräftig wachsen. Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte sich aber nicht im bisherigen Tempo fortsetzen. 2006 sei die Wirtschaft weltweit kräftiger gewachsen, als zunächst erwartet. "Endlich hat auch in Deutschland die Konjunktur an Dynamik gewonnen", betonte Wenning. Er zeigte sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt "sehr zufrieden". Die Kapazitätsauslastung liege bei gut 85 Prozent. Auch 2007 seien "keine erheblichen Überkapazitäten" zu befürchten. Dabei dürften Feinchemie- und Pharmaprodukte die stärksten Wachstumsraten in der Branche aufweisen. Quelle: dpa 04.12.2006 Bogner und Fribad schließen Lizenzvertrag Das Modeunternehmen Willy Bogner und die Fribad Cosmetics Group geben zum 01. Januar 2007 den Abschluss eines langfristigen Lizenzvertrages zur Vermarktung von Duft- und Kosmetikprodukten bekannt. Fribad Cosmetics Group übernimmt die Lizenz des bisherigen Lizenzpartners, der Firma P&G Prestige Products. Für Fribad ist der Lizenzerwerb ein strategischer und historischer Meilenstein. Gunter Thoß, Generalbevollmächtigter des Unternehmens: „Fribad ist ein Experte im Kosmetik und Pflegebereich. Wir sind stolz, mit Bogner als erste Lizenz im Duftbereich ein neues strategisches Geschäftsfeld zu eröffnen.“ Ab 1. Januar 2007 werden die noch von P&G Prestige Products entwickelten Duftserien „Bogner Man Classic“, „Bogner Woman No. 1“ und „Bogner Man New Classic“ sowie „Fire & Ice“ und „Snow“ angeboten. Die erste neue Bogner-Duftserie unter der Regie von Fribad wird im Jahr 2008 auf den Markt kommen. Quelle: Fribad 04.12.2006 Gwen Stefani lanciert eigenes Parfüm Jetzt hat auch Gwen Stefani auch ihren eigenen Duft. Die Sängerin tut sich für ihre Schönheitsproduktelinie mit einem der grössten Schönheitskonzerne der Welt, Coty, zusammen. Das ist Gwens erster Schritt in den Bereich der Schönheitspflege. Die Duftnote, die im Herbst 2007 herauskommen soll, wird die einzigartige Mischung aus Schwung, Stil und Lebhaftigkeit von L.A.M.B widerspiegeln. Quelle: 20 Minuten 01.12.2006 3 von 4 Schweizern putzen ihre Zähne zweimal täglich Die Schweizer haben zusammen mit den Schweden die wohl saubersten Zähne in Europa: Drei Viertel der Eidgenossen bürsten ihre Beisserchen mindestens zweimal pro Tag. Zu diesem Schluss kommt eine Online-Umfrage des Mund- und Körperpflege-Unternehmens Colgate. 75% der befragten Schweizer putzen ihre Zähne mindestens zweimal täglich – also genau so, wie es die Zahnärzte predigen. Die Eidgenossen sind vor allem am Abend regelrechte Sauberkeitsfanatiker: 90% schrubben ihre Kauwerkzeuge vor dem Insbettgehen. Im Gegensatz dazu bevorzugen etwa die Italiener das Frischegefühl vor allem nach dem Mittagessen. Auch beim Umgang mit den Zahnbürsten sind die Schweizer top: Während etwa die Finnen ihre Werkzeuge erst dann wegwerfen, wenn sie stark abgenutzt sind, zählt die Schweiz zu den sechs europäischen Ländern, die ihre Zahnbürsten am meisten ersetzen. Ein Grund für die Zahnhygiene der Schweizer könnte die Angst vor Zahnärzten sein: Denn auch hier sind die Eidgenossen laut Umfrage weit vorne anzutreffen. Quelle: 20 Minuten 01.12.2006 GfK: Konsumklima – Höchststand seit November 2001 Das Konsumklima zeigt sich zum Jahresende 2006 stabil. Die Konjunkturaussichten werden im November wieder etwas optimistischer eingeschätzt. Die Anschaffungsneigung kann in diesem Monat ihren Rekordwert fast halten. Dagegen sinkt die Erwartung der Verbraucher an die weitere Einkommensentwicklung im Vergleich zum Vormonat. Der Konsumklimaindikator prognostiziert nach revidiert 9,3 Punkten im November für Dezember einen Wert von 9,4 Punkten. Dies ist der höchste Wert seit November 2001. November 200628.11.2006 Fritz Keller übernimmt Biokosma-Produktion Fritz Keller, ein seit knapp 60 Jahren tätiger Lohnhersteller im chemisch-technischen, Kosmetik- und Pharmabereich übernimmt die Betriebstätigkeit und die Arbeitnehmer der Biokosma-Produktion. Im Rahmen einer langfristigen strategischen Partnerschaft wird die Fritz Keller AG die Herstellung und Abfüllung der beiden bekannten Marken BIOKOSMA und DUL-X für die Melisana AG, Zürich (Muttergesellschaft der Biokosma AG) übernehmen. Quelle: Fritz Keller 22.11.2006 Biologische Hautpflegemittel von Yves Saint Laurent Die zum Unternehmen YSL Beauté gehörende Marke Stella McCartney bereitet eine Serie von biologischen Gesichtspflegemitteln vor. Das neue Programm, das von Ecocert zertifiziert wird, ist das erste dieser Marke zur Gesichtspflege und ein Bekenntnis zu biologischen Rohstoffen. Die Inhaltsstoffe zur neuen Serie "Care" enthalten keine Konservierungsmittel, Silikone oder Zutaten tierischer Herkunft. Sie wird acht Produkte umfassen, einschließlich einer Feuchtigkeitscreme, einem Reiniger, einer Tönungscreme und drei Elixieren. Im zeitgemäßen Outfit designed, möchte die Marke eine neue Vermarktungsstrategie erproben, wobei auch Spas angesprochen werden. Die Markteinführung wird nächstes Frühjahr stattfinden. Quelle: Biofach 15.11.2006 Älter werden – jünger aussehen: Verbraucher definieren Älterwerden neu Laut AC Nielsen fühlt man sich mit 60 heutzutage noch nicht alt. Für mehr als die Hälfte der Konsumenten weltweit beginnen die mittleren Jahre heutzutage mit 60, in Deutschland sind immerhin 41 Prozent dieser Meinung. Weltweit stimmen drei von fünf Verbrauchern überdies der Aussage zu: „Heute zwischen 40 und 50 zu sein, ist wie früher zwischen 30 und 40 Jahren alt zu sein“. Auch in Deutschland schließen sich mehr als die Hälfte der Verbraucher dieser Meinung an. Schönheitsoperationen sind mittlerweile von vielen bereits akzeptiert. Am höchsten ist die Bereitschaft zu entsprechenden Eingriffen in Russland: Hier gaben 48 Prozent der Befragten an, eine Schönheitsoperation in Erwägung zu ziehen in Irland teilen 31 Prozent diese Einstellung, in Italien und Portugal jeweils 28 Prozent und in den USA, Frankreich und Großbritannien je 25 Prozent. In Deutschland ist die Akzeptanz mit 16 Prozent von Schönheitsoperation noch vergleichsweise gering. Während nur zehn Prozent der deutschen Männer sich mit dem Gedanken an eine Schönheitsoperation anfreunden können, ist für jede vierte der befragten deutschen Frauen der Gang zum Chirurgen vorstellbar. Am größten ist die Ablehnung von Schönheits-OPs in Hongkong, wo 94 Prozent der Konsumenten einen solchen Eingriff nicht in Erwägung ziehen würden, gefolgt von Japan und Malaysia mit jeweils 91 Prozent. Unser Streben nach Jugendlichkeit und Schönheit hat einen der derzeit lukrativsten Märkte weltweit entstehen lassen: die Anti-Aging-Industrie. ACNielsen geht davon aus, dass der Sektor Anti-Aging-Hautpflege aktuell 30 Prozent des gesamten internationalen Marktes für Hautpflegeprodukte ausmacht. In den USA fließen zwei Drittel aller Ausgaben für Hautpflege in Anti-Aging-Produkte. Im Prinzip hat sich der Anti-Aging-Sektor im Lauf der letzten fünf Jahre zunehmend vom Hautpflegemarkt emanzipiert und bildet mittlerweile eine eigene Branche mit breitem Angebotsspektrum für Menschen ab Mitte Zwanzig. Die größten Zuwachsraten in der Anti-Aging-Kategorie sind momentan in Russland zu verzeichnen. Quelle: AC Nielsen 08.11.2006 Ranking der größten Konsumgüterhersteller Die größten Konsumgüterhersteller der Welt sind Altria, Nestlé, Procter & Gamble und Unilever. Dies geht aus dem Ranking der weltweiten Lieferanten des Lebensmittelhandels, veröffentlicht von der Lebensmittel Zeitung hervor. Der amerikanische Procter & Gamble-Konzern konnte vor allem durch den Zukauf des Rasierklingenspezialisten Gillette einen Rang gut machen und steht jetzt auf Platz 3 des Rankings. Das LZ-Ranking der weltweiten Lieferanten des Lebensmittelhandels umfasst in diesem Jahr 100 Hersteller von Nahrungsmitteln und Konsumgütern, so genannten Fast Moving Consumer Goods (FMGG). In der Top-Liste finden sich 22, die Kosmetika, Körperpflege, Reinigungsmittel und ähnliches herstellen. Klicken Sie hier, um die Liste jetzt als pdf-Datei herunterzuladen >> Quelle: Deutscher Fachverlag 08.11.2006 Beiersdorf: Consumer-Bereich 7,0 % über Vorjahr Der Umsatz stieg bereinigt um Wechselkursveränderungen von Januar bis September 2006 stieg um 7,0 %. Zu aktuellen Kursen erreichte der Unternehmensbereich Consumer eine Umsatzsteigerung von 7,4 % auf 3.260 Mio. € (Vorjahr: 3.035 Mio. €). In den Regionen Osteuropa, Lateinamerika und Afrika/Asien/Australien konnte ein deutlich zweistelliges Wachstum erzielt werden. Der Nivea-Umsatz weltweit stieg um 8,4 %. Diese positive Entwicklung war besonders geprägt durch Nivea Sun, Nivea Deodorant, Nivea For Men und Nivea Body. Auch Eucerin und La Prairie erzielten ein überproportionales Wachstum. Das Betriebliche Ergebnis (EBIT) ohne Sondereffekte entwickelte sich mit 405 Mio. € gegenüber dem EBIT der Vorjahresperiode (366 Mio. €) überproportional. Die operative Umsatzrendite stieg auf 12,4 % (Vorjahr: 12,1 %). Mit Kunden in Deutschland lag der Umsatz um 1,3 % über Vorjahr. Sehr positiv entwickelten sich hier Nivea Beauté und Nivea Suns. Ein überproportionales Umsatzwachstum erreichte die Marke Eucerin im Apothekengeschäft. Dazu hat die erfolgreiche Einführung der Gesichtspflege Eucerin Hyaluron Filler maßgeblich beigetragen. Die Exporte aus Deutschland an Kunden in Ländern, in denen Beiersdorf nicht mit eigenen Gesellschaften vertreten ist, verringerten sich um 3,0 %, da beginnend mit dem dritten Quartal Exportumsätze der Beiersdorf AG in den Mittleren Osten und in Länder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GuS) auf unsere Tochtergesellschaften in Dubai bzw. Russland übertragen wurden. Quelle: Beiersdorf 07.11.2006 Impulse durch Duft-Neuheiten oder Klassiker? Im deutschen Duftmarkt kämpfen Jahr um Jahr immer mehr neue Düfte um die Gunst der Verbraucher. Der Anteil der Neuheiten am Duftmarkt liegt auf einem sehr hohen Niveau – doch bringen die Neuheiten den Markt auch ins Plus? Wie halten sich Klassiker ob der Neuheitenflut? So zeigt das Handelspanel von Information Resources, dass im ersten Halbjahr 2006 allein 63 neue Damendüfte bzw. -duftserien auf den Markt gekommen sind, bei Herren waren es 31. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr etwas niedriger, und die Neuheiten können auch entsprechend weniger Umsatz auf sich ziehen. Insgesamt aber besteht weiterhin ein enormer Druck auf den etablierten Markt und die Klassiker. Die IRI-Analyse zeigt, dass der Erfolg der Neuheiten zumeist zeitlich begrenzt ist. So erreichten die Lancierungen aus dem Jahr 2005 im Weihnachtsgeschäft desselben Jahres eine Marktbedeutung von etwa 20 Prozent – ein Wert, der noch über dem bereits hohen Anteil des Vorjahres liegt. Doch für viele Marken ist dieser Umsatzschub durch Neuheiten nur von kurzer Dauer. Ein Jahr nach der Lancierung weist nur noch eine kleine Zahl an Düften relevante Marktbedeutung auf. Aufgrund der Flut an neuen Serien brechen die Lebenszyklen von Düften immer schneller ein. Die zunehmende Konkurrenz macht es einem Duft immer schwerer, sich von der Masse abzuheben und sich gegen die vielen Wettbewerber zu etablieren. Quelle: Information Resources GmbH 03.11.2006 Studie: 50- bis 64-Jährigen werden immer aktiver Das Kompendium „best age 2006“ der Bauer Media Akademie zeigt: die 50- bis 64-Jährigen werden immer aktiver. Jeder zweite treibt in seiner Freizeit Sport. Vor zehn Jahren war es nur rund jeder Dritte. Auch finanziell stehen die Best Ager gut da: 46 Prozent empfinden ihre finanzielle Situation als gut oder sehr gut. Im Durchschnitt können die 50- bis 64-Jährigen im Monat rund 200 Euro mehr ausgeben als jüngere Zielgruppen. Das Markenbewusstsein der Best Ager ist sehr ausgeprägt, 42 Prozent achten beim täglichen Einkauf mehr auf die Marke als auf den Preis. Für 61 Prozent steht das Kriterium „Qualität“ beim Einkaufen an erster Stelle. Quelle: Bauer Media Akademie 02.11.2006 Symrise-Produkt SymCalmin für New International Technology Award nominiert Der Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise hat es mit seinem Produkt „SymCalmin“ bis ins Finale der letzten Vier des New International Technology Award geschafft. Der farb- und geruchlose Wirkstoff SymCalmin wirkt gegen Juckreiz und ist entzündungshemmend. SymCalmin macht sich die funktionalen Bestandteile des Hafers zunutze, die schon länger für ihre hautberuhigende Wirkung bekannt sind. Symrise konnte eine stabile Form der im Hafer enthaltenden Avenanthramide synthetisieren und für die kosmetische Industrie nutzbar machen. Die Organisation Health & Beauty America (HBA) und das Magazin „Cosmetics & Toiletries“ gaben die Finalisten des New International Technology Award bekannt. Die Nominierungen und Gewinner bestimmt eine international besetzte Jury aus 50 Forschungsexperten der weltweit führenden Kosmetikkonzerne. Ausgezeichnet werden technisch innovative Produkte bzw. Wirkstoffe, die im Jahr 2005 oder 2006 auf den Markt gekommen sind. Quelle: Symrise 02.11.2006 Neue BzgA-Studie: Kein Schönheitswahn bei Jugendlichen Zwei von drei Jungen (62 Prozent) fühlen sich wohl im eigenen Körper, bei den Mädchen sind es nur knapp die Hälfte (46 Prozent). Mädchen sehen sich kritischer, aber von einer generell negativen Einstellung zum eigenen Körper kann auch bei ihnen nicht die Rede sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative EMNID-Studie im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), deren erste Auswertungsergebnisse nun vorliegen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper für beide Geschlechter sehr wichtig ist: Drei von vier Mädchen und mehr als die Hälfte der Jungen „stylen“ sich gern, nur für 6 Prozent der Mädchen und 16 Prozent der Jungen hat dies kaum oder gar keine Bedeutung. Ein Viertel der Mädchen - damit doppelt so viele wie Jungen - fühlen sich zu dick. Während 74 Prozent der Jungen das Urteil „zu dick“ als wenig oder gar nicht zutreffend zurückweisen, tun dies nur knapp 50 Prozent der Mädchen. Das gängige, extrem schlanke Schönheitsideal beeinflusst Mädchen offenbar sehr viel stärker als männliche Jugendliche. Einige Mädchen würden sogar eine Operation in Betracht ziehen, um ihren Körper zu verschönern. Der Aussage „Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich eine Schönheitsoperation machen lassen“ stimmen immerhin 7 Prozent mit „vollständig“ und 10 Prozent mit „ziemlich“ zu. Mit zunehmendem Alter gewinnt eine attraktive Erscheinung bei beiden Geschlechtern an Bedeutung. Gleichzeitig nehmen Mädchen und Jungen den eigenen Körper in höherem Maß positiv wahr: 14-jährige Jungen finden ihren Körper zu 36 Prozent schön, bei den 17-Jährigen steigt diese Zahl auf rund 50 Prozent an. Bei den Mädchen verläuft diese Entwicklung auf etwas niedrigerem Niveau ähnlich. „Die Atmosphäre im Elternhaus hat einen wichtigen Einfluss auf das Körperbewusstsein Jugendlicher und eine positive Einstellung zum eigenen Körper“, betont Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Mädchen und Jungen, die sich von ihren Eltern angenommen fühlen und zu Hause eine gute Vertrauensbasis haben, entwickeln ein besseres Verhältnis zu ihrem Körper. So zeigen die Studienergebnisse, dass die Hälfte der Mädchen und 65 Prozent der Jungen mit einem guten Vertrauensverhältnis zu ihren Eltern sich in ihrem Körper wohl fühlen. Demgegenüber trifft das bei eine |